BMW Einzylinder-Forum
ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Unerklärliche Phänomene / Motor rumpelt & es qualmt ... => Thema gestartet von: marc_rbr am 12 März 2022, 16:14:31
Hallo zusammen,
in letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass meine R25/3, sobald ich über 80 km/h komme ruckelt, und sich anhört als würde sie keinen Sprit mehr bekommen.
Besonders schnell ist meine noch nie geloffen, aber 100 km/h Berg herunter war schonmal drin. Ich denke so etwas dürfte normalerweise am Vergaser liegen, aber bei meiner ist das schon etwas komisch, denn wenn ich z.B. im 3. Gang bis in den Begrenzer fahre bekommt sie genügend Sprit, und auch sonst läuft sie im Stand super und dreht auch linear hoch.
Hat jemand eine Ahnung an was das liegen könnte? ???
Hi,
Klassiker Zündnagel schon einmal geprüft? Runter drücken bei den Aussetzern und prüfen ob das Ruckeln dann weg ist.
Nebenbei: Welcher Begrenzer?
Heiko
Vergaser 
Welcher Vergaser, Schwimmer Bedüsung?
Was sagt die Zündung?
Original Lufi ? Ist der ganz offen? Wie weit steckt der vor allem drauf?!
Usw...
Gruss
Kompression mal gemessen? Zusätzlicher Filter im Benzinschlauch (raus damit!)? Filter im/am Benzinhahn kontrolliert?
Also muss erstmal sagen, hab leider von Vergasern überhaupt keine Ahnung :verlegen:
Hab jetzt mal heute probiert den Zündnagel runterzudrücken - keine Verbesserung des Phänomens.
Zum Vergaser: Ist ein 24er Bing Vergaser für die R25/3.
Zum Luftfilter: Originaler Lufi, der voll offen ist.
Benzinschlauch: Kein Filter o.ä. dazwischen.
ZitatBesonders schnell ist meine noch nie geloffen, aber 100 km/h Berg herunter war schonmal drin.
Verzeihung,
das ist eine /3 und die ist, wenn man das Obige liest, wohl bei dir noch nie richtig gelaufen.
Fang doch einfach vorne an und hör am Schluss auf:
1. Ist der Originalluftifilter nicht etwa zu weit aufgesteckt?
(Kuck mal in den Lufi rein, nur bis zu dem Bereich, wo von außen auch die Schelle drüber ist, darf der max. aufgeschoben werden.)
2. Ist der Benzinhahn sauber?
(Welcher ist das? Falls möglich, schraub ihn auseinander und mach ihn auch von innen sauber.)
3. Benzinschlauch knickfrei verlegt?
4. Ist der Schlauch zwischen Vergaser und Tank rissfrei?
5. Wir (Du + das Forum) bauen jetzt Deinen Vergaser auseinander. ;D
Dreck im Vergaser kann zu Geruckel und Leistungminderung führen; natürlich.
(Es gibt hervorragende Explo-Zechnungen des Bing; befolgst du den Leitsatz: Bitte immer mit passendem Werkzeug und nie mit Gewalt, geht nichts schief.)
Das Auseinanderbauen und die Reinigung des Vergasers ist eine Standardwartungsarbeit.
Das Zusammenbauen erfolgt einfach in umgekehrter Richtung.
Die Einstellung des Vergasers erfolgt strikt nach Handbuch.
(Esoterischer Quatsch, wie "Hängt die Nadel höher" oder ein bischen mehr Luft wäre gut, ist in dieser Phase nicht angesagt.)
Wenn du damit fertig bist, musst sie willig auf den ersten Kick anspringen und aufgebockt willig hochdrehen und bei Gaswegnahme auch sofort wieder runterkommen.
Falls du dann - nach ordentlichem Warmfahren über wenigstens 30 km - auf der Geraden aufrecht sitzend Tacho 100 erreichst, war das alles schon einmal nicht umsonst.
Falls das Ergebnis nicht befriedigend ist, geht es weiter beim Thema Zündung und was ich noch nie darüber wissen wollte.
Das wird schon. :schrauber:
Genau.
Dann geht es bei der Zündung weiter..
Zündkerze, Kerzenstecker, Zündkabel und Zündspule könnten auch der Grund sein....
