BMW Einzylinder-Forum
ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Die Elektrik und der Kupferwurm ... => Thema gestartet von: patro am 28 August 2024, 22:05:23
Guten Abend,
ich hatte mich heute Abend mit einem Freund für eine kleine Runde mit unseren beiden Kisten verabredet.
Leider bin ich kurz vor Osnabrück hängen geblieben. Geplant war bis nach Belm zu fahren. An einer Ampel ist meine R25 einfach ausgegangen.
Normalerweise springt sie sofort wieder an, wenn ich sie ankicke.
Heute leider Fehlanzeige. Ich habe vieles probiert.
Kurzfristig geholfen hat eine neue Zündkerze.
Nach ein paar 100 Metern war doch wieder Schluss.
Mir hat dann ein hochmotivierter Zweiradmechatroniker in Ausbildung geholfen und wir haben die R25 angeschoben. Dann springt sie gut an. Wie gesagt, mit dem Ankicken ging das nicht.
Sobald ich dann das Licht wieder einschalte, ist sofort wieder Schluss.
Obwohl ich ja zu diesem Zeitpunkt bereits über 20 km gefahren bin und die Batterie eigentlich geladen sein sollte, war selbst die Leerlaufanzeige sehr schwach. Ein Multimeter hatte ich natürlich nicht dabei.
Ich bin dann ohne Licht ca 5 km gefahren und habe das Licht dann wieder eingeschaltet. Danach war es kein Problem die R25 auch wieder an zu kicken.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es mit der Temperatur zusammenhängt. Es war natürlich sehr warm heute.
Was ist eure Vermutung?
Randnotiz:
Wenn man da so am Rand der Straße steht, das Werkzeug ausgerollt, wird man von vielen Leuten unterstützt. Das ist wirklich beeindruckend!
Ich habe mittlerweile zwei kleine Werkzeugrollen im Werkzeugfach und fast alles dabei. Kondensator, Kontakte, Sicherungen, Ersatzlampen, Überbrückungskabel, Zündkerzen, und so weiter und so weiter.
Motorradmechaniker i. A.
Wie alt ist der Akku? Wie ist die Akkuspannung mit Zündung aus, wie mit Zündung an, wie mit Motor an im Leerlauf, wie mit höherer Drehzahl?
Ein alter angeknackster Akku, der keinen Strom mehr aufnimmt, kann zum Absterben im Leerlauf führen.
Einfach mal messen, dann weißt du auch, ob die Lichtmaschine Saft in den Akku liefert.
Akku mal mit Ladegerät nachladen, Ladegerät abhängen und nach zwei Stunden die Spannung messen. Wie hoch ist die Spannung noch nach 24 Stunden? Mindestens 6,3 Volt, sonst dürfte der Akku hin sein.
Mitteleuropäische Sommerhitze sollte überhaupt keinen Einfluss auf die Ladefunktion der Lichtmaschine haben. Ein schlechter Akku geht bei großer Hitze allerdings schnell in die Knie...
Zitat von: strichzwojan am 28 August 2024, 22:29:23Wie alt ist der Akku? Wie ist die Akkuspannung mit Zündung aus, wie mit Zündung an, wie mit Motor an im Leerlauf, wie mit höherer Drehzahl?
Ein alter angeknackster Akku, der keinen Strom mehr aufnimmt, kann zum Absterben im Leerlauf führen.
Einfach mal messen, dann weißt du auch, ob die Lichtmaschine Saft in den Akku liefert.
Akku mal mit Ladegerät nachladen, Ladegerät abhängen und nach zwei Stunden die Spannung messen. Wie hoch ist die Spannung noch nach 24 Stunden? Mindestens 6,3 Volt, sonst dürfte der Akku hin sein.
Mitteleuropäische Sommerhitze sollte überhaupt keinen Einfluss auf die Ladefunktion der Lichtmaschine haben. Ein schlechter Akku geht bei großer Hitze allerdings schnell in die Knie...
Hallo Jan,
das werde ich mir mal anschauen. Morgen bin ich viel unterwegs aber vielleicht schaffe ich es in den nächsten Tagen.
Ich habe den Akku von meinem Vorbesitzer übernommen. Ich tippe mal auf mindestens fünf bis sechs Jahre.
Ich war gerade noch in der Garage und habe kurz die Zündung eingeschaltet. Licht vorne sehr hell, ebenfalls Ladekontrollleuchte und Leerlaufanzeige. Jedoch nach bereits 30 Sekunden geht der Akku in die Knie und das Licht wird sehr schnell dunkler.
Die Verbraucher sind ja auch nicht unerheblich. 35 Watt vorne, 10 Watt hinten, noch ein bisschen Tacho beleuchtung ... da bin ich ganz schnell bei 6-7 Ampere bei 6 Volt. Ich würde gerne auf LED umstellen, um den Verbrauch zu reduzieren und gerade jetzt abends noch etwas mehr Licht rauszuholen.
Dann kommt der alte oder neue Akku auch nicht so schnell an seine Grenzen.
Motorradmechaniker i. A.
Hatte auch solche Probleme, dass das Licht und der Blinker mehr Strom gezogen haben, als die Lichtmaschine liefert.
Gerade an längeren Ampelphasen ein Problem.
Lösung:
1. 10W 6V Standlichtlampe eingebaut und Tagsüber mit Standlicht fahren. Bei Standlicht ist übrigens auch die Tachobeleuchtung aus.
2. KungLong Batterie eingebaut, die ist rüttelfest, die vorherige hat nicht lange gehalten.
3. Standgas hoch genug einstellen, dass die rote Ladeleuchte ausgeht.
Seitdem sind die Probleme weg.
Über LEDs hatte ich auch mehrfach nachgedacht, ist halt blöd, wenn ein Unfall passiert und man deshalb Probleme bekommen könnte, deshalb hab ich's dann gelassen.
