BMW Einzylinder-Forum
ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Die Mechanik und ihre Tücken => Thema gestartet von: Fastnachter am 03 Mai 2012, 19:07:04
Hallo zusammen,
habe gerade eine /3 Gabel auf der Werkbank liegen. Morgen hol ich neue Dichtungen und baue sie wieder zusammen. Eine Frage in die Runde: Wie kriege ich das auseinander (Bild). Bei der /2 ist das viel leichter. Eigentlich ist auch nix gravierendes. Nur auf beiden Seiten ist im oberen Teil von Feder und der dicken Mutter etwas Rost. Den wollte ich wegmachen. Dazu hätt ich gerne den Dämpfer von der dicken Schraube runter.
Gruß
Jan.
Hallo Jan,
wenn Du die Feder noch ein bisschen nach unten schiebst kommst Du an die 6mm Stange. Diese mit der Zange festhalten und mit dem 8er od. 10er Gabelschlüssel auseinander schrauben. So hab ich es bei meiner /3 Gabel auch gemacht. :schrauber:
Gruß Walter
Hallo Jan,
die Verschraubung ist mit einer runden Sicherungsmutter noch mal gekontert! Du musst also erst mal die ringförmige Mutter mit einer Zange festhalten und kannst dann die Verschraubung mit einem 10er Schlüssel lösen. Dann kannst Du den ganzen Kram "händisch" auseinander drehen.
Bernd
...da greift man einmal nicht gleich zur Zange... ;) danke euch beiden. Krieg ich dann hin denke ich.
Gruß
so, eine Frage hab ich dann noch:
Hab ich die ETL so richtig interpretiert, dass der Aludichtungsring innen kommt, aber die Wellenscheibe außen bei der Verschraubung unten (siehe Bild)?
Gruß
Jan.
Hallo Jan,
genau so isses! Ist doch auch logisch! Wenn Du die Aludichtscheibe nach aussen legst kann das Öl durch den Spalt der immer zwischen Gewinde und Mutter bleibt, durchkriechen!!
Die Wellscheibe aus Stahl kommt unter die SW14 Verschraubung als Sicherungsscheibe. Denk dran, dass Du die achse durch die beiden Gabelfäuste durchschiebst und erst dann die Verschraubung festziehst! Wenn Du das nicht machst besteht die Gefahr, dass die Feder im eingebauten Zustand unter einer unzulässigen Torsionsspannung steht was zum Bruch bei Belastung führen kann!
Grusz
Bernd
Hallo Bernd,
guter Tipp. Habe bis jetzt nochgarnicht angezogen, nur Handfest weil ich das erst klären wollte. Aber dann ist die Gabel jetzt quasi fertig...
Gruß
Jan.
Hallo zusammen,
meine Gabelüberholung habe ich zum Anlass genommen eine kurze Anleitung für die Tipps und Tricks zu schreiben. Diese stelle ich hier zur Diskussion. Nach meinem Urlaub werde ich Änderungen einarbeiten und sie dann hochladen.
Gruß
Jan.
Die Gabel der R25/3 ist (meistens) ein dankbares Einsteigerschrauberobjekt. Meistens etwas verschlissen und undicht, aber leicht in Stand zu setzen. Da ich gerade eine auf der Werkbank habe dachte ich an eine kleine Fotodokumentation. Das Ganze ist natürlich nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern eine Mischung aus WHB und den Tipps diverser Forianer.
Hier der ,,Normalfall" der Gabelüberholung:
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2Fgabeletl.jpg&hash=705369a1001c17814916e65424d223ab95cbc768)
Damit wir immer vom Selben sprechen hier ein Ausschnitt aus der ETL. Die Nummern in Klammern.
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1011.jpg&hash=cb652120b96339ab346fe6b2cfa5bc6603a183d5)
Der Ausbau ist nicht zwingend nötig. Ggf. muss die Reihenfolge angepasst werden oder es wird etwas fummeliger. Da meine Gabel aber schon ausgebaut war: umso besser.