Denn die meisten Zündungsprobleme sind Vergaserprobleme und umgekehrt... ;D
Gruß
Stefan, der Einzylindär
dreht sie im Stand auch nur bis ca. 80?
So, melde mich mal wieder, habe leider aktuell mit Ausbildung und Studium etwas wenig Zeit :(
Also Benzinhahn und der ganze Zufluss zum Vergaser funktioniert einwandfrei. Das Herunterdrücken der Zündnadel während der Fahrt macht keinen Unterschied.
Muss dann wohl den Vergaser mal auseinandernehmen wenn ich wieder mehr Zeit habe. Ist dafür irgendein Spezialwerkzeug nötig, weil außer Zange und Schraubenzieher habe ich nicht sehr viel :-\\
Grüß dich,
2 Tipps bevor Du dich hier unglücklich machst:
1. Besorge dir mal das "Bordwerkzeug für die große Tour" https://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=8420.msg109465#msg109465 (https://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=8420.msg109465#msg109465)
Dazu vielleicht noch einen Knipex Zangenschlüssel. und ein kleines Multimeter. Das ist tatsächlich das, was Du IMMER brauchst. Anfangen zu Schrauben und nicht mal das ist da macht wenig Sinn.
2. Fährst du mal aus der Stadt raus und schraubst den Schalldämpfer hinten ab und versteckst ihn im Gebüsch. Dann fahren. Geht sie schneller als 80 hast du den Fehler.
3. Besorg dir bitte die notwendigen vergaserdichtungen vor dem Zerlegen. Wäre sehr ärgerlich wenn Du ihn später nicht mehr dicht kriegst.
Nebenbei: Zitat von: marc_rbr am 17 März 2022, 15:22:13
Also Benzinhahn und der ganze Zufluss zum Vergaser funktioniert einwandfrei.
Wie hast Du das getestet?
Gruß
Jan.
Marc-rbr,
Eine Zange und ein Schraubendreher reichen da definitiv nicht !
Zum Thema Werkzeug gibt es hier sehr unterschiedliche Meinungen und guter Rat und gutes Werkzeug sind teuer.
Das ist Trauring aber wahr. 😀
Du könntest so vorgehen,
Besorg Dir einen Satz Maul- Ringschlüssel und einen 3/8 Zoll Knarrensatz. Nicht vom Baumarkt vom Wühltisch,
auch nicht von den ganz edlen, sehr guten, aber auch sehr teuren Marken ( Hazet, Gedore, Snap On, )
Nimm einen mittlere Qualität, z. B. Format, es gibt aber noch andere Marken.
Bei Zangen mach ich keine Kompromisse, immer Knipex.
Bei Schraubendrehern mindestens Wiha.
Nur mal Beispiel für einen 13 ner Maul- Ringschlüssel:
Katalog von 2021 Gedore 7,70 €, Hazet 12.10 €, Format 3.06 €. Alles ohne Märchensteuer.
Das wäre dann nur 1 Schlüssel.
Oder:
Du besorgst Dir immer das, was Du gerade brauchst, so nach und nach kommt das dann zusammen.
Also, in diesem Fall das Werkzeug zum Zerlegen des Vergasers.
Spezialwerkzeug brauchst Du dafür nicht, die Tipps gibt es hier für lau.
Nochwas,
am Vergaser NIE mit Gewalt arbeiten, immer mit Gefühl, NIE mit einem Schraubendreher drin rum kratzen,
Es gibt auch schonendere Methoden.
Also, Werkzeug besorgen, hier fragen, los gehts.
Allerdings, so ganz ehrlich, ich hab mir vor 20 Jahren das edle Werkzeug gekauft, war damals auch längst nicht so teuer, immer Sonderangebote ausgenutzt, ob ich das heute noch so machen würde ? Hmmm, vielleicht.
Ein guter Tipp ist auch, auf Flohmärkten gucken, da aber dann auf die edlen Marken achten.
Gruß
Zitatm Vergaser NIE mit Gewalt arbeiten, immer mit Gefühl, NIE mit einem Schraubendreher drin rum kratzen,
Es gibt auch schonendere Methoden.
Da hat der Schorsch unbedingt Recht. Die Vergaser werden inzwischen teurer - ein Riss im Gehäuse und das war's.
Deshalb: den Vergaser NIEMALS in den Schraubstock spannen, falls irgendeine Schraube sich gegen das Lösen wehrt !
