tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
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Autor Thema: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?  (Gelesen 8891 mal)

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4Taktix

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tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« am: 22 Juni 2016, 13:14:48 »

Wie der Titel schon fragt: Wieviel Verschleiss am Vetilschaft ist tolerierbar ? (Durchmesser-Unterschied)
(nur der Bereich, der in der Führung gleitet)

Gruß,
Sascha

@Clemens: für Dich hab' ich noch was drangehängt - OK so ? ( Jaja, der Mensch ist ein "Augentier", ich weiss )
« Letzte Änderung: 22 Juni 2016, 13:20:52 von 4Taktix »
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tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« am: 22 Juni 2016, 13:14:48 »

cledrera

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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #1 am: 22 Juni 2016, 13:23:26 »

Genial! Ich schenke dir ein n.

Also: Wieviel Verschleiss am Ventilschaft ist tolerierbar ?
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4Taktix

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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #2 am: 22 Juni 2016, 13:27:21 »

Genial! Ich schenke dir ein n.
Dankeschön - aber wo isses ?
"Kommt 'n Zyklop zum Auge-Arzt.........."
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cledrera

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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #3 am: 22 Juni 2016, 14:58:33 »

Antwort Nr. 1 (= Beitrag Nr. 2  :muhaha:)

Tip: Zwischen dem e und dem t

Chaka
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Stefan

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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #4 am: 22 Juni 2016, 15:23:17 »

Antwort Nr. 1 (= Beitrag Nr. 2  :muhaha:)

Tip: Zwischen dem e und dem t

Chaka

Oha! Dein 10000ster Beitrag.
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4Taktix

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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #5 am: 23 Juni 2016, 20:00:34 »

weiss dazu hier wirklich keiner etwas zu sagen ?
Gruß,
Sascha
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professor buxus

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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #6 am: 23 Juni 2016, 21:13:56 »

Hallo Sascha, mangels Erfahrung: leider nein.

Aber hier kurz eine Episode von Heute.
Hab das Köpfchen von Adelheid zurück bekommen. Ist überholt worden, neue Sitze, neue Ventile, neue Federn.
Sieht alles blitzsauber aus (schöne Patina zu Teufel   ;D ).
Hatte zuvor gefragt, welches Schaftspiel man denn gedenke einzurichten. Das Büro hatte keine Ahnung, sagte aber zu, dass man es auf der Rechnung vermerken würde.
Rechnung lag bei, Info fehlte.
Also anrufen: Der Werkstattmensch: 2 Hunderstel!     ::).  Ob das nicht ein wenig knapp ist? ....Nööö.
Also nachmessen:
Runtergerechnet nach der genialen Strahlenmethode:  Einlass: 8/100,   Auslass: 7/100.

Gut, damit bin ich soweit zufrieden!
Aber was sind denn das für Werkstätten?

Gruß Buxus

PS.: Grad in Deinem Thraed gelesen: max. Verschleiß 1/10 über Ventilschaftspiel
« Letzte Änderung: 23 Juni 2016, 21:34:59 von professor buxus »
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Jürgen 57

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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #7 am: 23 Juni 2016, 21:54:01 »

Hallo Buxus,
wo hast Du den Kopf machen lassen? Hier im Bergischen / Kölner Raum? Für einen Tipp wäre ich dankbar.

Jürgen
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professor buxus

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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #8 am: 23 Juni 2016, 22:19:58 »

Guggs Du:     :)

http://www.streit-motoren.de/

Also, ich sach mal so: Rein optisch ist die Arbeit blitzsauber. Toleranzen sind ja defakto auch ok. Wo es die Ventile gibt wussten die nicht, hab ich denen dann gesagt (ist ja nicht schlimm) aber am Telefon wird offensichtlich Blödsinn erzählt.
Alternativ kannste soetwas auch zum Uli nach FFM schicken. (oder zum Stemmler, der ist ja nun mal wirklich im Bergischen, nur hier kann es schon mal was dauern  :( )

Gruß Buxus
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4Taktix

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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #9 am: 24 Juni 2016, 22:28:54 »

Danke Dir Detlef. Wenigstens einer der sich rührt.
Dann bin ich ja mit den Schaftspiel enger, dafür mit dem Verschleiss schlechter.
Ich bin etwas mürbe, noch so viele "was ist denn wenn"'s auf dem Weg zum R26-Motor im R25/3 Gestell, ich glaub' ich bau die einfach so ein.
(Nach dem Motto: War ja teuer und vom Fachbetrieb, kann ja garnicht schlecht sein..... )
Mal gucken, ob Heri - seit heute neu hier - evtl. noch etwas dazu sagen kann.
Gruß,
Sascha
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onkelheri

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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #10 am: 25 Juni 2016, 04:08:18 »