Schöne Grüße
Longo
Ich hab aus dem Grund vor eine 25/25W Lampe eingebaut.
Bin aber auch ausgesprochener Taglichtfahrer ::) .
Nachts wird es damit schon ganz schön dunkel.
Und am Tag fahr ich mit Standlicht,
Da bei mir die Sandlichtlampe mit neben dem Sockel des Hauptlichtes ist, fällt das kaum jemanden auf.
Man muss aber auch bedenken, dass die Lichtanlage nicht mit den heutigen Gesetzen und Straßensituationen funktioniert, gerade das geschleiche in der Innenstadt und die Ampelstops sorgen dafür, dass die Lima die meiste Zeit im unteren Drehzahlkeller arbeitet und keine 45W abgibt.
Da schrieb Hertweck schon: in der Stadt mit höherer Drehzahl fahren.
Auch viele damalige Bedienungsanleitungen schreiben, man solle Nachts bei gut ausgeleuchteten Straßen innerstädtisch auf Standlicht fahren.
MfG
Eppo
Moin Ralf,
Akku defekt. Neuen einbauen, aber auch die Ladespannung zur Kontrolle messen.
Bezüglich Leerlauf hochdrehen:
Kann man machen, finde es aber persönlich nicht so schön, wenn die Kiste dann mit gefühlt 1000U/min an der Ampel dreht. Ich stelle den Leerlauf so ein, dass sie ungefähr mit 600/700 U/min im Stand läuft wenn sie warm ist. Sollte die LKL angehen, gebe ich kurzzeitig etwas mehr Gas.
LED:
Bin da hin und her gerissen. Bei Abblend- und Fernlicht wäre ich noch vorsichtig (die Ariel ist EZ 1953, da war eine Betriebserlaubnis für einzelne Betriebmittel noch keine Pflicht... habe ich letztens in einem ADAC Infoblatt gelesen), aber bei Stand-, Rück- und Bremslicht würde ich LED einbauen.
Zitat von: Heiko am 29 August 2024, 06:36:30LED:
Bin da hin und her gerissen. Bei Abblend- und Fernlicht wäre ich noch vorsichtig (die Ariel ist EZ 1953, da war eine Betriebserlaubnis für einzelne Betriebmittel noch keine Pflicht... habe ich letztens in einem ADAC Infoblatt gelesen), aber bei Stand-, Rück- und Bremslicht würde ich LED einbauen.
Tja, die Rechtslage ist da vermutlich eindeutig. Eine E-Prüfung des Leuchtmittels bezieht sich dann nur auf die "Lampe", nicht auf die Kombination mit dem Scheinwerfer.
Auch wenn zum Beispiel Kummeth auf seiner Webseite hinweist, dass vor 19xx keine Verpflichtung zur Benutzung von "geprüften" Leuchtmitteln besteht, wird ein definitiv modernes Zeug wie LED als nicht zeitgenössisch beurteilt werden. OK wäre bei meiner 25/2 eine Biluxlampe ohne Prüfzeichen, die ich tatsächlich fuhr (im Autoteileladen in Innsbruck gekauft!).
LED-Leuchtmittel müssen zusammen mit dem Scheinwerfer geprüft worden sein, sonst keine Straßenzulassung!
Das ist die eine Seite. Die andere: mit 8 bis 10 Watt Leistungsaufnahme sind die Scheinwerferlampen auf LED-Basis ein Sicherheitsplus beim Nachtfahren und eine Wohltat für die kleinen Lichtmaschinen. Muss man halt abwägen.
Zum Glück werden die Meisten von uns ihre Einzylinder nicht für Stop-and-Go-Verkehr benutzen. Jedenfalls funktioniert die Lima zusammen mit der kleinen Kung Long (6V, 4,5Ah) einwandfrei bei mir, und das ohne Nachladerei.
Jan
Ich kenne die Deutsche Rechtslage natürlich nicht. Aber, wann ein Unfall passiert und ein Sachverständige findet da das Led Leuchtmittel, sollte er nicht erst auch noch feststellen das der Unfall dadurch passiert ist? Es erscheint mir aussert unwahrscheinlich das ein Unfall passiert durch eine LED statt Bilux.
Moin,
Das schlechte anspringen und ausgehen bei wärme, könnte auch die Zündspule sein, vorsichtshalber mal eine mit in das Werkzeugfach legen, bei der nächsten ausfahrt!
Gruß Thomas
Ralf, fang unbedingt beim Akku an. Wenn ein neuer fällig sein sollte (wovon auszugehen ist), dann nimm unbedingt einen AGM-Akku. Die Vlieseinlagen und die darin gebundene Säure sind ideal für unsere vibrierenden Motoren. Da schwappt oder spritzt auch nichts mehr raus! Sie können, außer kopfstehend, in jeder Lage eingebaut werden (bei mir zum Beispiel liegend).
Und supergünstig sind sie außerdem. Und viel haltbarer als die alten "Flüssigsäuretürme". Eine win-win-win-win-Situation.
Wenn das mit neuer Batterie nach wie vor auftritt, würde ich auch mal in deinen Scheinwerfer schauen nach Massekontakt, wo keiner sein sollte. Plötzlich aus und mit anschieben wieder an klingt für mich erstmal nach einem Stromproblem. Dein Zündschloss soll doch auch rumzicken hattest du gesagt?
Zitat von: unixv am 29 August 2024, 09:18:08Moin,
Das schlechte anspringen und ausgehen bei wärme, könnte auch die Zündspule sein, vorsichtshalber mal eine mit in das Werkzeugfach legen, bei der nächsten ausfahrt!
Warum? Beim Anschieben weiß die Zündspule dann, dass sie funktionieren muss? ;D Die Symptome deuten bis jetzt auf einen toten Akku hin.
