BMW Einzylinder-Forum
ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Die Mechanik und ihre Tücken => Thema gestartet von: AndiR25 am 12 Juni 2022, 14:39:35
Hallo Motorrad Freunde,
Bin nun auch Besitzer eine R25/2 die ich gegen eine Vespa von mir eingetauscht habe.
Das Motorrad stand die letzten 7 Jahre herum und war immer Besitz der Familie.
Natürlich läuft die gute jetzt nicht...
Nun ist mir folgendes am vergaser (Bing 1/22/44) aufgefallen:
Die Nebendüse lässt sich frei drehen und geht weder raus noch rein, ich bekomme das Ding auch nicht aus dem vergaser heraus.
Sollte so ja nicht sein oder doch?
Weiß hier jemand eine Lösung für mein Problem?
Vielen Dank
Grüße
Andi
Du meinst wahrscheinlich die Leerlaufdüse, oder? Die Düse ist nicht so teuer. Ich würde versuchen, mit einem 2,5 mmm Bohrer das Loch in der Düse zu vergrößern, eine Spaxschraube ein Stück einzudrehen und dann mal ziehend drehen. Eventuell mit ETWAS 2-K-Kleber zusätzlich arbeiten. Bestell schon jetzt eine neue Düse. Da kannst du auch sehen, wieviel Platz beim Ausbohren da wäre, ohne das - hoffentlich noch intakte - Gewinde im Vergaser zu beschädigen.
Viel Erfolg, Jan
oder einen linksgedrehten Schraubenausdreher einschraubend dann mit leicht Zug Eiter links drehen
Düse auf jeden Fall ersetzen, ich würde auch noch Hauptdüsen bestellen in Originalgrösse und +5.
Leerlaufschraube und Düsenstock sind OK ? Das sind alles Verschleissteile, man wechselt am besten mal all die Messingteile zum einschrauben, gehört zur Verasgerüerolung (empfehle auch Dichtsatz für Vergaser mitbestellen..)
Farge: was für ein Vergaser ? Bing Nummer 1/22/xy ? oder SAWE..?
Steht doch da 1/22/44 
Zitat von: rolf.soler am 12 Juni 2022, 19:52:09dann mit leicht Zug Eiter links drehen
Typisch Doc!
Hilft da kein Pinicillin?
Hallo,
Danke euch vorab für die Tipps.
Einmal komplett überholen war der Plan incl Düsen und Dichtungen, alles andere macht kein Sinn...
Mit bohren war auch schon meine Idee aber die leerlaufduse dreht sich ja mit. Willte das Ding nicht noch mehr zerstören.
Das Gewinde ist ca 1 cm (wohl für die Abdichtschraube noch vorhanden, was hinter der Düse ist weiß bisher nur der heilige Geist. Ich nehm es mal morgen in die Firma mit, vielleicht weiß da ja einer noch ne Lösung wie ich die Düse irgendwie rausbekomme...
Danke für die Tipps
Sorry...diese Korrekturfunktion ist wirklich witzig Karl
Sonst probier mal einen halbfesten Tropfen rasch härtenden Klebers aufs Ende eines kleinen Schraubendrehers aufzutragen; z.B. Sekundenkleber Gel oder Araldit Rapid oder so was, steck den in den Düsenschlitz....warten (lang genug...) bis fett, dann vorsichtig ausdrehen...
Was für eine Korrekturfunktion? Hat das Forum nicht. Nur einen Wortfilter für Bad Words ...
Schreibst Du am Smartphone Rolf? Dann ist es die.
Zitat von: Heiko am 13 Juni 2022, 04:09:28Schreibst Du am Smartphone Rolf? Dann ist es die.
Schweizer Tastatur... :)
Wie jetzt?
Mit Löchern?
Zitat von: Karl am 13 Juni 2022, 00:15:23Was für eine Korrekturfunktion? Hat das Forum nicht. Nur einen Wortfilter für Bad Words ...
nein am Mac...also ws. Safari oder das MacOS...
So die Leerlaufduse ist raus!
Ging mit dem bohren dann auf der Ständerbohrmaschine ziemlich schnell raus. Danke für den Tipp :thumbsup:
Die Düse an sich schaut vom Gewinde noch gut aus, nun bin ich auf der suche nach einer neuen.
