BMW Einzylinder-Forum
ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Die Mechanik und ihre Tücken => Thema gestartet von: lunarium am 07 Oktober 2006, 14:53:45
Ich habe ein seltsames Problem,
ich will meinen Motor aus der R26 ausbauen.
Der untere Haltbolzen macht probleme ich habe beide 19er Muttern ab, und der Bolzen lässt sich drehen.
Alledings kann man ihn auch mit Gewalt nicht austreiben.
Fällt Euch dazu was ein?
Hattet Ihr ähnliche Probleme?
Es dankt Daniel
Wenn du den Bolzen drehst, bewegt sich denn der Motor?
nein, der bolzen dreht sich frei, man kann ihn auch ca. 50mm in jede richtung treiben, dann bleibt er hängen und bewegt sich kein stück mehr.
Hi,
womöglich ist das Gummilager im Motorgehäuse gequollen und der Bolzen bleibt dann mit dem Gewinde hängen... treibe ihn erst mal wieder zurück, fette das Gewinde ein und versuche es mit einem geeigneten Durchschlag und einem großen Hammer noch einmal.
Heiko
Hallo und guten Morgen.
Das ist ein beliebtes Problem, insbesondere bei meinen Japanern. Zwischen den Motorlagern gibt es ein Distanzrohr. Wenn da jahrelang Wasser reingelaufen ist, verbindet sich das mit dem Motorbolzen zu einem einzigen Bauteil (durch Rost). Da hilft nur das Fluten mit Rostlöser und kurze, trockene Schläge auf den Motorbolzen, um die Teile zu trennen. Beim Schlagen auf den Bolzen muß das Gewinde aber geschützt werden, damit man das Ding weiter benutzen kann. Dazu kann eine alte Mutter aufgedreht und auf diese geschlagen werden.
Viel Erfolg!
Jörg (sigi_rs)
Hallo,
ich würde versuchen den Bolzen zu "Ziehen".
Wenn man auf den Bolzen schlägt wird dieser gestaucht, und dadurch wird die Geschichte auch nicht einfacher!
(Entweder mit Schlagauszieher oder mit langer Mutter Gewindestange ansetzen und gegen ein passendes Rohr ziehen.)
Gruß Knaudel E(delstahldistanzrohr)
die sache mit dem distanzrohr ist plausiebel.
morgen abend kopfe ich noch mal mit ordentlich rostlöser !
danke an alle !