Das geht viel besser, wenn der Vergaser noch fest am Zylinderkopf montiert ist, da wird er sicher und ohne Risiko fest gehalten.
Als letztes dann das Gehäuse vom Kopf abschrauben.
Wenn es garnicht anders geht und der Vergaser schon abmontiert ist und sicher gehalten werden soll:
Schieber mit Nadel entfernen, dann ein passendes Rundholz/Besenstiel etc. in den Vergaserduchlass stecken und ggf. nur das Ende vom Rundholz einspannen.
Für konkrete Tipps brauchen wir früher oder später Deinen genauen Vergasertyp. "24mm" reicht nicht aus, da gibt es viele, die an die /3 montiert wurden/
werden können.
Beim originalen Bing ist in Fahrtrichtung rechts eine Stempelung zwischen Montageflansch und Schieberghäuse. Guck mal genau nach.
Interessant in dem Zusammenhang auch, ob der Lufi vorne unterm Tank sitzt und Du hinten am Tank den Gummirüssel bis zum Vergaser drauf hast,
oder ob der Lufi direkt hinten auf dem Vergaser sitzt. Je nach Deinem Fall/Position, muss mit der Bedüsung darauf deutlich Rücksicht genommen werden.
Nach dem genauen Vergasertyp brauchen wir also noch Deine Hauptdüsengröße und ggf. Leerlaufdüsengröße, und sicherheitshalber auch die Nadelposition.
Alles halb so wild, ist keine Raktentechnik. ;)
Frag ruhig nochmal hier, wenn Du unsicher bist, dafür sind wir da. Am besten, BEVOR Du etwas versehentlich ruinierst.
Keine Bange, wir haben alle mal irgendwo angefangen.
Gruß,
Sascha
Gut ein bisschen mehr Werkzeug als den Schraubendreher habe ich schon, aber halt eher nur Sachen für den allgemeinen Heimbedarf.
Maulschlussel aller gängigen Größen, Ratschenkasten Proxxon 1/4" und 1/2", Multimeter, Lötkolben, Speichenschlüssel, ...
aber meinte halt, ob man so Sachen wie Abzieher o.ä. benötigt.
Das mit dem Benzinhahn weiß ich, da ich vor kurzem nen neuen Benzinschlauch rangemacht habe (auch gleicher Querschnitt) und ich dabei ausversehen kurz den Hahn aufgemacht habe und es da gleich gefühlt Literweise herauskam.
Das mit dem Schalldämpfer abschrauben kann ich mal probieren, auch wenn ich glaube, dass es daran nicht liegt,
aber der Sound würde mich auf jeden Fall mal interessieren ;D
Die Vergaserdichtungen besorge ich auf jeden Fall neu, weil das sind glaub noch die ersten und die sind sogar noch dicht,
aber wenn ich die aufmach sifft das für immer und ewig.
Zitat von: 4Taktix am 17 März 2022, 17:25:39
Für konkrete Tipps brauchen wir früher oder später Deinen genauen Vergasertyp. "24mm" reicht nicht aus, da gibt es viele, die an die /3 montiert wurden/
werden können.
Beim originalen Bing ist in Fahrtrichtung rechts eine Stempelung zwischen Montageflansch und Schieberghäuse. Guck mal genau nach.
Interessant in dem Zusammenhang auch, ob der Lufi vorne unterm Tank sitzt und Du hinten am Tank den Gummirüssel bis zum Vergaser drauf hast,
oder ob der Lufi direkt hinten auf dem Vergaser sitzt. Je nach Deinem Fall/Position, muss mit der Bedüsung darauf deutlich Rücksicht genommen werden.
Nach dem genauen Vergasertyp brauchen wir also noch Deine Hauptdüsengröße und ggf. Leerlaufdüsengröße, und sicherheitshalber auch die Nadelposition.
Alles halb so wild, ist keine Raktentechnik. ;)
Frag ruhig nochmal hier, wenn Du unsicher bist, dafür sind wir da. Am besten, BEVOR Du etwas versehentlich ruinierst.
Die Plakette habe ich schon gesehn, aber nicht richtig lesen können, Der Luffi sitz unt vorn am Tank und n Luftschlauch geht in den Vergaser. Werde mal schauen wann ich wieder Zeit habe, um dann mal ohne Hektik an das Ganze ran zu gehen.
