BMW Einzylinder-Forum

ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Die Elektrik und der Kupferwurm ... => Thema gestartet von: hpoberli am 14 Oktober 2011, 16:17:32

Titel: Glühlampenprobleme
Beitrag von: hpoberli am 14 Oktober 2011, 16:17:32
Hallo zusammen :kopfhau: :kotz:
Habe ein Glülampenproblen, nur Scheinwerfer u. Ablendlicht. In letzter Zeit stirbt eine Lampe nach der andern bei meinem Briquettli R26. Lebensdauer 3Std. bis max 1Tag. Strom mit Voltmeter gemessen, ohne Licht 7,2V mit Licht 6,8V mit erhöhter Drehzahl. Habe alle Kabel kontrolliert aber nichts festgestellt. Elektr. Regler vor 7 Jahren eingebaut durch Fachwerkstatt. Könnte es evt. an der Lichtmaschine liegen und wie kann ich dies festellen?
Gruss Hans Peter
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: rolf am 14 Oktober 2011, 18:09:05
Brennen bei dir vielleicht beide Glühwendeln?....sind die Glühwendeln (die "durchgebrannten") optisch ok?
Die Spannung( = Volt, danke Mek) ist ok bei dir.
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: hpoberli am 14 Oktober 2011, 20:37:44
Hallo Rolf
Es brennt nur ein Draht und die Spannung ist ca 6.6V
Gruss Hans Peter

Habe noch einen defekt im Zündschloss gefunden, hat wqahrscheinlich auch einen Einfluss.
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: professor buxus am 14 Oktober 2011, 21:51:13
Hi,
an Vibrationen kann es nicht liegen?
Wenn zum Beispiel die Befestigung des Lampengehäuses verändert
wurde oder sowas in dieser Richtung?

Gruß Buxus
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: mekgyver am 14 Oktober 2011, 23:00:56
Hallo hyperboli,
wie Rolf schreibt  ;) ist der von Dir gemessene Bordspannungsbereich schon recht gut,
beim Gel-Akku würde ich als Leerlaufspg aber max 7,00 V einstellen,
dann halten die Dinger gut 10 Jahre, jedenfalls die von Panasonic (Selftest positiv).

auch Rolf hat diesmal  8) wieder 'n Gedanken in die richtige Richtung:
es kann vorkommen, dass, aus welchem Grund auch immer, zwei Glühwendel brennen.
evtl durch ein Masseproblem. Wenn keine 31 (=Masse) anliegt, holt sich der eine Wendel die Masse über den anderen Glühfaden.
Dann heizt sich die Glühlampe möglicherweise stärker auf als bei Normalbetrieb,
die LiMa könnte dabei dann aber im Überlastbetrieb sein ! Check this !

wie sieht es überhaupt in Deinem Lampentopf aus ? Wegen der Kabelisolation,
habe meine Maschine mit Bügeleisenkabel in den 70ern gekauft  ::) ... alles ist möglich  ;D
diese Isolation ist damals über die Zeit einfach abvibriert und ich hatte eine Art Freilandverdahtung  :wc:
:britzel:
;D .... muss man gehabt haben, sonst kommt man nicht durch die Pampa  :oberlehrer:  8)
und darf nicht an den Highlandgames in Schottland teilnehmen, wenn man auf eigener Achse anreist  :respekt:

Buxus denkt auch mit  :applaus:, er vemutet,
dass bauliche Veränderungen zu ungünstigem Schwingungsverhalten geführt haben könnten.
Ursachen könnten sein : andere Lampenhalter, anderer Lampentopf, kein Tacho drin, Masseänderungen eben .

Welcher Hersteller ? Habe letztens von Polo 6V 35/35W für knapp 5 € eingesackt, schlicht um was unterwegs dabei zu haben.
Also die Frage : Moped-tauglich (damit vibrationstauglich) ? oder hast Du was montiert aus anderen Anforderungsbereichen ?

Gruß mek  :bike:






Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: hpoberli am 15 Oktober 2011, 08:21:24
Hallo alle zusammen

Herzlichen Dank für die vielen Hinweise. Accu von Blitz 3Jahre alt (kein Gel) Spannung 6,3V. Glühbirnen von Phillips und Huggett, Lampenaufhängung nichts geändert auch Motorseitig letzte Revision vor 2-3 Jahren, Glühwedel brennt immer nur einer. Habe aber noch ein faules Ei im Zündschloss gefunden, vielleicht fehlt es da. Tacho ist eingebaut und Masse an Tacho, Glühbirnen und Hupe verbessert.