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1012.jpg&hash=740c1703fb4d340064764cba144d47b8458ac549)
Hier unten geht's los (14). Da unten kann ne Menge Dreck und Schmodder dran. Also am besten erst saubermachen und einsprühen (mein neuer Favorit: Normfest Supercrack Ultra)
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1016.jpg&hash=534195d1362d81d68741f52e391726271782e037)
Nach kurzer Vorbehandlung und Einwirkzeit gehen die unteren Verschraubungen reich gut raus. Vorsichtig: Beim Lösen könnte es babbig werden ;)
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1019.jpg&hash=d6b46dadfaf1de4cf7ee4be3b092236ece5b4ef0)
Wenn die Mutter ab ist kann oben die Große, dicke Mutter (8) ganz abgeschraubt werden und der gesamte Dämpfer gezogen werden.
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1021.jpg&hash=fc0f4ad59c453e58f0968ca77e3709c362876120)
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1032.jpg&hash=c15ee470edb4e1b4f276e91e8c018861a5276b27)
Sowas ist nicht schön, aber fast normal. Irgendwo dringt im Laufe der Jahre immer Wasser ein und führt zu Rost. Ich baue sowas immer auseinander und reinige alles so gut es geht.
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1023.jpg&hash=2a4d248997472e0602eb0f5ced15ee00c8c046a2)
Jetzt können die unteren Gleitrohre einfach rausgezogen werden.
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1036.jpg&hash=6441bfefa30d1c3c6c779083cad9a03ccb4cc793)
Es gibt nur 2 Gründe diese Verschraubung zu lösen. (Ist SAUFEST) a) es ist undicht zwischen Chromrohr (29) und Achshalter (27), Dichtung (16) muss also neu oder b) ihr wollt neue Chromrohre haben. Sonst lasst (17) am besten einfach zu.
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1033.jpg&hash=fbf2f2459f57201ee2efe883a660a35e40ab7e26)
Das sind häufig die Übeltäter. Die Ringe (7) gibt es bei den üblichen Händler für um 10€/Stk. Die solltet ihr auf jeden Fall neu machen. Werden einfach nach unten rausgehämmert (mit einem Holzkeil oder, wenn sie zu fest sitzen auch vorsichtig mit dem Meisel.
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1046.jpg&hash=9e10400ac402289ac4cc30060179c0c7c055a06b)
Die Federn (6) von Mutter (8) lösen (wie im Bild zu sehen).
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1047.jpg&hash=3931aa0e6fd5b0ff9007c80ccdf7e477dd22f067)
Nun kann der Dämpfer mit der Zange oder einem 6er Maulschlüssel gehalten werden, die Runde Kontermutter (26) leicht gelöst werden und dann der obere Teil (23) abgeschraubt werden. Unten geht die Feder meist von Hand vom Dämpfer, sonst auch wie im vorletzten Bild lösen.
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1048.jpg&hash=1e8fdf8ec2fddb8cf7e109a8ee5e95bda0631588)
So nun erstmal die ganzen dreckig/rostigen Teile reinigen. Ich habe gute Erfahrungen mit einer weichen Kupferbürste in der Standbohrmaschine und anschließend WD40 und Papiertüchern gemacht. Wie ist eigentlich egal. Aber dieser dicke Rostbabsch sollte eigentlich nicht wieder ins Rohr, wenn er irgendwie erreichbar ist.
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1058.jpg&hash=c9330f420ce2d0df8ac02a311dfb674f12f4479b)
Solche Reste von (7) entfernen wir natürlich auch. Ebenso wird die Riefe gesäubert.
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1050.jpg&hash=f3b131b4b5003d873cfd32dd6e78cb46e5ca38e4)
Das eine Tauchrohr hat etwas gefressen. Ausbauen, abdrehen, etc. pp. kann ich nicht und ist mir zu viel Arbeit.
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1051.jpg&hash=e17aaaeae71e88d7b6375e3522933a73465432dc)
Ich nehme erst 320er, dann 800er Schmirgellainen. Gibt ein sehr glattes Ergebnis.
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1052.jpg&hash=03c6e78a6d5d285317bf8e05c849b5caeca9dffe)
Leicht stumpfer als das andere Rohr, aber es ist keine Riefe, etc. mehr spürbar. Das sollte so gehen...
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1053.jpg&hash=6e38d9980e2b10fd33663ab92c98807f6aa46f97)
Alles sauber? Neue Dichtungen da? Dann können wir ja wieder zusammen bauen.
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1060.jpg&hash=6d0b43250260fe4aeb9d570596c17b6fddb3c474)
Fangen wir mit den neuen Dichtringen (7) an. Werden unter Zuhilfenahme eines weichen Holzbrettchens wieder in die Rohre Gehämmert (mit Gefühl).
