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BMW Einzylinder-Forum

ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Bauteile & Co => Thema gestartet von: subbafips am 01 März 2017, 17:33:44

Titel: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 01 März 2017, 17:33:44
Hallo Kollegen,

nun bin ich auch im Club der Rahmengeschädigten  :\'(
Wollte letzten Samstag zum Tanken fahren, falls am Sonntag das Wetter gut wird. Nachdem meine Motorradsaison letztes Jahr mangels Tank erst Mitte Juni begann, wollte ich dieses Jahr voller Vorfreude mal zeitig starten. Vor einer Woche schon eine schöne kleine Tour mit 50 km gedreht.
Naja, wie gesagt, ich wollte tanken. Motor läuft, alles prima, ich schau nochmal über den Sattel auf die rechte Seite des Mopeds und.... :\'( Rahmen rechts kurz vor dem Hauptständeranschlag gebrochen. Motor aus und alles zurück.
Nachdem ich das Forum durchforstet habe (zum Thema Rahmenbruch git's ja mehr als genug zu lesen) habe ich mich zu der Methode mit vertikal eingesetztem Flachstahl entschieden. Gibt es hierzu inzwischen Langzeiterfahrungen? Wie stark sollte das Eisen sein, reichen 5mm?
Werde am Wochenende erstmal alles nötige abbauen und dann auch mal schauen, wie die linke Seite aussieht.
Wenn gewünscht, stelle ich noch Bilder ein.

Traurige Grüße
Philipp

PS: Ich bitte um Mitleid  ;)
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: 92fzr am 01 März 2017, 17:43:01
Ist ja zum :kotz: gerade wenn man fahren könnte.
Viel Erfolg bei der Reparatur.

Dirk
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Manfred250 am 01 März 2017, 19:42:57
Mensch, das Jahr hat ja gerade angefangen.
Was meinst Du was da noch alles kommen kann!!!

Manfred
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: 4Taktix am 01 März 2017, 20:02:57
Gibt es hierzu inzwischen Langzeiterfahrungen? Wie stark sollte das Eisen sein, reichen 5mm?
...
PS: Ich bitte um Mitleid  ;)
Wichtiger ist, wie stark und wie gut die Schweißnähte werden !
Alternative zum Flachstahl:
- Rahmenrohr 5 bis 10 cm hinter dem Bruch ein zweites Mal durchtrennen
- Rohrstück entnehmen, längs mit Flex schlitzen (halbe Länge reicht)
- vom durchmesser passenden Rundstahl so ablängen, dass er problemlos unter beide Trennstellen geht.
- Rundstahl mit aufgeschobenem Rohrstück in Rahmerohr einschieben
- so weit einschieben, dass die Rohrenden beim Bruch wieder in die Flucht gebracht werden können.
- Jetzt durch den Flex-Schlitz den innenliegenden Rundstahl mit Schraubenzieher/Reissnadel o.ä. so hinschieben,
  dass beiden Trennstellen großzügig unterfüttert sind.
- Jetzt zwei schöne, fette Schweissnähte mit hohem Strom drumherum braten, zuletzt noch den Flex-Schlitz zuschweißen.
- Zum Schluss noch die Nähte mit der Flex flach schleifen.
- Wer will, kann das ganze noch mit Feinspachtel und Lack "schön" machen, dann gibt's später auch keine unangenehmen Fragen.

Mir fällt gerade auf, dass das ganze auch mit lediglich einem Längsschlitz gehen müsste der über die Bruchstelle gelegt wird- hmm  :-\\
Wie auch immer, mein Rahmen wurde Ende der Achtziger so geschweißt und hält seitdem. ( ca. 14.000 teilweise "rüde" Kilometer )

Und ja, Du hast mein vollstes Mitleid ! Ich weiss noch genau, wie ich mich damals gefühlt habe.
Nur gab's da dieses Forum noch nicht, geschweige denn Internet überhaupt. Und ein Schweissgerät oder Schweisskenntnisse hatte ich auch noch nicht.
Dafür eine wilde Panik, dass mein Krad jetzt "Schrott" ist.....

Gruß,
Sascha
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: panr50 am 01 März 2017, 20:09:29

Wenn gewünscht, stelle ich noch Bilder ein.

Traurige Grüße
Philipp



Gerne ein paar Bilder         gr-  Martin
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: ToWo am 01 März 2017, 20:15:15

PS: Ich bitte um Mitleid  ;)


Isse blöde Sache - fühle mit dir.....

//Tom
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: klawo am 01 März 2017, 21:33:40
Hi,

hatte das gleiche Problem im letzten Jahr. Kann Dir gerne die Bilder senden, wie mir ein Profi (genannt "Polen-Peter") für 120 € die Sache perfekt geschweißt hat.

Schick mal ne. Mail-Adresse an mich.

Gruß

Klaus
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: krauthahn am 01 März 2017, 22:28:10
Mein Mitleid hast Du !  :traurig:
Das Problem hatte ich 2013.  :kotz:  :kopfhau:  :galgen:
Ich habe den Bruch mit der Flachstahlvariante repariert.
Die Reparatur geht jetzt ins vierte Jahr bei Gespannbetrieb ! Bisher ohne Rückmeldung !
Gruß
krauthahn
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Jollyjester am 02 März 2017, 08:49:02
When I read your request, I guessed R26, Seems correct. Usually breaks between the rubber stop for the kick start lever, and upright frame member.

Few numbers of the R26 came to G.B. but I know of at least 6 this has happened to. My brother's R26 snapped at about 5 years of life.

A steel tube fitted over the frame tubes and welded will be OK, if made by a professional welder.