Herzliche Grüsse Hans Peter
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: rolf am 15 Oktober 2011, 10:24:48
Kannst du uns das Geheimnis des faulen Eies noch schildern?
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: hpoberli am 15 Oktober 2011, 11:02:51
Moin Rolf

Das faule Ei ist evt. das Zündschloss, bin am WD40 sprayen bis zur Vergiftung und am Schlüssel finde ich eine braune Brühe (Rost?!). Also spraye ich weiter bis das Schloss wieder einwandfrei Kontakt gibt.
Gruss Hans Peter
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: rolf am 15 Oktober 2011, 11:17:26
Hmh....davon brennen aber nicht die Lampen durch...garantiert nicht.
Wenn also nicht (!) beide Wendeln gleichzeitig an sind kann es nur an Spannungsspitzen (auch unwahrscheinlich) liegen oder eben an Schxx Qualität der Birnen.
Zu den beide Glühwendeln an: hatte ich mal.....tolles Licht an Carolines /2....wirklich toll!! Gut war es vorher schon ;D.....Zack...kein Licht mehr.....witzigerweise Auf- und Abblendlicht gleichzeitig defekt UND beide Wendel augenscheinlich heil....egal....neue Birne.....600km weiter wieder dasselbe Spiel.....nun nicht mehr schxxegal...Lösung: der Spannbügel von dem Birnenhalter hat beide Plusfahnen verbunden-> Auf- UND Abblendfaden brannten gleichzeitig (=80 Watt und schön hell ;D)....die Wendeln können das ab.....die gemeinsame(!) Masserückleitung aber nicht....die brannte durch-> Wendel heil, trotzdem kein Licht!
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: sigi_rs am 15 Oktober 2011, 13:30:25
Hallo zusammen,

ich habe derzeit genau das gleiche Problem. Ähnliche Spannungen, kleine Gelbatterie (von Rabenbauer mit 4,5 Ah) und noch einen alten Kontaktregler. Das hat über Jahre gut funktioniert, obwohl ich immer mit Licht fahre. Jedoch seit Bremen habe ich bereits 3 Abblendlicht-Birnen verbraucht. Und das geht mir langsam aufs Geld. Ich bin mal mit an dem Ablendlichtglühwendel angeklemmten Multimeter längere Zeit gefahren. Man kann schön das Regeln des F-Reglers beobachten. Beim Beschleunigen geht zuerst die Spannung bis 7, 1 Volt hoch bis der Regler bei hoher Drehzahl (und natürlich voller Batterie) abschaltet und nur noch die Batteriespannung anliegt.

Ich meine beobachtet zu haben, daß ein Spannungsstoß auftritt, wenn der Regler bei Verringern der Drehzahl wieder zuschaltet. Leider kann ich kein Oszilloskop während der Fahrt mitnehmen, da fehlt mir die Schuko-Steckdose am Bike. Im Versuchsbetrieb in der Garage ist der Effekt nicht festzustellen, nur bei sehr hohen Drehzahlen während der Fahrt.

Ich schätze, daß das richtige Ausdrehen der Maschine relativ häufig solche Induktionsspannungsstöße produziert und dadurch die Lampe killt. Einmal ist mir sogar das Birnenglas geplatzt.

Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß das richtige Ausdrehen des Motors erst funktioniert, seitdem ich den alten Zündungsschaltkontakt durch einen separaten Schalter überbrückt habe. Ansonsten fing er immer an zu schwingen und hat als Drehzahlbegrenzer gearbeitet.  ;D
Der Motor hat wohl vorher einfach nicht so hoch gedreht.

Ich will jetzt den F-Regler bewußt zurückregeln (früherer Abschaltpunkt), um die Spannungsspitzen zu verringern. Bislang hatte ich jedoch noch keine Lust dazu. Alternativ dürfte der elektronische Regler diese Erscheinung nicht haben.

