BMW Einzylinder-Forum
ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Die Mechanik und ihre Tücken => Thema gestartet von: strichzwojan am 12 April 2024, 18:40:49
Mehr aus Neugier als aus Notwendigkeit habe ich beim letzten Reifenwechsel mal einen neuen Schlauch spendiert, nachdem ich "dichte" Schläuche sonst einfach wiederverwendet habe. Teilweise sind die fast 25 Jahre alt (die Metzeler haben ein aufgedrucktes Produktionsdatum in blauer Farbe.
Nun also vorne einen uralten Metzelerschlauch und hinten einen neuen Kowalit (alte Ost-Marke).
Vor 16 Tagen in der kühlen Tiefgarage aufgepumpt und mit dem Flaig kontrolliert. Eingestellt auf 2 bar.
300 km Landstraße später und bei ähnlich kühler Temperatur in der TG heute die Kontrolle...
Vorn 1,8 bar, hinten ebenso. Der Luftverlust ist also nicht ursächlich auf altes Gummi zurückzuführen.
Da werde ich also künftig wieder die alten Dinger einfach weiterbenutzen.
Ich hatte Vergangen erst einen Schleichplatten an meinem Mopedanhänger ("Belli"), damit hab ich eine ganze Zeit gelebt, bei Bedarf Luft aufgepumpt und dann hielt er auch für mehrere Tage bis es wieder weich wurde.
Beide Schläuche sind gleich alt, Einer hält die Luft, der Andere eben nicht.
Vor einigen Wochen habe ich dann den Schlauch ausgebaut, Luft wieder drauf und den Schlauch unter Wasser zum Dichtheitstest.
Keinerlei Luftblasen zu sehen, auch nichts am Ventil.
Daraufhin habe ich mir einen neuen Schlauch gegönnt und jetzt hält die Luft schon einen Monat.
Manchmal ist es schon seltsam, aber scheint wohl ein ganz minimales Leck gewesen zu sein.
MfG
Eppo
Die Frage ist doch: was ist ein Leck? Wenn der Motorradhersteller vorschreibt, dass der Luftdruck wöchentlich zu kontrollieren ist, wahlweise alle 500 km, dann bin ich doch mit meinen 0,2 bar Verlust auf 16 Tage noch im grünen Bereich.
Die Autoreifen auf dem Gespann spielen wohl in einer anderen Liga. Da passiert sozusagen gar nichts...
Der Kowalitschlauch ist erheblich dünner und leichter als der alte Metzeler. Das scheint aber auch nicht die entscheidende Rolle zu spielen.
Manchmal liegt das auch an den Ventileinsätzen. Die sind schnell gewechselt. Mitunter sind die nicht richtig festgeschraubt oder es ist Dreck unter der Dichtung. Mal kurz losschrauben, den Dreck rausblasen lassen und ordentlich festdrehen hat bei mir so manchen Luftverlust beseitigt.
Mein Reifenhändler schwört bei den Schläuchen auf seine Hausmarke (hab leider den Namen vergessen), alle anderen wären nicht richtig dicht. Ob das stimmt, werde ich diese Saison sehen. Jedenfalls behalte ich die alten indischen Schläuche aus der Bullet, die waren immer gut dicht.
Ein Kriterium für einen guten Schlauch ist für mich einmal pro Jahr nach dem Luftdruck zu schauen und dann max 0,2bar drauf zu füllen.
Was mir auch schon aufgefallen ist, dass manche Schläuche partout über die Ventile leicht ablassen, da passt kein Ventileinsatz wirklich gut, scheint evtl ein Fertigungsthema des Ventildichtsitzes zu sein :thumbdown: .
Bzw. sind ältere Ventile auch mit Gummidichtring und die neueren haben nur so eine Art Kunststoffring.
Auch passen die ganz alten Ventile mit dem Federstück unten teilweise überhaubt nicht mehr in aktuelle Ventilstücke, da ist offensichtlich im Stutzen etwas anders.
Und dann hatte ich auch schon einen Ventileinsatz, welcher sich nur in einem Schlauch wirklich gut einschrauben ließ und in anderen Schläuchen schwer bis garnicht ging. Ein Nachmessen ergab, dass das Außengewinde am Ventileinsatz 0,1mm dicker war als bei den Vergleichseinsätzen. Also das Gewinde schlecht gearbeitet war.
MfG
Eppo
Bei meinem WoMo hatte ich Seinerzeit auf den Reifen 4,5 bar Druck
die Reifen waren mit Gas gefüllt.