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1061.jpg&hash=93d62dcb96af83c9e741853c3b0011815367c17d)
Neuen Gummiring (20) und den Dämpfer mit Feder wieder zusammenschrauben.
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1062.jpg&hash=70473d9a24418f4efa272804c0a6b4faeb5edf75)
Es gibt langsam Ordnung auf der Werkbank.
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1063.jpg&hash=76d37b7da29f29ee979ad6ca1a39c918114cfd1e)
Die Dämpfer kommen in die Gabel, werden oben mit (8) etwas eingeschraubt.
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1064.jpg&hash=c59a5748760721ff09c6137493325a9951c5a48f)
Dann werden von unten die Chromrohre aufgeschoben. WICHTIG: (15) muss von innen, (37) von außen angebracht werden (vgl. links / rechts im Bild).
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.kopp-mz.de%2Fmotorrad%2Fbmw253%2Fgabel%2FIMG_1065.jpg&hash=91d1882fc1117103e10a307238d23de30807f16f)
Gefühlvoll anziehen (14)bei eingebauter Achse und fertig ist die überholte /3 Gabel.
Gute Fahrt wünscht der Fastnachter :bike:
Hallo Fastnachter
..das ist ein wirklich ausgezeichnete und gelungene Dokumentation! :applaus:
Eine Frage noch:
Ich muss die beiden Lampenhalter ersetzen, ich entferne dazu "unten" die Muttern (wo man das Oel ablassen kann) und dann kann ich oben die SW 48 Schrauben herausdrehen und die mit den Innereien herausziehen...und komme dann an die Lampenhalter?
Sehe ich das richtig?
Muss das Rad gar nicht ausgebaut werden?
Gruss + Dank
Emil
Hallo Emil,
wenn Du die oberen Verschraubungen gelöst und diese zusammen mit den Federn und Dämpfern nach oben herausziehst sind die Tauchrohre nicht mehr geführt und fallen zusammen mit dem Rad aus den Standrohren heraus. Dann klemmt es auch gerne einmal - mein TIpp: Bau das Rad aus und steck beim Zusammenbauen die Achse ein
Bernd
Super Dokumentation Jan :applaus: Vielleicht kann Karl das unter Tipps und Tricks kopieren ..
Gruß Peter
Hallo Peter,
ja das war der Plan, allerdings wollte ich erst noch hören ob was missverständlich ist oder es weitere Anmerkungen gibt...
Gruß
Jan.
Erstmal die Schreibfehler. Sonst kommt Stefan über dich: ;D
Zitat von: Fastnachter am 08 Mai 2012, 11:31:43
Da unten kann ne Menge Dreck und Schmodder dran.
Zitat von: Fastnachter am 08 Mai 2012, 11:39:58
Werden einfach nach unten rausgehämmert (mit einem Holzkeil oder, wenn sie zu fest sitzen auch vorsichtig mit dem Meisel.
......
Ich nehme erst 320er, dann 800er Schmirgellainen. Gibt ein sehr glattes Ergebnis.
Zitat von: Fastnachter am 08 Mai 2012, 11:50:17
Die Dämpfer kommen in die Gabel, werden oben mit (8) etwas eingeschraubt.
2.
Wegen "Meistens etwas verschlissen...".
Verschleißen nicht in erster Linie die Führungsbuchsen im Gabelrohr (24) (53)?
Die hast du gar nicht erwähnt. Oder lassen die sich bei /3 gar nicht wechseln?
Rütz (kein /3 Spezi... und ins falsche Bild gekuckt...)
Bei der /3 sind die Führungsbuchsen in die Standrohre eingegossen. Wenn die verschlissen sind heisst es AUSWECHSELN (Standrohr) oder das Tauchrohr aufchromen und schleifen.
Was tatsächlich regelmäszig verschleisst sind die Dichtungen die vor allen Dingen VORSICHTIG mit einem Hammer und Hartholzkeil oder einem Meissel - besser Alu oder Messingwerkzeug von den Gabelrohren geschlagen werden.
Beim Aufsetzen der neuen Dichtungen WEICHHOLZ-Unterlage verwenden und mit einem Hammer VORSICHTIG ohne verkeilen auftreiben
Bernd
Aha. Wieder was gelernt.
Diese "Führungsbüchsen" die ominösen, davon mal ein Bild, oder Zeichnung, das wäre sinnig.