Zitat von: marc_rbr am 17 März 2022, 17:28:02
Das mit dem Schalldämpfer abschrauben kann ich mal probieren, auch wenn ich glaube, dass es daran nicht liegt,
aber der Sound würde mich auf jeden Fall mal interessieren ;D
Überschätze niemals die Qualität der älteren Nachbauten. Es gab SO VIELE nur 80km/h schnelle Maschinen, dass hier findige Tüftler Endtöpfe geröngt haben, Strömungssimulationen gemacht haben und es mittlerweile auf Forums-Drängen einen Händler gibt, der gute Endtöpfe nachfertigt!
Gruß
Jan.
Auch die M8er Muttern, die den Vergaser auf den Stehbolzen des Zylinderkopfs halten, nur sehr leicht anziehen, sonst zieht es dir den Flansch krumm (Nebenluft!). Teste das mal mit einem Lineal, ob es nicht bereits geschehen ist.
Gruß, Jan
kannst du auch schon vor dem Ausbau bei laufendem Motor prüfen:
Bremsenreiniger, Startpilot oder ähnliches im Standgas auf den Vergaser / Vergaserflansch sprühen. Wenn sich dabei die Drehzahl erhöht zieht der Vergaser Nebenluft
Hubi
Nebenluft führt eher zu Leerlauf/Teillastproblemen. Beil Vollast, also Schiber ganz oben ist die Differenz Saugrohrdruck zu Umgebungsdruck sehr klein und damit zieht der Motor weniger Falschluft als beispielsweise im Leerlauf, wo die Druckdifferenz Saugrohr zu Umgebung 700-800mbar beträgt.
Gruß
Stefan, der Einzylindär
Zitat von: strichzwojan am 17 März 2022, 18:17:43
Auch die M8er Muttern, die den Vergaser auf den Stehbolzen des Zylinderkopfs halten, nur sehr leicht anziehen, sonst zieht es dir den Flansch krumm (Nebenluft!).
Genau deswegen unbedingt ! passende, neue ! Zahnscheiben unter die Muttern !
Gruß,
Sascha
WIE JETZT? ;D
Der Vergaser ist immer noch nicht auseinander?
Dann geh bitte in den Fahrradzubehörladen, kauf Dir einen dieser Multiflachschlüssel mit Sechskant
Klick (//http://)
und los.
Das ist übrigens durchaus ernst gemeint.
So ein Schlüssel ist Bestandteil der mittlerweile ca. 248 € (Meyer) kostenden BMW-Werkzeugrolle.
Er hat zb. den Vorteil, das man nicht mehr einseitig an Hauptdüsen "reißt".
Zahnscheiben unter die Befestigungsmuttern vom Vergaser? Nie nicht - bestenfalls Wellscheiben. Ich hab an allen meinen Motoren hier normale Unterlegscheiben - verloren hab ich hier noch nie etwas
Grusz
Bernd
Unterlegscheibe und wie immer: Pups Loctite
... und einfach mal ohne Tankdeckel fahren: :lol:
das wars bei mir...
https://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=21355.0
So, endlich hatte ich mal wieder Zeit, und hab dann jetzt mal den Vergaser ausgebaut.
Ein paar Tage davor bin ich aber nochmals gefahren, um zu probieren ob es vielleichrt auch etwas mit der Zündkerze zu tun hat, denn die ist auch nicht mehr die jüngste, habe also nach 10 km Fahrt die neue reingebaut, und die alte raus, wobei die alte komplett schwarz verrust mit Ablagerungen war. Daheim habe ich dann die neue auch wieder ausgebaut, und auch diese war komplett schwarz, also irgendwas mit dem Gemisch stimmt auf jeden Fall nicht und die Zündkerze kann als Poblemfaktor ausgeschlossen werden.
Nun aber wieder zu dem ausgebauten Vergaser. Es ist ein Bing 1/24/42 (auch im Bild erkennbar). Die Nadelstellung war auf dem Obersten der 4 Löcher. Dichtung zum Motor hin war dicht (keine Nebenluft). Habe dann jetzt mal die Nadeldüse rausgebaut, und finde die sieht eigentlich ganz sauber aus.
Ist die Nadel tatsächlich sauber und kann ich das Ding einfach mit neuen Dichtungen wieder einbauen und nochmals probieren, oder könnte noch etwas anderes die Problemquelle sein?
