BMW Einzylinder-Forum
ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Die Mechanik und ihre Tücken => Thema gestartet von: Mopedwoife am 20 Juni 2011, 22:47:54
Hallo zusammen, bräuchte wieder einmal euren kompetenten Rat, da ich grad nicht weiterweiss und vielleicht auch nur auf dem Schlauch stehe...
Überhole gerade für eine Freund einen Motor einer R25/3. Er wünschte sich ein "Tuningnockewellenrad aus FFM". Wollte nun die Steuerkette auflegen, aber leider komm ich nicht weiter... Die Methode aus dem Reparaturhandbuch funktioniert nicht, da doch die Zähne um einen halben Zahn versetzt sind.
Das erste Bild zeigt eine Markierung auf dem Nockenwellenrad, wenn die NW auf Überschneidung ist.
Das zweite Bild zeigt die Markierung, wenn die Kurbelwelle auf OT steht. Hier ist die Markierung auf dem Nockewellenrad einen halben Zahn nach unten gewandert.
Ist dies nun richtig, oder muss die Markierung einen halben Zahn nach oben wandern?
Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!!!
Mopedwoife
1.
ZitatDie Methode aus dem Reparaturhandbuch funktioniert nicht, da doch die Zähne um einen halben Zahn versetzt sind.
Doch! Aber ihr müßt natürlich die Methode für R27 nehmen.
2.
?? Die Markierung "Ü" befindet sich auf beiden Bildern doch an der gleichen Stelle (3. Zahnlücke nach denm Loch)! ???
3. Wenn die KW im 2. Bild auf OT steht, liegt die Steuerkette richtig.
Siehe auch: Hier (http://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=7383.msg97398#msg97398)
Rütz
Hallo Rütz,
Danke für die schnelle Antwort! War mir nur eben nicht mehr sicher, ob es passt!
Ja, Bild 2 ist die KW auf OT.
Das erste Bild sollte nur demonstrieren, wo die Nockenwelle auf Überschneidung ist (der Strich auf dem Nockenwellenrad bei Ü und der Strich auf der Sechskantschraube fluchten dann).
Vielen Dank! Gut zu wisse, dass der Motor nicht wieder wegen einer falschen Steuerzeit ausgebaut werden muss!
Viele Grüße,
Mopedwoife
Nabend Forum,
der Fred ist zwar schon älter, das Thema scheint mir jedoch "zeitlos" zu sein.
Habe mir viele Freds zum Thema durchgelesen, dabei fiel auf, dass immer wieder die gleichen Fragen aufkommen,
weil offenbar einiges bisher hier noch nirgends klar beschrieben wurde.
Vielleicht lassen sich die Unklarheiten ja beseitigen.
Als Ausgangsbasis hier einmal die Steuerzeiten der R25/3 und R27 im direkten Vergleich:
R25/3: R27: +/- 2,5° Differenz:
Einlass öffnet 6° n.OT 4° v.OT 10° früher
Einlass schließt: 34° n.UT 23° n.UT 11° "
Auslass öffnet 34° v.UT 43° v.UT 9° "
Auslass schliesst 6° v.OT 16° v.OT 10° "
(Funktion "Tabelle hochladen" formatiert beschxxxxxen )
Die Angabe +/- 2,5° stammt aus dem R27-Handbuch, technische Daten.
Die Frage ist: Wovon 2,5 % ?
Vom absoluten Grad-Wert halte ich für nicht plausibel, dann hätten größere Werte auch größere Abweichung,
obwohl die Werte auf der Nockenwelle fix zueinander sind.
Von 360° Kurbelwinkel ? Dann wären 2,5% schon 9°, in beide Richtungen, +/-, früh oder spät. finde ich sehr viel, kann das sein ?
Korrektur dank Rütz: Die Toleranz ist in ° (Winkelgrad) angegeben, nicht in Prozent !
Die nächste Frage: Haben die Steuerzeiten bei 25/3 die gleiche Toleranz, wenn auch nicht explizit angegeben ? (Dann wär's ja egal)
In jedem Fall liegen die Werte im Mittel bei R27 grob 10° früher, als bei den Vorgängermodellen.
Das NW-Rad hat 32 Zähne, das KW-Rad 16 Zähne -> Die NW dreht sich mit halber KW-Drehzahl.
Die Steuerzeiten beziehen sich auf die Kurbelwelle, daher muss für 10° Kurbelwinkel die Nockenwelle um den halben Wert,
also 5° verdreht werden.
Wenn man die 360° einer NW-Umdrehung durch die Anzahl Zähne (32) teilt, erhält man pro Zahn eine Winkeländerung von 11,25°
an der Nockenwelle, das entspricht an der Kurbelwelle einer Winkeländerung von 22,5° -> zuviel.
Demnach müsste die Stellung des 25/3-Serienrades zur Nockenwelle um etwas weniger als einen halben Zahn verändert werden.
Die Position des NW-Rades zur NW wird durch eine Keilnut und Keilfeder festgelegt, demnach muss für eine Änderung der Position
eine versetzte Keilnut eingebracht werden. Ich denke, soweit sind wir uns einig.
Wenn ich jetzt solch ein NW-Rad mit versetzter Keilnut herstellen würde, würde ich doch diese Keilnut direkt so legen,
dass die Zahnstellung bei der Montage "wie üblich" ist und nur die NW selbst um den entsprechenden Betrag "verdreht" ist.
(Abgesehen davon bleibt die Kettenteilung ja gleich, wie soll man da "um einen halben Zahn" versetzt auflegen ?)