My Brother solved his problem this way by 3 actions

1. Welded as above
2. Sold the motorcycle.
3. Bought a 350 BSA Gold Star DB32. No lights, no kick start, bump to run engine, full road race trim. slip clutch up to 30 mph went like 'hell'. That was the 'golden days' of the 1960's.
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 02 März 2017, 09:27:31
Good morning everybody,

sorry, I've forgotten the type. It's a R 25/3 not a R 26.
Sometimes I thought about changing the BMW into another bike, but I love her.

Jetzt wieder in Muttersprache. Danke für eure aufbauenden Worte. Im ersten Moment ist man immer total gefrustet und würde am liebsten den Alteisencontainer aufsuchen...aber wenn sich der erste Schock gesetzt hat, gibt's wieder Licht am Horizont. Außerdem "schweißen" solche Erfahrungen Mensch und Maschine ja im wahrsten Sinn des Wortes zusammen  ;)

@Manfred
Da muss ich dir leider rcht geben. Bei so alten Damen kann immer mal was sein, ist wie bei den Menschen...ab einem gewissen Alter. Mein Moped wurde zwar beim Vorvorbesitzer teuer restauriert, aber nachdem, was ich bis jetzt alles an Murks entdeckt habe, bin ich auf (fast) alles gefasst. Da steckt man nicht drin. Nach jedem Teil, das ich mal ab- und wieder angebaut habe, habe ich ein besseres Gefühl  :)
Aber eines muss ich meiner alten Dame lassen, irgendwie sind wir bisher immer wieder auf eigener Achse nach Hause gekommen, toitoitoi.

Bilder reiche ich nach, die habe ich hier auf der Arbeit nicht.

Wünsche frohes Schaffen

Philipp
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 02 März 2017, 23:30:54
So, hier die Bilder.
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Manfred250 am 03 März 2017, 09:29:57
Zitat
Aber eines muss ich meiner alten Dame lassen, irgendwie sind wir bisher immer wieder auf eigener Achse nach Hause gekommen, toitoitoi.

Auch das wird sich ändern ;D

Manfred
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 03 März 2017, 10:06:22
Manfred, du schaffst es, mich immer wieder auf's Neue zu motivieren  :P ;)

In diesem Sinne, schönes Wochenende.

Philipp

PS: Werde morgen mal losschrauben.
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: berndr253 am 05 März 2017, 11:28:50
Hallo Philipp,

kontrollier bitte mal, ob das Rohr der unteren Motorhalterung montiert ist und ob die Länge passt! Die Gummipuffer sind auch nicht mehr die besten - vermutlich hart wie Eichenholz - da geht die Motorvibration voll auf den Rahmen.

Grusz

Bernd
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Heiko am 05 März 2017, 11:43:11
Hi,

ich vermute mal, dass der Bruch vom "knallen lassen auf die Hauptständeranschläge" beim aufbocken kommt.
Der Bruch ist direkt vor dem rechten Anschlag.... die Motorgummis sehen aber auch nicht mehr gut aus. Da hat Bernd recht. Ich würde die Rundmaterial in Rohr Variante bevorzugen, aber jeder so wie er mag.



Heiko
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Manfred250 am 05 März 2017, 15:59:25
Zitat
Ich würde Rundmaterial im Rohr als Variante bevorzugen

Ich auch.Aber Hartgelötet
Manfred
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Anulu am 05 März 2017, 16:36:23
Warum hartgelötet? Weils besser " fließt"?


Gruß, Manuel
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Manfred250 am 05 März 2017, 16:54:14
Yes
Manfred
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Oerlov am 05 März 2017, 17:58:18
hatte ich auch schon mal und meine Lösung hier dargestellt. Egal wie du es am Ende reparierst, denke bitte daran, dass die Länge des Rohres nicht zu stark verändert werden sollte.
Gruß
Carsten

Gesendet von meinem GT-I9305 mit Tapatalk

Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Oldtimerfahrer am 05 März 2017, 21:27:37
Moin,
ich möchte meinen Senf auch noch dazugeben.
Mein Rahmen wurde "auch nur" hartgelötet. Das Rahmenrohr war sichtlich  ::) eingedrückt. (Ohne irgendwelche "Innereien" einzubauen)
Hält aber jetzt schon einige Kilometer,
Auch mit dem aufbocken der Maschine samt Gepäck! (Mit der Sanftheit steht es oftmals nicht zum Besten)
Habe allerdings meinen Wasserschlauch als Dämpfer mit drum. (Ist vielleicht auch nur der Glaube an der Sache, das es hilft.)

(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F28508072tw.jpg&hash=78fe575c09e660d194d3fb18a64e31e9)

Gruß Rudi

Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: crusty1000 am 05 März 2017, 22:55:01
Phillipp...so etwas ist verdammt ärgerlich. Da freust du dich über den ganzen Winter auf das anstehende gute Wetter, damit man die alte Dame endlich wieder auf die Straße bringen kann und dann sowas...  :krank3: Zum Glück das du das noch an der Tanke bemerkt hast.

@all
Ist das eigentlich eine häufiger oder gar die einzige auftretende Stelle, an welcher der Rahmen brechen kann? Oder gibt es auch noch andere, an denen dies - statistich gesehen häufiger - auftritt? ???

VG Jens
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 06 März 2017, 10:45:15
Moin moin zusammen,

sorry für die späte Antwort, habe hier vor lauter Schrauben nicht mehr reingeschaut.... :verlegen:
@Jens
Danke dir, wird schon wieder, bin da sehr zuversichtlich. Der Nebel lichtet sich langsam.