Der Einwand vom Amir ist auch gut.
Eine Ersatzzündspule mit zu führen hat Vorteile - dass wissen Heiko und ich eigentlich auch aus eigener Erfahrung ;D
Grusz Bernd
Alles unnötig mit sorgenfreier Vape ;D ;D ;D ;D :auslach:
Zitat von: berndr253 am 29 August 2024, 10:47:15Eine Ersatzzündspule mit zu führen hat Vorteile - dass wissen Heiko und ich eigentlich auch aus eigener Erfahrung ;D
Grusz Bernd
Am Besten die Frau zuhause lassen, die kann alles per Post hinterherschicken😉.
Ist halt nur doof, wenn die auf dem Sozius sitzt und die Zündspule im Tessin an einem Samstag Nachmittag den Geist aufgibt ...
Grusz
Bernd
Zitat von: berndr253 am 29 August 2024, 12:05:36Ist halt nur doof, wenn die auf dem Sozius sitzt und die Zündspule im Tessin an einem Samstag Nachmittag den Geist aufgibt ...
Grusz
Bernd
Ach dann wartet man bei Pizza, Vino Rosso und läßt dem dolce Vita seinem Lauf🍷, gibt schlimmere Strafen 🙂
Schöne Grüße
Dirk
Aaah - jetzt bekomme ich eine Idee davon, warum italienische Automobile im Ruf stehen, eher "unzuverlässig" zu sein.
Die Leute dort haben einfach andere Prioritäten - und reichlich Pizza Mamma und roten Wein ;D
Wen kümmert da schon das bisschen Strom .... ;)
Wir haben den Bock dann im Tessin gelassen und sind mit dem Zug nach Hause gefahren - ab München mit dem ICE mit 300 km/h durch strömenden Regen nach Hause. Das Motorrad kam ein paar Tage später mit der Spedition.
Auslandsschutzbrief hat mir hier echt den "A... gerettet"
Bernd
Ja, ich glaube der Akku ist wirklich fertig: https://photos.app.goo.gl/2xsNm3EhWFWaXp8UA
Die maximale Spannung die ich heute gesehen habe war 6,12 Volt. Nach kurzer Belastung liegt sie nur noch bei etwa 5,8 Volt. Wenn ich Standlicht (10 Watt Hallogen) oder Licht einschalte, bricht die Spannung auf unter 0,3 Volt zusammen.
Ich hatte noch keine Gelegenheit während der Fahrt zu messen, aber das Licht ist hell.
Ich war gestern wieder im Emsland und habe so ca 180 km an zwei Tagen gefahren. Läuft alles super solange man nicht vor einer Ampel steht 
Jetzt habe ich hier bereits von verschiedenen Vorschlägen für einen Ersatzakku gelesen.
Was ist denn eure Empfehlung?
Gruß, Ralf.
Motorradmechaniker i. A.
Leeres Batteriegehäuse und da hinein so eine 4 Ah Bleiflies Batterie (AGM tehcnologie). Das ist billig, volkommen aureichend, langlebig und entleert sich über die Wintermonate nur sehr wenig.
Zitat von: Kees am 01 September 2024, 20:25:54Leeres Batteriegehäuse und da hinein so eine 4 Ah Bleiflies Batterie (AGM tehcnologie). Das ist billig, volkommen aureichend, langlebig und entleert sich über die Wintermonate nur sehr wenig.
Ich habe gerade mal ein bisschen recherchiert und diese hier mit AGM Technologie gefunden:
https://www.reichelt.de/de/de/blei-vlies-akku-6-v-4-5-ah-wp-4-5-6-p202380.html?PROVID=2788&gad_source=1&gclid=CjwKCAjwodC2BhAHEiwAE67hJKBqxh1dj1wJxf70P-GIgPZEpEafA6uMEbw6AozNXkN0AhMjTJnNdhoC-8AQAvD_BwE&&r=1
Der Preis ist ja wirklich ein Witz
. Da ist ja das Batteriegehäuse doppelt so teuer.
Motorradmechaniker i. A.
Fahre ich seit 2016. Top-Akku.
Fahre nicht mehr mit der kaputten Batterie, da unter Umständen die Lichtmaschine zu Höchstleistungen provoziert wird!
Diese AGM-Akkus haben die Zuverlässigkeit unserer Motorräder nochmal in eine andere Dimension gehoben. Ein gutes Beispiel dafür, dass der Satz "Früher war alles besser" kompletter Schwachsinn ist!
Zitat von: berndr253 am 29 August 2024, 10:47:15- dass wissen Heiko und ich eigentlich auch aus eigener Erfahrung ;D
Wobei es bei mir eine unfehlbare elektronische CDI-Zündbox war! ;D
Zitat von: strichzwojan am 01 September 2024, 20:59:21Fahre ich seit 2016. Top-Akku.
Fahre nicht mehr mit der kaputten Batterie, da unter Umständen die Lichtmaschine zu Höchstleistungen provoziert wird!
Diese AGM-Akkus haben die Zuverlässigkeit unserer Motorräder nochmal in eine andere Dimension gehoben. Ein gutes Beispiel dafür, dass der Satz "Früher war alles besser" kompletter Schwachsinn ist!
Ganz sicher, keinen Meter! Erst wird alles vernünftig fertig gemacht.
Motorradmechaniker i. A.
Die Kung Fu Dinger fahre ich in allem, was 6V benötigt, tip top. Nahezu Null Selbstentladung, im Frühjahr Schlüssel rum und los geht´s. (Es sei denn, man hat ne Vape, dann ist der Akku alle alle ;D ;D ;D )
Zitat von: RTwenty7 am 01 September 2024, 21:26:04Die Kung Fu Dinger fahre ich in allem, was 6V benötigt, tip top. Nahezu Null Selbstentladung, im Frühjahr Schlüssel rum und los geht´s. (Es sei denn, man hat ne Vape, dann ist der Akku alle alle ;D ;D ;D )
Ich hatte am Wochenende schon überlegt den Vertriebsleiter VAPE für die Region Grafschaft aufzusuchen. Vom Emsland aus ja durchaus nicht mehr weit.