Habe meine /3-Gabel auch schon auseinander gehabt, bin aber nirgends über diese Dinger gestolpert.
Dann sollte meiner Meinung nach noch darauf eingegangen werden, dass beim Wiederzusammenbau des
inneren Dämpfers (50) unbedingt darauf geachtet werden muss, dass der Clip (21) auch wirklich in der
dafür vorgesehenen Nut in der mittleren Kobenstangenführung (24) einrastet.
Man hat in der Verzahnung des Dämpfers (50) nur sehr kleine Schlitze, durch die man beim Einschieben
der Kolbenstange sehr genau beobachten muss, wann diese Nut sich mit dem Schlitz deckt.
Bei mir waren die Clipse nicht in den Nuten, dann kann sich die Führung (24) frei bewegen und die
"Dämpfung" ist futsch - diese Führung fungiert zusammen mit der Abflachung der Kolbenstange als Ventil
für's Öl.
Schön fänd ich auch, wenn nicht nur von Nummern gesprochen würde, die sind zwar eindeutig, aber das
rauf und runter scrollen nervt etwas, sondern zusätzlich auch Bezeichnungen verwendet würden, etwa so,
wie oben.
Naja, und wenn wir schon dabei sind, eben noch die Ölmenge, evtl. die Ölqualität, und wie man es einfüllt.
(auch wenn darüber schon Seitenweise geschrieben wurde, aber so ist alles beisammen, und wenn wieder
einer fragt: link zum fertigen Beitrag einfügen, Zack ! )
Dies soll kein Gemecker sein, sondern eher konstruktiver Kontext.
Finde Deine Fotostrecke super, und dass Du es überhaupt getan hast und all den Aufwand getrieben !
Respekt :applaus:
Gruß, Sascha
Hallo Sascha,
leider kann man kein Bild von den Laufbuchsen machen - die sind halt in die Standrohre eingegossen. Die Reparatur der Tauchrohre (Aufchromen und Schleifen) bietet meines Wissens nach nur Stemler als Service an.
Deine Hinweise zu der "Sensibilität" des Dämpfer ist korrekt, diesen Fehler hab ich bei dem Instandsetzungsversuch meiner ersten Gabel vor gefühlten 100 Jahren auch gemacht, kpnnte aber korrigiert werden.
Die Demontage des Dämpfers ist für eine "Standardüberholung" eigentlich nicht notwendig, es sein denn, dass man die Verschraubungen nur zusammen mit den Alukappen lösen kann. Ist mir bei der Gabel von Aaron untergekommen. Da musst dann alles demontiert werden um die Verschraubungen ordentlich spannen zu können und dann mit "grobem" Gerät die Teile zu trennen.
Grusz
Bernd
Zitat von: berndr253 am 09 Mai 2012, 13:09:15
Die Reparatur der Tauchrohre (Aufchromen und Schleifen) bietet meines Wissens nach nur Stemler als Service an.
Ich weiß mehr: http://www.wissinghartchrom.de/motorrad-standrohre.html
Gruß
Stefan
Klasse, die Info ist vielleicht "geldwert".
Bernd
@ Stefan: interessanter Link - hast Du irgendwelche Erfahrungen mit der Firma (Qualität)? Sind Dir Preise für das Hartverchromen von Standrohren bekannt?
Jürgen 57
Habe selbst noch nichts dort machen lassen, den Tip aber von einem peniblen Edelengländerfahrer, der mit seinen dort gemachten KW-Stümpfen sehr zufrieden ist. Standrohre sollen um die 100 €/St. kosten.
Gruß
Stefan
OK, danke.
Gruß
Jürgen
Und was noch GANZ wichtig ist....die beiden "Nasen" die die Bremsankerplatte halten auf Risse überprüfen....haben die häufig (jede 3. die ich in der Hand hatte war angerissen) und dann dreht sich bei der nächsten Vollbremsung die Ankerplatte völlig frei und man wickelt den Bremszug auf ;D....mir selber mal passiert vor Jahren, deswegen achte ich darauf.
Rütz, das Teil was du meinst, ist sozusagen nur das "Ventil" für den Stoßdämpfer (falls das noch nicht richtig rübergekommen ist).
Ventil ?? :Frage:
Nein, ich dachte, es gäbe auch bei /3 ein Pendant zu den beiden (Pertinax-?) Buchsen in der /2 Gabel.
einfach eine Röhrchen indem die Stange liegt....die ist einfach nur wie eine doppelte Keilschraube angeschrägt ( also wie ein "V")und verändert dadurch den Durchflussquerschnitt.