Die Frage: Ist das bei Uli's Kettenrad so ?
Gibt's einen hier, der beide NW-Räder hat und diese mal zum direkten Vergleich mit fluchtender Keilnut aufeinander legen und
schön senkrecht fotografieren würde ?
Bilder sagen mehr als tausend Worte !
Gruß, Sascha D(urstig)
Zitat von: 4Taktix am 29 Oktober 2013, 19:29:53
Die Frage: Ist das bei Uli's Kettenrad so ?
Ja. (hat Rolf@UlisMotorradladen (http://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?action=profile;u=209) zumindest seinerzeit so beantwortet und ich kann es mir auch nicht anders vorstellen)
Im WHB steht soviel ich weiß (kann grad nicht nachsehen) +/- 2,5° , nicht Prozent.
....und seit 27.05.2005 nicht mehr angemeldet.... da wird er wohl von seinen Chef Prügel bezogen haben sich hier anzumelden und zu posten! ;D
ZitatIm WHB steht soviel ich weiß (kann grad nicht nachsehen) +/- 2,5° , nicht Prozent.
Jau, hast Recht Rütz ! Habe das im Beitrag geändert, Danke für den Hinweis.
(sitze schon den ganzen Tag vor'm PC, die Zeilen verschwimmen etwas - sorry)
Gruß,
Sascha
Ich könnte ein Vergleichsbild einstellen vom Tuning-Ritzel aus Frankfurt im Vergleich zum originalen R25/2-Nockenwellenritzel.
Interesse?
Gruß
Nein!
Alldieweil man darauf nicht nennenswertes sieht!
Hallo,
Dachte es geht um den Versatz der Nut?
Deshalb die vergleichsbilder? Man könnte dann ja vielleicht selbst?
Hans-Peter
ZitatMan könnte dann ja vielleicht selbst?
natürlich kann man................habe ich auch. Der Aufwand meiner Version stand in keinem Verhätnis...............funktioniert aber :)
Na klar kann man ,normales Kettenrad, Nut 170 Grad versetzt. also 10 Grad vor, mit der Pucky 2mal eingesägt und mit der Feile nachgearbeitet, kein großer Aufwand.
bis Denne
Axel
im allgemeinen wird an so eine Nut ein gewisser anspruch an Präzision gestellt
Puksäge und Feile..........es soll Leute geben die das schaffen
Jo die gibt es ;D
Gruß
Axel
iCH HABE AUCH GESÄGT UND DANN GEFEILT.
Dient nur der Fixierung, Rest macht die Passung. Vorlage wurde auf Kopierer gelegt und kopiert. Gruss Oliver
ZitatNa klar kann man ,normales Kettenrad, Nut 170 Grad versetzt. also 10 Grad vor,
Das passt so nicht, dann hättest Du auch direkt die Kette um einen Zahn versetzt auflegen können mit fast dem gleichen Resultat:
ZitatWenn man die 360° einer NW-Umdrehung durch die Anzahl Zähne (32) teilt, erhält man pro Zahn eine Winkeländerung von 11,25° an der Nockenwelle, das entspricht an der Kurbelwelle einer Winkeländerung von 22,5° -> zuviel.
Die Nut am NW-Rad müsste um ~ 5°, bzw. 175° versetzt werden, damit die Steuerzeiten um ~ 10° Kurbelwinkel versetzt sind.
ZitatIch könnte ein Vergleichsbild einstellen vom Tuning-Ritzel aus Frankfurt im Vergleich zum originalen R25/2-Nockenwellenritzel.
Interesse?
Ja, ich habe Interesse, hatte ich doch schon in Antwort #3 geschrieben.
Gruß,
Sascha
Im Prinzip brauch man doch nur 2 Steuerräder übereinander legen,
1/2 Zahn Versatz anpeilen und eine neue Nut mit der Puksäge fertigen.
Man hat soviele Chancen, es richtig zu machen, wie es Zähne gibt.
Die zwei großen Löcher braucht man nicht für die Steuerzeiten.
Stell ich mir auch nicht soo schwierig vor,
man muss nur präzise arbeiten können.
Gruß mek :schrauber:
Zitat von: mekgyver am 05 November 2013, 10:36:09
Die zwei großen Löcher braucht man nicht für die Steuerzeiten.
Aber sicher!! Ok, nicht die beiden großen, aber das eine kleine! Man, man,man... ::)
Man hat nur genau eine (1) Möglichkeit.
Und zwar 180° gegenüber und dann genau 1/2 Zahn nach früh (d.h. Richtung Uhrzeigersinn!).
Andernfalls stimmen die Entlüfterzeiten nicht mehr.
Und das ist auch leistungsrelevant ("Pumpverluste").
Jau, da war noch was :lol:
Zitat von: Rütz
Aber sicher!! Ok, nicht die beiden großen, aber das eine kleine! (für den Entlüfter) Man, man,man... ::)
Man hat nur genau eine (1) Möglichkeit.
Und zwar 180° gegenüber und dann genau 1/2 Zahn nach früh (d.h. Richtung Uhrzeigersinn!). n iO
Andernfalls stimmen die Entlüfterzeiten nicht mehr.
Und das ist auch leistungsrelevant ("Pumpverluste"). ok
Räusper,
es soll ja die Nockenwelle 1/2 Zahn früher kommen,
daher muss man dann erst 2 Räder auf Deckung mit den 2 großen Löchern, 180° verdreht, und dann aber den halben Zahn
entgegen des Uhrzeigersinns, also links herum justieren.