Vielen Dank für die schnellen Antworten! :)
Wie wäre es, wenn du den Bing einfach mal serienmäßig einstellst und bedüst? Bei diesen Problemen vielleicht am zielführendsten...
Düsennadel oberstes Loch ist jedenfalls schon mal falsch. Schau doch einfach mal in der Suche unter Bing 1/24/x
Hattest du denn den Auspuff mal getestet?
Eine der häufigsten Ursachen Immerhin...
Wenn die Nadeldüse vollkommen ausgeschlagen ist wirst Du den von Dir beschriebenen Effekt auch finden - ganz unabhängig von der verwendeten Hauptdüse.
Teste mal, ob die Nadel in der Düse in der untersten Position schon sehr viel Spiel hat - dann mal ne neue Nadeldüse einsetzen.
Viel Erfolg
Bernd
Halte Dich erst einmal an die Serviceliste.
https://cms.bmw-einzylinder.de/images/PDFs/unterlagen/servicedaten_bmw_einzylindermodelle.pdf.
Gib in die Suche auch mal "hochwandernder Mischkammereinsatz" ein. Insgesamt hast Du da genug Lesestoff fürs Wochenende.
Jan
Was für eine Nummer hat deine Nadeldüse (dein drittes Bild) ? Bei mir war eine Düse 2108 statt 1208 drin und die Zündkerze wurde auch immer schwarz.
Gruß
Matthias
Düsennadel und Nadeldüse sind Verschleißteile!!
Also einfach mal neue kaufen und dann weiterschauen
Danke für die Antworten!
Das Spiel der Nadel im Vergaserschieber habe ich geprüft, da ist tatsächlich ein bisschen Gewackel. Unten auch mal ein Bild des Schiebers, ich würde eher behaupten, dass die Bohrung dort etwas oval ist.
Den Auspuff habe ich nicht geprüft, denn dies ist der gleiche seit eh und je, und mit dem bin ich früher auch schon gute 110 km/h gefahren, also daran wird es nicht liegen.
Die Nadeldüse ist eine 1208 und die Hauptdüse eine 130er, ich hoffe das dürfte passen, kauf aber trotzdem mal 2 neue Düsen zur Sicherheit, falls die altersschwach geworden sind. Auch die Nadel kaufe ich mal neu.
Zur Nadelstellung noch eine Frage: Was ist hier die richtige Position, denn im Handbuch wird nur auf die Nadelstellung des SAWE-Vergasers eingegangen, nicht aber auf die des Bing.
Die Nadel wackelt im Schieber immer ein bisschen - wie siehts denn mit dem Schieber im Vergaser aus? Wackelt der? Einfach mal reinstecken und von vorne und hinten durch die Öffnungen mit den Zeigefingern prüfen ob der Spiel hat.
Nur die Nadel zu tauschen macht hier wenig Sinn - auf jeden Fall muss die Nadeldüse mit getauscht werden, denn nur die hat den starken Verschleiss (da aus weichem Messing).
Wenn Du sonst am Motor keine Veränderungen vorgenommen hast gehört in den 1/24/42 eine 145er Hauptdüse.
Grusz
Bernd
Tja,
ich empfehle Dir dringend die Antwort 5 zu lesen.
Ferner:
Grundüberholung des Vergasers, Verschleißteile neu, Nadeldüse, Düsennadel, Schieber.
An der Hauptdüse verschleißt nichts, die kann nur zu sitzen.
Faak Tillmanns empfiehlt, für diesen Vergaser, Hauptdüse 145, Nadeldüse 1208, Düsennadel auf Position 2
( zweites Loch von oben )
Das nützt Dir aber nix, wenn der Gasi vergnatzt ist.
Daher schlage ich vor, Vergaser komplett auseinander, reinigen, Neue Verschleißteile u Dichtungen,
dann die richtige Hauptdüse rausfinden durch fahren.
Gruß
Ich hatte den link zur Vergleichsliste in Beitrag 26 eingestellt. Du musst einfach nur schauen, da steht alles drin. Jetzt wissen wir also, dass Du die Düsennadel in der falschen Stellung und eine zu kleine Hauptdüse fährst...
Ja, laut Liste. Nur müsste die Kerze bei zu kleiner HD und zu tief hängender Nadel eher weiß sein, weil sehr heiss. Marc schreibt aber von verrußter Kerze.