Ich hatte sogar schon deine Zielkoordinaten in der Bee, aufgrund der etwas unzuverlässigen Betriebsweise jedoch davon abgesehen.
Ich glaube das ist sicherlich eine tolle Sache mit der Vape, aber es gibt mir natürlich dann keine Möglichkeit die klassische 6 Volt Technologie mit Unterbrecher, Kondensator, Zündspule und so weiter zu verstehen ...
Eventuell ist 6V ja irgendwann mal prüfungsrelevant und spätestens dann wäre ich am A@÷sch.
Motorradmechaniker i. A.
Zitat von: Heiko am 01 September 2024, 21:02:43Wobei es bei mir eine unfehlbare elektronische CDI-Zündbox war! ;D
Also auch noch die Zündbox in den Ersatzteilekoffer? ;)
Grusz
Bernd
... und zwei Ersatz-Feuersteine für die "Steinschloss-Zündung" - wenn sonst garnix mehr hilft ;D
"ch glaube das ist sicherlich eine tolle Sache mit der Vape, aber es gibt mir natürlich dann keine Möglichkeit die klassische 6 Volt Technologie mit Unterbrecher, Kondensator, Zündspule und so weiter zu verstehen ...
"
was rel. einfach ist
google-Suchbegriff: "Elektromagnetische Induktion"
ZitatWas ist denn eure Empfehlung?
keinen aus frankfurt!!!
Manfred
Panasonic - Kung-long - sonstwas - egal. 6V 4,5Ah AGM (wichtig!)
Darf gerne die billigste sein, wenn die so -> aussieht:
https://www.autobatterienbilliger.de/Accurat-Supply-S4-5-AGM-Bleiakku-45Ah?curr=EUR&srsltid=AfmBOoqlEbkVzFeQyNPkocvKRAomXHMpTV66Y1mi1Yoi1M680RoPTDes4E4
Bei dem Preis würde ich direkt zwei bestellen - eine im Krad, die andere auf Tour geladen im Bordgepäck.
Ausfälle wg. "Elektrik" sind die weitaus häufigste Ursache für Zwangs-Stops.
Mit 4,5 Ah kommst Du ohne Licht bei ausgefallener Lima/nur Zündung noch gut 40 km oder weiter.
Ich habe gestern Abend schon alles bestellt und warte auf die Lieferung.
Parallel habe ich dazu einiges in Spanien bestellt um den Stromverbrauch zu reduzieren.
Wie ist denn so eigentlich die Quote hier im Einzylinder Forum? Gibt es noch viele, die mit der 6 Volt Technik unterwegs sind oder bin ich da so ein Exot?
Motorradmechaniker i. A.
Ich vermute, dass die Vape-Fraktion in der Minderheit ist ;D .
Das war fast eine Ölfrage...
Grüsse,
Kahlo.
Ralf,
auch ich fahre noch mit der 6 Volt Technik.
Bisher ohne Probleme. Rücklicht ist mit einer LED Lampe ausgestattet, im Scheinwerfer ist ne olle 35/35 Watt Lampe, keine Blinker.
Allerdings vergesse ich oft in der Stadt ( Ampel, Stop and Go, Stau ) das Licht
einzuschalten, das fällt mir dann erst ein, wenn's auf die freie Strecke geht.
Ich bitte das zu entschuldigen, das Alter halt.
Unsere Kisten wurden auch nicht dafür konstruiert, das Licht auch tagsüber
einzuschalten.
Mir ist mal das Kabel einer Kohle abgebrochen, bin problemlos, 40 km mit Batterie nach Hause gefahren, ohne Licht.
Gruß
Zitat von: kahlo am 02 September 2024, 20:35:37Ich vermute, dass die Vape-Fraktion in der Minderheit ist ;D .
Das war fast eine Ölfrage...
Grüsse,
Kahlo.
Die Elite können halt nur wenige sein. ;D ;D ;D ;D ;D
Zitat von: patro am 02 September 2024, 20:30:00Wie ist denn so eigentlich die Quote hier im Einzylinder Forum? Gibt es noch viele, die mit der 6 Volt Technik unterwegs sind oder bin ich da so ein Exot?
6V rules! :worthy:
Und wozu ? Zu Recht !
Bin auch mit 6V Unterwegs.
Ich auch. Und auch die R75/5 fährt wieder wie im Originalzustand herum, abgesehen vom selbstgestrickten Kondensator.
Ob die Vape irgendwann nicht mehr H-Kennzeichenfähig wird, wäre mir egal. Ich mag Systeme, die begreif-, beherrsch- und anfassbar sind. Und da hat das 6 Volt Originalbordnetz die Nase vorn!
LED tut ein Übriges... elektronische Regler sowieso.
Es ist erfrischend, wie sich manche, jahrzehntelang erduldete Probleme mehr oder weniger von selbst lösen.
Bin auch in der 6V Fraktion unterwegs:
Wenn man sich damit ein wenig beschäftigt, hat man solide alte Technik.
Kleine Änderungen zur Verbesserung der Alltagstauglichkeit:
- KungLong 4,5Ah Akku
- 10W Halogen Standlichtbirne als Tagfahrlicht
- Elektronischer Laderegler (Der Originale hatte geklemmt und sich und den Anker gehimmelt)
- H4-Scheinwerferreflektor für besseres Licht (H4 6V 36W/36W Lampe)
Was 65 Jahre original funktioniert hat, kann nicht so schlecht sein, dass es zwangsläufig ausgetauscht werden müsste, auch wenn die moderne Technik mehr hergibt.