Angeblich sollten sie dadurch weniger walken und weniger Luft verlieren, weil die Moleküle großer sind.
Die Ventileinsätze leicht einzufetten kann auch helfen, dann dichten sie wohl besser ab.
wie auch immer... der Druckverlust ja jedenfalls minimal
Gruß Ho-Di
Zitat von: Hodima am 13 April 2024, 11:12:45[...]
die Reifen waren mit Gas gefüllt.
[...]
Was für Gas?
Normal Kompressor-Luft ist auch ein Gas-Gemisch aus:
78% Stickstoff, 20,94% Sauerstoff, 0,93% Argon, 0,04% Kohlenstoffdioxid (und noch paar Edelgase >1%)
Reine Stickstofffüllungen sind in meinen Augen Geldverschwendung :thumbdown: .
Wenn du also ein Gasleck aufgrund von durchdiffundierenden Gasen hast und immer wieder mit dem Kompressor aufpumpst erhöht sich dadurch von allein der N2-Anteil im Schlauch/Reifen.
Über den Daumen gepeilt, würde ich jetzt alle Gase/Gasverbindungen in Betracht ziehen, die schwerer als Luft sind, aber ob man z.B. Kohlenwasserstoffverbindungen oder SF6 in seine Reifen pumpen möchte, sei jedem selbst überlassen ::) .
Ob man bei unterschiedlichen Gasverbindugnen einen so großen Unterschied beim Walgen feststellt, wage ich zu bezweifeln, da spielt eher der Reifendruck eine Rolle.
oder man wechselt gleich das Medium und füllt Wasser auf die Reifen ;D
MfG
Eppo
Diese Diskussion Gas in Reifen hatte ich vor Jahren auch mit meinen Schwiegereltern... sehe das so wie Eppo.
Welches Gas da genommen wurde, weiß ich heute nicht mehr.
Fest steht jedenfalls, daß ich nur beim Räderwechsel von Sommer/Winter
den Luftdruck neu eingestellt/gemessen habe und eine Kontrolle dazwischen
zwar gemacht wurde, aber ein Nachfüllen in aller Regel nicht nötig war.
Ich muss vor jeder Fahrt mit der R25/2 aufpumpen. An den Ventilen liegt es nicht, da die Reifen auch mit einer abdichtenden Verschlusskappe Luft verlieren. Schläuche waren vor 2 Jahren neu und als der heisseste Sch... beworben.
Wie ich schon andeutete, sind Autoreifen eine andere Kategorie. Schlauchlos ist der Reifen innen mit irgendeinem "Zauberkautschuk" überzogen. Auch mit normaler Luft muss ich den Reifendruck eigentlich nicht mehr kontrollieren, er bleibt konstant. Aber Luftschläuche sind irgendwie anders. Bei der GS hatte ich an der Kreuzspeichenfelge nach einigen Jahren aber ordentlich Luftverlust (Korrosion zwischen Reifen und der Alufelge). Saubergemacht und mit Autowachs versiegelt ging es dann wieder.
Eigentlich habe ich ja nur ausprobieren wollen, ob ein neuer Schlauch irgendwelche Vorteile bietet. Offenbar nicht notwendigerweise, außer, dass man bei der Demontage nicht so sorgfältig arbeiten muss.
Vorteile nicht. Neue Schläuche haben bei mir in der Regel immer weniger lang den Druck behalten als alte. Daher repariere ich die alten immer wenn möglich.
Stickstoff in den Reifen macht nur im Flugzeug Sinn, damit bei Bränden nicht noch der Sauerstoff aus platzenden Reifen das Feuer anfacht. Mit Walkarbeit der Reifen hat Stickstoff nichts zu tun, das ist nur Marketinggewäsch.
Was mir beim Fahrrad (aber bisher nicht am Motorrad) aufgefallen ist, dass trotz passendem Reifendruck tlw. die Schläuche in den Innenseiten der Mäntel reiben und dabei an vielen kleinen Stellen punktuell der Schlauch dünner wird, bis es ein Leck gibt.
Daher habe ich den Versuch mit Talkum(Babypuder) zwischen Schlicht und Mäntel auch beim Fahrrad gestartet. Obwohl Fahrradreifen ich Fahrradreifen bisher immer ohne Talkum aufziehen konnte.
Am Motorrad hatte ich diesjahr erst wieder die Erkenntnis nach Wechsel des Ventileinsatzes keinen Schleichplatten mehr zu haben.
Also auch mal die Ventileinsätze versuchsweise durch tauschen.
Mfg
Eppo
Leute, das Thema hatten wir schon Tausenmal.