Viele Grüße
Jörg
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: professor buxus am 15 Oktober 2011, 18:31:37
Hallo, H4 Licht Fahrer,
das passt jetzt nur so zur Hälfte zum threat, aber wenn man bedenkt
wohin die manchmal abdriften:
Diese  Lampe  (http://www.conrad.de/ce/de/product/857462/NIGHT-BREAKER-PLUS-H4) habe ich ausprobiert: Teuer aber wirklich gut.
Leider gibts die offensichtlich nur im Doppelpack.
Gruß Buxus  :)
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: Andre.Hubein am 15 Oktober 2011, 19:30:50
Ja, teuer und 12Volt, nur was für MZ-B Fahrer, schon mal wenn man sich die Wattzahl ansieht: 60/55 Watt.
Gruß
André
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: rolf am 15 Oktober 2011, 19:41:49
Mal kurz nachgefragt:
H4?--6V H4?
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: professor buxus am 15 Oktober 2011, 20:00:23
H4 und 6 V: das geht wohl nicht, das ist klar.
Aber es gibt auch 12 V.
In meiner R 27 werkelt die Drehstromlichtmaschine der Strich5 BMW.
An sonsten wäre es eher für die Boxer - Linie.
So werkelt (schon wieder) in meiner R60 eine 12V Lima.
Und Strich5 ja sowieso.
Aber wie geschrieben: es passt nur so halb. Aber gut isse, die Birne.  :idea:

Gruß Buxus
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: berndr253 am 15 Oktober 2011, 20:39:02
H4 und 6 Volt ist kein Widerspruch. Fahre ich seit Jahren in meiner 25/3. Der Lampeneinsatz ist von "Zitzen" einem Hersteller/Importeur aus Düsseldorf. Ich bin sehr zufrieden mit der nun erheblich besseren Lichtausbeute.
Der Einsatz wird vertrieben von den bekannten Händlern.
Eine H4-Glühbirne in den Originaleinsätzen bringt meines Wissens keine wirkliche Verbesserung - da hab ich aber auch nur Informationen aus "Zweiter Hand"

Bernd
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: † Oldtimerfahrer am 15 Oktober 2011, 21:47:01
Birne 6 Volt H4 25/25 Watt, Sockel BA20D, (nicht Stvzo zugelassen)

Ich habe eine drin.
Lichtausbeute ist ein wenig besser, bei weniger Watt.

Gruß Rudi
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: † odeon8 am 15 Oktober 2011, 23:23:53
Hi Buxus,

willkommen im Club - diese Nightbreaker ist der
absolute Hit in Sachen Lichtausbeute.

Läuft bei mir mit über 14 Volt. Dank Drehstrom-LiMa
vom Alfa33 (600 W) und 6 Quadrat Kabel.
Konnte man auch am Edersee beurteilen.

Bei den Halogenbirnen sollte man ruhig mehr
Spannung anlegen - dann halten die ewig.

Ich tippe auch auf ein Vibrationsproblem.
Man kann die Lampe gar nicht weich genug
aufhängen. Das kommt auch dem Tacho zugute.

Vg Thomas
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: mekgyver am 15 Oktober 2011, 23:51:39
Zitat von: odeon8

Bei den Halogenbirnen sollte man ruhig mehr
Spannung anlegen - dann halten die ewig. [  :o ist das so ? ]

Ich tippe auch auf ein Vibrationsproblem.   [ halte ich auch für ziehmlich wahrscheinlich ]
Man kann die Lampe gar nicht weich genug
aufhängen. Das kommt auch dem Tacho zugute.


Jungs, ihr fahrt mit zu viel Frühzündung
der Motor erzeugt dadurch schädliche Vibrationen.

Gruß mek h(ört immer auf sein Popometer)  :bike:
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: klaus wg am 16 Oktober 2011, 00:35:06
Zitat von: mekgyver am 15 Oktober 2011, 23:51:39
Jungs, ihr fahrt mit zu viel Frühzündung
...

