R25/2 Bremst einfach sch.....!

Begonnen von hannes55, 29 August 2005, 23:39:32

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rolf

Ich (!) würde lieber eine gut bremsende /2 ohne Zulassung fahre als eine kaum bremsende mit

rolf


cledrera

Kennt jemand die Zulassungsnummer der Originalbeläge?
Haben die Nieten Prüfstempel?

:sumo:
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

rolf

Nein....aber nach jeden Unfall sehe ich die Polizei nach den Belägen schauen.

OldsCool!

Zulassungsnummer ist oben auf den Belag draufgedruckt... ist leider nach dem ersten Bremsen nicht mehr gut zu lesen  ;D
Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen. Ich wurde nicht erzogen, ich habe ÜBERLEBT!

bemwenesu

Zitat von: OldsCool! am 14 Mai 2018, 13:40:53
Zulassungsnummer ist oben auf den Belag draufgedruckt... ist leider nach dem ersten Bremsen nicht mehr gut zu lesen.

Kann auf Wunsch im Fahrzeugschein eingetragen werden.  :still:

Frank_SG


Nach der Mail habe ich bei dem Sachbearbeiter angerufen.

Dabei kam heraus, das Industriebeläge verwendet werden, die Maschinen abbremsen. Ich kann mir vorstellen, dass z. B. bei einem Kran abzusenkende Lasten zusätzlich zur elektrischen Kurzschlussbremse auch mittels Reibung verzögert oder gehalten werden. Solche sicherheitsrelevanten Teile werden sicher auch vom Arbeitsschutz oder der BG geprüft / zugelassen.   
Wie Rolf schreibt, solange es bremst, ist man ja froh und fragt nicht lange warum.

Die Beläge selbst werden wohl kaum von den Verarbeitern hergestellt, sondern zugekauft. Möglicherweise von bekannten Herstellern in gleicher Qualität wie ,,straßenzugelassene" Teile, aber in einer anderen Produktgruppe. 
Für meine DAT- Recorder habe ich immer Datencassetten für Streamer gekauft. Die kosteten wesentlich weniger, waren aber bis auf die Bezeichnung identisch; die Streamerbänder trugen den Aufdruck ,,Digtal Data Storage", die anderen ,,Digital Audio Tape". Offiziell auch nicht für den jeweils anderen Einsatzbereich zugelassen – gut, hinkender Vergleich.

Sicher besteht die Möglichkeit, dass im Falle eines Unfalls ein Fahrzeug gutachtlich untersucht wird. Wahrscheinlicher ist aber, dass die Polizei nicht angepasste Geschwindigkeit als Unfallursache einträgt.[ironie] Bekanntlich sind ja alle Motorradfahrer immer viel zu schnell unterwegs... [/ironie]

Und OldsCool bemerkt ganz richtig, dass Prüfnummern nach dem ersten Betrieb nicht mehr zu erkennen sind. Und ob eine Laboranalyse gemacht wird?

So ganz abgeneigt bin ich jedenfalls den Rebi- Bremsen nicht.
Zu meinen Käferzeit habe ich nicht nur einmal die Bremsbacken neu belegt- am Schraubstock mit dem Körner genietet. Die Beläge kaufte man im Zubehörhandel, da gab es Liste mit den für den jeweiligen Typ passenden Belägen und gut war.  Kleben geht nicht mehr in Eigenleistung, auch wenn ich irgendwo gelesen habe, dass jemand mit handelsüblichem 2K- Kleber von UHU die Beläge auf die Backen geklebt hat.
Dem –bzw. dem Fahrzeug- möchte wohl niemand auf der Straße begegnen.

Frank
Ein Motorrad ist schwarz und hat einen Zylinder.

cledrera

Frank,
hör mal bei Buxus nach.
Der hat die Erfahrung mit Reli und eine /2.

Clemems
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

Stefan

Zitat von: cledrera am 14 Mai 2018, 15:54:36
Frank,
hör mal bei Buxus nach.
Der hat die Erfahrung mit Reli und eine /2.

Clemems

Mit Reli habe ich auch Erfahrung, aber nur mit evangelischer.

Bei Rebi habe ich die Bremsen für die FN und die Bultaco belegen lassen. Bremst dem Trommeldurchmesser entsprechend gut.

Gruß
Stefam
The evil is always and everywhere!

Frank_SG

Wegen Ärger im Geschäft bin ich ziemlich beschäftigt gewesen, darum mußte mein Bayrisches Motoren- Wunder warten.

Mittlerweile sind neue Beläge auf den Backen. Die habe ich vorsichtig eingefahren und nach ein paar Kilometern mal nachgesehen. Das Tragbild könnte besser nicht sein, sowohl längs als auch quer liegen die Dinger gleichmäßig an der Trommel an.

Die Bremswirkung scheint mir so zu sein, wie man es anno 1952 als ausreichend angesehen hat. Meine ebenfalls trommelde Vespa kann es auch nicht besser.
Somit wäre dieses Problem gelöst. Dank an alle, die dazu beigetragen haben.

Ich liebe Fußball - wenn alle vor der Glotze sitzen, sind die Straßen frei...   :thumbsup:
Ein Motorrad ist schwarz und hat einen Zylinder.

MathiasR25

Hallo Hannes, ich habe meine Bremsen hier besohlen lassen. Geklebt, somit optimale Nutzung was den Verschleiss anbetrifft und sie bremst super, denn ich habe die Bremsankerplatte mit eingeschickt und er passt die Bremsbeläge an die Trommel an.
Das Belegen kosten 7 € pro Backe und das Abdrehen mit der Ankerplatte 5 €.
Sehr netter Kontakt, nimmt sich Zeit am Telefon, dauert 1-2 Wochen.