Frei nach dem Motto:
Aus nem Ackergaul machst du kein Rennpferd, es reicht wenn der Ackergaul an der Ampel nicht einschläft ;D
Schöne Grüße
Longo
Bärbel hat gerade die ersten 100.000 km mit 6V absolviert, wir gehen nun die zweiten an... ;D
6V
6v weil, kein stress, funktioniert prima sehe keinen Grund zum Tauschen!
6 Volt Lima, ein zuverlässiger Akku und ein Kabelbaum mit ordentlichen Querschnitten reicht.
Gruß Jörg
P.S. Ich vergaß: elektronischer Regler.
Ich habe zwar keinen BMW Einzylinder. Aber Erfahrungen mit 6V- und 12V-Anlagen.
Die beiden Käfer haben einmal original 6V und einmal 12V wegen großem Motor.
Unterschied in Zuverlässigkeit und Lichtausbeute nicht feststellbar.
Die DKW und die R50 laufen beide mit 6V wobei die DKW in Ermangelung von Original-Teilen einen elektronischen Regler hat.
Beides läuft störungsfrei. Mit der DKW bin ich jahrelang zur Arbeit gefahren und weil Schichtarbeit sehr oft im Dunkeln. Geht.
Die R50 fahrt mit der original Elektrik einwandfrei. Permanentes Fahren mit Licht ist kein Problem.
Die Magnetzündung läuft ebenfalls. An dem Krad sehe ich keine Veranlassung irgend etwas zu ändern.
Die M72 war elektrisch mit 6V immer grenzwertig, da sich der Regler nicht genau einstellen ließ. Entweder habe ich 7,4V bis 7,8V gehabt und die Batterie wurde totgekocht oder es waren nur 6,5V bis 6,8V da und im Winter war die Batterie nach ein-zwei Wochen mit viel Stadtverkehr leer.
Der Vape-Regler hat dann Besserung gebracht, 7,2V bei jeder Drehzahl wie festgenagelt!
Kleiner Nachteil war die recht kurze Lebensdauer der Kohlen und des Ankers. Nach 5-6 tsd km waren die Kohlen weg.
Ist aber auch kein Wunder, wenn der Generator permanent überlastet wird. Alle 1-2 Jahre war dann auch der Anker hin.
Seit dem der 12V Dynamo drin ist, geht das einwandfrei und mit der 12V65W Nightbraker Leuchte ist die M72 das Fahrzeug mit dem besten Licht!
Bewährt hat sich auch die elektronische Zündung, die mal aus Neugier zum Probieren eingebaut habe.
Das Startverhalten ist gleich gut. Was will man aber auch beim Anspringen auf den 1. Tritt verbessern? ;D
Gefühlt geht der Motor bei hohen Drehzahlen besser. Kann ich aber nicht belegen.
Allerdings ist der Benzinverbrauch im langjährigen Mittel um einen halben Liter zurück gegangen.
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem 80 Cent Conrad Kondensator, einem elektronischen Regler, einer LED Scheinwerfer Funzel, einer AGM Kung Fu Batterie und einer kontaktlosen 12V Vape Anlage? Der Preis, die Größe, die Unterbringung der Komponenten?
Ich habe hier in etlichen Jahren noch keinen Themenstart gesehen, wo ein Vape Fahrer nach Hause schieben musste oder die Frau, Sohn oder Tochter rufen musste um die Karre abzuschleppen.
Was war in diesem Beitrag eigentlich nochmal das Problem? Ach ja, die original Batterie :auslach: :auslach:
Fahre mit meiner R24 auch noch mit 6 Volt umher, seit mehreren tausenden Kilometer keine Probleme.
Ich habe zwar als Ersatz immer noch eine Ersatzbatterie im Gepäck, aber noch nie gebraucht.
Das deckt sich auch mit meinen sonstigen "Ersatzteilerfahrungen", dass das, was man doppelt und dreifach hat, eigentlich nie gebraucht wird.
Habe deshalb auch auch Gründen der Sicherheit früh mein Testament gemacht. ;D
Generell und bei allen meinen Motorrädern habe ich entweder einen Batterietrennschalter verbaut oder (wie bei der R24) die Sicherung so verlegt, dass ich diese mit einem Handgriff trennen kann.
Seitdem halten alle Batterien deutlich länger.
Liebe Grüße Halux
Wenn Sie hingegen einen Transistor für die Zündung verwenden wollen, wird er mindestens einen Spannungsabfall von 0,6 V an seinen Anschlüssen erzeugen, was 10 % bei 6 V (was viel zu viel ist) und 5 % bei 12 V (was kein Problem ist) entspricht.
Jean-Claude
Das traut sich keiner zu schreiben Amir... Jetzt diese ganzen Vorlieben und Frotzeleien 6V - Vape mal außen vor gelassen:
Nur weil man 12V oder Vape hat ist das Licht bei 25 Watt nicht heller und die Zündung nicht besser. Das Problem ist einfach, dass die meisten, sorry, von E-Technik keine Ahnung haben und glauben 12V oder neumodischer Elektronikkram ist besser. Warten wir doch mal ab, wie sich eine Vape im Dauerbetrieb nach 10 Jahren bewährt hat. Mit Dauerbetrieb meine ich regelmäßig fahren und nicht nur einmal zur Eder, sondern jeden Tag zur Arbeit, zum Einkaufen und und und... ja, jede Anlage hat ihre Mucken, besonders wenn man sie nicht pflegt. Mal Kontakte reinigen, Steckverbinder reinigen, schauen ob Klemmen lose sind, Kabel ausgefranzt, usw.. Wenn eine elektronische Zündung abraucht ist fast immer ein neues (teures) Zündmodul fällig... bei Unterbrecherzündung meistens nur der Unterbrecher oder Kondensator. Billig und klein... Zündmodul relativ teuer und größer... und wenn man bei der 6V Zündung nach 70 Jahren auch mal die Zündspule erneuert, hält diese ebenso lange... und jetzt kommt mir bitte keiner mit: das ist da so heiß in der Lima, die gehört da nicht hin... komischerweise sind aber die Einzelzündspulen bei modernen Kfz. im Zylinderkopf über jeder Zündkerze... und nun?