Die Hersteller haben das Schlauchmaterial geändert. Die alten Schläuche haben die Luft kaum verloren, dafür sollen sich bei einer Beschädigung gleich Risse gebildet haben
Die neuen Schläuche sollen das nicht mehr machen, dafür verlieren sie jede Menge luft.
Michelin Schläuche sind mit Körner behaftet. Die zerreiben sich nach der Montage und sollen einen Luftverlust verhindern.
Nach meiner Erfahrung tun sie das auch. Nur: Wenn ich den Reifen wechsel und ich den Schlauch wieder verwende ist dieser Körnerstaub auch weg. Und ich verliere wieder Luft wie bei den anderen.
Have a nice Day
Genau so Bumerang,
der Pragmatiker sagt: ,,ISSO" !
Ich mach mir da keine Gedanken mehr drüber, seitdem ich mir einen kleinen
Kompressor gekauft habe, wird der Reifendruck regelmäßig auf Vordermann gebracht. Pffft, Pffft, fertig.
Dazu noch ein Druckmesser von Tante Louise, da mein Druckmesser von der
Reifenfüllpistole nicht sooo ganz genau geht.
,,Ärgere Dich nicht über das, was Du nicht ändern kannst."
Mit luftigen Grüssen
Zitat von: M. Bumerang am 14 April 2024, 10:08:31Leute, das Thema hatten wir schon Tausenmal.
Die Hersteller haben das Schlauchmaterial geändert. Die alten Schläuche haben die Luft kaum verloren, dafür sollen sich bei einer Beschädigung gleich Risse gebildet haben
Die neuen Schläuche sollen das nicht mehr machen, dafür verlieren sie jede Menge luft.
Michelin Schläuche sind mit Körner behaftet. Die zerreiben sich nach der Montage und sollen einen Luftverlust verhindern.
Nach meiner Erfahrung tun sie das auch. Nur: Wenn ich den Reifen wechsel und ich den Schlauch wieder verwende ist dieser Körnerstaub auch weg. Und ich verliere wieder Luft wie bei den anderen.
Have a nice Day
Kann ich so nicht hinnehmen, denn:
siehe Antwort#1:
Mein Mopedanhänger hat beide gleiche Reifen zusammen gewechselt, also gleiche Hardware, gleicher Wechsel, gleicher Reifen (war eine Bestellung)
Aber: eine Seite hält Luft , die Andere nicht.
Am Fahrrad original Schwalbe:
Fahrradreifen war von Originalauslieferung ab Werk und hatte diese Aufreibung des Schlauchgummies bis zum ersten Leck. War am Hinterrad und könnte evtl. mit dem angetrieben Rad zusammen hängen?
Meine RT125 mit Heidenau:
Seit Räderkomplettwechsel 2014 hält vorn die Luft, hinten Schleichplatten, evtl. unterschiedlicher Schlauchhersteller/Charge, da vorn 2,75x19" und hinten 3,0x19".
BK350 mit Mitas 3,5x19":
Seit 2018 komplett Neu und Luftverlust unter 0,2bar/ano vorn wie hinten.
R25/2 Heidenau 3,25x19":
Sommer 2023 neu aufgezogen, im Herbst 2023 Luftverlust größer 1bar in 5 Monaten auf beiden Reifen.
Ventilwechsel im November 2023, seither steht die Luft auf beiden Reifen.
R35 mit Mitas 3,5x19":
Neu aufgezogen 10/23, hinten hielt die Luft, vorn Luftverlust über 1bar in 5Monaten, Ventilwechsel vorn im März 2024, seither steht auch da die Luft konstant.
Wenn ich mich Recht erinnere, stammten die meisten dieser Schläuche in den gekauften Reifensets von "Vee-Rubber",
Außer der jetzt neue Schlauch am Fahrrad, dieser ist von Schwalbe. Aber der kam auch aus Vietnam und am Ende auch aus dem selben Werk wie Vee-Rubber.
MfG
Eppo
Kleiner Nachtrag:
Habe eben meine Sommerreifen (natürlich Schlauchlos auf Alufelge) aufs Auto montiert und musste bei allen 4 Reifen zwischen 0,2-0,3bar nachfüllen (quasi seit Oktober 2023)
Zitat von: Schorsch am 14 April 2024, 10:34:14Genau so Bumerang,
der Pragmatiker sagt: ,,ISSO" !
Ich mach mir da keine Gedanken mehr drüber, seitdem ich mir einen kleinen
Kompressor gekauft habe, wird der Reifendruck regelmäßig auf Vordermann gebracht. Pffft, Pffft, fertig.