Aber verbaut war eine 54er Leerlaufdüse, bei Ulis finde ich nur eine 55er. sollte ja jetzt nicht die Welt ausmachen oder ist die komplett falsch?
Grüße
ZitatDie Düse an sich schaut vom Gewinde noch gut aus, nun bin ich auf der suche nach einer neuen.
Wie steht's denn mit dem Gewinde im Vergaser ?
Irgendworan muss es ja gelegen haben, dass sich die Düse nicht festziehen ließ.
Nebenbei: passende Düsen gibt's nicht nur bei Uli's. ;)
Gruß,
Sascha
Zitat von: 4Taktix am 13 Juni 2022, 14:07:53Wie steht's denn mit dem Gewinde im Vergaser ?
Irgendworan muss es ja gelegen haben, dass sich die Düse nicht festziehen ließ.
Nebenbei: passende Düsen gibt's nicht nur bei Uli's. ;)
Gruß,
Sascha
es ist schwer zu erkennen aber da scheint es mir noch ein bisschen Gewinde zu haben. Wenn man mit einer Nadel drüber fährt spürt man noch Gewindegänge.
Die Leerlaufdüse sollte doch eigentlich eine 35er sein, oder?
Ob "ein bisschen Gewinde" reicht, ist die Frage.
Alle Düsen müssen sich schon so fest einschrauben lassen, dass die sich nicht durch Vibrationen etc. von alleine
wieder lösen. Luft und/oder Sprit soll ja auch nur durch die Bohrung strömen, nicht zusätzlich seitlich noch
am Gewinde entlang mogeln. Sonst bekommst Du die Einstellung nicht vernünftig hin.
Davon ab hättest Du ggf. wieder das gleiche "Durchdreh"-Problem mit der nächsten Düse.
An Deiner Stelle würde ich eine neue LL-Düse bestellen und deren Gewinde penibel mit der soeben herausgedrehten
vergleichen. Wenn da keine Abweichung/Abnutzung feststellbar ist, musst Du Dich wohl oder übel um das Gewinde
im Vergaser kümmern. Keine Ahnung, ob da mit Helicoil & Co was zu machen ist, ansonsten mal nach gebrauchtem
Ersatz schauen.
Gruß,
Sascha
Zitat von: 4Taktix am 13 Juni 2022, 14:27:31Ob "ein bisschen Gewinde" reicht, ist die Frage.
Alle Düsen müssen sich schon so fest einschrauben lassen, dass die sich nicht durch Vibrationen etc. von alleine
wieder lösen. Luft und/oder Sprit soll ja auch nur durch die Bohrung strömen, nicht zusätzlich seitlich noch
am Gewinde entlang mogeln. Sonst bekommst Du die Einstellung nicht vernünftig hin.
Davon ab hättest Du ggf. wieder das gleiche "Durchdreh"-Problem mit der nächsten Düse.
An Deiner Stelle würde ich eine neue LL-Düse bestellen und deren Gewinde penibel mit der soeben herausgedrehten
vergleichen. Wenn da keine Abweichung/Abnutzung feststellbar ist, musst Du Dich wohl oder übel um das Gewinde
im Vergaser kümmern. Keine Ahnung, ob da mit Helicoil & Co was zu machen ist, ansonsten mal nach gebrauchtem
Ersatz schauen.
Gruß,
Sascha
Ein Ersatzgehäuse ist aus meiner Sicht auch die beste Option, irgend ein Helicoil wird wohl auch nicht ganz so ne einfache Sache.
Jetzt Stellt sich nur noch die Frage welche Origanal Bedüsung damals verbaut worden ist.
Das's ja nu ma überhaupt kein Problem.
Startseite - Literatur - Handbücher/Servicedaten
da gibt's sowas alles zum Download.
Ich stelle mir gerade die Frage, warum sich diesbezüglich die Frage stellt!: ;D
https://www.klaus-faak.de/shop/u/TVI/BMW_R_25_2_1-22-44.pdf
...oder siehe Sascha.