Pertinax war richtig (bei der /2) ....die /3 hat das aber nicht
Wir reden aneinander vorbei...
Ich meinte nicht den Dämpfereinsatz (Stange, Röhrchen...), sondern wie Gleitrohr und Gabelrohr ineinander geführt sind.
Hattest du nicht in Antwort 14 etwas von einem Teil 24 geschrieben?
Habe ich... scheiße... :kopfhau:
Jetzt verstehe ich: Habe bei mir das gleiche ETL-Bild (aus#7) auf dem PC, aber mit anderen Nummern...
...um nicht scrollen zu müssen, Eigentor geschossen und Verwirrung gestiftet... ::) :verlegen:
Gemeint war Nr. 53 auf Jans Bild!
Sorry! :blumen:
Hallo Jan,
tolle Beschreibung/Bebilderung :applaus:
Die werde ich mir zur Vorlage nehme sobald (bald) ich meine /3 Gabel zerlege und auf Vordermann bringe.
Danke dafür! Du solltes Manual-Schreiber werden.
Gruß
Hans_R25
So, habe eure Ergänzungen an entsprechender Stelle übernommen und alles in Tipps & Tricks geladen.
2 Dinge bleiben offen:
1. Sascha: Ich bin nur bei den Nummern geblieben weil a) eindeutig und b) ich selbst nicht genau weiß wie jedes Teil heißt 8) 8)
2. Was Schreib ich jetzt noch zum Öl? Ehrlich gesagt habe ich mich damit jetzt noch nicht groß mit auseinander gesetzt. 160ccm pro Seite? Auch einfaches Motorenöl? Oder doch Gabelöl?
Gruß
Jan (offiziell aus dem Urlaub zurück ;) )
Moin Jan,
ich glaube, bei R25/3 sind es 130 ccm pro Seite.
Motoröl geht auch, aber bei Gabelöl kann man gezielt die Viskosität und damit das Dämpfungsverhalten
beeinflussen. Wenn Du z.B. Mehrbereichsöl einfüllst, ist das Ergebnis mehr oder weniger zufällig.
Damit macht man nichts kaputt, aber es geht eben besser mit Gabelöl.
Eine grundsätzliche Empfehlung für die Viskosität lässt sich schwer geben, das hängt vom Verschleissgrad
der Komponenten ab und auch vom persönlich bevorzugten Gabelverhalten.
Die gängigen Gabelöle haben die Viskositäten: SAE 5, SAE 7,5, SAE 10 und SAE 15.
SAE 5 bewirkt "weiches" und SAE 15 "hartes" Dämpferverhalten.
Persönlich würde ich SAE 10 als gute Ausgangsbasis betrachten.
Ich fülle mein Gabelöl mit einer 20ml Einwegspritze ohne Kanüle ein, aus zwei Gründen:
1. Es lässt sich so sehr genau dosieren
2. Mit Druck geht es schneller, als wenn ich es einfach nur durch die 2 kleinen Löcher oben in der Gabel
durchlaufen lassen würde.
Gruß, Sascha
Jan,
grundsätzlich hat Sascha Recht.
Eine weitere Besonderheit von Gabelöl liegt aber u.a. darin, dass es nicht bzw. nicht soviel aufschäumt und
nicht so sehr auf Temperaturänderungen reagieren soll.
Habe 20W Gabelöl (mineralisch) von Louis drin.
Bin`s zufrieden.
Clemens
Sehr geehrter Fastnachter
Ich habe nun mit Hilfe Deiner hervorragenden Dokumentation meine 25/3 Gabel auseinander genommen und gereinigt.
Das hat sich so ergeben, weil ich die Lampenhalter ersetzen musste.
Aus meiner Mechaniker Sicht bin ich nun in Versuchung die Feder und die ganzen Innereien vor dem Zusammenbau millimeterdick mit Fett zu bepinseln (Rostschutz). Spricht etwas gegen dieses Vorhaben?
In meiner Militärzeit habe ich Verschlussfeder und deren Gehäuse (Sturmgewehr) auch immer dick eingefettet, das hat hervorragend gegen Rost geschützt...