Was ich sagen will: Richtig gewartet ist eine originale Zündung echt gut und von beschissenen Unterbrecherkontakten habe ich irgendwie schon länger nichts mehr gelesen... aber jeder so wie er mag.
@Jean-Claude: Warum soll ich einen Transistor an 6V betreiben?
Da ist das neue Setup schon.
Motorradmechaniker i. A.
Schön in Schaumstoff einbetten.
Was Heiko da schreibt ist grundsätzlich schon richtig - ganz gleich ob man mit 6 oder 12 Volt einen Scheinwerfer betreibt - die Lichtausbeute KANN durchaus die Gleiche sein!
AAber - mit den elektrischen Leistungen unserer Lima-Lichtmaschinen ist es halt so weit nicht her und es macht schon einen Unterschied ob ich eine H4- Birne mit 25 oder 35 Watt betreiben kann oder genug "Reserven" hab um mit einer 60/55-Watt H4- Birne die Straße auszuleuchten.
Auch wenn ich in meiner R27 nun mit einer 12-Volt Drehstromlima herumfahre und die Originalität dadurch deutlich leidet - damit kann ich leben!
LG
Bernd
Ich kann mit vielem leben, aber mit fehlendem Vertrauen in mein Motorrad nicht. Elektronische Zündungskomponenten haben den Nachteil, dass man im Fall eines Defekts unter Umständen wie ein Schwein ins Uhrwerk schaut...
Mein erstes Motorrad mit Hallgeber und elektronischer Zündbox war für mich diesbezüglich eine Prüfung. Gut, die berüchtigte graue Zündspule bekam den typischen Riss, ein Zündsteuergerät ging auch kaputt, der Hallgeber bislang nicht (auf selbstgefahrene 100.000 km, 175.000 km insgesamt aber nicht schlecht). Das Zündsteuergerät hatte ich als Ersatz auf den Reisen dabei, den Rest nicht. Irgendwann dachte ich nicht mehr darüber nach.
Sowohl bei der 25/2, als auch bei meiner 75/5 sind die Kontakte (einmal Nachbau, einmal original) seit über 16.000 km im Dienst und unauffällig. Zusammen mit einem selbst konfektionierten WIMA-Kondensator vermitteln sie mir ein gutes Gefühl.
Der ADAC stellt ja immer wieder in seiner Statistik fest, dass Elektro-Probleme DIE Pannenursache Nummer 1 sind. Deswegen lohnt sich jede Minute, die man in die Pflege und Kontrolle von Kabeln, Steckverbindern, Isolationen und Sicherungen steckt.
Im Zusammenhang mit den kleinen 6V, 4,5Ah-Akkus sollte sehr sorgfältig auf den Anschluss der Kabel an den Polen geachtet werden. Diese sind ja nicht auf Betrieb in Fahrzeugen ausgelegt. Ich löte Kabel dort mittlerweile an.
Wenn man anständige Kabelschuhe (d.h. keine Baumarktqualität) nimmt, und diese auch richtig crimpt, gibt es auch bei vibrationsgeplagten Motorrädern keine Kontaktprobleme.
Hubi
Zitat von: Borgward am 03 September 2024, 17:48:33Wenn man anständige Kabelschuhe (d.h. keine Baumarktqualität) nimmt, und diese auch richtig crimpt, gibt es auch bei vibrationsgeplagten Motorrädern keine Kontaktprobleme.
Hubi
Bei allen anderen elektrischen Verbindungsstellen gebe ich dir da recht, aber vergleiche mal (OK, muss auch Anlasser vertragen) die Batteriepole einer Autobatterie, einer 16 Ah Motorradbatterie, einer 16 Ah Kung Long AGM, wie sie viele Boxerfahrer haben und einer kleinen Kung mit Fastonsteckern.
Anschlusstechnisch ist das ein fortlaufendes bergab, und die kleinen Kungs sind nicht mal geschraubt! Ich halte das für fragwürdig. Mir ist tatsächlich zweimal in der Hofeinfahrt das Pluskabel heruntergerutscht. Deshalb löte ich nun.
ZitatDer ADAC stellt ja immer wieder in seiner Statistik fest, dass Elektro-Probleme DIE Pannenursache Nummer 1 sind.
Das liegt aber bei der Generation Autos ab ca. 2010 (teilw. auch früher) in den allermeisten Fällen an einer
schwächelnden Batterie und der verbauten "KI".
Im Speicher ist ein Mindestwert für die Batteriespannung hinterlegt, und wenn dieser unterschritten wird,
verhindert diese "KI" einen Motorstart oder Weiterfahrt. Wo man "früher" noch "orgeln" konnte,
geht dann nix mehr, selbst wenn's dafür noch reichen würde. Ist aber auch kein Wunder - den Autofahrern/innen
wurde konsequent jegliches "Selber Mitdenken" aberzogen - dafür gibt's ja die KI und reichlich Kontrollleuchten
und Warnanzeigen. Keiner muss mehr selber nach dem Ölstand oder Reifendruck gucken - da piepst ja dann 'was.
Und wenn Taxi Mamma die Blagen im Winter 5 mal die Woche zum Kindergarten kutschiert - 3 Kilometer -
Licht an, Klima an, Heizbare Scheiben an, Sitz- und Lenkradheizung an, Gebläse volle Kanne, Scheibenwischer,
kommt sehr bald das verdutzte "Ouh! Wie kann das denn ?"
