Warum ist das mit den Eintöpfen so ein EMOTIONALES Ding???

Begonnen von Oakie, 25 Januar 2016, 18:02:31

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Oakie

Liebe Foristi und Einzylinder-Liebhaber,

ich glaube, ich muss niemanden hier bekehren, wenn ich feststelle, dass uns diese wunderbaren Eintöpfe (vor allem) EMOTIONAL berühren. Das Hegen, Pflegen, Schrauben, Heilen, all die Reha-Kuren und lebensverlängernden Maßnahmen, die besorgten Höranalysen ("Hustet sie?"), Haut-Besichtigungen ("verborgener Rost-Krebs?"), Zündstrom-Checks ("hat das Herz Vorhofflimmern?"), Operationen ("mal ein neues (Hüft)-Gelenk") und so weiter und so fort. Da soll mir niemand erzählen, dass er das nicht mit Herzblut und echter Anteilnahme mache.

Andererseits spendieren wir jede Menge Wertschätzung, z.B. nach einer schönen Tour ("hast Du super gemacht"), ich hab auch kein Problem mit der Feststellung, dass das Cruisen auf diesem so alten und doch so vitalen Stück Technik Glücksgefühle beschert.

So viele Emotionen. Und warum ist das so? In meinem Fall kann ich es gerne verraten: Ich habe meine Motorrad-Leidenschaft von meinem Vater geerbt, der leider vor zwei Jahren hochbetagt verstorben ist. Viele Jahre lang bin ich einfach ganz normal Motorrad gefahren - auf meiner hochgeschätzten (und weiterhin bewegten) R 100 GS. Mit dem Tod von Daddy kam dann aber das Bedürfnis in mir hoch, ein Stück seiner frühen Motorrad-Begeisterung weiterleben zu lassen, vielleicht auch ihn selber auf diese Art weiter in mir lebendig zu halten. Und es kam noch etwas hinzu: Nachempfinden zu wollen, wie das wohl war in den Fünfziger-Jahren, wenn man auf große Tour ging. Mein Vater hatte eine 250er Adler, mit der er aus dem Rheinland bis in die Dolomiten und an die italienische Riviera fuhr. Wie mag das gewesen sein?, frage ich mich als Inhaber einer komfortablen Reise-Enduro. Tja, und um das alles zu erfahren, zu verarbeiten, zu erleben, habe ich mir dann - nein, keine Adler, aber eine R26 zugelegt. Weil ich damit irgendwie mehr anfangen kann als mit einer Adler. So ist das mit meinen Emotionen.

Ich wüsste gerne mal, wie das bei Euch so ist. Schreibt doch einfach mal auf, welche Saiten bei Euch so ein Eintopf zum Schwingen bringt und warum das so ist. Würde mich echt interessieren.

So long
Christoph

         
Wozu braucht es MSC? Es reicht der Popometer...

Oakie

Wozu braucht es MSC? Es reicht der Popometer...

Schorsch

#1
Oaki,

Gute Frage!
Bei mir hat das motorisierte Zweiradfahren im Alter von 12 Jahren angefangen.
( Rex mit Keilriemenantrieb )
Nach einer NSU Quickly habe ich dann im Rahmen der Ausbildung den FS auf einerR 27 gemacht.
( 2 Monate, nur fahren, im Kradmantel, mit Römer Eierschale, Geil!!!)

Irgendwie wollte ich das Gefühl wiederhaben, vor 10 Jahren ein Wrack gekauft, restauriert. Bis heute mit viel Freude dabei.

Habe mich schon oft gefragt, was den Homo Bmwnensis Einzylindris ausmacht. Ist es seine, an Selbstverleugnung grenzende, Leidensfähigkeit? Seine unbeirrbare unbedingte Leidenschaft?
Letztlich egal, macht einfach tierisch Spaß, die alte Technik am Leben zu halten, damit zu fahren.

Schorsch
Das Leben ist wie eine Brille.
Man macht viel durch.

(Heinz Erhardt)

4Taktix

#2
Moin Oakie,
ich darf hier einfach mal meinen Vorstellungs-Fred kopieren, wenn's recht ist ?!