Wie der Titel schon fragt: Wieviel Verschleiss am Vetilschaft ist tolerierbar ? (Durchmesser-Unterschied)
(nur der Bereich, der in der Führung gleitet)

Gruß,
Sascha

@Clemens: für Dich hab' ich noch was drangehängt - OK so ? ( Jaja, der Mensch ist ein "Augentier", ich weiss )

So ...Sascha,

deine Messung zeigen zumindest schonmal das die Schäfte in der Mitte am Dicksten sind  :blumen: Mir ist nur noch nich klar welche Meßstrecke das nun ist ... wirklich interessant ist hier nur der Teil, der in der Führung steckt - also die eben irgendwo erwähnten ~40 mm. Spiel brauchst du und Ja ich würde die Ventile einbauen ... ! Nach deinen Werten sind am Umfang des Schaftes je gerade mal 5µm "Eiform" ???!!! Wir reden hier also von 1/10 Haar!

So nun der Hintergrund: gewählt ist hier eine Materialpaarung aus Bronze und Stahl ... der Wärmeausdehnungskoeffizent für Stahl beträgt 0,0000115/°K und angenommen der Schaft würde 700° erreichen, würde er sich um ca. 56µm erweitern - gleichzeitig erwärmt sich dann aber auch die Bronze der Buchse mit der Materialkonstanten 0,0000173/°K und vergrößert damit die Führungsbohrung um ~85 µm ... wenn sie denn diese 700°C erreichen würden - am Auslass ist das schon möglich - den Einlass kann man mit 350°C annehmen.
Nehem wir also an du hättest den perfekt zylindrisch geläppten Ventilschaft, macht dir spätestens die Wärme einen Strich durch die Ästhetik ;-)

Bronze hat gute Wärmeleiteigenschaften und ebenso gute "Notlaufeigenschaften" ... hier aber auf das reichliche  Öl zu setzen, welches sich mit großer Sicherheit als "Zweitaktfahne" hinter dir bemerkbar macht, indem du die Ventilschaftdichtungen weglässt, dies ginge mit Hochleistungssynthetikölen die nicht verkoken, aber Herrscharen von Motorenbauinschenöören setzen auf den Pinöppel ... wäre auch mein Rat an dich. Die kleine Menge die die Lippe hindurch lässt ist mehr als ausreichend.

Vertraue darauf das die Ventilfeder ihrem Job nachkommt und das Ventil immer an den tiefsten Punkt zieht. Wenn du dir deiner (original?)Ventile noch ein wenig sicherer sein möchtes, unterziehst du sie einer Magnetpulverprüfung.
Das macht man normalerweise vor dem Nachbearbeiten. Aber wissen kannst du auch nicht ob diese je schonmal getauscht wurden, oder?

Nungut .. ich hoffe ich habe mit dem Ausflug nach Korinthen niemand gelangweilt und wünsche fröhliches Brainstorming ...

Gruß vom Ring
Heri
« Letzte Änderung: 25 Juni 2016, 04:11:59 von onkelheri »
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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #11 am: 25 Juni 2016, 10:34:09 »

Moin Heri,
das sind doch mal Antworten - Respekt und Danke !!!
Die "Meßstrecke" -> "(nur der Bereich, der in der Führung gleitet)"
Zitat
...hier aber auf das reichliche  Öl zu setzen, welches sich mit großer Sicherheit als "Zweitaktfahne" hinter dir bemerkbar macht, indem du die Ventilschaftdichtungen weglässt...
Die 250er BMWs haben original keine VSD, und wenn doch jetzt das Schaftspiel innerhalb der Toleranzen ist ? (So habe ich gedacht)
Die Anamnese meiner Ventile ist unbekannt. Wie würde denn die "Magnetpulverprüfung" ablaufen und was kann die Aussagen ?
Zitat
ich hoffe ich habe mit dem Ausflug nach Korinthen niemand gelangweilt
Im Gegentum - das gibt 'n fetten Karmapunkt ! (und das nach nur 3 Beiträgen bis jetzt - rekordverdächtig)  :respekt:
Ich hoffe, Du bist von Hause aus 'ne Nachteule und hast Dir nicht wg. mir die Nacht um die Ohren gehauen...)
Gruß,
Sascha

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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #12 am: 25 Juni 2016, 11:40:14 »

Hallo Buxus,
besten Dank. Stemmler ist bekannt und für mich fast um die Ecke.