Weil die Kette rechts herum läuft.
Erst dann kommt die NW früher und die Entlüfterlöcher sind wieder da, wo sie hingehören.
mek :schrauber:
Mek, mein Text bezieht sich, ich meine logischerweise, auf die Position der Nut.
Und nicht darauf wie man zwei Räder gegeneinander verdrehen muß, wenn man die eine Nut mithilfe der Nut des anderen Rades herstellen will. Es gibt ja viele Methoden so eine Nut zu fertigen und in der Regel hat man nur ein Rad...
schweißen und halber zahn zurück neu erodiern
Oder man baut sich aus 2 Nockenwellenrädern ein Verstellbares.
1. Zahnkranz mit innen 15 bis 20 mm Zugabe abtrennen (Drehbank)
2. "Ringscheibe" aus ~ 5 bis 10 mm Stahl machen, die den "Ringspalt" größtmöglich überdeckt. (Vom Zahnkranz bis zum Entlüfter)
3. Mehrere durch je 2 Passstifte und Bohrungen festgelegte Montagepositionen vorsehen. Z.B. 2°, 3,5°, 5° vor.
4. Zahnkranz, Ringscheibe und NW-Rad-Nabe in jew. gewünschter Position miteinander verschrauben.
Bietet gleichzeitig den Vorteil von etwas mehr "Schwungmasse" an der NW, was tendentiell etwas "Elastizität" aus dem Ventiltrieb nimmt,
weil das An- und Abschwellen der Steuerkettenspannung etwas verringert wird.
OK, ob man dann gewillt ist, für eine Änderung jeweils den Motor auszubauen und den Kettenkastendeckel abzunehmen usw.,
ist eine andere Sache.
Gruß,
Sascha
Vanos an ner 25/3. Einfach nur geil ;D
@Sascha
viel zu kompliziert!
Ich habe bei mir einen alten ausgeleierten Fliekraftregler montiert.
Hat den Vorteil: im Leerlauf alte Steuerzeiten und wenns los geht ....dann geht die Post ab. Und die dauernde ein und ausbauerei fällt weg ;D
Ich gebe zu......für die Umbauerei braucht man ein wenig mehr als ne Puksäge mit Feile :P
@Michael: Zeich ma'! Foto ? ;D
MIR AUCH?
im low drehzahlbereich ne 25/3charakteristik, im high ne R27. Dann solltest du aber den 26 Vergaser nehmen (oder was grösseres orschinal :-X) sonst verdurstet sie....
@Kurti
wie du auf meinem Bildchen siehst hat sie einen 53er Bing, also Saft kriegt sie ordetlich ;D
wenn ich mal wieder offen habe tu ich knipsen :prost:
Sorry, es gibt keine blöden fragen..
Was für ein durchlass hat ein 53 bing?
53mm kann es nicht sein. Oder? Da fräst ja den halben zyko wech... wobei du da den vorteil hättest das der entlüftungstakt zackig geht :D
Danke vorab
Gruß
Kurt
53 ist die Bezeichnung für die Baureihe,waren an den siebziger Jahre Boxer BMW´s verbaut. Durchlass 24 und 26 mm.
Gruß
André
Danke Andre.
Was für Vorteil bringen diese Vergaser?
Gruß
Kurt
ZitatWas für Vorteil bringen diese Vergaser?
also bei der R25 würde ich keinen 53er mehr verbauen, aufwand für den Flansch und Luftfilter einfach zu groß. Optik natürlich geschmachsache
War bei mir eine Verzweiflungstat nach meiner Blitzerfahrung.
Funktion allerdings: super Leerlauf leichter einstellbar und das Mopped läuft genial.
Meine R27 hat auch einen 53er und die behält Ihn auch :)
Gruß
Michael
Auch ein Vorteil: Der Zentralschwimmer und der leicht abzunehmende Schwimmerkammerdeckel. Besser bei Verwendung von Seitenständer und leichtere Reinigung von Düsen.
Gruß
André
Nochmal zurück zum Prüfen der Steuerzeiten.
Ich hab gerade ein paar Probleme mit meiner 25/3 und wollte prüfen, ob ich die Steuerkette korrekt aufgelegt hab.
Normalerweise checke ich das mit einem Haarlineal aber nach dem Studium der Beiträge in diesem thread wollte ich es mal richtig machen.
Also das Ventilspiel auf 2 mm eingestellt und dann an der Kurbelwelle solange gedreht bis beide Kipphebel die Ventilschäfte gerade berühren. Na da war ich aber doch ziemlich überrascht, dass ich das nicht hinbekomme!! Es gibt keine Stellung der KW bei der das der Fall ist.
Die Ursache dafür ist, dass die Kipphebel schon recht abgenutzt sind und die "Nocken" nicht mehr rund sondern "kantig" sind!
Die Prüfung nach dieser Methode funktioniert also nur dann, wenn die Kipphebel in korrektem Zustand sind und die Rundung des Kipphebel-Nockens exakt den Vorgaben entspricht!
Mögliche Alternative:
In der "Zielstellung" (S bei R27 Oberkante im Schauloch) der KW im Überschneidungs-OT wird das Ventilspiel auf Null gestellt - dann in den Kompressions-OT weiterdrehen und das Ventilspiel prüfen. Im Idealfall sind die Kipphebel in gleichem Maße abgenutzt, so dass sich hier wieder ein identisches Maß einstellen sollte.