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Hallo BMW-Schrauber
am: 09 September 2010, 22:50:32

Ich habe schon so manchen guten Tipp als Gast hier im Forum gefunden, hätte aber auch hier und dort helfen können.
Darum habe ich mich endlich registriert, um selbst auch dazu beizutragen, dass die alten BMW's noch lange, lange fahren.
Ich bin 44, komme aus Münster und pendle seit einigen Jahren immer zwischen Münster und Paderborn.
Seit ich 13 war, habe ich - früher mehr, dann weniger, jetzt wieder - an Motorrädern und Autos geschraubt.
Vieles habe ich aus Unwissenheit "vergurkt" - Internet gabs noch nicht - aber auch viel daraus gelernt.
Zwischen damals und heute gab's ein abgebrochenes Maschinenbaustudium und eine Lehre als Blechschlosser.
Meine Zweiräder fielen immer irgendwie aus der Reihe, entweder "alt" oder "exotisch" oder einfach nur "etwas anders".
Der Grund dafür war zuerst eine Kombination aus Geldmangel und Zufall, mittlerweile will ich garnichts mehr "von der Stange" haben,
das reizt mich einfach nicht genug.
Das erste Mofa, eine Privileg mit Anker-Laura-Motor, musste neben zaghaften Frisierversuchen mit dem einfachsten
Werkzeug schon herhalten, um daraus optisch einen "Oldie" zu machen: Alles schwarz, dünne goldene Zierlinien
und ein schöner, runder Puch-Scheinwerfer aus Blech mit Drehknauf für's Licht.
Damals hatte ich über meinen Vater einen Draht zu einem genialen Tüftler, der wohl zu seiner aktiven Berufszeit in der Rennabteilung von NSU oder DKW gewerkelt hat, und der danach privat sehr viel mit schnellen Zweitaktern gemacht hat. Ausgestattet mit einem umfassenden Maschinenpark und einem noch größeren Wissensschatz,
von dem ich immer mal wieder profitieren durfte.
Weiter ging's mit Hercules M3, NSU-Quickly, Honda Dax, bis ich eines Tages aus dem Schulbus eine alte R25/2
mit rotem Tank am Strassenrand stehen sah. Ich bin direkt an der nächsten Haltestelle ausgestiegen -
die Schule war mir in dem Moment vor lauter Begeisterung egal - um mir das Gefährt aus der Nähe anzusehen.
Das war es !!! Ich war augenblicklich "infiziert", so eine Maschine musste ich haben !
Es wurde ein einschlägiges Oldie-Magazin studiert und ein passendes Objekt war schnell gefunden.
Schnell einen Pritschenbulli organisiert, nach Walldorf runtergefahren und mir für 1700 DM meinen Traum realisiert.
Mann war ich glücklich mit dem Ding. Das war das erste Gefährt, mit dem ich auch "bergauf" beschleunigen konnte. Das war 1985. Es kamen und gingen andere 2Räder - Dnepr MT10, Yamaha XT500, HEOS GS 500, Belgarda TT600 - letztere ist fahrbereit und zugelassen. Die HEOS ist in Teilen unter der Werkbank im Keller eingelagert ( die TÜV-Prüfer haben das Ding gehasst... ) tja, und mein erstes
"richtiges Motorrad" - die BMW - ist auch immer noch da. Zuletzt hatte ich verschiedene kleinere und größere Probleme damit - von "abgeschüttelten" Teilen bis zu verbrannter Lima, von unerklärlichen Öl-Fontänen bis zu