Trotzdem hast Du natürlich Recht Jan, mit dem was Du zu Steckverbidungen, Kabeln und dem ganzen Zeug schreibst.
Gottlob haben unsere Einspurtrecker weder irgendwelche "launischen" Sensoren, noch eine KI,
die sich dann aus "falschen Werten" irgendwas zusammeninterpretiert und sich auch nicht mehr vom Gegenteil
überzeugen lässt. Obwohl es hier ab und an neue Mitglieder gibt, die sich ähnlich gebärden ....
Ich erinnere nur an "Dark Star" und die "intelligente Bombe Nr. 20" .... ;) ;D
Meine R23 ist seit ca 10 Jahren mit einem Panasonic Akku / Kabelschuh-Anschluss bestückt.
Da hat sich bei ca. 10 000km Laufleistung noch nie etwas losgerappelt . und die R23 vibriert mächitg...
Ich hatte meine äußere Zündspule angeschlossen, mit 6,35er ,,Fast-Ons". Aber wenn ich über eine Bodenschwelle auf der Straße fuhr, blieb das Motorrad stehen, weil das Fast-on herausgesprungen war! Jetzt schloss ich Rundsteckhülsen an.
Jean-Claude
Wenn mir (sogar zweimal) ein Kabelschuh vom Pluspol abvibriert, sorry, dann habe ich irgendwas falsch gemacht.
für die 4,8mm Fastons gibt es 4,8mm Kabelschuhe, für die 6mm gibt es 6mm Schuhe, dann rutscht da auch nix runter. Also kann da nur irgendwas gepfuscht worden sein.
Meine Möhre fährt ebenfalls mit Kabelschuhen am Akku seit Jahren unauffällig. Man muss halt nur die ihrem Einsatzzweck geeigneten Teile verbauen, dann wird das auch was.
@Heiko, na, schön mit Guiness in der Abendsonne hocken? :prost: :prost: ;D
Zitat von: 4Taktix am 03 September 2024, 18:08:09... Ich erinnere nur an "Dark Star" und die "intelligente Bombe Nr. 20" .... ;) ;D ...
Hab bei mir auch zwei ca. 3cm lange Drähte angelötet und am anderen Ende jeweils ne Ringöse aufgequetscht, sich ist sicher. Dann angeschlossen, ein Stückchen Schrumpfschlauch als Isolierung drübergeschoben und die Karre ist fit für Motocross😉
Batterie
Ich will ja auch gar nicht auf Vape oder sonstige elektronische Zündungen schimpfen, das funktioniert ja auch, aber es gibt genug bei denen die originale Zündung einwandfrei läuft. Ich gehöre dazu... Warum dann auf elektronisch umbauen? Einmal sauber neu aufgebaut und gewartet: läuft!
@RTwenty7: Guinness? Wir sind in England! Ts ts ts ;D
Die erste Versuch mit den Steckern auf den Anschlüssen ist gescheitert. Deswegen auch hier angelötet.
Motorradmechaniker i. A.
Moin,
wie ich in einem anderen Threat bereits schrieb, benutze ich auch Flachstecker, zwar nicht am Akku sondern in der Lampe... aber egal.
An meinen Maschinen benutze ich Flachstecker mit Federsicherung z. B. von Conrad.
Art. Nr. TE Connectivity 160773-3 Flachsteckhülse
Die lassen sich nur abziehen wenn man den Sicherungs-Pin drückt. Durch Vibrationen löst sich da gar nichts.
Wollte auch ein Bild einfügen...klappt nicht. ???
Jetzt hat's geklappt
"Der ultimative, nicht losrüttelbare Stecker"
Gruß Jörg
Zitat von: Alter Schrauber am 03 September 2024, 22:50:41Jetzt hat's geklappt
"Der ultimative, nicht losrüttelbare Stecker"
Gruß Jörg
Sieht solide aus! Die normalen Anschlüsse sind Bickbeerenkram, kann man vergessen ...
Motorradmechaniker i. A.
Zitat von: RTwenty7 am 03 September 2024, 13:27:07Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem 80 Cent Conrad Kondensator, einem elektronischen Regler, einer LED Scheinwerfer Funzel, einer AGM Kung Fu Batterie und einer kontaktlosen 12V Vape Anlage? Der Preis, die Größe, die Unterbringung der Komponenten?
Ich habe hier in etlichen Jahren noch keinen Themenstart gesehen, wo ein Vape Fahrer nach Hause schieben musste oder die Frau, Sohn oder Tochter rufen musste um die Karre abzuschleppen.
Was war in diesem Beitrag eigentlich nochmal das Problem? Ach ja, die original Batterie :auslach: :auslach:
Ich musste von meiner Frau nach Hause geschleppt werden.
Vape Regler defekt und dummerweise ging die Ladekontrolle nicht an.
Fiel mir erst auf, als die Batterie leer war und der Motor aus ging.
Rund um die alten Noris-Lichtmaschinen existiert ein guter Gebrauchtteilmarkt, und es gibt (noch) Leute, die sich damit beruflich befassen (Neuwicklung des Ankers, selbst entwickelte Austauschregler moderner Art, neue Feldspulen etc).
Ein toter Anker landet in der Regel nicht im Müll, sondern wird regeneriert.
Elektronische Bauteile werden weggeworfen, wenn sie nicht mehr gehen.
Hat jemand hier schon mal eine gebrauchte Vape gekauft?