@Bernd und Heiko
Besten Dank für den Hinweis mit der Motorhalterung und den Gummis. Die wollte ich sowieso tauschen, da die sowas von fertig sind. Motorhalterung und Rohr werde ich bei der Gelegeheit auch mal inspizieren.
Dann noch zwei Fragen zum Motorausbau:
Getriebe will ich sowieso wegmachen, damit ich mir leichter tue, ist es sinnvoll, die Ölwanne abzubauen, damit man den Motor nicht so hoch heben muss? Zylinder muss nicht unbedingt ab, oder?

Grüße

Philipp
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Manfred250 am 06 März 2017, 10:52:18
Getriebe muss raus, sonst kriegste den Motor nicht raus. Oder den Rahmen vorne abflexen. Dann geht es auch ;D
Mach noch die Ventildeckel ab, dann geht es leichter. Rest kann dran bleiben
Manfred
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: cledrera am 06 März 2017, 11:21:36
Und da der Motor raus muss, miss auch einmal den Rahmen bei der "Motorbefestigung vorn (http://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=9586.msg127401#msg127401)".

Schadet nicht und bringt ggf. viel.
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 06 März 2017, 11:42:05
Jep, so werde ich es machen.
Wie gesagt, die ganze Motorhalterungs/Abstands/Gummi-Geschichte habe ich bereits auf der Agenda.
Ich werde euren sachdienlichen Hinweise berücksichtigen, von Manfreds abgeflextem Rahmen mal abgesehen, wobei, an Handlichkeit wäre es nicht zu überbieten  ;D
Herzlichen Dank für eure zahlreichen Tipps, prima Forum!
Wenn ihr wollt zeige ich euch zur belohnung ein paar artfremde Einzylinder  ;)

Gruß
Philipp
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Heiko am 06 März 2017, 14:23:02
Zeigen!
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: crusty1000 am 06 März 2017, 19:56:14
Zum Motorausbau muß eigentlich nur vorher das Getriebe raus. Dann geht der Motor komplett ohne weiteres raus. Du mußt die Ölwanne oder den Zylinder vorher nicht abbauen.  :schrauber:
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: cledrera am 07 März 2017, 09:57:57
Und das Ölschleuderblech kann auch drin bleiben.
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 07 März 2017, 11:14:53
 :P
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 07 März 2017, 23:20:36
So hier jetzt die versprochenen Bilder:

Hier einmal die Jawa Perak meines Bruders. Eigentlich eine 250er, ist aber ein 350ccm Motor eingebaut. Total schönes Moped, technisch etwas kurios. 1. Gang ist oben, Schalthebel fungiert gleichzeitig als Kickstarter und das Ganze mit Halbautomatik, also runterschalten ohne Kupplung. Einzylinder, aber zwei Kolben....diese Tschechen....

Dann die Victoria KR 26 meines Vaters. Auch Einzylinder, aber Doppelport.

Der Klassiker schlechthin, Quickly von meiner Ommma (Erbstück).

Die Hummel haben wir für meinen Onkel restauriert.

Yamaha Chappy für den Weg zur Arbeit (habs nicht weit).

Piaggio Ape für's grobe.

Unimog 411 für's noch gröbere (okok, nicht hauen, der hat vier Einzylinder)
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 07 März 2017, 23:24:01
weiter geht's
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: bemwenesu am 08 März 2017, 19:27:41
Hallo Philipp,

sehr schöne Mopeds. Aber die Quickly ist leider nicht in original Farbe von 1953/54. Sicher hat Dir das Grün
besser gefallen. Meine ist in original Farbe lackiert.

Gruß   Frank
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: cledrera am 08 März 2017, 19:59:30
Also diese Quickly`s, die haben was.
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 08 März 2017, 20:33:08
@Frank
Recht hast du, hat mein Vater vor ca. 20 Jahren restauriert. Habe ich auch schon moniert. Und etwas überrestauriert, also vom Chrom her zuviel bling bling.
Evtl. will er nochmal ran, wenn er in Rente ist  ;D

Ich versuche gleich nochmal die letzten Bilder hochzuladen. Irgendwie isser nicht mit meinen Dateinamen zufrieden.
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 08 März 2017, 20:35:55
Übrigens Frank, dein Quickly ist auch ein schickes Teil. Unseres braucht wohl mal ne neue Zündspule/Kondensator. Zickt ein bisschen.
Ohmeingott, ich hätte die Bilder kleiner machen sollen, die sind ja grottig, schande über mich. Hätte mir schon früher ein neues Handy zulegen sollen... ;)
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 05 April 2017, 22:18:55
Hallo zusammen,
ich wollte euch einen kurzen Abriss über meinen aktuellen Stand geben. Es geht zwar langsam voran, aber stetig. Kind, Frau und Hund wollen auch bespasst werden, nebenbei noch gelegentlich arbeiten....aber es wird.
Habe leider noch neue Baustellen aufgetan, aber auch das werde ich in den griff kriegen. Rahmen ist soweit nötig nackt und zum Schweißen vorbereitet. Morgen oder übermorgen wird der Bruch erst einmal fixiert, dann geht's weiter.
Habe mich, dank eurer Tipps, intensiver mit der Motoraufhängung beschäftigt. Natürlich auch hier Murks. Abstand vordere Befestigung nur 190mm, also einen halben cm zusammengeknört. Wenn der Rahmen wieder soweit fit ist, werde ich da die Wagenhebermethode ausprobieren. Die 5mm kommen zustande, indem ein schlauer Vorbesitzer, wie so oft, die Scheiben weggelassen hat und sich dadurch auch noch die Distanzhülsen in den Stirndeckel eingearbeitet haben. Grrrrrrr. Also nix mit Entkoppelung. Das will ich auf jeden Fall in Ordnung bringen.
Die Hülsen habe sich beiderseits  mind. 1mm in den Stirndeckel eingearbeitet. Habe erst gedacht, ich fertige Beilagscheiben, damit die Aufnahmen wieder plan sind. Nach reiflicher Überlegung scheint mir das aber nicht sinnvoll, da es schwierig werden dürfte, so eine plane Fläche hinzubekommen.
In einem alten Beitrag zur Motorbefestigung hat ein Kollege (glaube Mek?) JB Weld erwähnt. Wenn das nur halb so gut ist, wie die Artikelbeschreibung verspricht, werde ich das verwenden. Dann Gummis, Hülsen, Scheiben....neu, Sprengringe waren auch nicht verbaut.