Dazu noch ein Druckmesser von Tante Louise, da mein Druckmesser von der
Reifenfüllpistole nicht sooo ganz genau geht.
,,Ärgere Dich nicht über das, was Du nicht ändern kannst."
Mit luftigen Grüssen
Ich habe mir auch so einen Minikompressor gekauft vom ACTION, war mal runtergesetzt von nem Fuffi auf 19,90 Euro. Nicht größer als eine Schachtel Kippen, passt somit wunderbar ins Werkzeugfach. Viel habe ich nicht erwartet von dem Ding, bei Totalfehlkauf wäre noch eine Taschenlampe dran ;D ;D
Aber er tut erstaunlicherweise was er soll, testweise vier Motorradreifen konnte ich füllen und/oder einen Autoreifen, für unterwegs allemal ausreichend.
Es wird halt überall gespart, dei der einen Reifen Firma mehr als bei der anderen. Der Reifenhändler hat mir erkärt dass das an der Gummimischung liegt, je weniger Gummi desto billiger nur der Luftverlust ist höher aber egal, der Profit ist wichtig.
Gruß Dieter
Meine neuen Schläuche verlieren auch schnell Luft. Da ich früher Wassertanks mit einer Gummiblase auf dem Trinkwasser installiert habe, habe ich mir ein paar Ventile besorgt, die ich auf die Schläuche schrauben konnte. Das hat nichts geändert, es gibt immer noch Luftlecks. Es ist also das Gummi, das porös ist.
Jean-Claude
Die Gummimischung wurde bereits zwischen 1990 und 2000 durchgeführt ;D
Zitat von: M. Bumerang am 15 April 2024, 14:29:55Die Gummimischung wurde bereits zwischen 1990 und 2000 durchgeführt ;D
Manni, hoffentlich auch bei den Verhüterlis. :oberlehrer:
Gruß
Wir reden hier nicht von Latex ;D
Wieso? ;D
kein Wunder sondern eben der Klimawandell
Zitat von: DieVie am 14 April 2024, 21:48:56Es wird halt überall gespart, dei der einen Reifen Firma mehr als bei der anderen. Der Reifenhändler hat mir erkärt dass das an der Gummimischung liegt, je weniger Gummi desto billiger nur der Luftverlust ist höher aber egal, der Profit ist wichtig.
Gruß Dieter
Genau so ist es Dieter.
bemwenesu, M. Bumerang, cledrera
Latex ? Verhüterlis ?
Wir reden von LUFTVERLUSTVERGLEICH
nicht von
LUSTVERLUSTVERGLEICH
Sehr schön herausgearbeitet! :P
Zitat von: DieVie am 14 April 2024, 21:48:56... je weniger Gummi desto billiger ...
... und ich dachte: je weniger Gummi desto "gefühlsechter" der Ritt / die Fahrt ;D
Die Schlauchs haben die gleiche Qualität wie die Fussrastergummis!
Jean-claude
Ich denke, der Qualitätsverlust begleitet uns durch´s ganze Leben. Egal ob Schläuche und Fussrasten für Oldtimer, die Kindermilchschnitte, das Pril Spülmittel, Klamotten, einfach überall wird uns Qualität suggeriert, wo keine mehr ist. Die Gewinnmaximierung der Firmen, gepaart mit unserem schwindenden Qualitätsanspruch und Geiz ist geil Mentalität bringt halt leider Müll auf den Markt, der aussieht wie Qualität, schmeckt wie Qualität, sich anfühlt wie Qualität, aber eben keine ist. Weil diese sich erst im Langzeittest zeigt und diese Zeit nehmen sich mittlerweile die wenigsten. In der heutigen schnelllebigen Zeit, wo alles weggefeuert wird und nichts mehr bis zum bitteren Ende, bis eben kaputt, genutzt wird.
Wieso sollte die Industrie also Qualität herstellen, die 50 Jahre hält?
Ich finde es teilweise unfassbar ätzend, mit welchem Müll mit haarsträubender Qualität wir zugeschmissen werden, der schon neu im Karton so kläglich aussieht, unglaublich.
Mein Lacoste Polohemd von vor 30 Jahren ist wie neu (ok, bisschen verwaschen) und hält bestimmt noch 20 Jahre. Wenn ich mir die Dinger heute im Laden anschaue, Made in Kung Fu, wird mir schlecht.