Gruss
Emil
Hallo Emil,
puh gute Frage, also ist ja Öl in der Gabel, das wird auch für die Dämpfer benötigt. Wenn ich mir vorstelle, dass das Öl vielleicht was von deinem Fett bindet und sich dadurch die Viskosität ändert und damit die Dämpfungseigenschaften?!
Ich weiß es nicht. Ich würds nicht machen. So aus dem Bauch raus.
Zum Vergleich mit Sturmgewehren kann ich leider nichts sagen. Noch nie ne Waffe in der Hand gehabt.
Gruß
...danke für die schnelle Antwort.
Ich werde "nur leicht fetten" das ist möglicherweise besser als die volle Ladung.
Gruss + Respekt
Emil
super beschreibung..... :applaus:...danke
Zitat von: 4Taktix am 21 Mai 2012, 13:25:25
Moin Jan,
ich glaube, bei R25/3 sind es 130 ccm pro Seite.
Motoröl geht auch, aber bei Gabelöl kann man gezielt die Viskosität und damit das Dämpfungsverhalten
beeinflussen. Wenn Du z.B. Mehrbereichsöl einfüllst, ist das Ergebnis mehr oder weniger zufällig.
Damit macht man nichts kaputt, aber es geht eben besser mit Gabelöl.
Eine grundsätzliche Empfehlung für die Viskosität lässt sich schwer geben, das hängt vom Verschleissgrad
der Komponenten ab und auch vom persönlich bevorzugten Gabelverhalten.
Die gängigen Gabelöle haben die Viskositäten: SAE 5, SAE 7,5, SAE 10 und SAE 15.
SAE 5 bewirkt "weiches" und SAE 15 "hartes" Dämpferverhalten.
Persönlich würde ich SAE 10 als gute Ausgangsbasis betrachten.
Ich fülle mein Gabelöl mit einer 20ml Einwegspritze ohne Kanüle ein, aus zwei Gründen:
1. Es lässt sich so sehr genau dosieren
2. Mit Druck geht es schneller, als wenn ich es einfach nur durch die 2 kleinen Löcher oben in der Gabel
durchlaufen lassen würde.
Gruß, Sascha
Hallo Sascha,
ich habe bei meiner R 25/3 leider normales SAE 40 Motorenöl eingefüllt und dementsprechend federt sie schlecht. Wie bekomme ich das dicke Öl wieder restlos raus um das neue einzufüllen?
Gruß Walter
1. Steht nicht schon im FHB das man SAE 20 bzw. 10er einfüllen soll (Und nicht 40er)
": RAUS DAMIT und mit Benzin durchspülen....dann 20er rein und fertig
Und bitte Gabelöl (http://www.louis.de/_2027101cdc9bef5805205d7a7b9c98e258/index.php?topic=artnr_gr&artnr_gr=10038217).
Zitat von: cledrera am 24 Mai 2013, 13:15:41
Und bitte Gabelöl (http://www.louis.de/_2027101cdc9bef5805205d7a7b9c98e258/index.php?topic=artnr_gr&artnr_gr=10038217).
Wieso?
Massgeblich, weil es Zusätze hat, die Aufschaeumen verhindert.
Zudem fahre ich es auf Rat von Thomas und bin zufrieden.
Zitat von: Heiko am 24 Mai 2013, 14:30:43
Wieso?
...weil es kein Salat ist
Moin Walter, Öl ablassen reicht, da brauchst Du nichts mit Benzin extra ausspülen.
Das wird keinen fühlbaren Unterschied ausmachen.
Viel wichtiger ist, das in beiden Rohren möglichst genau die gleiche Menge ist.
Aber was genau meinst Du wenn DU sagst, dass sie "schlecht federt" ?
Ist die Federung "unsensibel", federt also bei kleineren Unebenheiten nicht oder kaum?
Dann solltest Du dünneres Öl verwenden.
Oder tanzt Dein Rad nervös auf und ab ?
Dann dickeres Öl.
Gruß,
Sascha
Benzin muss nicht unbedingt...macht aber auch nichts kaputt....aber wenn er es nicht tut und endlich das Öl aus dem FHB reintut hat er 31er Öl...o.ä..
Ist doch egal, Hauptsache "dünner", wenn ich die "Fehlfunktion" der Federung richtig deute.
Oder kannst Du den Unterschied zwischen 31er und 28,5er Öl merken ? :-*
Kann er.
Bei dem Ar...