In meinem konkreten Fall ist das Ventilspiel von Ein- und Auslassventil gleich jeweils 1,45 mm
Ist das nicht der Fall, könnte man nun die KW auf OT im ÜS-Punkt auf Null stellen, die KW in den Kompressions-OT stellen und nochmal das Maß prüfen.
In diesem Fall ergibt sich das Ventilspiel im Auslass zu 1,45 mm und im Einlass zu mehr als 1,8 mm.
Wenn diese Überlegungen stimmen könnte man so auch noch prüfen, ob die Steuerkette korrekt aufgelegt oder nicht.
Bernd
Häh?
Wieso auf 2mm einstellen ist mir schleierhaft.
Das geht mit korrektem Ventilspiel (0,15 / 0,20) einfacher und genauer:
- Einfach den Motor auf Überschneidung stellen (Ventile gleich weit auf).
Den Punkt findet man mit bloßem Auge auf 1 Grad genau (mit Linealhilfe auf 0,5 Grad ;D).
Um 10 Grad daneben zu liegen (dann wird's ja erst relevant), muß man schon sehr verschwommen sehen.
- Dann: In das Schauloch schauen und das richtige Zeichen ("hohes S" oder "OT") vorfinden.
Fertig.
"Hohes S" - find ich gut - kann man das auch singen? ;D
Da ich grade für meine "freundliche Bastelhilfe aus Dortmund" ;D Fotos von der Nockenwellen "Einstellung" gemacht habe,
und das jetzt ja gut zum Thema passt, stelle ich die in der Anlage mal ein.
@ Rütz: ist sozusagen ein Update von Deinem hilfreichen Beitrag von 2010. ;)
Gruß Buxus
Zitat von: Rütz am 04 März 2014, 16:10:37
Häh?
Wieso auf 2mm einstellen ist mir schleierhaft.
Das geht mit korrektem Ventilspiel (0,15 / 0,20) einfacher und genauer:
- Einfach den Motor auf Überschneidung stellen (Ventile gleich weit auf).
Den Punkt findet man mit bloßem Auge auf 1 Grad genau (mit Linealhilfe auf 0,5 Grad ;D ).
Um 10 Grad daneben zu liegen (dann wird's ja erst relevant), muß man schon sehr verschwommen sehen.
- Dann: In das Schauloch schauen und das richtige Zeichen ("hohes S" oder "OT") vorfinden.
Fertig.
Hallo Rütz,
die Einstellung mit den 2 mm Ventilspiel hatten Thomas und Knut mal vorgestellt (http://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=7383.msg97398#msg97398 (http://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=7383.msg97398#msg97398)), Beiträge 85, 98 und 99. Die "Linealmethode" habe ich bisher auch immer angewendet - allerdings ohne montierten Zylinderkopf und ich wollte bei meiner gestrigen "Nachprüfung" nicht den Tank und den Zylinderkopf demontieren.
Bernd
Hall Foristen;
Mein Name ist Herbert und ich komme aus Holzwickede (Dortmund). Ich lese schon ein Weile mit. Über dieses Thema steht hier ja viel. Vielleicht zu viel. Da bin ich schon etwas verwirrt. Im Anhang zwei Bilder meines R25/3 Motors mit einem Tuning NW Rad von Ulis M-Laden. Mit nur einer Nut. Steht denn nun das NW Rad so richtig wenn im Schauloch OT steht? Bitte helft mir weiter, ich möchte den Motor nicht wieder ausbauen und von vorne beginnen.
Mit freundlichem Schraubergruß
Herbert
Yep, ist perfekt! (Noch perfekter als bei buxus)
Und schönes Bild.
Du solltest bei der Gelegenheit noch gegenschecken, ob die Markierung auf der Schwungscheibe auch stimmt!
Eine verdrehte Schwungscheibe, beschert dir sonst einen "Folgefehler".
Gruß Rütz
Danke Rütz. Das ging aber fix. Ja, du hast recht, jetzt wo der Motor schon draußen ist macht das Sinn.
Bis zum nächsten mal. :schrauber:
Gruß
Herbert
Und ich dachte immer, das Tuning-Rad vom Uli soll die R25/Xe (und natürlich auch die R26) auf R27- Niveau
bringen... ::)
Das heißt dann aber, dass Herberts Einstellung nicht stimmen kann,
so wie Rütz schon schrub, sollte auf das "hohe S" einegestellt werden, oder?
Gruß, Hannes
Moinsen,
beim "Tuningrad" aus FFM ist ja lediglich die Nut zur Befestigung auf der NW versetzt, um die Steuerzeiten insgesamt um ca. 10° früher zu legen.
( 10° KW entspricht 5° NW )
Demnach sollte die "Zahnstellung" zu den KW-Flansch-Schrauben etc. wie für das Serien-NW-Rad sein, nur die NW ist um 5° rechtsrum weiter,
die Ventile sind dann evtl. nicht gleich weit geöffnet, bzw. die Stößelstangen gucken unterschiedlich weit 'raus.
Gruß,
Sascha
Hallo Sascha,
Bring mich jetzt nicht durcheinander. :verlegen: Die Einstellung stimmt doch, oder?
Gruß
Herbert
Nicht durcheinanderbringen lassen! ;D
Es haben alle recht und deine Einstellung stimmt trotzdem!
1. Es ist wie Sascha sagt:
Wenn man anhand des NW Rades (und nicht mit Lineal) einstellt, ist das Verfahren für alle gleich (auch wenn etwas anderes am Ende herauskommt).
D.h. deine Bilder zeigen die richtige Einstellung für alle(!!) R24-R27, egal ob mit oder ohne "Tuning-NW-Rad".