Rissen zwischen Kerze und Auslass, erheblicher Leistungsminderung und und und - ich bekam nicht alles in den Griff.
Auch war da der Wunsch nach mehr Leistung und Geschwindigkeit - damals habe ich also "aufgegeben" - erstmal.
Irgendwann war dann auch der Brief verfallen - das hätte "Vollabnahme" bedeutet - eine schwierige Hürde.
Aber trennen mochte ich mich nicht davon - dafür hing ich zu sehr an der schönen Maschine.
So hatte sie jahrelang einen trockenen und geschützen Platz im Wohnzimmer. Im 2ten Stock.
Mit den Enduros habe ich mich die letzten 10 - 15 Jahre herrlich ausgetobt, reichlich Gelände und Treffen, reichlich
Reparaturen, Verbesserungen und Erfahrungen. Die Enduros hatten Dampf, Federweg, waren recht schnell und robust,
aber kein Motorrad war so entspannt zu fahren, Stadt oder Land, wie die R25/3 !
Nachdem mir dies immer klarer wurde, hatte ich letztes Jahr begonnen, die BMW wieder flott zu machen und meine "Jugendsünden" auszumerzen. Zuversichtlich macht mich dabei mein mittlerweile ordentlich aufgestockter Bestand
an Werkzeugen und Maschinen, all die gemachten Erfahrungen und nicht zuletzt das Internet, besonders dieses Forum.
Da ich gleich mehrere Hobbies und wenig Freizeit habe, und ich das "Verzetteln" auch meisterhaft beherrsche, ist die BMW leider immer noch nicht fertig.
Diese BMW war noch nie so richtig "original" und ich strebe das auch nicht an, deshalb will ich mir einige "Spezialitäten" nach meiner Vorstellung erlauben. Diese machen die Vollabnahme zwar nicht unbedingt leichter, aber:
"Watt mutt, datt mutt !" --> zum Beispiel 4.00 x 18 vorn und hinten !!!
Probehalber hatte ich letztes Jahr in Hamm so einen Reifen gekauft und aufgezogen - sieht einfach besser aus im Vergleich zum 3.25 x 18. Besonders hinten: der 3.25 wirkt unter dem großen Schutzblech einfach etwas verloren und mickrig, der 4.00 x 18 passt so genial, als wenn's dafür konstruiert wäre !
Der Kardan hat auch genug Platz, das linke Hauptständerbein musste ich etwas nach aussen biegen, evtl. war das
aber vorher durch Sturz o.ä. bereits verbogen. Jedenfalls passt es jetzt ohne Mogeln oder Augenzwinkern.
Dann habe ich heute im WWW gestöbert, Stichwort Tachoabweichung, längere Übersetzung usw. , bis ich auf das Bild
von DaFoX's Bobber gestoßen bin - also es geht doch ! Kompliment an DaFoX !!! Das macht Mut !
Nu bin ich ins "Schwafeln" gekommen, sorry. Aber so kann sich der eine oder andere schon eine Vorstellung davon machen, was für einer hier heute zur Tür reingekommen ist.
Ein großes Lob an die Leute, die dieses Forum auf die Beine und Online gestellt haben, und an alle, die es mit Leben
Füllen und die vielen Puzzleteile zusammengetragen und sortiert haben !!!
Meinen großen Respekt besonders denen, die ausprobieren, beobachten, messen, zeigen, erklären, und in Ihren Berichten zwischen Fakten und  Vermutungen unterscheiden können !!!