Gruß  Jürgen
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onkelheri

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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #13 am: 25 Juni 2016, 15:19:50 »

Moinsen Together, moin Sascha,

also die Pinnöpel sind "Stand der Technik" und BMW hat sie ja auch in Folgemodellkonstruktionen einfließen lassen... wäre Innovation anders, würden wir mit Brieftauben "Chatten"  :prost:

Die Magnetpulverprüfung könnte in Münster der Laden hier machen: http://www.tcp-online.net/ ... hier wird das Ventil mit Hochstrom beaufschlagt und ein flouorizierendes Magnetpulver aufgesprüht, an den evtl. Bruch oder Risstellen wird der Magnetfluß unterbrochen und das Pulver sammelt sich dort an ... wird unter UV-Licht dann sichtbar ... besser Du siehst nix ... die machen dort wohl auch Prüferausbildung und möglicherweise machen die das für ne Spende in die Kaffeekasse ... war bei uns so ... weise die aber darauf hin das das Ventil einbaufertig ist - wir hatten damals Ventilrohlinge - da brauchte man nicht soviel Rücksicht nehmen ;-). Wie gesagt - im Idealfall macht man das VOR einer Bearbeitung bei Wiederverwendung. 

So und NEIN nicht wegen DIR war ich solange wach, ich war selber bis ~2:ooh in der Schrauberhöhle und habe in der MIKUNI-BS Vergaser Abteilung gewühlt, da ich derzeit das Problem der abgebrochenen und feststeckenden  Leerlaufgemischschraubennadelspitzen "in Angriff" nehme und glaube möglicherweise die grundlegende Lösung gefunden zu haben  :schrauber:





   
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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #14 am: 06 Juli 2016, 13:42:38 »

Hallo Together und nochmal Sascha,

hier gibbet ja auch das Einzylinderinformationzentrum ... und ich werde ja immer Neugieriger ... und da entdecke ich doch diesen Werksfilm ... Wer also Probleme beim Zusammenbau hat ... die haben damals alle 4 Minuten eine vom Band rollen lassen ... ;-) und die Motorenmontage ging auch "zackig" :-)

http://cms.bmw-einzylinder.de/index.php/presseberichte-und-medien/filmmaterial/offizieller-bmw-werbefilm.html

So, aber die von mir beschriebene Magnetpulverprüfung siehst du bei Minute 8 - hier allerdings für die Kardanwelle ausgeführt ... aber ich versichere dir das es bei Ventilen mit einer "ungänze" ähnliche Erscheinungen gibt ;-)

"Alles lobt, was Nürburgring erprobt"

Genau von da Grüße ich
(im Film ab ca. Minute 22... bei minute 23 die schmale Brücke ist Breitscheid, von dort wohne ich ~1km entfernt :-)

Heri



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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #15 am: 06 Juli 2016, 17:56:11 »

Moin Heri - sehr Klasse der Film ! Ich hab jetzt noch Puls - mann wie das juckt...  :bike:
Habe aber beschlossen, die Ventile nun "einfach so" einzubauen. Hab' momentan dünne Nerven und will mal den einen oder anderen Haken an verschiedene
Kapitel machen. Wenn's dann irgendwann "rummst", dann rummst es eben. Kann jedem so oder so passieren.
"klar hab ich genügend Sex - das Leben fickt mich jeden Tag......"
Jaja, schon gut - ich reiss mich zusammen. Aber aufgeben ? So'n dumm Tüch !
Komm' mal nächstes Jahr zum See - mit XS oder Kapsel - egal.  Wir müssen reden !   :prost:
Gruß,
Sascha
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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #16 am: 06 Juli 2016, 18:02:48 »

Heri,
aufpassen: Uns Sascha hat kein Notaus.

D&W
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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #17 am: 06 Juli 2016, 18:11:46 »

Doch doch, hatter. Irgendwo zwischen dem siebten bis neunten Pils liegt der - glaub' ich. So ganz genau kann ich das nich sagen, ich verzähl mich da immer...
 ;D
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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #18 am: 03 Januar 2019, 14:13:03 »

Hallo zusammen,

im Zuge der Aufarbeitung meiner R26 bin ich auch bez. Ventilschaftspiel auf Recherche gegangen. U.a. habe ich bei Ulismotorradladen.de einen Artikel gefunden, der auch das zulässige Spiel bei den Ventilführungen beschreibt. Hier ist die Rede davon am Ventil zu wackeln und alles was unter 2mm Spiel ist, sei i.O.!? Ich bin immer von ein paar Hundertsteln ausgegangen.....

Steh ich aufm Schlauch - geht es hier um was völlig anderes, oder ist das ein Tippfehler?

