BMW Einzylinder-Forum

ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Die Elektrik und der Kupferwurm ... => Thema gestartet von: guest474 am 12 Juni 2006, 17:54:54

Titel: Funkensprung am Zusatzinstrument
Beitrag von: guest474 am 12 Juni 2006, 17:54:54
Hai Gemeinde,
ich habe da ein kleines Problem:
Habe li. ein 6 Volt Anzeigeinstrument und re. ein Ölthermometer angebaut.
Vor ca. 3 Wochen ging das Voltanzeigeinstrument kaputt. (Wurde von 12 Volt auf 6 Volt umgebaut)
Zu Kaja geschickt. Kam repariert zurück. Jetzt am Sonntag eingebaut. Nach 15 min kamen die ersten Beschleinigungsrucker, später Fehlzündungen. Dachte an den lieben Versager und bin weitergedüst. Dann wurde es Nacht. Ich Licht an. Viele Fehlzündungen und rucker.
Und: Am rechten Gabelholm habe ich eine Blechlasche befestigt(unter der 41 Mutter) an dieser Blechlasche ist das Ölthermometer angebracht. Und da tanzte der Funke wenn der Motor stotterte. Funke weg, Motor läuft usw.
Was issn dass? Mein Betriebselektriker meinte, ich habe das Voltmeter verkehrt (plus und minus ) angeschlossen.
Oder eine Masseschluß. Oder beides.
Hat einer ne Idee. Oder muß ich doch mit dem Boxer kommen?

Gruss Manfred (Funkenlos)
Titel: Re: Funkensprung am Zusatzinstrument
Beitrag von: † odeon8 am 12 Juni 2006, 19:37:49
Hallo Manfred,

ich würde das Thermometer und das Voltmeter einfach mal weglassen und mitbringen,
Ich nehm ein Multimeter mit zum See und dann schaun mer mal....

Thomas
Titel: Re: Funkensprung am Zusatzinstrument
Beitrag von: guest474 am 12 Juni 2006, 22:26:49
So. Ich haben probiert.
Erst mit Kaja telefoniert. Voltmeter kann man auch verkehrt rum anschließen. Dann geht die Anzeige unter Null. Sonst passiert nix. da hat mein Betriebselektriker vorbeigedacht.
Zum Funkenflug: Zuwenig Masse. Habe an der Lima das Massekabel kontrolliert. War etwas locker. Angeschraubt. Das Massekabel an der Batterie ist mit einem runden Steckverbinder verbunden. Denke, ist gut.
Habe nun das Volt-und das Ölthermometer abgeklemmt. Nix ist.
Folgende Tatsachen habe ich im Angebot:Fahren ohne Licht: Motor hat am Drehzahlende Kleinstaussetzer .
Standlicht an: Klare Aussetzer bei Höchstdrehzahl. Mit Abblendlicht.
Viele Aussetzer. Mit Fernlicht: Aussetzer und viele Auspuffschüsse.
Funkensprung nicht mehr gesehen.
Ist das nun ein Masse- oder Stromproblem?
Schei... Elektrik. Wenn man dann noch so viel Ahnung hat wie ich...
Gruss Manfred

( Wenn das so weitergeht dann buddle ich ein Loch im Garten, versenke die /2 und gieß Beton rüber)
Titel: Re: Funkensprung am Zusatzinstrument
Beitrag von: Heiko am 12 Juni 2006, 23:18:51
Dann schau mal lieber wieviel Spannung dein Akku hergibt oder aus der Lima raus kommt!

Heiko
Titel: Re: Funkensprung am Zusatzinstrument
Beitrag von: sigi_rs am 13 Juni 2006, 10:40:44
Hallo Manfred,

ist dein Zündnagel schon mit dem Gummiring gesichert? Bei mir passierte das auch, bei höherer Drehzahl fing der Scheinwerfer und damit die Zündplatte anders an zu vibrieren. Ich bekam leichte Aussetzer ohne Licht und schlimmere mit Licht oder Standlicht. Nach dem Nachbiegen des Kontaktes war es weg.

Alternative ist auf jeden Fall, die Masseverbindungen zu prüfen. Da können die komischten Sachen auftreten.