Zitat von: Heiko am 13 Juni 2022, 14:51:18Ich stelle mir gerade die Frage, warum sich diesbezüglich die Frage stellt!: ;D
https://www.klaus-faak.de/shop/u/TVI/BMW_R_25_2_1-22-44.pdf
...oder siehe Sascha.
das hatte ich auch im internet gefunden und daher frag ich mich wieso bei mir eine 54er Düse drin ist da kann das ding ja kaum laufen ???
Da wird jemand in grauer Vorzeit etwas gebastelt haben...
Andi,
bevor Du Dir ein Vergasergehäuse kaufst, frag doch mal bei Rabenbauer an, ob er dieses Gewinde, wenn defekt, wieder reparieren kann.
Telefonanfrage kost nix.
Rabenbauer richtet ja auch andere Gewinde an Vergasern, oder spindelt die Schieberkammer aus.
Viel Glück
Zitat von: Schorsch am 13 Juni 2022, 15:26:14Andi,
bevor Du Dir ein Vergasergehäuse kaufst, frag doch mal bei Rabenbauer an, ob er dieses Gewinde, wenn defekt, wieder reparieren kann.
Telefonanfrage kost nix.
Rabenbauer richtet ja auch andere Gewinde an Vergasern, oder spindelt die Schieberkammer aus.
Viel Glück
Danke für den tipp ich ruf gleich morgen Vormittag mal an
Vielleicht ist das ja gar keine Bingdüse, die da drin war. Es gibt ja auch noch andere Hersteller. Wer weiß schon, was ein Vorbesitzer da angestellt hat. Eine neue Düse brauchst du ja in jedem Fall. Da kannst du auch ausprobieren, ob sich die korrekte 35er einschrauben und festziehen lässt.
Könnte sein Jan. 54er Düse ist bei den Bing Einzylindervergasern irgendwie untypisch.
Zitat von: strichzwojan am 13 Juni 2022, 17:09:15Vielleicht ist das ja gar keine Bingdüse, die da drin war. Es gibt ja auch noch andere Hersteller. Wer weiß schon, was ein Vorbesitzer da angestellt hat. Eine neue Düse brauchst du ja in jedem Fall. Da kannst du auch ausprobieren, ob sich die korrekte 35er einschrauben und festziehen lässt.
Habe ich mir auch nach längerer suche gedacht. Ich bin auf irgendwelche Herkules Hauptdüsen gestoßen :-)
Ich bestell doch mal und mach den Test...
Zitat von: Heiko am 13 Juni 2022, 17:25:41Könnte sein Jan. 54er Düse ist bei den Bing Einzylindervergasern irgendwie untypisch.
Bei uns gibt es doch wohl immer nur 5er Schritte, oder? Also wenn es eine 55er Leerlaufdüse gibt, dann fände ich eine 54er schon ziemlich sophisticated...
Andererseits habe ich hier eine 117er Bing Hauptdüse in meinem Bestand.
Edit: Gerade nochmal bei Faak geschaut. Die Düsen sind bei ihm in M4 erhältlich, immer um 5 steigend, keine Zwischenwerte...
Andi,
hab mal was rumgesucht, laut Klaus Faak hat die 35 Leerlaufdüse für den 1/22/44 ein M 4 Gewinde, Steigung steht nicht dabei, daher VERMUTE ich, dass es ein M 4 Regelgewinde ist. Das wäre dann M4 x O,7.
Kannst Du das Gewinde an der ausgebauten, falschen Düse messen ?
Wenn auch M4, hast Du gute Chancen, dass das Gewinde im Vergaser ok ist.
Kann aber auch sein überdreht ( wir sagen hier ,,Dull" )
Gruß
Zitat von: Schorsch am 13 Juni 2022, 18:52:03Andi,
hab mal was rumgesucht, laut Klaus Faak hat die 35 Leerlaufdüse für den 1/22/44 ein M 4 Gewinde, Steigung steht nicht dabei, daher VERMUTE ich, dass es ein M 4 Regelgewinde ist. Das wäre dann M4 x O,7.
Kannst Du das Gewinde an der ausgebauten, falschen Düse messen ?
Wenn auch M4, hast Du gute Chancen, dass das Gewinde im Vergaser ok ist.
Kann aber auch sein überdreht ( wir sagen hier ,,Dull" )
Gruß
Habe gerade gemessen das Gewinde hat einen Außendurchmesser von 3,5 mm.