2. @Hannes:
Bei serienmäßigem NW-Rad würde bei im Bild gezeigter Stellung, nicht nur die KW im OT, sondern auch die NW auf Überschneidung stehen.
Mit dem modifizierten Rad tut sie es nicht, auch wenn die Stellung des Rads es vorgaukelt.
Du meinst den Gegencheck:
Wenn man jetzt die NW auf Überschneidung dreht (die Linealmethode ist dafür aber eher zu ungenau, besser geht es mit aufgebautem Zylinderkopf und korrekt eingestellten Ventilen), dann muß im Schauloch das "Hohe S" zu sehen sein.
Hallo Rütz,
Gut, dann soll es so sein. Jetzt wird alles wieder zusammengebaut und wehe er läuft nicht :) . Eigentlich ist doch nicht viel dran an dem Motor, aber irgendwie will er nicht so. Dann kommen noch so viele Meinungen aus dem Forum dazu, daß gibt mir dann zu denken. Aber es wird schon alles gut werden.
Gruß
Herbert
Zitat von: Herbert
Hallo Rütz,
... und wehe er läuft nicht :)
Herbert, ist Rütz dann schuld, wenn Dein Motor fest geht ?
Du hast eingangs nicht hngeschrieben, wie Du Deine Einstellung hin bekommen hast.
Rütz hat anhand Deines Fotos geurteilt, dass Deine Einstellung richtig sein soll.
Beide haben das Verfahren nicht genannt, wie es richtig zu machen ist.
Daher kannst Du jetzt nicht wissen , ob Dein Verfahren richtig war.
Daher die vielen Meinungen.
Das Forum ist unterhaltsam, ..... ::) Früher war alles anders :P
Gruß mek :schrauber: :bike: :prost:
Hallo Herbert,
check doch zur Sicherheit noch einmal die Einstellung mit der "Linealmethode" - auch wenn Rütz meint, dass die so genau nicht ist - einen halben Zahn "daneben" sieht man schon deutlich!!
Grusz
Bernd
Hallo Miteinander,
@mek
Natürlich kann ich Rütz nicht dafür verantwortlich machen, wenn der Motor nachher defekt ist (Fresser wird er nicht bekommen), es könnten sich evtl. Kolben und Ventil "guten Tag sagen", oder Motor läuft gar nicht.
Wie ich die Einstellung hinbekommen hab? Wie soll ichs erklären? Wenn OT im Schauloch steht, der Kolben definitiv im OT ist, dann das NW Rad auf Überschneidung stellen. Da ich ein anderes NW hab, als das Originale R25/3 passt das mit dem Lineal nicht ganz. Doch dann kann mann halt die Zahnlücken oder auch Zahnberge neben dem größeren Loch im NW Rad zählen und dann ableiten wie das NW Rad zur KW stehen soll.
Ist doch nicht so schwer. Nur gibt es hier so viele Meinungen, daß verwirrt schon ein wenig.
@bernd
Ich glaub ich komm mal zu dir mit dem halben Motor.
Gruß
Herbert
Hallo Herbert,
kein Problem - ruf kurz vorher mal an! Meine Telefonnummer hast Du ja
Grusz
Bernd
Verfahren?
Wenn man gut angekommen ist, ist es doch egal, ob man sich auf dem Weg dahin mal verfahren hat.
Verfahren kann auch ganz lustig sein... aber richtig oder falsch..?
:Frage: ;D
Hallo Zusammen;
So, kleines Feedback. Danke erst mal an Bernd. Einstellung der Steuerung geändert. Siehe Bild. "S" steht bei der NW Zahnradstellung wie im Bild meines ersten Beitrags zusehen ist im Schauloch und nicht OT. Wohl gemerkt, es ist zwar ein R25/3 Motor aber mit einem R27 NW Zahnrad.
Heute alles wieder zusammengebaut und beim dritten Kick auf den Starterhebel fing der Motor an zu tuckern wie es sein sollte. Schöner Leerlauf. Dieser lässt sich auch gut regulieren. :juhuu: :juhuu: :juhuu:
Mal sehen, wann die Probefahrt gemacht wird.
Ob die Einstellerei nun für alle so stimmt, mag jeder für sich selbst entscheiden. Bei mir hat es funkrioniert.
Bis demnächst.
Gruß
Herbert
Das kann doch gar nicht stimmen! :spinnt:
Zwischen "OT" und der Stellung im neuen Bild liegen ~10°.
Ein Zahn an der Steuerkette sind aber 22°.
Wie habt ihr es denn geschafft die Einstellung der Steuerung um einen halben(!) Zahn zu Ändern?!
Die Überschneidung habt gar nicht geprüft? ::)
Zitat von: Herbert.k1 am 12 April 2015, 16:10:49
aber mit einem R27 NW Zahnrad.
Bin mal gespannt, wann der erste arme R27 Fahrer so ein "Zahn"rad bei sich einbauen will ...und verzweifelt...
Und ich sach doch, irgendwas iss da faul... 8)
Aber wenns denn läuft, solls mir recht sein, ich machs jedenfalls nach wie vor auf die
"Klacks-Methode": Nockenwellenrad mit Nocke einbauen, den Schnittpunkt suchen,
-ich(!) find, dass das am besten mit eingesetzten Stößeln ohne Kolben und Zylinder
zu fühlen ist, den Schnitt dann mit Edding auf dem NW- Rad und dem Gehäuse markieren.
Der Rest ist ein wenig Fummelei mit dem Kettenschloß- und gut ists.