Die untere Motorbefestigung passt eigentlich sehr gut. da gibt's neue Gummis, nen richtigen Bolzen (war eine Gewindestange verbaut, vermutlich wegen Seitenständer) und evtl. das Distanzrohr auch neu. Kann man das alte Rohr inkl. Gummis vorsichtig rausklopfen? Habe da momentan noch etwas Probleme, da alles verbacken ist.

Beste Grüße

Philipp
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 05 April 2017, 22:23:25
Habe noch ein paar Fragen, vielleicht könnt ihr mir da auf die Sprünge helfen.
Ist das bei der unteren Motorbefestigung original oder hat sich da das Rohr etwas in die Aufnahme eingearbeitet? Wenn ja, wäre es wohl am besten, ein Rohr mit Übermass anzufertigen, allerdings wird es dann wohl schwierig, es inkl. Motor zwischen die Rahmenrohre zu bekommen, oder?
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 05 April 2017, 22:41:56
Dann habe ich noch den Auslass geknipst. Sieht nach sehr viel Ölkohle aus. Da hat sich eine richtige Kante gebildet. Ist das normal oder besteht da Handlungsbedarf?
Möchte sowieso den Kopf runter machen und neue Dichtungen etc. verbauen.

Fragen über Fragen...Ich danke schon einmal für eure Geduld und Hilfe! Ihr seid super!

Grüße
Philipp
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: 4Taktix am 05 April 2017, 23:05:05
Moin Phillip,
bei einem /3-Kopf ist die Stufe im Auslass normal. Dass bei Dir der Ruß aber bis vorne an geht, ist nicht normal.
Ein originaler, bzw. korrekter Krümmer f. R 25/3 muss bis zu dieser Stufe im Kopf stecken !
Guck' mal hier: ( Antwort #31) http://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=15916.msg220381#msg220381

Das Rohr für die untere Motorbefestigung würde ich um genau den Betrag länger machen, um den sich das alte in die Aufnahmen eingearbeitet hat.
Wird ein klein wenig fummelig bei der Montage, aber wenn die Entkopplung funktionieren soll, ist das sinnvoll.
Die Unterzüge lassen sich mit Hilfsmitteln etwas auseinander spreizen, soooo starr sind die nicht. Ist alles nur "Schweine-eisen"  ;)
(hölzerne Türkeile zw. Motor und Rahmen z.B.)
Gruß,
Sascha
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: mekgyver am 05 April 2017, 23:10:13
Hi Phil,
#37 : ja mach die Kanten weg, sind ja furchtbar, gerade die direkt am Ventil ! Kanten im Strömungsverlauf sind unverzeihlich.

#35 : ja, kann sein, dass ich mal empfohlen habe am vorderen Motordeckel die eingearbeiteten Stellen im Alu , die diese Druckhülsen verursachen, mit JB-Weld aufzufüllen. Danach auf maß bringen durch bohren und planschleifen. Würde ich heute wiederholen  8)

#36 wenn auch die Abstandsrohre in die Rahmenhalterung sich eingearbeitet haben, mach das auch damit.
Ich hatte mal 12er Passscheiben, damit gehts auch, weil die gehärtet sind. Aber erstmal den Spalt auffüllen ist keine schlechte Idee.
Wenn aufschweißen zu aufwändig ist und hartlöten auch nicht in Frage kommt, weil nicht möglich,
dann ist JB-Weld die Lösung. Weil das Zeugl richtig hart wird. Ist aber ein 2k-Epoxid , da gibts auch andere.
JB-Weld kann 300°C ist an diesen Motorhalterungen vor daher bestimmt auch durch andere sehr hart aushärtende 2k-Epoxies machbar.

Gruß mek  :schrauber:
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 06 April 2017, 19:20:31
Was ich euch noch mitteilen wollte bzw. bin ich ja ein hoffnungsloser Optimist ;)
Der Rahmen ist zumindest nicht wegen Rost gebrochen. An der Bruchstelle ist alles schön blank und rostfrei.
Bei den eingearbeiteten Stellen in Rahmen und Motorgehäuse sehe ich immer ein Problem bei Passscheiben. Diese stellen sind, zumindest bei mir, immer etwas unregelmäßig und auch etwas "konisch". Daran eine scheibe anzupassen fände ich schwierig. Deshalb lieber per Kleber, Schweißen, Löten auffüllen, planen, bohren.
Werde das JB Weld versuchen. Bin neugierig, ob's funktioniert und interessiert mich als Modellbauer auch.