Ich habe heute auch schon eine m4 Schraube angesetzt, wollten die aber nicht reinwürgen falls es doch eine andere Steigung vom Gewinde ist.
ZitatHabe gerade gemessen das Gewinde hat einen Außendurchmesser von 3,5 mm.
Du meinst das Gewinde der entfernten 54er-Düse?
Das wäre Murks, da das bei M4 mindestens 3,838 mm betragen müsste.
Falls du aber den Flankendurchmesser gemessen hast, wäre der mit 3,545 mm in der Norm.
Klick (https://schraube-mutter.de/gewinde-m4/)
Zitat von: cledrera am 13 Juni 2022, 19:23:03Du meinst das Gewinde der entfernten 54er-Düse?
Das wäre Murks, da das bei M4 mindestens 3,838 mm betragen müsste.
Falls du aber den Flankendurchmesser gemessen hast, wäre der mit 3,545 mm in der Norm.
Klick (https://schraube-mutter.de/gewinde-m4/)
[/
Genau das Außenmaß der Düse habe ich gemessen, alles andere kommt man ja eher schlecht hin.
Neue Düse neues Glück, ich werde berichten!
Aha. Faak hat auch M 3,5er Düsen im Programm, dann steht dabei "hauptsächlich als Hauptdüse für Mopedvergaser".
Vielleicht löst sich alles ganz einfach. Es wurde versucht, eine M 3,5er Düse zu montieren, die durchdreht, weil das Gewinde M 4 ist!
So nun nochmal hier rein hatte es im falschen bereich:
Heute sind die neuen Düsen und der revisionssatz für den vergaser gekommen. Es war wirklich die Düse an sich, muss man nicht verstehen was sich der ,,Experte" von Vorbesitzer da dabei gedacht hat.
Die Düse ist ca 2 - 3 mm breiter gewesen. Nun sitzt sie sehr gut und fest.
Springt trotzdem noch nicht an. ;D
Habe mir überlegt das ganze auf eine vape umbauen, bin einfach ein Freund von 12v und kontaktlos...
Danke an alle
Grüße
Die Vape ist eine super Lima und Zündung, es kann nicht schaden sie einzubauen, ausser dem Geldbeutel.
Sollte der Fehler nicht bei der Zündung liegen, ist es kein rausgeschmissenes Geld,aber dann funktioniert es immer noch nicht.
Hast du schon mal einen Stoss Bremsenreiniger in den Luftfilter gegeben?
Wenn sie dann kurz angeht,wird das Problem bei der Gemischbereitung liegen.
Gruß André
Alles richtig. Such erst die Ursache bzw. versuch die Maschine mit der originalen Zündung zum Laufen zu bringen. dann kannst Du entscheiden ob Du einen Powerdynamo willst / brauchst. Die Elektrik kannst Du eben besser checken mit der alten Zündung
Also halt nachsehen: kommt ein Funke an der Zündkerze ? wenn möglich ist der genug stark ? (Funkenstrecke). Kommt da ein kräftiger Funke zur richtigen Zeit zwischen S und OT), liegst es schon mal nicht an der Zündung. Sonst rückwärts: Kerze wechseln, Kerzenstecker prüfen (1 kΩ oder 0 Ω empfohlen), Zündkabel prüfen, Unterbrecher prüfen ( lässt durch/ lässt nicht durch mit der Prüflampe), Zündzeitpunkt, Kondensator tauschen, ev Spule tauschen....
Vergaser: wenn möglich (und Zündung funktioniert...) leih Dir einen funktionierenden Vergaser aus und schau ob sie damit (besser) läuft.
Kompression hat sie ?