Gruß, Hannes
Wir haben die Einstellung ganz klassisch vorgenommen; erst mal den Überschneidungspunkt gesucht (Methode mit dem Lineal auf den Stößelstangen), dann die Kette so aufgelegt, dass der Überschneidungspunkt mit der gewünschten "hohen S-Einstellung" auf der Schwungscheibe übereinstimmt.
Das hat naturgemäß nicht beim ersten Versuch geklappt - wir mussten ein paar mal die Kette umsetzen.
Bernd
Sehe ich wie Rütz - bei gleicher Zahnstellung des Tuning-Kettenrades wie beim Serienkettenrad ist die NW durch die versetzte Nut um
22° weiter in Richtung früh (also rechtsrum von vorn gesehen) verdreht, sollte sie zumindest sein, damit die Steuerzeiten bei gleicher KW-Stellung
um ~ 10° KW! früher liegen. Genau das ist das "Tuning".
Anders ausgedrückt: Entweder ist "OT" im Schauloch zu sehen, dann stehen die Stößelstangen aber nicht gleich (Tuning-rad und Linealmethode),
oder die Stößelstangen stehen gleich (Überschneidung) , dann sollte die "OT"-Markierung noch ca. 10 ° KW ! und die "S"-Markierung auch immernoch ca. 5° KW ! oberhalb vom Schauloch sein, also noch nicht zu sehen.
Habt Ihr mal gemessen, ob beide Stößelstangen gleich lang sind ? Kipphebel unterschiedlich verschlissen ? Einstellschrauben deutlich unterschiedlich weit
eingedreht ? Ventilschaftenden unterschiedlich ? Evtl. unterschiedliche Ventilkeile / Teller ? Ventilsitze unterschiedlich tief bearbeitet ?
Da ist irgendwo noch ein oder mehrere Hunde begraben, die zusammen etwa 3 bis 5° KW ausmachen.
Viel Erfolg auf jeden Fall !
Gruß,
Sascha
Stößelstangen wurden bezüglich der gleichen Länge kontrolliert - ist doch klar.
Wird die Kette um einen Zahn versetzt (beim Überschneidungspunkt) ist gar keine Markierung mehr zu sehen. Also sollte das schon so passen.
Bernd
Hallo Jungs,
das Problem ist doch immer dasselbe - egal welche Methode zur Lösung vorliegt.
Es geht um die exakte Definition des Überschneidungspunts der Nockenwelle.
Und da kann man unterschiedlich vorgehen, einige malen nach Zahlen,
andere -wie ich- fühlen es mit den Fingern, dritte setzen Meßuhren ein
(meines Erachtens die sicherste Methode), hat aber nicht jeder, und braucht man sich,
wenn man nur einen Motor ans Laufen bringen will, auch nicht unbedingt zuzulegen.
Wenn man den Schnitt aber hat und ihn mit aufgesetztem Nockenwellenzahnrad am Gehäuse
definiert (gekennzeichnet) hat, ist es doch ziemlich wurscht, ob es sich um den OT, ein hohes S
oder das kleine einmeleins handelt: Es gibt einen Bezugspunkt auf der Kurbelwelle, und für den
hat uns das Werk Markierungen gesetzt. Die Nocke soll sich bein den R25/26 Motoren im OT scneiden.
Bei den R27 Motoren liegt der Schnitt einen halben Zahn früher ca. 11° v. OT.
Mit diesem Wissen kann man doch jeden Motor so einstellen, wie man es braucht.
Das wärs doch dann... oder?!
Gruß Hannes
Moin Moin;
Bitte nicht anfangen zu streiten. Das kann nicht richtig sein usw.. Ich bin froh, daß es funktioniert und das ich Hilfe bekommen hab.
:schrauber:
Manchmal braucht es eben den kleinen Wink der zum Erfolg führt.
Weiterhin gute Fahrt .
Gruß
Herbert
Moin Herbert,
wir streiten und hier im Forum NIE! Wir haben zwar manchmal unterschiedliche Meinungen die vielleicht auch nicht immer in passender Form kommuniziert werden (ein Püschologe hätte hier sicher seinen Spass) aber spätestens am Edersee ists nach der Zunahme einer hinreichenden Menge "Friedenswasser" immer wieder gut (bis zum nächsten mal ...).
Aber das wirst Du auch noch merken - spätestens wenn Du mal mit am Edersee oder einem Regionaltreffen dabei warst!
Grusz
Bernd
Zitat von: berndr253 am 12 April 2015, 21:47:38
Das hat naturgemäß nicht beim ersten Versuch geklappt - wir mussten ein paar mal die Kette umsetzen.
Mit andere Worten, wichtigtuerisch die Kette abgenommen und nach zwei Versuchen wieder genau so aufgelegt, wie sie vorher lag. Netter Stil...
Nicht streiten?? Ich finde, dafür habt ihr zwei etwas zu doll unter die Gürtellinie getreten.
Von mir gibt es da höchstens Stille (ab nach diesem Beitrag :P).
1. Die Bilder in #37 (wenn zeitgleich aufgenommen) zeigen mit 100,0%iger Sicherheit eine korrekt aufgelegte Steuerkette. Da gibt es überhaupt nichts dran zu deuteln.
2. Es definitiv technisch nicht möglich, daß sich die Kurbelwelle in der in #50 gezeigten Stellung befindet und gleichzeitig die Nockenwelle in der Stellung aus #37. Egal mit welchem Nockenrad ist das unmöglich!!