RbS Reibbelagservice
Andreas Hanstein Lindenstr.6
Tel. 03523/62661
01640 Coswig


Grüsse

Mathias

Borgward

den kann ich auch nur empfehlen - sollte in die Dienstleisterliste aufgenommen werden!

flome

Hallo zusammen, ich reaktiviere mal auf gut Glück diesen Thread. Hat jemand Erfahrung mit dem Einbau einer Bremsankerplatte von zB R51/3,67/2,67/3,68 Duplex Halbnabe in eine R25 (0 / 1) oder R25/2? In erster Linie ist meine Frage welche Bremstrommel verwendet wird, weil die originale sehr breit baut. Und welche Abstützung der Bremsankerplatte ihr verbaut habt. Vielen lieben Dank für eure Tipps!

Kees

Die Boxer haben 200 mm Durchschnitt Trommeln. Die R 25 nur 160 mm. Das passt bicht zusammen. 

M. Bumerang

Du kannst nur eins machen. Gabel der 25/3 einbauen, und die Bremse auf Duplex umbauen
Manfred
Mein Nachbar Aladin schlägt im Garten seinen Teppich aus.
Ich frage ihn: Was ist los? Will er nicht anspringen?

flome

Hallo Kees, habe das ganze Set schon da liegen. Grüße

Zitat von: Kees am 18 März 2026, 19:37:05Die Boxer haben 200 mm Durchschnitt Trommeln. Die R 25 nur 160 mm. Das passt bicht zusammen.

flome

Hallo Manfred, baue auf ne 40 Loch Speichen Felge um. Siehe unten. Grüße

Zitat von: M. Bumerang am 18 März 2026, 19:50:32Du kannst nur eins machen. Gabel der 25/3 einbauen, und die Bremse auf Duplex umbauen
Manfred

strichzwojan

Ich habe mich sehr mit der Bremswirkung der Halbnabe auseinandergesetzt.
Bei einer 25/0, 25/2 würde ich auch die Gabel als limitierenden Faktor berücksichtigen, wenn es um eine größere Nabe geht!
Die Originalbremse ist fadingempfindlich, und das kriegt man nicht weg.
Ich glaube, die ersten R68 hatten eine Halbnabe mit Duplexbremse, was wohl nicht so gut funktionierte. Erst später mit der Vollnabe wurde das besser.

Meiner Meinung nach sollte die vorhandene Substanz bei einer R25/0 oder /2-Bremse optimal gewartet werden, mit geklebten Belägen gefahren und der konstruktiv schlecht gemachte Bremshebel (unten) verbessert werden.
Meine Belagempfehlung wäre der 5300 von REBI in Solingen. Der verschleißt auch nicht so schnell.

flome

Hallo zusammen, noch zur Erklärung: ich habe bereits eine 19 Zoll 40 Loch Alufelgen, die entsprechende Duplex Bremsankerplatte sowie die passende Trommel dazu. Grundsätzlich passt das rein, finde jedoch Trommel Mega breit. Und an der Gabel ist die Frage, wie ich die Duplexbremse befestige.  Den zwei kleinen Fräsungen an der Achse traue ich nicht zu, das ganze Bremsmoment aufzunehmen. Daher die Fragen an diejenigen, die sowas bereits umgebaut haben. Vielen Dank und Grüße Florian

flome

Aha, da merkt man, dass schon einiges ausprobiert hast! Die Schwierigkeit ist, dass ich einen deutlich stärkeren Motor einbaue und der TÜV vermutlich auf das kleine Bremslein vorne verweisen wird. Das mit der dünnen Gabel ist nicht zu leugnen. Ich möchte dementsprechend die Abstützung möglichst weit oben befestigen, um einen möglichst kurzen Hebel zu haben. Evtl vielleicht sogar eine Gabelabstützung zwischen den Standrohren montieren. Das Thema Originaloptik etc ist irrelevant.
Grüße Florian


 
Zitat von: strichzwojan am 18 März 2026, 19:58:34Ich habe mich sehr mit der Bremswirkung der Halbnabe auseinandergesetzt.
Bei einer 25/0, 25/2 würde ich auch die Gabel als limitierenden Faktor berücksichtigen, wenn es um eine größere Nabe geht!
Die Originalbremse ist fadingempfindlich, und das kriegt man nicht weg.
Ich glaube, die ersten R68 hatten eine Halbnabe mit Duplexbremse, was wohl nicht so gut funktionierte. Erst später mit der Vollnabe wurde das besser.

Meiner Meinung nach sollte die vorhandene Substanz bei einer R25/0 oder /2-Bremse optimal gewartet werden, mit geklebten Belägen gefahren und der konstruktiv schlecht gemachte Bremshebel (unten) verbessert werden.
Meine Belagempfehlung wäre der 5300 von REBI in Solingen. Der verschleißt auch nicht so schnell.

flome

Ist bekannt, dass jemand so nen Umbau schon gemacht hat?

M. Bumerang

Die 25/2 hat eine up side down Gabel. Du musst das Teil also am unteren Teil der Gabel befestigen. Oder weiter oben und mit einem Gelenk arbeiten. Und das Ganze durch den TÜV?. Schon mal mit dem gesprochen?
Ich denke mir wenn du die Gabel drin läßt und die Bremse einbaust wird sich diese ordentlich verknoten.
Manfred
Mein Nachbar Aladin schlägt im Garten seinen Teppich aus.
Ich frage ihn: Was ist los? Will er nicht anspringen?

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