Könnte sein dass Du mit dem Powerdynamo nur Geld ausgibst und sie trotzdem nict anständig läuft
Grundsätzlich entfernst Du mit dem Umbau auch originale Teile bzw. die originale Funktionsweise und ich finde das bei einem Veteranen immer ein wenig unschön...Ich hatte ganz gerne mal eine 25, oder 25/2, aber darauf würde ich beim Kauf achten: Originale Zündung...(und Vergaser), überholt natürlich
Zitat von: rolf.soler am 17 Juni 2022, 09:41:34Alles richtig. Such erst die Ursache bzw. versuch die Maschine mit der originalen Zündung zum Laufen zu bringen. dann kannst Du entscheiden ob Du einen Powerdynamo willst / brauchst. Die Elektrik kannst Du eben besser checken mit der alten Zündung
Also halt nachsehen: kommt ein Funke an der Zündkerze ? wenn möglich ist der genug stark ? (Funkenstrecke). Kommt da ein kräftiger Funke zur richtigen Zeit zwischen S und OT), liegst es schon mal nicht an der Zündung. Sonst rückwärts: Kerze wechseln, Kerzenstecker prüfen (1 kΩ oder 0 Ω empfohlen), Zündkabel prüfen, Unterbrecher prüfen ( lässt durch/ lässt nicht durch mit der Prüflampe), Zündzeitpunkt, Kondensator tauschen, ev Spule tauschen....
Vergaser: wenn möglich (und Zündung funktioniert...) leih Dir einen funktionierenden Vergaser aus und schau ob sie damit (besser) läuft.
Kompression hat sie ?
Könnte sein dass Du mit dem Powerdynamo nur Geld ausgibst und sie trotzdem nict anständig läuft
Grundsätzlich entfernst Du mit dem Umbau auch originale Teile bzw. die originale Funktionsweise und ich finde das bei einem Veteranen immer ein wenig unschön...Ich hatte ganz gerne mal eine 25, oder 25/2, aber darauf würde ich beim Kauf achten: Originale Zündung...(und Vergaser), überholt natürlich
Danke dir für deine tips
Ich hab jetzt folgendes geprüft:
Batterie 6,13V
Zündkerze neu sowie alt
Zündkabel 0 Ohm
Zundkerzenstecker hat 5,37 K-Ohm den tausche ich morgen gegen einen 0-Ohm
Zündfunke ist da bei neuer und bei alter Kerze am unterbrecher sowie der Kerze.
Kondensator habe ich auch schon mitbestellt gehabt und eingebaut.
Zum unterbrecher habe ich noch folgende Frage:
Ich kann ihn ja an den langlöchern einstellend, muss bei F Öffnen oder bei S?
Ich hatte es schon mit bremsenreiniger zum starten probiert, da hat es dann aber auch nur einmal von vielen Versuchen aus dem vergaser ne Flamme als Rückstoß gegeben.
Ich lasse die 6v es jetzt doch erst mal drin, mich interessiert es jetzt doch brennend wo der Hund begraben ist.
Ist es die sinnvoll einfach mal die zündspule zu tauschen auf gut Glück und falls ja welche Bezugsquelle ist empfehlenswert?
Danke & einen schonen Sonntag
Du solltest Dir mal die Funktionsweise einer Unterbrecherzündung generell zu Gemüte führen. Unterbrecher soll im Leerlauf bei S öffnen, ab 3000 U/min bei F. S bzw. F dann mittig im Schauloch, wobei F wichtiger ist.
Heiko
Zitat von: AndiR25 am 19 Juni 2022, 19:34:27Zündfunke ist da bei neuer und bei alter Kerze am unterbrecher sowie der Kerze.
Hoffentich kein Funke (oder höchstens ein ganz minimaler) am Unterbrecher
Miss auch die Spannung an Klemme 15 der Zündspule, ob da auch noch die Batteriespannung ankommt.
Übergangswiderstände sind auch ganz böse.
Bei Funken am Unterbrecher ist ein neuer Unterbrecherkondensator keine große Ausgabe.
Zitat von: Heiko am 19 Juni 2022, 19:49:54Du solltest Dir mal die Funktionsweise einer Unterbrecherzündung generell zu Gemüte führen. Unterbrecher soll im Leerlauf bei S öffnen, ab 3000 U/min bei F. S bzw. F dann mittig im Schauloch, wobei F wichtiger ist.
Heiko
Aktuell kann ich das ja nicht prüfen da der Motor nicht anspringt
Doch, Zündung mit Prüflampe einstellen... oder Multimeter. Prüflampe an Unterbrecher anschließen. Andere Seite an Masse. Zündung an, Prüflampe sollte angehen wenn der Unterbrecher öffnet und auf der S Markierung mittig im Schauloch steht.