Grüße

Philipp
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: mekgyver am 06 April 2017, 21:36:10
habe mich wahrscheinlich nicht klar genug ausgedrückt,
ich meinte schon, dass das fehlende Material wieder aufgefüllt wird und danach die Passscheibe als Anschlag für das Abstandsrohr benutzt wird. Keinesfalls soll die Passscheibe hohl liegen.
Gruß mek  :prost:
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 07 April 2017, 07:49:38
Moin moin,
nene, passt schon, vielleicht haben wir aneinander vorbei geredet. Das ist mir schon klar. Defekt auffüllen, planen, evtl. nachbohren und dann Passscheibe drüber.
Was evtl. Verwirrung gestiftet hat war meine Aussage von wegen kleine Beilag/Passscheibe fertigen, die in den eingearbeiteten Defekt so hineinpasst, dass die Außenfläche wieder bündig ist. Da dann noch die eigentliche originale Scheibe drüber. War nur ein anfänglicher Gedanke. Man macht sich ja so seine Gedanken vor der Reparatur. Aber wie ich schon geschrieben habe, dürfte schwer bis gar nicht umsetzbar sein. Deswegen erstmal JB Weld bestellen.
Schönes Wochenende und erfolgreiche Ausfahrten euch allen  ;)
Philipp
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: berndr253 am 07 April 2017, 09:01:49
Welche "Originalscheibe" kommt denn hier noch zwischen das Distanzrohr und den Rahmen? Da wird nichts zwischengelegt.
Wenn hier eine Distanzscheibe eingelegt würde müssten die Rahmenrohre unten ein wenig auseinander gedrückt werden. Damit verbunden wäre dann aber auch ein verändertes Maß für die Ständeraufnahme. Ob das alles so richtig ist?
Ich würde hier nicht mir irgendwelchen Klebern arbeiten (obwohl ich ein Fan davon bin). Das hält hier nicht - da gehört eine Schweissraupe drauf die mit ner Flach und einer Rundfeile nachgearbeitet werden müssen (meinswegen auch mit ner kleinen Flex  ;) ).

Bernd
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 07 April 2017, 14:39:33
Bernd, natürlich hast du recht bzgl. Scheibe oder nicht. Muss mich eindeutiger ausdrücken bzw. habe vordere/obere und untere/hintere Motoraufhängung in einen Topf geworfen. Mir ist klar, vordere Aufhängung mit Scheibe, unten/hinten ohne. Habe nur kurz überlegt, ob man zum Auffüllen des Defekts unten eine kleine Scheibe anfertigen könnte, ist aber vermutlich zu fummelig.
Mit Kleber an der unteren Aufhängung gebe ich dir übrigens auch recht. Nach reichlicher Überlegung werde ich es aufschweißen lassen und dann entsprechend feilen oder sogar mit der bösen Flex ran  ;D ;)
Beim Stirndeckel (wo sich die kurzen Distanzhülsen eingedrückt haben) wird das mit dem Kleber funktionieren, denke ich, da kommt ja dann die große Scheibe zwischen Aludeckel und Distanzhülse.
Nachher kann ich das Moped vom ersten Schweißgang abholen und es für den nächsten vorbereiten. Da kann der Meister gleich die unteren Aufhängungen aufschweißen.
Danke für die Tipps, ihr seid die Besten!

Philipp
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 07 September 2017, 15:58:25
Hallo liebe Einzylinderkollegen,
ich wollte mich nach langer Zeit mal wieder melden und den aktuellen Stand meiner Reparatur kund tun.
Sorry für meine späte Antwort, ist eigentlich nicht meine Art, aber ich wollte meine karge Freizeit lieber zum Schrauben nutzen.
Dafür war ich sehr erfolgreich. Aus dem nur Rahmen reparieren wurde dann doch etwas Größeres. Ich habe gedacht, wenn schon fast alles ab ist und der Motor raus, mache ich gleich alles, was mir so auffällt. Auch deswegen hat sich die Reparatur verzögert, außerdem bin ich leider ein Perfektionist, das macht's nicht besser und so ein halbes Jahr ist auch immer schnell um.
Die Rahmenreparatur hat eigentlich sehr gut geklappt, von der Schweinearbeit mal abgesehen. Ist sicher stabiler als neu, sehen tut man davon nichts. Kann aber trotzdem Bilder machen, falls gewünscht.
Den Rahmen habe ich auf Originalmaße gespreizt, alle Stellen, an denen sich Metall in Metall gearbeitet hat, aufgefüllt und wieder verputzt. Motoraufhängung in Originalzustand versetzt, neue Gummis, Befestigungsbolzen etc.
Kopf und Zylinder habe ich auch abgenommen, neue Dichtungen rein und alles gesäubert. Neugierig war ich auf den Zustand von Zylinder und Kolben. Der Motor hat eigentlich erst 7000km nach Überholung runter, aber nachdem, was ich bisher am Moped schon alles an Murks gefunden habe. Sah aber überraschend gut aus.
Nur der Kopf inkl. Stoßstangen ist bedenklich. Stangen und Einstellschrauben habe ich bereits getauscht. Werde mal auf Überholung bzw. Tausch des ZK's sparen.
Ich kann gerne Bilder der Stoßstangen einstellen. Ob jemand weiß, von welchem Fahrzeug (ob überhaupt BMW) die sind.
Nun bin ich zuversichtlich, dass ich dises Jahr noch ein paar Kilometer möpeln kann. Der Herbst kann ja auch schön sein...und man schwitzt nicht  ;)

Viele Grüße an alle, die mir mit Tipps und Tricks geholfen haben!
Philipp
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Hodima am 07 September 2017, 16:52:13

oh ja, mach mal

sehe ich immer gerne
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 14 September 2017, 14:49:58
Grüßt euch,
hat leider etwas gedauert.
Ich hoffe, auf den Bildern kann man was erkennen.
Anbei auch ein Bild der Hülse der unteren Motorlagerung. Sieht aus wie von der Titanic nach 100 Jahren am Meeresgrund  ;) Hoffe, da kommt das Moped nicht her.
Die Stangen sind eingelaufen, exzentrisch, haben keine Bohrung und das ganze System Einstellschraube/Stösselstange ich verkehrt herum.
Kennt die Teile jemand?