Die entsprechende Behauptung aus #50 ist unwahr (warum auch immer) und wird bei vielen anderen für unnötige Verwirrung sorgen.
3. Um zum Ziel zu gelangen gibt es wie so oft mindestens zwei Wege:
- Man kann erst die Kurbelwelle auf OT stellen und dann die Nockenwelle in die zugehörige Stellung (in diesem Fall: 10° nach Überschneidung). Das wäre dann das Verfahren in #37.
- Oder man stellt erst die Nockenwelle in den Überschneidungspunkt und dann Kurbelwelle in die zugehörige Stellung (in diesem Fall: "Hohes S"). Das wäre das Verfahren von Hannes.
-> Beide Verfahren führen zum gleichen Ergebnis!!
Um den einen Zustand in den anderen zu überführen, braucht man nur den Motor 10° vor oder zurückdrehen!
Dafür die Steuerkette abzunehmen ist Schildbürgertechnik.
@Hannes:
Du hast recht, Stößel-Fühlen geht mindestens genausogut. Das habe ich auch schon so gemacht.
Nur mit dem Gucken (Lineal)... so leicht erliegt man da irgendwelchen optischen Täuschungen... manche nehmen die Wasserwaage, aber der Motor steht auf der Ölwanne gar nicht waagerecht... usw. :gewissen:
Rütz /q
Ich nehme immer das 4 Augen Prinzip. Ich nehme die Hannes-Methode und lege die Kette auf. Dann verstelle ich den Motor (bisschen durchdrehen in die Nähe des Verschneidungs OT.)
Dann lasse mich meinen Vater mit Haarlineal und anderen Hilfsmitteln die Stößelstangen parallel zum Zylinder bringen. Dann ist die Ölwanne als Auflage egal.
Wenn dann alles passt bin ich sicher.
Gruß
Jan (auch noch etwas am Rätseln wie es zu den hier genannten Ergenissen kommen kann...)
Jetzt auch noch für mich zum Verständnis,
Die R27 Nockenwelle wird bei Überschneidung NICHT auf OT eingestellt sondern auf 10° nach OT?
Oder bin ich jetzt ganz durcheinander?
Grüße,
Tim
Ja (du bist durcheinander)....vor OT!
Also das ist irgendwie Kaffesatzlesen:
der Uli müsste doch beim Verkauf des Mockenwellenrades geanau angeben, bei wieviel Grad Einlass öffnet/schliesst und das gleiche für das Auslassventil
Dann stellst du das Ventilspiel beim Verdichtungs OT auf ein geringes 'negatives' Ventilspiel ein, und schraubst auf die KW eine Winkelscheibe. Mit einer Messuhr auf der Einstellschraube nacheinander bei beiden Ventilen antasten, und messen, wann das Ventil¨anfängt zu öffnen nd wieder geschlossen ist. Dann weisst du genau deine Steuerzeiten. Die Motoren laufen auch mit verstellten Nockenwellen erstaunlich gut, und bei einer zu späten Einstellung besonders im Leerlauf- nur die Leistung passt nicht.
Messuhr und Halter sind ne Anschaffung fürs Leben und auch nicht besonders teuer
Grüsse Jan
Tim,
was das Einstellen der Ventilsteuerung der R27 angeht gibt das Werkstatthandbuch das exakte Vorgehen wider, ab Seite 65 ist das alles erklärt und beschrieben.
Bernd
Einen schönen guten Tag BMW Foristen,
So, daß wollte ich dann doch nicht so kommentarlos stehen lassen. Auch ich lerne gerne noch dazu. Da ich ja ein wenig in Ungnade bei euch gefallen bin, möchte ich meine Erfahrung nun mitteilen.
Also, nachdem ich mit Bernd die Steuerzeiten eingestellt habe, wurde zu Hause nicht noch einmal alles in Ruhe kontrolliert sondern der Motor zusammen gebaut und eine Probefahrt gemacht. Das Ergebnis war nicht zu frieden stellend. :( . Die Höchstgeschwindigkeit lag bei ca. 80 - 85 km/h. Der Motor lief aber schön ruhig, auch im Leerlauf.
Gut, den Motor wieder ausgebaut und die Steuerzeiten noch mal geprüft. Bei Stellung OT im Schauloch war das NW Ritzel um einen Zahn versetzt. Siehe zweites Foto. Habe dann die Eistellung wie im dritten Bild zu sehen ist, wieder auf die Ausgangsstellung wie in meiner Anfangsfrage beschrieben grändert. Nun wieder alles komplettiert (Es dauerte ein paar Tage, da ich ncoh einige Ersatzteile brauchte) und erneut eine Probefahrt gemacht. Die Höchstgeschwindigkeit liegt nun so bei ca. 100 km/h. Mal etwas mehr, mal weniger. Ob das nun realistisch ist, weiß ich nciht genau, da der Tacho wohl auch seine Abweichungen hat. Fakt ist jedenfalls, das die Einstellung nun richtig ist.
Nun möchte ich hier aber keinen schlecht machen oder sonst wie beleidigen, da wohl jeder seine Erfahrungen selber machen muß. Ich war auf jeden Fall froh das ich Hilfe bekommen hab. Das gilt auch dir Bernd. :schrauber:
Mal sehen, wann ich mal wieder einen Tipp benötige.
Es grüßt euch
Herbert
Also mal unabhänig von dem ganzen Zahngedöne,
ich habe mir angewöhnt zum Schluß einen Test im Überschneidungspunkt zu machen:
Motor in Waage bringen und dann eine Wasserwage auf die Stößelstangen.