Nochmal: Funktionsweise Unterbrecherzündung studieren! ;)
Zitat von: Heiko am 19 Juni 2022, 20:23:27Doch, Zündung mit Prüflampe einstellen... oder Multimeter. Prüflampe an Unterbrecher anschließen. Andere Seite an Masse. Zündung an, Prüflampe sollte angehen wenn der Unterbrecher öffnet und auf der S Markierung mittig im Schauloch steht.
Nochmal: Funktionsweise Unterbrecherzündung studieren! ;)
Aaah ok, ich bin in der Elektrik eine volle Niete das war und wird leider nie meins sein.
Habe aber jetzt gerade mit dem Nachbar noch gekuckt.
Wenn s in der Mitte des schaulochs ist habe ich 5,89 V am Multimeter Anliegen.
Dies bleibt dann ungefähr einend halbe kickstarterlänge bestehen dann auf 0 V
Sollte doch so passen...
Moin,
das sollte erst einmal passen. Wenn bei S Mitte Schauloch die Anzeige im Multimeter auf (bei Dir) 5,89V wechselt, dann öffnet der Unterbrecher. Wechselt sie auf 0V, schließt der Unterbrecher.
Heiko
Werkstatthandbuch hast Du ? Sonst hier runterladen ! Das steht u.a. genau drin, wie man die Zündung mit einer Prüflampe einstellt (auf S, oder mach etwa Mitte zwischen S und OT, dann stimmt F ungefähr
Zitat von: rolf.soler am 20 Juni 2022, 11:17:13Werkstatthandbuch hast Du ? Sonst hier runterladen ! Das steht u.a. genau drin, wie man die Zündung mit einer Prüflampe einstellt (auf S, oder mach etwa Mitte zwischen S und OT, dann stimmt F ungefähr
Ah, Konzert überlebt! ;D
Wenn der Gasschieber schon lustig im Gehäuse wackelt kann man die reichlich vorhandene gemischlose Nebenluft etwas mehr anreichern.
Schlauer wäre es in der Tat den Vergaser auszuspindeln und einen Übermaß Schieber zu verwenden.
So mal mein Gedankengang zur viel zu großen LLD.
Zitat von: AndiR25 am 13 Juni 2022, 14:56:07das hatte ich auch im internet gefunden und daher frag ich mich wieso bei mir eine 54er Düse drin ist da kann das ding ja kaum laufen ???
Hatte nicht Knut(?) mal einen Spray / Gleit-Lack vorgestellt, mit dem man den Schieber quasi beschichten kann, damit so ein minimales Spiel ausgeglichen werden kann und der Schieber besser läuft? Kann mich leider grad nicht erinnert, wie dieser Lack heisst ...
NACHTRAG:
Der Lack heisst "UNIMOLY C220 von Klüber". Hier der Artikel von Knut zu diesem Thema: • LINK (https://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=4156.0)
Zitat von: Elefantentreiber am 20 Juni 2022, 12:01:42Wenn der Gasschieber schon lustig im Gehäuse wackelt kann man die reichlich vorhandene gemischlose Nebenluft etwas mehr anreichern.
Schlauer wäre es in der Tat den Vergaser auszuspindeln und einen Übermaß Schieber zu verwenden.
So mal mein Gedankengang zur viel zu großen LLD.
Da war wohl eine komplett falsche Düse drin ich glaube Herkules Mofa hauptdüse keine Ahnung warum, die hatte auch gar nicht gepasst. Die richtige 35er ist drin und sitzt wie angegossen. Da kann's jetzt mal Hoffentlich nicht mehr dran liegen
N`Abend Andi,
wie allseits befürchtet, :auslach: ich nun wieder:
1. Beantworte mal Patricks Ansatz: Klappert der Schieber oder nicht?
2. Dann: "Hoffentich kein Funke (oder höchstens ein ganz minimaler) am Unterbrecher"
Ist das so oder nicht?
Sodann ein paar neue Ansätze:
a) Sind die Ventile auf dem richtigen OT eingestellt?
b) Stimmt der Unterbrecherkontaktabstand?
c) Besorg Dir für einen 10er einen Zündfunkentester mit Funkenstrecke oder bastel Dir einen.