Beste Grüße
Philipp
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 14 September 2017, 14:53:47
Vielleicht könnt ihr mir noch einen Tipp bzgl. Gasgriff geben. Habe neulich alles abgeschmiert, danachwar er recht schwergängig und ist sporadisch mal durchgerutscht,  also Gasschieber hat sich nicht bewegt, aber Griff konnte ohne Kraft über Anschlag gedreht werden. Rückstellend war er schon vorher nciht wirklich, nur andeutungsweise.
Kann vermutlich nicht an zu viel Fett liegen, oder. eher Verschleiß? Werde ihn mal zerlegen und mir den Gleitstein etc. ansehen. Hatte dieses Phänomen schonmal jemand?

Grüße
Philipp
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Anulu am 14 September 2017, 14:59:01
Mit dem Gleitstein bist du auf dem richtigen Weg denke ich.
Mein Motorlagerrohr sah genauso gruselig aus.


Gruß Manuel
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: cledrera am 14 September 2017, 16:09:43
Langsam.
Wer hat Dir erzählt, dass sich der Gasgriff von selbst zurückdrehen soll?
Original wäre das nicht; jedenfalls nicht bis R25/3, vielleicht auch bis R26 vor Einführung der Blinker.
Das Gas sollte stehen bleiben, damit man Handzeichen vor dem Abbiegen geben kann.

Clemens

Böse Zungen behaupten, das wäre so, damit man Bierflaschen während der Fahrt leichter aufkriegt.
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: rolf am 14 September 2017, 19:17:46
Welchen Gasgriff hast du dran?
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 14 September 2017, 19:56:07
@Clemens
Stimmt schon, würde Sinn machen, wenn das Gas stehen bleibt. Neulich habe ich die ganzen alten Diskussionen dazu im Forum gelesen.
Rechtlich gesehen bin ich aber nicht wirklich schlau daraus geworden, da die Meinungen doch auseinander gingen. Oder war es so, dass beim Original Gasgriff das Gas stehen bleibt und das er bei Nachbauten oder bei Teilen von späteren Modellen zurück stellt?
Nächste oder übernächste Woche will ich auf eigener Achse zum TÜV. Mal sehen, was der sagt  ::)
Kann es eigentlich sein, dass die Feder am Gasschieber im Vergaser leicht rückstellend wirkt?

@Rolf
Öhm, gute Frage, Magura, schwarz. Soll ich ein Bild machen?

Grüße
Philipp
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: rolf am 14 September 2017, 20:11:08
ich bitte darum
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: OldsCool! am 14 September 2017, 20:30:43
Kann es eigentlich sein, dass die Feder am Gasschieber im Vergaser leicht rückstellend wirkt?

Auf jeden Fall!
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: rolf am 14 September 2017, 20:42:10
Echt jetzt? Ich dachte die hält den Schieber oben?
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: OldsCool! am 14 September 2017, 23:18:47
Nur in Australien... da steht ja alles auf dem Kopf und Federn ziehen sich weiter zusammen wenn man sie drückt  ;D
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: 27-steib am 15 September 2017, 09:20:58
dir ist wahrscheinlich der nIPPEL AUS DEM gLEITSTEIN GERUtscht und hat sich verklemmt
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: rolf am 15 September 2017, 10:30:59
Hah....noch EINER! ;D
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: 27-steib am 15 September 2017, 10:44:30
 ;D jA
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Manfred250 am 15 September 2017, 11:51:45
Zitat
Nächste oder übernächste Woche will ich auf eigener Achse zum TÜV. Mal sehen, was der sagt  ::)

Da kriegst Du die Verschrottungspapiere.

Manfred
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Taz am 15 September 2017, 12:44:39
... Da kriegst Du die Verschrottungspapiere. ...

Du bist echt ein Sonnenscheinchen...
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Manfred250 am 15 September 2017, 12:58:44
weiß ich ;D
Manfred
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 15 September 2017, 14:39:09
Ich liebe Manfreds aufbauende Art. Er versteht es einfach, anderen Mut zu machen  ;D

Ansonsten hätte ich zwei Bilder im Angebot.
PS: Es hat noch gar keiner einen Kommentar zu meinen Stoßstangen abgegeben. Nicht einmal Manfred  :P
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 15 September 2017, 14:43:36
Schade, momentan ist es mir nicht vergönnt, Bilder einzustellen. Bald fällt mir nix mehr ein, wie ich sie noch umbenennen könnte...

"Your attachment has failed security checks and cannot be uploaded"
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Manfred250 am 15 September 2017, 14:49:47
Zitat
PS: Es hat noch gar keiner einen Kommentar zu meinen Stoßstangen abgegeben. Nicht einmal Manfred  :P

Was für Stoßstangen? Von welchem Auto?

Manfred
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: berndr253 am 15 September 2017, 14:54:26
Warum sollte Manfred einen Kommentar zu den Stoßstangen abgeben? Die gehören keinesfalls in diesen Motor - das sieht man doch

Bernd
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Manfred250 am 15 September 2017, 15:01:22
Wo sind denn bei den 250ccm Stoßstangen eingebaut?
Ahh. Du meinst Stössel oder Stösselstangen?
Muss ich Bernd recht geben. Passen nicht in die 250ccm Motoren.
Manfred
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Anulu am 15 September 2017, 17:46:26
Schade, momentan ist es mir nicht vergönnt, Bilder einzustellen. Bald fällt mir nix mehr ein, wie ich sie noch umbenennen könnte...

