Elektronischer Regler - habe ich ihn zerstört?

Begonnen von tim_92, 27 Januar 2016, 17:13:53

« vorheriges - nächstes »

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

OldsCool!

Tim, du solltest Anker und Feldwicklung durchmessen (lassen). Wie schon vermutet hat es wahrscheinlich eins davon hinter sich...
Feldwicklung: zwischen D+ (Pluskohle) und DF (gelbes Kabel) den Widerstand messen. Regler natürlich abklemmen.
Anker: alles abklemmen. Zwischen D+ (Pluskohle) und D- (Masse) messen. Das für jede Ankerwicklung wiederholen (Anker drehen).
Korrigiert mich wenn ich da falsch liege, aber wenn der Anker Schaden genommen hat, dann dürfte doch nur die Wicklung beschädigt sein, die zum Zeitpunkt seines "Versuchs" gerade über den Kommutator verbunden war. Das sollte sich doch dann eher durch jeweils kurze "Aussetzer" bemerkbar machen, aber prinzipiell müsste doch noch was kommen?
Ich würde also eher auf Feldwicklung tippen...

Gruß Steffen

Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen. Ich wurde nicht erzogen, ich habe ÜBERLEBT!

OldsCool!


Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen. Ich wurde nicht erzogen, ich habe ÜBERLEBT!

Hansdampf

Bei eingeschalteter Zündung und stehendem Motor 0,8V lassen sich durch den Strom über die Ladekontrolle erklären. Wenn es weniger wird ist wohl bei der Lima was im Argen. Klemm doch auch nochmal die LK ab (die an 61/D+) am Klemmbrett der Lima angeschlossen ist. LK sollte also dunkel bleiben bei einschalten der Zündung. Dann nochmal die Spannung messen, bei stehendem Mot (jetzt sollten es wirklich 0V sein) und laufendem. Auch kleine negative Spannungen sind von Interesse.
@Krauthan: Wo könnte man denn ein Seminar machen? Bei mir in der Werkstatt ließe es sich ja vielleicht machen. Gegen ein kleines Entgeld wäre in 5km Entfernung evt. eine Möglichkeit zu zelten (müßt ich anfragen). Andere Übernachtungen sind in Frankfurt nicht bezahlbar.

guest474

Dann melde ich mich schon mal an.
Zum Elektrikik Seminar

Manfred

Fastnachter

Vielleicht sollten wir erstmal über Inhalte sprechen, über nen Zeitpunkt, notwendige Vorkenntnisse, etc. Am besten in nem neuen Thema...
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

krauthahn

Ne Werkstatt habe ich leider keine. Deshalb schraube ich ja auch auf einem Küchentisch im Wohnzimmer (2 Zimmer Junggesellenbude).
Zum Übernachten könnte ich meinen Schrebergarten ohne Strom und fließend Wasser, in Oberrad anbieten. Strom könnten wir aus einem Aggregat beziehen und fließend Wasser per Gartenschlauch über ein öffentliches Standrohr. Da hängen zwar mehrere Gärten dran; aber man kann sich ja absprechen.
Gruß
krauthahn
P.s.: Ein separates Thema "E-Seminar" fände ich gut ! Falls für das E-Seminar ein neues Thema aufgemacht wird, dann bitte hier mitteilen !

tim_92

#35
Um trotz der langwierigen Aktion nochmal aufs Thema zurückzukommen:

Lichtmaschine lädt nun.

Was habe ich gemacht?

Feldspulen gemessen (D+ und DF): 3.8 Ohm (gemäß weiterer Internetrecherche ein Wert der wohl okay ist)
Mit der Erkenntnis, dass die Feldspulen soweit i.O. sind, wurde die Lichtmaschine demontiert und der Anker abgedrückt.
Erster optischer Eindruck des Ankers: Kollektor ist stark verschmutzt. Statt beim Abdrehen des Kollektors mit Unwissenheit noch mehr schaden anzurichten, wurde er nur in der Drehbank eingespannt und mit Flies abgezogen. Oberfläche war danach blank und sah gut aus.

Mit der Lichtmaschine auf dem Tisch und einer etwas genaueren Betrachtung der Kohlen wurde ersichtlich, dass eine der Beiden etwas in der Führung geklemmt hat. Vermutlich hat die Federkraft nicht gereicht, um diese Kohle ordnungsgemäß am Kollektor anzupressen. Nach Reinigung der Führung war auch dieses Problem behoben.

Anschließend wurde die Lichtmaschine wieder montiert. Zunächst erfolgte die Messung ohne Regler: >9V bei erhöhtem Standgas.
Dann folgte der Anschluss des Reglers (Anschluss mit der Bezeichnung 61 blieb unbelegt).

Ergebnis:
Ladekontrollleuchte erlischt bei minimal erhöhtem Standgas, an der Batterie anliegende Spannung bei eingeschaltetem Abblendlicht und etwas erhöhter Drehzahl 6,7V.

Fazit: Trotz des anfänglichen Anschlussfehlers haben es alle Bauteile wohl ohne Defekt überlebt. Lichtmaschine funktioniert nun ordnungsgemäß. Das wars fürs Erste, kalt genug draußen.

Nochmals vielen Dank für die zahlreiche Hilfe und die zielführenden Tipps!

Grüße
Tim

cledrera

Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

FietePF


OldsCool!

Klemmenden Kohle.... au mann  :kopfhau:
Hast Du gut gemacht und sauber alles kontrolliert. So findet man den Fehler, Vorallem wenn er nicht mit dem ursprünglichen vermuteten Defekt zusammenhängt.

Insofern... günstiger Defekt  ;D
Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen. Ich wurde nicht erzogen, ich habe ÜBERLEBT!

Hansdampf

Die Kohlen müssen stimmen, oder wie sagte schon einer meiner Vorgänger: An einen (elektrischen) Fehler, muss man sich anschleichen wie an ein wildes Tier.
Eine Elektroseminar in Ffm ist in der Pipline. Krauthahn und ich wuppen das. Im Laufe des Frühjahres mehr.

Hauptmenü

Anleitungen & Bücher Baureihe Specials Startseite Vergleichsliste

Presse & Wissen

Bauzeiten & Stückzahlen Historisches Liste der BMW Modelle Presseberichte Prospekte & Plakate

Foren & Literatur

Bildergalerie Bildtafel-Suche Forum: Boxerforum Handbücher Servicedaten

Allgemeine Infos

Bildtafelsuche Glossar Impressum Kontakt Sitemap

Tipps & Service

Dienstleister Händler Märkte & Museen Tipps Verschleißteile & Werkzeuge