Zitat von: Heiko am 20 Juni 2022, 11:27:34Ah, Konzert überlebt! ;D
Nein abgesagt ! :kopfhau: :saufen:
Mick Jagger hatte Corona letzte Woche. Das in Amsterdam haben sie verschoben, das in Bern abgesagt, weil der 3. Liga Club meint sie brauchen das Stadion selber.
Muss wohl nach Brüssel, Wien, oder Gelsenkirchen (was für einen Auswahl ;D )
Zitat von: cledrera am 20 Juni 2022, 17:58:18N`Abend Andi,
wie allseits befürchtet, :auslach: ich nun wieder:
1. Beantworte mal Patricks Ansatz: Klappert der Schieber oder nicht?
2. Dann: "Hoffentich kein Funke (oder höchstens ein ganz minimaler) am Unterbrecher"
Ist das so oder nicht?
Sodann ein paar neue Ansätze:
a) Sind die Ventile auf dem richtigen OT eingestellt?
b) Stimmt der Unterbrecherkontaktabstand?
c) Besorg Dir für einen 10er einen Zündfunkentester mit Funkenstrecke oder bastel Dir einen.
Hallo,
also den Unterbrecher habe ich auf 0,35 eingestellt, der Funke ist minimal.
An der Kerze funkt es um einiges mehr wie am Unterbrecher selbst.
Den wackeligen Schieber muss ich heute Abend nochmal kontrollieren habe ich völlig vergessen, aber auch wenn der wackelt müsste das Teil mit bremsenreiniger wenigstens ein paar takte von sich geben
.
Habe jetzt eine neu Zündspule bestellt dann ist der Bereich wirklich komplett getauscht und ausschliessbar.
Die Ventile kontrolliere ich ebenfalls mal die Tage noch nach dem video von youtube.
Grüße
Hi,
Zitat von: AndiR25 am 21 Juni 2022, 14:26:40Habe jetzt eine neu Zündspule bestellt dann ist der Bereich wirklich komplett getauscht und ausschliessbar.
wieso? Geprüft ob ein Funke kommt?
Zitatund ausschliessbar.
von wegen ... :thumbdown:
Hallo zusammen,
So die zündspule hab ich gegen ne neue ersetzt und anschließend ist das Ding tadellos angesprungen!!!!
Vielen Dank an euch alle für die Infos & Tips nächste Woche mach ich tüv und ne Probefahrt mit einem Rucksack voll Werkzeug ;D
Zitat von: Heiko am 21 Juni 2022, 17:10:51Hi,
wieso? Geprüft ob ein Funke kommt?
Manchmal liegt's auch nur am Übergangswiderstand der Kontaktstellen, sauber machen hilft da auch viel ;D .
Dann ist der Effekt beim Tausch auf Neuteile der gleiche.
Ich verstehe noch immer nicht wieso so oft gleich die Zündspule getauscht wird, ich hab seit 50 Jahren ein und die selbe Spule im Einsatz und es geht.
Zitat von: Eppo am 23 Juni 2022, 20:33:20ich hab seit 50 Jahren ein und die selbe Spule im Einsatz und es geht.
Das Teil ist dann ja auch noch fast neu. Hier haben wir es mit einem Oldtimer zu tun!
Schmeiss nochmal gut 20 Jahre drauf.
Gruss Manuel
Zitat von: Eppo am 23 Juni 2022, 20:33:20Ich verstehe noch immer nicht wieso so oft gleich die Zündspule getauscht wird, ich hab seit 50 Jahren ein und die selbe Spule im Einsatz und es geht.
In meinem Fall:
Nach nur 5.000km war die Spule durch (Windungsschluss) und hat die kuriosesten Probleme beim Fahren produziert.
War so ne ,,moderne", komplett in Plastik gegossene Spule gewesen (früher: Gewebeummantelung). Diese Neuen vertragen mal so garkeine Hitze und gehen nach kürzester Zeit kaputt...
Zitat von: Karl am 23 Juni 2022, 21:22:35...
War so ne ,,moderne", komplett in Plastik gegossene Spule gewesen (früher: Gewebeummantelung). Diese Neuen vertragen mal so garkeine Hitze und gehen nach kürzester Zeit kaputt...