Wirst du nicht kriegen, weil die nicht kaputt gehen, es sei denn es hängt ein Motorrad dran. ;D
Fahrbereitschaft wiederhergestellt. Ich hatte noch eine Kontaktleiste, die ich jetzt eingesetzt habe. (https://uploads.tapatalk-cdn.com/20240904/9b0c84743ae5a44a108285c9e24d5bc6.jpg)(https://uploads.tapatalk-cdn.com/20240904/130fe4b32eed8ece145cdac021285466.jpg)(https://uploads.tapatalk-cdn.com/20240904/64cdcfa4a3864ca39429d1885c265ac1.jpg)
Motorradmechaniker i. A.
Zitat von: RTwenty7 am 04 September 2024, 08:59:18Wirst du nicht kriegen, weil die nicht kaputt gehen, es sei denn es hängt ein Motorrad dran. ;D
Dafür hätte ich gerne Beweise... ;D Von Leuten die Fahren und nicht nur bis zur nächsten Eisdiele.
Ich zB?
Okay... einmal Eder und einmal Eisdiele... ;D
Zitat von: Heiko am 04 September 2024, 09:21:34Dafür hätte ich gerne Beweise... ;D Von Leuten die Fahren und nicht nur bis zur nächsten Eisdiele.
Liefere ich dir, 2058, dann sollte ich 100.000 km runter haben :auslach:
Hatten die /2er gar keine gelochte Tachoantriebschraube?
Zitat von: RTwenty7 am 04 September 2024, 15:07:46Hatten die /2er gar keine gelochte Tachoantriebschraube?
Nein, die Tachoschraube mit Loch bedingt einen Tacho-Antrieb mit Ölrückführ-Schnecke.
Sonst besteht die Gefahr, dass es oben raus ölt.
Kann aber nachgerüstet werden, der /5 Viergang-Antrieb ist oft für kleines Geld zu bekommen.
What ???
ich glaube, Amir meint im Kopf radial gelocht (zum Plombieren für Garantienachweise in der Einfahrzeit)
Hubi
Zitat von: Borgward am 04 September 2024, 16:58:34ich glaube, Amir meint im Kopf radial gelocht (zum Plombieren für Garantienachweise in der Einfahrzeit)
Hubi
Oder vielleicht doch eher zur Entlüftung des Getriebes. ::)
Oder es war scherzhaft gemeint... wer weiß?
Gruß Jörg
grad hab' ich auch temporären Stromausfall - mein Kopf fühlt sich radial gelocht an .....
Ich meine die Tachoantriebsschraube, meine sind mit Loch zur Getriebeentlüftung ???
Stimmt schon,
Schraube Tachowelle am Getriebe sind bei 25/2 u 25/3 am Sechskant radial
gebohrt.
Bei R 26 u R 27 axial gebohrt.
Zitat von: RTwenty7 am 04 September 2024, 15:06:43Liefere ich dir, 2058, dann sollte ich 100.000 km runter haben :auslach:
Zitat von: Heiko am 04 September 2024, 09:21:34Dafür hätte ich gerne Beweise... ;D Von Leuten die Fahren und nicht nur bis zur nächsten Eisdiele.
Wer die VAPE erstmal drin hat, gibt sie nicht mehr her. Somit gibt es die Teile eigentlich nie gebraucht. Kaputt kriegt man sie wohl schon, allerdings eher bei unsachgemässen Einbau. Wenn sie erstmal laufen, dann mindestens so gut wie die Originalanlage.
Ich habe mir die VAPE für einen Zweitakter gegönnt, und bin äusserst zufrieden damit. Sind aber erst 2000km drauf.
Die Getriebe waren am Ausgangslager doch früher mit einem Filzring abgedichtet, was aber später oft auf Wedi umgebaut wurde. "Druckdicht" war das also früher nicht. Insofern könnte die gelochte Tachowellenschraube auch im Rahmen einer Nachrüstung gekommen sein.
Zitat von: 4Taktix am 04 September 2024, 16:39:04What ???
Die älteren Einzylinder haben das glatte Schraubenrad 1030164, eine Halteschraube 1030124 ohne axiale Bohrung und entlüften das Getriebe über die Tachowelle.
Boxer ab 1955 haben das Schraubenrad mit Rückförderschnecke 1030165, eine Halteschraube 1030174 und entlüften das Getriebe eben über die Halteschraube.
Die axial gebohrte Halteschraube wurde laut ET-Liste auch mit dem glatten Schraubenrad verbaut. Das kann aber zu Ölaustritt führen, weswegen später auch das Schraubenrad mit Rückförderschnecke als Ersatzteil kam.
DANKE
Ich stelle fest, es gibt noch eine Menge zu erkunden ... 
Motorradmechaniker i. A.
Hast du deiner letzten Bestellung wenigstens auch einen Schlüssel für das Werkzeugfach hinzugefügt? ;D ;D
Zitat von: RTwenty7 am 06 September 2024, 07:06:22Hast du deiner letzten Bestellung wenigstens auch einen Schlüssel für das Werkzeugfach hinzugefügt? ;D ;D
Moin Amir, ja der Schlüssel liegt vor mir und freut sich auf seinen Einsatz! :)
Na Gott sei Dank ;D ;D
Zitat von: RTwenty7 am 06 September 2024, 12:29:18Na Gott sei Dank ;D ;D
Ich komme schon noch bei dir vorbei und hole mir den von dir versprochenen Ersatzschlüssel, aus der Nummer kommst du so leicht nicht raus ... 🤣
Du hast nur grade Glück gehabt dass meine Batterie altersbedingt den Dienst quittiert hat. Läuft jetzt wieder alles wieder 1A.
Aktuell gibt es noch ein kleines Problem mit der Kupplungsdruckstange, das werde ich aber auch lösen.
Selbstverständlich werde ich mit der bevorzugten 6 Volt Technik in die Grafschaft einreisen. Ich werde die Kiste jedoch besser nicht aus den Augen lassen sonst baust du mir noch eine VAPE ein ... 🤣🤣🤣
Gruß, Ralf.