Das liegt bestimmt (!!!!) am fehlenden Zündungshandverstellhebel... Doppelgrins.... denn meks popometer kann ja nun nicht überall sein... ;D


Wer-hat-der hat (es gibt auch ein 1-Zylinder-Leben jenseits der 300 Kubik).  :koenig:
http://www.emw-r35.de/anl/hand_und_fuszhebel.html

k.
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: Stefan am 16 Oktober 2011, 01:18:48
Zitat von: odeon8 am 15 Oktober 2011, 23:23:53
vom Alfa33
??? (http://alfa-wahnsinn.de/html/33_stradale.html)
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: hpoberli am 16 Oktober 2011, 09:14:38
Ciao a tutti
Herzlichen Dank für eure Tipps und Anregungen, Glühlampen übrigens von Philips, versuche möglichst viele Ideen auszuprobieren, werde mich wieder melden sobald der Erfolg eintritt. Noch allzeit gute Fahrt im sonnigen Herbst. Noch ein Hinweis an Mek betreffs Frühzündung, die Vibrationen ersetzten früher den Massagestab, darum schauen uns die älteren Damen immer sehnsüchtig nach. :juhuu:
Hans Peter
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: † odeon8 am 16 Oktober 2011, 13:45:11
@ Stefan: Vom Alfa33 (http://www.tfmicrosystems.de/html/lima.html)

vg Thomas
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: Stefan am 16 Oktober 2011, 17:06:59
Ach, von dem!
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: hpoberli am 31 Oktober 2011, 09:30:10
Moin zäme :Frage:
Werde noch den eletr. Regler wechseln, denn bei der Birnenbegutachtung bei einem Fahrzeugelektriker und BMW Kenner sagt dieser, so wie die Wedel aussehen ist dies ein Reglerproblem. Werde mich melden wenn dies stimmt, Voraussetzung der Winter kommt nicht zu früh, sonst halt im 2012.
Gruss Hans Peter :schrauber:

Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: Heiko am 31 Oktober 2011, 10:03:10
Cool,

Kaffeesatz lesen anhand der Glühwendel eines Leuchtmittels.  :-X


Heiko
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: † Knut am 31 Oktober 2011, 10:52:43
Tztztz,

Du zweifelst also die Kompetenz des Fahrzeugelektrikers und BMW Kenners an??

Ich habe auch schonmal davon gehört, dass eine kaputte Glühbirne unterschiedliche Fehlerbilder zeigen kann. Aber woran man das erkennt  ???

Knut
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: hpoberli am 31 Oktober 2011, 11:08:17
Hallo Heiko
Der Fahrzeugelektriker hat das Aussehen der Glühbirne akribisch kontrolliert, er ist ein sogenannt alter Hase, und ich hoffe, dass er richtig liegt.

Gruss Hans Peter
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: cledrera am 31 Oktober 2011, 11:39:28
ZitatAber woran man das erkennt  ???

An der Art und Weise, wie die Wendel defekt ist.
Der "gemeine Rüttler" zeigt sich durch ein scharfkantiges Abrissbild an der Wendel,
" the ugly Melter" weist eine eher langgezogene Wendel aus, d.h. bei Überströmen
dehnt sich die Wendel minimal.
So hat man mir das Mal erklärt; mit dem Zusatz, dass man da jahrelange Erfahrung braucht,
um es zu erkennen.

Clemens

PS: Mit Karbidlampen wäre das nicht passiert!
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: rolf am 31 Oktober 2011, 12:07:17
Da werden die Streichhölzer nass!
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: cledrera am 31 Oktober 2011, 14:10:54
Na und?
Wohl am Edersee früh morgens nicht aufgepasst. Hah!
Die wasserfesten Sturmstreichhölzer zeig ich Dir nächstes Jahr gerne noch mal.  ;)

Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: hpoberli am 23 November 2011, 10:29:50
Hallo  :schrauber:
Der elektr. Regler wurde nun vom Fachmann ( rep. übrigens von alten Feuerwehrautos bis zum Ferrari alles) gewecheslt, und bis jetzt ist keine Birne mehr durchgebrannt. Uebrigens nimmt  auch der Unfalldienst der Polizei  die Birne unter die Lupe, also nicht bloss Kaffeesatzlesen.

Gruss Hans Peter aus dem leider schneelosen Berner Oberland.
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: Stefan am 23 November 2011, 11:44:54
Zitat von: hpoberli am 23 November 2011, 10:29:50
rep. übrigens von alten Feuerwehrautos bis zum Ferrari alles

Ich auch!
Titel: Re: Glühlampenprobleme
Beitrag von: hpoberli am 11 April 2012, 10:44:14
Hallo zusammen :juhuu:

Bin noch eine Antwort schuldig betreffs Birne. Seit der Fachmann einen neuen elektr. Regler eingebaut hat keine Birne mehr defekt. War also nichts von Kaffeesatzlesen sondern fachmänisch akribsches Wissen.