Dann sag' ich mal:  auf eine lehrreiche und positive Gemeinschaft - Prost !

Nach fest kommt ab !
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Meine TT600 ist zugelassen und fahrbereit, nun seit 5 Jahren nicht bewegt - obwohl sie bessere Beschleunigung, bessere Vmax, besseres Licht, bessere Bremsen
und vieles mehr hat - Seit meine BMW wieder fährt, ist die TT irgendwie zur Nebensache geworden. Es fehlt das "abenteuerliche"
Mit der BMW ist z.B. die Fahrt zum Edersee mit Gepäck ein kleines Abenteuer - man weiss vorher nie, ob man ohne Zwischenfall ankommt.
Wenn doch (und das gibts oft) tätschele ich die Tankseite und sage: "Gutes Mädchen!"
Wenn nicht, kann man sich fast immer selber helfen und hat wieder eine schöne neue Geschichte zu erzählen.
Und auch ist man stolz, dass man es wieder "hingekriegt" hat und die alte Technik einen auch ans Ziel bringt,
nur das Lächeln ist viel breiter, die Fingernägel schwärzer, der Gesichtsausdruck zufriedener und das Bierchen leckererer.
Gruß,
Sascha
Think outside the box !

FietePF

Weils so sche isch, denn weniger ist mehr oder frei nach Heinrich Tessenow:
Das Einfache ist nicht immer das Beste, aber das Beste ist immer einfach!

VG
Alfred

tiadi

#4
Ja was seh ich denn da, Alfred,
geht das denn bei euch schon kurzärmlig und blüht da schon der Kirschbaum?

Tschuldigung, ging am Thema vorbei.
3 superschöne und für mich so treffende Beiträge!!

Grüsse / Adrian

FietePF

Grüetzi Adrian,

noch nicht ganz, aber heute hatten wir 10° Plus im Schatten.
Und wenn das Salz nicht wäre, könnte ich schon wieder eine Runde fahren ...

VG
Alfred

heinz leichtfuss

Meine Eintopf Karriere startete um 1982 mit einer - TUSCH bitte - Puch Pionier! der ich immer noch hinterher trauere....
Danach kam 1985 eine SR 500 (früh, mit Speichen und großem Scheinwerfer), der ich immer noch hinterher trauere...
Seit fast zwei Jahren habe ich eine ähnliche bei Mobile unter Beobachtung, die aber einfach nicht billig werden will. Ab und zu besuche ich sie im Internet und zeige sie meiner Frau. Hilft nichts...
Mopedmäßig war dann ab 1988 zehn Jahre Ruhe, bis zu einer völlig fertigen 98er Miele von 1937, die ich noch in HH auf dem Dachboden restaurieren wollte. Das dauerte damasl ohne Internet und unvollständig wie sie war, fast sieben Jahre.
ABER: schon Ende der neunziger so um meinen 30sten herum hatte ich mich aus irgendeinem Grund ohne jede familiäre Vorbelastung oder jemanden anderen, der sowas hatte, in die R25 verguckt. Aber erst ab 2009 habe ich mich ernsthaft damit beschäftigt. Zwei 98er Mieles waren dann inzwischen fertig zum Fahren. Ich habe gezielt nach einer späten R25/2 zum restaurieren gesucht und auch tatsächlich gefunden.     
Mir gefällt an der R25 bis zur /2 die schlichte langestreckte Vorkriegsoptik mit diesem einmaligen (naja ok AWO) Motordesign besonders gut. Und Vollnabenbremsen und Schwingen mögen ja fürs Fahren besser sein, aber das ist doch neumodischer Schnickschnack :rip:
Ich erfreue mich an den altmodischen Lösungen und der Optik. So kleine Details wie die Messing-Einstellschraube für den Vorderbremszug mit der Kugel und Feder. Zu schön!

Stefan
...egal! Ich lass das jetzt so.

malger87

Ich bin zwar mit meinen 19 Jahren noch sehr jung, aber kann ja auch mal hier meine Motorradgeschichte darlegen. Aber bevor ich das mache, möchte auch allen Leuten in dem Forum danken, Ich habe die erste Woche hier ein Super Support erhalten, damit ich mein 25/3 zum laufen bekomme.

Ich war schon immer von Motorrädern begeistert. Ich hatte früher von Lego und Playmobil die Polizeimotoräder (die mit der großen Verkleidung, wie die polizei BMWs).

Mein Vater (fährt schon sein Leben lang Motorrad) hat schon früh mit uns angefangen hinten auf seinen Maschienen mitzunehmen. Da lernte ich auch die Marke BMW kennen. Mein Vater fährt seit nahezu 20 Jahren durchgehende BMW und hat die Faszination der Marke auf mich übertragen.

Dann war ich endlich 15 Jahre alt und konnt mit meinem A1 Führerschein in der Fahrschule anfangen. Mein Fahrschulmotorrad war eine Daelim Roadwin 125, ich habe Sie gehasst....ein Chinamotorrad.

Mein allererstes Motorrad war eine MZ 125 SM Supermoto. 15PS 4Takt. Das Ding war andauernd kaputt und lief nie richtig gut. Bis ich Sie nach einem Jahr verkauft habe, heute trauer ich Ihr schon hinterher. Mit der Emme habe ich meine ersten 22.000km auf zwei Rädern verbracht, es war eine schöne Zeit mit vielen Erinnerungen.