Die Stößelstangen in Waage bringen (Stangen mal tauschen, dann sieht man ob sie gleich lang sind).
Dann sollte die Welle auf 10 Grad vor OT stehen. (Macht ungefähr eine Lochbreite aus).
Gruß Buxus
Hallo Herbert,
schön, dass Dein Motor ordentlich läuft. Hast Du mal die Steuerzeiten mit der Methode "Überschneidung" geprüft? Mit dem Tuning-NW-Rad sollte im Überschneidungspunkt die S-Markierung im oberen Bereich des Schaulochs zu sehen sein.
Mit dem "Standard-Nockenwellenrad" muss die Markung OT zu sehen sein.
Grusz
Bernd
Bin jetzt leicht verwirrt....hattet ihr nun die Steuerzeiten korrekt eingestellt?....wenn ja...warum dann noch mal geändert?
Hallo,
euer Beitrag mit einer R27 sollte besser unter eigener Überschrift laufen!
Habt ihr da jetzt tatsächlich die Tuningnocke bzw. Ritzel für die R25/26 drin? ???
Kein Wunder das da alle durcheinanderkommen.
Hans-Peter
Zitat von: rolf am 26 April 2015, 00:04:43
Bin jetzt leicht verwirrt....hattet ihr nun die Steuerzeiten korrekt eingestellt?....wenn ja...warum dann noch mal geändert?
Wir hatten die Steuerzeiten so eingestellt, dass im Überschneidungspunkt die S-Markierung im oberen Bereich des Schaulochs zu sehen war. Die Leistung des Motors war aber wohl nicht zufriedenstellend. Daraufhin hat Herbert das nochmal geändert. 90 bis 95 km/h sind allerdings auch noch weit von dem entfernt was ich erwarten würde.
Ich würde den Motor nochmal überprüfen - im OT das Ventilspiel auf 2 mm einstellen und im Überschneidungspunkt prüfen ob "S" korrekt im oberen Bereich des Schaulochs steht.
Bernd
Also nochmal,
wenn du die Steuerseiten nicht misst, wirst du nie feststellen, ob der Motor nach den Sollwerten eingestellt ist! BMW hat da ganz klare Vorgaben gemacht, und wenn Ulli da nochetwas rumgetüftelt hat, dann hat er gbestimmt die angepassten Sollwerte.
Steuerzeiten messen- dann richtig einstellen- und fertig. Anleitungen gibts dazu im Internet, etwas umständlich auf Englisch könnte ich dir auch scannen. So fischt du im trüben, und wenn der Motor immer noch nicht über 100 geht weisst du nicht obs an der Nockenwelle, Vergaser oder Sonstenwas liegt.
Grüsse Jan
Die "Tuning-Maßnahme" von Ulis mit dem Nockenwellenrad besteht darin, dass er die Steuerzeiten der R27 übernimmt. Das erreicht er durch das Versetzen/Vorverlegen des Nockenwellenrades. Die ersten Kettenräder die man von Ulis bekam waren Originalkettenräder der 25 oder R26 und hatten eine zweite Nut mit der das Rad anders auf der Nockenwelle positioniert wurde (konnte man sich auch selber feilen).
Damit ändert sich auch die Methode nach der die Kette auf die Kettenräder aufgelegt werden. Während bei den "Standard-Rädern" der Überschneidungspunkt der Nockenwelle exakt auf dem OT der KW liegt ist der bei dem geänderten Nockenwellenrad der Einstell"punkt" die Markierung "S" im oberen Bereich des Schaulochs.
Wenn man sich an die Vorgaben der Werkstatthandbücher hält sollte die Einstellung der Steuerzeiten korrekt sein.
Grusz
Bernd
mach ich dann einen Denkfehler? - denn wenn du auf S einstellst ist die Kurbelwelle schon über den OT gelaufen, und die Nockenwelle hinkt somit hinterher.
wie du selbst schreibst- 'sollte die Einstellung der Steuerzeiten korrekt sein' nach dem Messen weiss man es. Bei meiner 900SD ist auf einem Zylinder eine 'Sportnocke verbaut' , die war einen Zahn verdreht eingesetzt vom Fachbetrieb. Laut deren Auskunft musste das so sein. Hab ich ein jahr geglaubt und dann mal lieber gemessen- das mit dem 1 Zahn verstezt stimmte, nur war das in die falsche Richtung gemacht worden. Nach der richtigen Einstellung lief sie auch wie Schmidts Katze.
Grüsse Jan
Ja (bzgl. Denkfehler)
S ist immer VOR OT
Hallo Jan,
da machst Du einen Denkfehler! :)
Erst kommt "Früh" dann kommt "Spät" (einige sagen auch "statisch" weil er nicht verändert wird).
Alles vor OT.
Ohne nachzuschauen sage ich, dass bei R27 der Überschneidungspunkt ca. 10 Grad früher ist. Spätzündung ist bei
7 Grad. Wenn die Markierung dann oben im Schauloch erscheint, ist sie etwa 3 Grad von Mitte Loch entfernt. Passt!!!
Am besten kann man das feststellen wenn der Kopp noch nicht drauf ist und dann die Wasserwaage auf die Stößelstangen.
Dann hat man mit dem Ventilspiel nichts zu tun und der Überschneidungpunkt lässt sich recht präzise feststellen (wie ich schon schrub).
Gruß Buxus
oh je , ja -Asche auf mein Haupt......
aber vielleicht passt ja die Schwungscheibe nicht ;-)