"Your attachment has failed security checks and cannot be uploaded"


Ja das mit den Bildern ist. Am PC nicht ganz einfach.
Guck mal hier und wenn du ein Smartphone oder Tablett hast lade dir Tapatalk runter.
Guckst du hier:

Bilder in Beiträge einfügen

https://r.tapatalk.com/shareLink?share_fid=3978&share_tid=16691&url=http%3A%2F%2Fwww%2Ebmw-einzylinder%2Ede%2Fforum%2Findex%2Ephp%3Ftopic%3D16691&share_type=t



Gruß Manuel
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 21 September 2017, 15:18:42
Hallo zusammen,
ich gebe das mit den Bildern vorrübergehend auf. Bisher habe ich alle hinbekommen, z.T. nach mehrmaligem Umbenennen, aber diese beiden... >:(
Manuel, danke für den Tipp, werde ich mal auf das Tablet packen.

Es freut mich, dass ich mit meinen Stoßstangen zur allgemeinen Belustigung beitragen konnte  ;)
Allerdings wären Stoßstangen am Moped manchmal gar nicht verkehrt. Schon der Weg aus der Garage birgt unvorhersehbare Gefahren.
Ihr habt natürlich recht mit euren Stösselstangen, allerdings findet man die "Stoßstange" im Forum recht häufig und ich bilde mir ein, sogar bei manchem Händler.
Egal, wie dem auch sei, mein Gasgriff tut inzwischen wieder besser. durch wiederholtes Drahen daran ist das wohl überschüssige Fett rausgequollen und die Mechanik greift wieder recht ordentlich. Werde ihn trotzdem mal zerlegen, kann ja nicht sein, dass er mit Fett schlechter tut als vorher  ::)
Vielleicht kann ich das kommende Wochenende für ene zaghafte Probefahrt nutzen.
Ich wünsche euch schon einmal einen schönen Altweibersommer!
Bei uns (Raum Würzburg) ist er heute angekommen.
Grüße
Philipp
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Rütz am 21 September 2017, 16:38:30
Nicht irritieren lassen.
"Stoßstange" ist der korrekte Ausdruck.
Die Stößel haben keine Stangen.
Auch im englischen sagt man Pushrod und nicht Cam-follower-rod...

"Stößelstange" ist Umgangssprache, ähnlich wie "Schieblehre" statt korrekt Messschieber..
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 21 September 2017, 18:04:07
Danke Rütz,
diese Genugtuung ;D ;D ;D
Ich will hier aber keinen Glaubenskrieg anfangen, aber ist doch schön, wenn man Recht bekommt...
Bassd scho, wie der Franke sagt.
Zollstock oder Meterstab???  ;D
Grüße
Philipp
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Anulu am 21 September 2017, 19:09:57
Gliedermaßstab


Gruß Manuel
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: ToWo am 22 September 2017, 20:37:14

Zollstock oder Meterstab???

Meda.
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 23 September 2017, 12:52:32
Mahlzeit,
kreative Köpfe hier  ;)
Zur Abwechslung noch eine fachliche Frage, eigentlich zum Bereich Elektrik, aber irgendwie gehört es immer noch zu dem großen Ganzen hier.
Gestern habe ich zum ersten Mal seit Langem die Batterie (Gel Akku) angeklemmt. Bereits ohne Zündnagel haben beie Kontrollleuchten leicht geglimmt.
Wenn ich die Zündung einschalte funktioniert alles (Licht, Hupe etc.), Motor habe ich noch nicht gestartet, will ich heute mal versuchen. Mal sehen, ob dann die LKL ausgeht.
Kann das ein Kriechstrom oder Kurzschluss sein?
Ich habe im Forum gelesen, dass eine defekte Sperrdiode im Regler (bei mir Zofia) ähnliche Symptome verursachen kann. Werde später mal messen, ob ich was rausbekomme. Hat da jemand einen Tipp für mich?

Grüße
Philipp
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Borgward am 23 September 2017, 16:32:50
Defekte Sperrdiode könnte es tatsächlich sein - ich hatte so einen Effekt schon mal bei der DrehstromLichtmaschine in meiner /6
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: OldsCool! am 23 September 2017, 19:31:49
Wenn man mal den Schaltplan (http://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=16713.msg235296#msg235296) studiert, ergibt das sofort Sinn. Der Strom fließt direkt über die defekte Rückstromdiode und die Ladekontrollleuchte und überbrückt so das Zündschlosd.

Gruß Steffen
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 23 September 2017, 22:03:56
Guten Abend,
Ich hatte heute die wundersame Heilung.
Wollte mal den Motor laufen lassen und die Schmierung checken.also Batterie eingebaut und siehe da, das glimmen ist weg, alles funktioniert einwandfrei.  Zu meinem Erstaunen sprang er beim 4. oder 5. Tritt an.
Vielleicht irgendwo ein Wackler. Ich werde es weiter beobachten.
Habe dann noch 20 vorsichtige Test Kilometer abgespult. Alles bestens. Finde, die neuen Motorgummis und die wiederhergestellt originale Motorlagerung merkt man deutlich. Ich kann im Rückspiegel wieder was erkennen  ;D
Wollte dann noch das Gabelöl wechseln. Hier habe ich momentan noch das Problem, dass ich eine der Abdeckungen (wie heißen die richtig?) nicht aufbekomme. Aber auch das wird irgendwie werden.

Gruß
Philipp
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: OldsCool! am 23 September 2017, 22:55:15
Zu meinem Erstaunen sprang er beim 4. oder 5. Tritt an.

Das würde mich auch erstaunen. 2 Tritte, einer ohne und dann einer mit Zündung sollten reichen  ;D
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Manfred250 am 24 September 2017, 09:18:26
Bei einer R26????