Nunja, wir kaufen ja auch jeden Scheiß, den wir nicht brauchen. Ich habe z.B. eine Fußpumpe zum reifenfüllen, die habe ich mit DM bezahlt und die tut noch. Da haben andere schon 20 elektrische Schrotthaufen gekauft, weil die ja nix kosten und man zu faul ist, alle paar Wochen ein paar Mal das Bein auf- und abzubewegen.
Das Fred-Perry-Polo, das mein Sohn trägt, ist von meinem Vater aus den 60ern.
Gruß
Stefan
Ich möchte ein konkretes Gegenbeispiel anbringen.
Als ich 1979 meine 25/2 kaufte, musste ich ca. alle zwei Jahre die Telegabelfaltenbälge erneuern, was ja nicht nur Geld-, sondern auch Arbeitsaufwand war.
Dann wurde von BMW die "Mobile Tradition" gegründet (auch schon wieder 20 Jahre her, oder noch länger?). Dort kaufte ich Faltenbälge, die doch tatsächlich noch heute montiert und dicht sind!
Und der Qualität der Batterien von "damals" trauert man als AGM-Benutzer nun wirklich nicht nach.
Jan
ZitatDann wurde von BMW die "Mobile Tradition" gegründet
Rabenbauer und Hugget hat die Teile geliefert
@RTwenty7 hat 100% Recht.
Was ich an Elektrokonsumgüter auf den Tisch bekomme ( sofern das nicht gleich in den Schrott wandert) ist ein Trauerspiel!!
Nur noch Müll!
Und wenn der Kunde eine Waschmaschine für 250,-€ gekauft hat, ist er noch sauer wenn die nach 2 Jahren im Eimer ist. Mein Lieblingsspruch:" Man bekommt was man bezahlt." hilft dann meistens auch nichts.
Ich habs echt satt....
Naja gibt Solches und Solches.
Mittlerweile sieht man den hochpreisigen Produkten leider tlw. nicht mehr an, ob da mehr Qualität dahinter steckt
und das schreckt viele Verbraucher auch ab.
Früher einmal viel Geld ausgegeben und Ruhe, heute weiß man das eher nicht so.
Dann wird lieber billig gekauft und wenn das Teil die Garantie übersteht dann gut und wenn nicht gibt es halt ein Neugerät.
Meiner Oma ihr Gefrierschrank von AEG, für damals knapp 800 Latten, hat auch keine 5Jahre gehalten,
jetzt hat sie Liebherr schon seit 5Jahren, mal sehen wie lange der hält.
und meine Mutter hatte eine hanseatic-Waschmaschine aus Ende 2000 und kaputt gegangen ist diese erst weit nachdem es Quelle schon lange nicht mehr gab. Da hatte es den hinteren Wellendichtring zerstört, leider war die Welle und der Dichtsitz so zerfressen, dass es nicht mehr dicht zu bekommen war.
Gerade bei Waschmaschinen (und allem was mit Leitungswasser versorgt wird, Wasserkocher, Kaffeemaschine etc.), spielt die Wasserqualität eine große Rolle.
Eine Bekannte wohnt in München und wechselt regelmäßig Wasserkocher und Kaffemaschine wegen Verkalkung,
das ist der hanseatic-Waschmaschine meiner Mutter nicht passiert, frei nach dem Motto: "Was ist Calgon??", sah der Heizstab noch sehr gut aus.
Hängt sicherlich auch mit den genutzten Temperaturprogrammen und der Ausfalltemperatur von Kalk im Wasser zusammen.
MfG
Eppo
AEG .... Da ist schon das Problem. Electrolux
.
Alte und neue Waschmaschinen sind kaum vergleichbar. Ist der Ausstattung und den Verbräuchen geschuldet. Früher: Fetter Motor , Dicker Heizstab, unwucht wird durch Beton aufgefangen. Scheissegal das das Teil 100 Liter Wasser und 100kw Strom braucht.
Heute muss die Technik ran: el. Invertermotoren, Umflutungspumpen Plastikbottich usw usw usw.
Nur bei Kleingeräten kannst du bezahlen was du willst, wirklich gute Qualität gibt es ( fast ) einfach nicht mehr.
Ist wie mit alten und neuen Autos / Motorräder
Die R25 läuft ewig die K1300 braucht jede Woche ein Update...
Jemand gebrauchte E-Auto`s?
Ich könnte da was vermitteln.
My 1970's Rolex is still fine, DateJust, Blue Face, with all the box and papers and has increased in value from £250/-/- to circa £3000.00 today
My 1951 R25 was £10/-/- in 1966.
There again, and Easter Bun ( Hot X Bun ) cost 6 pence in 1970, are now only £1.25.
Jolly Jester