Grüße,
Janosch
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4Taktix

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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #19 am: 03 Januar 2019, 15:11:27 »

Ich schätze, das muss man im Kontext-Zusammenhang sehen. Ich kenne das Dokument nicht, aber ich sehe das "Hausmannskost" im Namen.
Ansonsten mal den Querschnitt aufmalen, ca. 50 mm Länge der Führung, wie lang ist der Ventilschaft, wenn man "bis auf 2cm" einschiebt ?
= Hebellänge, dann mal die Winkelfunktionen bemühen.
Aus der Hüfte geschossen: Klar wird es bei o.g. Bedingungen mehr wackeln, als zulässiger Verschleiss plus max. Spiel.
Aber 2mm erscheinen mir doch etwas viel. Bin jetzt zu faul zum malen und rechnen, aber bei 1mm Wackelspiel (bei mehr erst Recht) bei 2cm rausgezogen wäre für mich
deutlicher Handlungsbedarf.

Gruß,
Sascha
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jan.h.

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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #20 am: 03 Januar 2019, 15:49:05 »

es kommt darauf an,wo gemessen wird.Bei einem herausragender Länge von einem Viertelmeter würde es vielleicht passen. :)
So misst man das natürlich nicht. 2 mm ist viel zu viel,gemessen wird direkt am oberen Ende der Ventilführung.
Da dürfen es nicht mehr als 0,7 mm sein.
Allerdings sind die Führungen Richtung Brennraum deutlich mehr abgenutzt und eine unrunde Führung kann man so
auch nicht feststellen.
Jan.
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Heiko

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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #21 am: 03 Januar 2019, 15:56:51 »

Das war mal ein Beitrag im OM vor Jahren über Ulis Motorradladen wo Inge über die Schulter geschaut wurde Sascha.... also Vorsicht!  ;D
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strichzwojan

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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #22 am: 03 Januar 2019, 15:58:41 »

Für den Hausgebrauch ohne Messuhrausrüstung langt folgende Prüfung: entfettetes Ventil in entfettete Führung schieben, etwa zwei Zentimeter vom Ventilsitz abheben und dann in der Achse "Ventilhaubenstehbolzen-Kipphebelnase" wackeln. In dieser Richtung wird die Ventilführung am meisten beansprucht (Ovalität).Alles von etwa 0,7 bis max. 1mm Spiel am Ventiltellerrand gemessen ist tolerabel.
BMW schreibt bei den Boxern ab 1970 vor, diese Prüfung mit einem NEUEN Ventil zu machen!???!????

Jan
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Taz

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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #23 am: 03 Januar 2019, 16:52:21 »

Das heißt, damit hätten wir eine soweit gesicherte Meßanweisung, daß es für die Tipps und Tricks taugen würde?
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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #24 am: 03 Januar 2019, 17:00:04 »

Das kann man doch konkret ermitteln. Wie gesagt - aufmalen, Winkelfunktionen, feddich. Aber ich bin sooo faul gezz.....
Und ich weiss auch nie ganz sicher, ob mein Taschenrechner mich richtig verstanden hat - muss ich erst Zahl, dann "Tan" oder doch "Tan-1" drücken.......
oder erst "function" und dann "Tan"...... oder doch "Sin".....

Gruß,
Sascha W(ar da grad Kreide holen)
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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #25 am: 03 Januar 2019, 17:32:49 »

Theoretisch ja. Praktisch nein. Die Führung verschleißt trichterförmig zu beiden Enden hin. Wenn man den bzw. die Trichterwinkel kennt kann man rechnen.....

Gruß
Stefan, der Einzylindär
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Schorsch

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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #26 am: 03 Januar 2019, 17:50:00 »

Lehrreich hier  :respekt:,

Dann geht es so ganz genau nur mit einer Bügelmessschraube den Ventilschaft messen,
dann mit einer Innenmessschraube 6-8 mm die Führung messen.
Oder?

Schorsch
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Manfred250

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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #27 am: 03 Januar 2019, 18:36:50 »

So machen die das bei der Formel 1
Manfred
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strichzwojan

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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #28 am: 03 Januar 2019, 18:45:04 »

Kurz nach dem Kauf meiner Strichzwei damals - sie lief richtig gut - kam ich auf die Idee, mal mit dem Zeigefinger den Einlasskanal abzutasten. Dabei stellte ich fest, dass sich die Ventilführung mit dem Finger hin- und herschieben ließ...
Das Geld für das entsprechende Messzeug (sofern nicht vorhanden) ist dann besser für Neumaterial einzusetzen, wenn schon die Kippmethode Handlungsbedarf signalisiert.
Und - siehe oben - man glaubt gar nicht, in welchem Zustand unsere Kisten noch klaglos laufen...

Jan
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4Taktix

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Re: tolerierbarer Verschleiss am Ventilschaft ?
« Antwort #29 am: 03 Januar 2019, 19:01:00 »

... dann mit einer Innenmessschraube 6-8 mm die Führung messen.
Schorsch - dann hast Du jetzt einen Grund, wieder teures Werkzeuch zu kaufen  ;D

D&W
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