Manfred
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: OldsCool! am 24 September 2017, 09:40:58
Bei meiner schon, wenn ich's richtig anstelle und es nicht gerade eiskalt ist. Warm reicht ein kick.

Gruß Steffen
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Heiko am 24 September 2017, 10:12:06
Bei einer R26????

Manfred

Warum nicht?
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: hannes55 am 24 September 2017, 11:52:43
Aber Gabelöl wechseln bei der R26? Wundert mich schon auch... ???

Gruß, Hannes
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Ulrich6027 am 24 September 2017, 12:23:26
Zitat
Aber Gabelöl wechseln bei der R26? Wundert mich schon auch... ???

Gruß, Hannes

die alten Boge TOS 22-246 können geöffnet werden

Gruss Ulrich
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Heiko am 24 September 2017, 12:40:37
Ach das meinte Manfred....

man man man... dachte er meint das Ankicken.... und das nachdem ich ihm mal die Zitatfunktion erklärt habe.  ;D  Nebenbei, die originalen Dämpfer kann man öffnen.


Heiko
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 24 September 2017, 14:32:43
Ihr sprecht jetzt von Steffens Moped, oder?
Ich habe nach wie vor eine 25/3  ;)
Die springt normalerweise auch beim ersten oder 2. Tritt an. Nur jetzt, nach einem halben Jahr zerlegt in der Garage war ich POSITIV erstaunt, dass sie so schnell kam. Wenn meine Modellflugzeuge nach dem Winter wieder zum Leben erweckt werden, holt man sich schon mal nenTennisarm.   ;D
Ich geh jetzt Garage aufräumen,  damit ich das Moped ohne Stossstangen raus bekomme....
Gruß
Philipp
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: cledrera am 25 September 2017, 11:27:09
Dann bau endlich den Kickstarter an.
Nie wieder Tennisarm.  ;D
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 27 September 2017, 16:38:24
Das Problem wäre vermutlich nur, dass der Kickstarter fast so viel wiegt, wie das Modellflugzeug. Im Gegensatz zu unseren BMW Einzylindern muss man da schon auf Leichtbau achten. Ansonsten guter Einwand  ;)
Meist trocknen pber den Winter die Pump- und Regelmembranen der Walbro-/Tillotsonvergaser aus. Einen Tag in Sprit einweichen und gut ist's.
Scheinbar gibt es bei den Zündnägeln Unterschiede. Hatte letztes Jahr immer mal wieder Wackler auf dem Zündschloss. Habe dann den "Kontaktschleifer" etwas nachgebogen, was nicht viel gebracht hat. Als nächstes wollte ich am Zündnagel etwas aufschweißen. Habe da neulich einfach mal einen anderen Zündnagel beim Rabenbauer mitbestellt und siehe da, alles paletti, keine Wackler mehr. Der neue Zündnagel hat nicht so ausgeprägte Rillen für die Kugeln im Zündschloss, d.h. er arretiert sie besser. Beim alten Nagel konnte ich an den Rillen keinen besonderen Verschleiß feststellen. Also auch bei diesen Reproteilen gibt es Unterschiede.

Grüße
Philipp
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 29 Oktober 2017, 13:05:03
Hallo zusammen,
hier nochmal der aktuelle Stand.
Manfred muss ich leider enttäuschen, das Moped hat anstandslos TÜV bekommen,
auch wenn der Püfer nicht in der Lage war, das Fernlicht einzuschalten (hatte Standlicht an und kam nicht auf die Idee den Zündnagel mal zur anderen Seite zu drehen ;D) Dem Ingenieur ist manches scheinbar doch zu schwör  ;)
Habe inzwischen einige schöne Kilometer zurückgelegt. Die Extra-Arbeit mit neuen Dichtungen, Gummis, Motorlagerung hat sich absolut gelohnt.
So gut lief die BMW vermutlich seit der vermurksten Restauration vor 15 Jahren nicht mehr. Macht einfach nur Spaß.
Inzwischen springt sie meist auf den ersten Tritt an, egal ob warm oder kalt. Da hatte Steffen recht  ;) So muss das.
Einzig die Aluverschlussschraube des rechten Gabelrohrs habe ich noch nicht aufbekommen. Da werde ich demnächst nochmal intensiver rangehen, im Notfall destruktiv.
Morgen werde ich aber wieder die lange Unterhose auspacken und ne längere Tour machen.
Ein schönes (hoffentlich) langes Wochenende!
Philipp
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: cledrera am 29 Oktober 2017, 18:23:25
 :applaus: :applaus:
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: Manfred250 am 29 Oktober 2017, 18:41:50
Zitat
Manfred muss ich leider enttäuschen, das Moped hat anstandslos TÜV bekommen,
auch wenn der Püfer nicht in der Lage war, das Fernlicht einzuschalten (hatte Standlicht an und kam nicht auf die Idee den Zündnagel mal zur anderen Seite zu drehen

Kein Wunder dass Du da einen TÜV bekommen hast..

Manfred
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: subbafips am 29 Oktober 2017, 18:57:12
Jupp,  das kann sein, zur Ehrenrettung des Tüvlers muss ich sagen, er hat immerhin den Motor anbekommen  ;D  Vielleicht war es aber auch der Mechaniker  ;)
Ist aber auch gemein, wenn das Standlicht ziemlich hell ist. Da habe ich entsprechend des Tipps hier im Forum eine 10W Birne drin.

Gruß
Philipp
Titel: Re: Wieder mal ein Rahmenbruch
Beitrag von: cledrera am 29 Oktober 2017, 19:02:27
Wir dürfen raten?
Es hat gehupt.  ;D