D & W
Meine Lampenhalter sind nun montiert, leider war es unmöglich, obwohl ich viel Zeit dafür aufgewendet habe, die 4 neuen Lampenhalter - Gummiringe zu montieren.
Aus meiner Sicht sind die mit zu (viel) grosser Wandstärke gefertigt....Ich musste die alten Ringe wieder anbauen.
Möglicherweise gibt es für diese Arbeit einen Trick?
Gruss
Emil
Moin Emil,
sind es denn die richtigen Ringe?
Eigentlich ist da nix schwieriges dran.
Gruß Rudi
Zitat von: Oldtimerfahrer am 26 Mai 2013, 23:53:56
Moin Emil,
sind es denn die richtigen Ringe?
Eigentlich ist da nix schwieriges dran.
Gruß Rudi
Ja Rudi,
das wollte ich auch schreiben!
habe das bei meiner auch ohne probleme hinbekommen.
Gruß Walter
Q018; Art. 00165 aus Frankfurt, mit 2 neuen Lampenhaltern => sollte eigentlich schon stimmen für meine 25/3
Es ist nicht weiter schlimm => das der Lampenhalter noch mal abvibriert hoffe ich eigentlich nicht mehr zu erleben.
Unbefriedigend ist, dass ich die Arbeit nicht sauber ausführen konnte.
Gruss + Dank für Eure Bemühungen
Emil
Zitat von: Oldtimerfahrer am 26 Mai 2013, 23:53:56
Eigentlich ist da nix schwieriges dran.
Ein "Gewürge" scheint es aber schon mal zu sein.
Schau mal hier:
http://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=4726.msg52384#msg52384
Bin gerade dabei die /3 Gabel zusammen zu bauen.
Ich stecke an der oberen Blechhülse fest. Innen hat das Ding eine Verengung. Kommt diese nach oben oder nach unten?
Die Chromhülsen: Innen läuft der Simmerring. Was darf ich machen wenn die Bohrung alles andere als glatt ist?
Manfred
Hallo,
die Verengung kommt nach oben, damit drückt das Standrohr die Hülse gegen die untere Gabelbrücke.
Innen riefige Hülsen reiben innerhalb kürzester Zeit die neuen Dichtringe kaputt, also entweder die vorhandenen vorsichtig innen schleifen, ein paar 1/10 mehr Luft nimmt der Dichtring nicht übel, oder gute gebrauchte suchen.
Isemax2
Zitat von: Manfred250 am 29 November 2017, 21:01:08
Bin gerade dabei die /3 Gabel zusammen zu bauen.
Ich stecke an der oberen Blechhülse fest. Innen hat das Ding eine Verengung. Kommt diese nach oben oder nach unten?
Die Chromhülsen: Innen läuft der Simmerring. Was darf ich machen wenn die Bohrung alles andere als glatt ist?
Manfred
Wenn die Rohre riefig sind schick sie zu Stemler und lass sie gegen neu verchromte auswechseln
LG
Bernd
Ich habe die Dinger aus FFM. Gebraucht. Entchromen lassen und die Rostnarben rausgeschliffen. Sollen lackiert werden.
Fächer/Vliesschleifer +polieren müsste doch auch gehen?
Manfred
Hallo Fastnachter, hallo alle,
zu dem Beitrag hätte ich noch eine späte Anmerkung:
Erstmal: die Anleitung von Fastnachter zur Überholung der Gabel ist ausgezeichnet; sie hat mich Schritt für Schritt geleitet bei dieser Arbeit, und vor allem hat sie mir erstmal gezeigt, dass ich mir das zutrauen kann. Dank den Bildern konnte ich mich auf alles einstellen, was da kommen würde.
Bei zwei Punkten würde ich aber – jetzt, wo ich meine R 25/3-Gabel auch überholt habe – etwas ergänzen wollen, und die betreffen den Anfang und das Ende der eigentlichen Anleitung:
Am Anfang schreibst du: "Der Ausbau ist nicht zwingend nötig. Ggf. muss die Reihenfolge angepasst werden oder es wird etwas fummeliger. Da meine Gabel aber schon ausgebaut war: umso besser."
Und am Ende der Anleitung steht: "Gefühlvoll anziehen (14) bei eingebauter Achse und fertig ist die überholte /3 Gabel."
Zu Letzterem: Die Gabel ist, so wie sie auf dem letzten Bild da liegt, fertig zusammengebaut, aber so kann sie nicht eingebaut werden: zum Einbau muss sie erst wieder halb zerlegt werden.