Viele Grüße und viel Erfolg bei der Fehlersuche,

Jörg
Titel: Re: Funkensprung am Zusatzinstrument
Beitrag von: rolf am 13 Juni 2006, 11:56:36
Ich würde auch erstmal batterie prüfen (Spannungsabfall wenn man Licht einschaltet) , vorsichtshalber vollladen und nochmal ausprobieren.
Und dann das mit dem Zündnagel.
Und zur Eder würde ich auch mit dem Hänger fahren, 400km und erst ab 13.00 Uhr (meistens wird es dann sowieso eher 14.00) ist auch kein Vergnügen, dann kommst du erst Abends an , Zelt aufbauen etc und du bist sowieso kaputt (und wir alle schon schön angetütert).
Rolf
Titel: Re: Funkensprung am Zusatzinstrument
Beitrag von: guest474 am 13 Juni 2006, 17:32:35
Hi Jungs,
habe mein Gehirnchen nochmals strapaziert.
Also: Mir macht der Funkensprung zu schaffen. das heißt doch, es fehlt irgendwo die Masse.
Die Masse geht von der Batterie zum Getriebe. An der LIMA ist an der Pertinaxplatte ein Massekabel welches dann in der Lampe verschwindet.
Bringt es was, wenn ich die Lima nochmals mit Masse versorge? Oder wo sollte ich nochmal Masse anlegen?
Die Idee mit dem Zündnagel hatte ich auch schon. Habe auch schon daran rumgespielt. Nix.
Wenn ich nun ein Kabel direkt von der Batterie an Klemme 15 lege, habe ich Dauerstrom, aber den Zündnagel umspielt.
Wenn der Motor ausgeht, bleibt das Licht gleichhell.
Mensch, Anfang Mai lief die Karre einwandfrei, und nun das.
Und am Freitag habe ich nun doch frei. Ich könnte also wenn es ging....
Akku ist voll, wird im Stand mit 7,2 geladen
Gruss Manfred
Titel: Re: Funkensprung am Zusatzinstrument
Beitrag von: Heiko am 13 Juni 2006, 22:22:14
Hi,

überprüfe sämtliche Masseverbindungen auf festen Sitz und Korrosion. Dann sehen wir weiter.

Heiko
Titel: Re: Funkensprung am Zusatzinstrument
Beitrag von: guest474 am 13 Juni 2006, 23:03:25
Ich haben gearbeitet:
Alle Kabel durchgesehen. Ein Massekabel vom Motor sep. an die Lampe gelegt. Nix.
An Zündspule das Kabel welches von Klemme 15 kommet hat eine beschädigte Isolierung. Zum Eisenkern hin. Alles wieder isoliert (mit Siliokon) nix.
Ohne Limadeckel gefahren. (Wegen Zündspule) Nix.
Mit Data Kleiber telefoniert. (Von dem stammt die elektr. Zündung).
Unter 4,5 Volt setzt die Zündanlage aus.
Morgen werde ich noch den Versuch machen, ein Kabel von der Batterie an Klemme 15 (Lima) zu legen.
Also,Kurzfassung:
Wenn ich den Motor hochdrehe kommen Zündaussetzer.
Schalte ich das Standlicht ein, schon im mittleren Drehzahlbereich,
bei Fernlicht fahren unmöglich. (Man denkt man hockt auf einem Wildpferd)
Das Licht wird bei den Aussetzer nicht dunkler. Dürfte also kein Massenschluß sein.
Kann das der Regler sein? Wie kann man das prüfen.
Gruss Manfred, völlig genervt und entkfäftet.
Titel: Re: Funkensprung am Zusatzinstrument
Beitrag von: kruemel am 13 Juni 2006, 23:09:18
tja manni - der klassische kupferwurm... ???

bei mir hatte es letztes jahr die bleibatterie zerschüttelt - da waren kurzfristig immer die 7,2 Volt drauf, nur bei Belastung hat sie keine power mehr gehabt.

was für eine batterie ist denn drinnen? ich habe danach auf bleigel umgerüstet.

schalte doch mal ein digimeter in reihe und lies mal ab unter welchen umständen wieveil strom fließt, oder klemme einfach mal die kabel ab und messe sie der reihe nach gegen masse, so viele sind es ja nicht...

kruemel
Titel: Re: Funkensprung am Zusatzinstrument
Beitrag von: Heiko am 13 Juni 2006, 23:29:19
Prüfe mal, ob im Scheinwerfer eine Leitung zwischen Chromring und Lampentopf eingeklemmt wird.

Heiko
Titel: Re: Funkensprung am Zusatzinstrument
Beitrag von: carlos am 14 Juni 2006, 02:55:24
Hey,

zu diesen Aussetzern fällt mir ein: Meine alte Lady lief - perfekt, aber nur mit Standlicht..... Abblendlicht an .... rote Lampe.... Motor kurz danach aus..... Licht aus... Motor an ......  Fehler: die Kabel in der Durchführung zur Lampe waren (mangels Gummi) durchgescheuert (Isolierung) . Ergebnis: Licht an: Kurzschluss!  Vielleicht schaust Du da mal hin

Toi Toi
Carlos
Titel: Re: Funkensprung am Zusatzinstrument
Beitrag von: rolf am 14 Juni 2006, 11:05:10
Hallo Manfred,
messe mal die Spannung die an die Batterie kommt (bei mittlerer Drehzahl)
ohne licht
mit licht etc
Immer 7,2V?
Wo hast du denn dein Voltmeter angeschlossen? Könnte es nicht sein das durch die schlechte Masseverbindungen (und den dazu gehörigen Funken) solche Spannungsspitzen aufgetreten sind das sie deinen unkaputtbaren elektronischen Regler gehimmelt haben?
Rolf