Meine ist noch in so ne Art Mullbinde mit Kunstharztränkung gewickelt 👌🏼
So heute schnell aufm Hänger zum tüv & Zulassungsstelle anschließend noch Öl gewechselt und dann 70 km ohne Probleme durch die Weltgeschichte gegondelt. Einfach geil :thumbsup:
Einziges Problem das ich hatte war das mit einmal an ner Ampel der vergaser vollgelaufen ist, kann das am Schwimmer/ schwimmernadel liegen?
Ja
Meist liegt es an Dreck im Benzin, wenn sich Krümelchen, Rostflitter o. ä. zwischen Nadelsitz und Nadelkegel festsetzen. Trotzdem keinen Zusatzfilter montieren, sondern den Tank und den Benzinhahn mit den Drahtsieben saubermachen.
Jan
Zitat von: Heiko am 24 Juni 2022, 19:03:41Ja
Ja heißt tauschen der Nadel & Schwimmer oder nur Nadel
Schwimmer muss nur erneuert werden, wenn der alte undicht ist (schütteln und lauschen)
oder durch frühere "Reparaturen" mit Lötzinn schwerer geworden ist.
Schwimmernadel muss nur getauscht werden, wenn die auf dem Konus eine deutliche Ringkerbe hat, die sich
nicht mehr durch "Einschleifen" egalisieren lässt. oder wenn die z.B. krumm ist.
Da Du ja aber 70 + Kilometer problemlos gefahren bist, bei denen Du nicht nur das eine Mal an der Ampel
angehalten haben wirst, ohne dass die Schwimmerkammer überläuft, gehe ich mal stark davon aus,
dass beides grundsätzlich in Ordnung ist.
Oft ist das Sackloch mittig im SChwimmerkammerdeckel verkniestet, dann kommt es schon mal vor, dass der
Schwimmer nicht frei bis ganz nach oben aufschwimmen kann -> Sackloch penibel saubermachen.
Der Schwimmer kann aber auch "einfach so" das eine oder andere Mal klemmen.
-> weiterfahren ! Oder mit einem Schraubenziehergriff oder ähnlichem einfach mal trocken gegen die Kammer
klopfen. Wenn das allerdings häufiger während einer Tour vorkommt, muss genauer nachgesucht werden.
Gruß,
Sascha
Zitat von: 4Taktix am 26 Juni 2022, 00:46:08Schwimmer muss nur erneuert werden, wenn der alte undicht ist (schütteln und lauschen)
oder durch frühere "Reparaturen" mit Lötzinn schwerer geworden ist.
Schwimmernadel muss nur getauscht werden, wenn die auf dem Konus eine deutliche Ringkerbe hat, die sich
nicht mehr durch "Einschleifen" egalisieren lässt. oder wenn die z.B. krumm ist.
Da Du ja aber 70 + Kilometer problemlos gefahren bist, bei denen Du nicht nur das eine Mal an der Ampel
angehalten haben wirst, ohne dass die Schwimmerkammer überläuft, gehe ich mal stark davon aus,
dass beides grundsätzlich in Ordnung ist.
Oft ist das Sackloch mittig im SChwimmerkammerdeckel verkniestet, dann kommt es schon mal vor, dass der
Schwimmer nicht frei bis ganz nach oben aufschwimmen kann -> Sackloch penibel saubermachen.
Der Schwimmer kann aber auch "einfach so" das eine oder andere Mal klemmen.
-> weiterfahren ! Oder mit einem Schraubenziehergriff oder ähnlichem einfach mal trocken gegen die Kammer
klopfen. Wenn das allerdings häufiger während einer Tour vorkommt, muss genauer nachgesucht werden.
Gruß,
Sascha
Hallo Sascha,
Das nenne ich eine super Antwort! Ich danke dir für die Info, werde mir mal
Die Bohrung genauer ankucken.
Grüße
Kann sein dass langsam etwas Benzin in den Schwimmer eingedrungen ist. Die haben oft Haarrisse.
Rausnehmen und schütteln. Wenn was drin ist (gluckert), ist er undicht. Ersetzen oder reparieren. Wenn Du eine genaue Waage hast, auch mal wiegen (müsste 7 oder 11 g sein, steht drauf)