Da ich mehr Leistung wollte habe ich mir eine 2 Takt Supermoto gekauft...Sachs ZZ 125.
Die hat zwar richtig Spaß gemacht...war aber nicht haltbarer als die MZ.
Innerhalb von 3600km hatte ich einen Kolbenfresser und ein Kurbelwellenlagerschaden.
Mit dem Lagerschaden habe ich Sie auch verkauft, dass war ein Verlust geschäft.

Nun endlich den neuen A2 Führerschein in der Tasche und da fing meine Gedanken an eine alte BMW an! Allerdings fahren alle meiner Freunde die dicken Enduros und Supermotos. Daher habe ich mir aus "Gruppenzwang" eine Husqvarna TE 610 zugelegt.
Ein wunderschönes Motorrad mit einem tollen Motor.

Aber der Gedanke nach einer alten BMW blieb. Da ich Lust hatte zu schrauben, habe ich mir erstmal die alte NSU Quickly N Bj. 1960 aus dem Keller geholt und fahrbereit gemacht. Ich fahre mit der Quickly noch heute. Es macht einfach Spaß mit der Halbschale und 1,4PS durch die Gegend zu knettern.

Und dann kam vorletzte Woche das Angebot auf das ich gewartet hatte. Eine BMW R25/3 Bj. 1955 mit Seitenwagenaufnahme. Und das keine 20km von mir entfernt! Also ahbe ich den Papa eingepackt und bin da rüber gefahren. Aus lauter Vorfreude habe ich nicht richtig geschaut. Die BMW war in nicht ganz so gutem Zustand, aber der Preis stimmte. So habe ich Sie gekauft.

Und jetzt sind wir in der Gegenwart und ich freue mich schon auf meine ersten Taunus Touren mit der R25  :juhuu:

Gruss Malte
.... und sein treuer Gefährte Scheppertonne.

Karl

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professor buxus

Ich mach´s kurz:

Man muss schon besessen sein, sonst wird das nichts!   ;)

(Besessenheit bezeichnet einen ausgeprägten Erregungszustand, der häufig als ,,Inbesitznahme" der betroffenen Person durch eine angeblich übernatürliche Kraft gedeutet wird.)   ;D

Gruß Buxus
Die Bäume des Waldes sind meine Freunde!

Hardy275

Meine Einzylinder Laufbahn begann als Säugling. Da mein Vater nur den Motorradführerschein hatte und meine 3 Geschwister und ich immer auf Vaters Heinkel Roller durch die Lande gefahren wurden bin ich natürlich auf Einzylinder geimpft.( Bei einer Polizeikontrolle musste mein Vater 1 DM Strafe bezahlen weil 5 Personen auf einem Motorrad doch zuviel war. Das waren noch Zeiten!!!) Ich bin allerdings als einzigster dem Motorrad treu geblieben. Mein erstes Motorrad kam als ich 9 war ins Haus. Eine 98er Miele. Dann ging es weiter mit Herkules, Zündapp, Kreidler,  Yamaha Ty, Yamaha DT 175, XT 500 und XT 600. Vor 10 Jahren kam dann die R 25/3 ins Haus die mich bis heute immer auf´s neue fasziniert. Wenn ich damit unterwegs bin ist es so als wär ich ein anderer Mensch. Die tägliche Hektik fällt ab und ich horche nur auf die Geräusche die der Motor und der Luftfilter abgibt. Der Weg ist das Ziel. Sollte es jemals eine Zeitmaschine geben lasse ich mich ins Jahr 55 zurückversetzen um die Geburt meine BMW mitzuerleben.  :dance:
Vater sagte:" Kauf dir was vernünftiges"! Seit dem fahr ich BMW!

Oakie

Zitat von: Hardy275 am 26 Januar 2016, 14:02:14
Wenn ich damit unterwegs bin ist es so als wär ich ein anderer Mensch. Die tägliche Hektik fällt ab und ich horche nur auf die Geräusche die der Motor und der Luftfilter abgibt.

Toll augesdrückt. Gefällt mir !!

Gruß
Christoph
Wozu braucht es MSC? Es reicht der Popometer...

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