Zu Ersterem: Dass der Ausbau für die Überholung – also Zerlegung – nicht erforderlich ist, stimmt. Aber ich würde hinzufügen: für den Ausbau andererseits ist eine weitgehende vorherige Zerlegung erforderlich.
Will sagen: man kann die Gabel gar nicht als Ganzes ausbauen, instandsetzen, wieder zusammenbauen und dann als Ganzes wieder montieren.
(Achtung: hier ist nur von der R 25/3 die Rede! Bei R 25 (1) und R 25/2 mag es anders sein! UND: im WHB ist übrigens nur die Gabel der R 25 (1) und R 25/2 beschrieben. Ich schreibe das als Hinweis für alle die, die sich, wie ich kürzlich, erst langsam an das Thema herantasten und die Arbeitsgänge zu verstehen versuchen. Die R 25/3 und die Vorgängermodelle scheinen sich hier technisch ziemlich zu unterscheiden.)
Also: für alle die, die diese Arbeit (bei der /3) zum ersten Mal vorhaben:
Die komplett zusammengebaute Gabel kann man so, wie sie ist, nicht einbauen, weil die obere Gabelbrücke unter die 46er-Einschraubstücke gehört. Die müssen also wieder heraus.
An ihnen hängen aber die Federn mit den Stoßdämpfern. Die kommen also mit, praktisch die ganzen beweglichen Innereien.
Um sie aber ziehen zu können, muss man unten die 14er-Kappen wieder abschrauben, denn die halten die Federelemente unten fest.
Und wenn man die abschraubt, fallen einem auch die Chromrohre mit den Tauchrohren wieder entgegen.
Dann hat man so etwa die Hälfte wieder auf der Werkbank liegen.
Andersherum aufgezäumt, nämlich vom Ausbau her betrachtet:
Um die Gabel ausbauen zu können, muss man als erstes die 14er-Kappen unten lösen (muss man sowieso, weil ja das Öl abgelassen werden muss). Dann fällt die Einheit Achshalter-Chromrohr-Tauchrohr nach unten.
Dann oben die 46er-Einschraubstücke herausdrehen und mitsamt den Feder-/Stoßdämpferelementen ziehen.
Um die obere Gabelbrücke wegnehmen zu können, noch die verbliebene 36er-Mutter lösen (die Kontermutter des oberen Lagers, die dritte im Bunde, welche die Gabelbrücke hält).
Jetzt ist da nur noch die 41er, die das obere Lager hält (also die Gabel im Rahmen hält) und an der man auch das Lagerspiel einstellt. Diese entfernen, dabei die Gabel – bzw. das, was von ihr übrig ist – gut festhalten, denn lässt man die Gabel nach unten ab, purzeln einem die Kugeln der Kugellager entgegen (sofern noch die ursprünglichen Kugellager drin sind).
Man kann, wenn man sowieso alles zerlegen will, das auch schon beim Ausbau tun. Also noch die Klemmschrauben lösen und die Gabelrohre mit den schwarzen Schutzrohren ausbauen. Und die Lampenhalter natürlich auch. Je leichter die Gabel wird, desto einfacher. Das gilt umso mehr für den Wiedereinbau, denn je weniger Gewicht man (oder die Helferin) halten muss, desto weniger kann schiefgehen, wenn die Lager zusammengebaut werden.
Aber zurück zum Beitrag von Fastnachter:
Wenn nur die diversen Dichtungen erneuert werden sollen – und eine Überprüfung der Lager nicht auf der Agenda steht – dann kann die Gabel in der Tat auch eingebaut bleiben.
Peter
PS.: Bei mir war die schwierigste Etappe das Lösen der 46er Einschraubstücke oben rechts und links. Genauer: eins davon ging los, das andere nur mit großem Aufwand, weil festgerostet. – Das habe ich beschrieben unter:
https://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=21192.0 (https://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=21192.0)
Montage der dicken Dichtung (7)
1. - kann/sollte man das Rohr vorher einölen, damit die Dichtung besser drauf rutscht?
2. - wie weit wird die Dichtung drauf gedengelt? Bis es nicht mehr weitergeht?
Bei der Demontage sehe ich bei meiner Gabel die Rille noch. Wenn ich es in diesem Beitrag richtig sehe, ist die Rille von der Dichtung überdeckt.