Dann kriegt die Kiste aus einem anderen Grund entweder zuviel Sprit, oder zuwenig Luft, oder beides.
Zuviel Sprit: Schwimmernadelventil verschlissen/undicht, Schwimmer undicht/zu schwer oder nicht korrekt in die Schwimmernadelnut eingerastet, oder falsche Nadel.
Zuwenig Luft: Lufi zu weit/bis Anschlag aufgeschoben, Lufi verdreckt/Drahtgewebe verrostet, Schieberklappe zu lose, dass die sich bei Vibration schliesst,
Verbindungsschlauch Tank/Vergaser verdreht/geknickt/plattgedrückt, Lappen im Rohr oder Schlauch vergessen, Mäuse- oder Wespennest drin,
Yorkshire-Terrier versehentlich angesaugt .....
ZZP stimmt ? Mit Strobo bei Drehzal testen ! "S" statisch testen ist wenig sinnvoll !
Gruß,
Sascha
So, meld mich mal wieder!
Erstmal sorry, die Liste hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm...
Habe jetzt die 145er Düse, ne neue Nadeldüse und ne neue Nadel eingebaut.
anschließend gab es eine Probefahrt, habe davor kurz noch das Standgas richtig eingestellt und los gings. Doch nach nem Meter bemerkte ich, dass ich auf Halbgas keine Leistung hab, das Phänomen verbesserte sich leicht mit steigender Motortemperatur, jedoch verschwand es nicht, also hab ich mit nem Kumpel n bisschen an der Leerlaufeinstellbschraube und der Luft-Regulierschraube rumgedreht. Dadurch konnte dieses Phänomen bei warmem Motor verbessert werden, bei kaltem Motor ist es aber nach wie vor komisch, ist aber warscheinlich ne Einstellungssache.
Nun hat die Maschine aber gefühlt mehr Leistung, d.h. mehr Durchzug.
Das Problem mit 60 km/h im 3. Gang und maximal 80 km/h im 4. Gang hat sich jedoch nicht verbessert.
Die Zündkerze war nach 10 km wieder schwarz.
Das Einzige was ich mir noch vorstellen könnte, wäre, dass es irgendwie am Schwimmer liegt, denn folgendes habe ich ja schon alles geprüft:
- Luftfilter sitzt ca. 15 mm auf dem Schlauch unter dem Tank, Luft kommt durch, wenn man reinpustet
- Tank hatte ich schon offen und bin so rumgefahren, zwecks keinem Spritablauf
- Auspuff ist der gleiche wie seit immer (damit ist sie schon 110 km/h gefahren)
- Vergaserteile neu
- Zündnagel reingedrückt
- Kein Spritfilter o.ä.
- Zündkerze gewchselt
Hi,
die Gemischschraube verstellt man nur bei Betriebstemperatur. Eine Viertelumdrehung verstellen und hören was der Motor macht. Dreht er langsamer, wieder zurück, dreht er höher, die Drehzahl mit der Leerlaufanschlagschraube am Schieber wieder runter regeln. So lange einstellen, bis die Drehzahl nicht mehr steigt.
Fliehkraftregler verstellt korrekt?
Heiko
Hängt die neue Nadrl wieder auf 4?
Das wäre zu fett.... gerade mit der 145er Düse.
Gruß
Stefan, der Einzylindär
Am Fliehkraftregler habe ich nichts verstellt oder gemacht, die Nadel habe ich auf Posoition 2 gesetzt.
Gruß Marc
Marc,
1. hattest du den Vergaser komplett auseinander und hast ihn auch gereinigt?
(Falls nicht: Jetzt!)
2. hast du Leerspiel am Gaszug und zwar am Gaszugdeckel?
3. geht der Schieber bei geöffnetem Gashahn bis ganz nach oben?
4. schnalzt der Schieber nach unten?
5. ist der Mischkammereinsatz unten oder ist er etwas hoch gewandert und versaut Dir gerade alles?
(Vergaser in ausgebautem Zustand von der Luftfilterseite betrachten. Dort wo der Schieber runtergeht ist der Mischammereinsatz. Mach davon mal ein Bild.)
Falls es das alles nicht ist, geht es bei dem Thema Zündfunken weiter.
Kerze raus, im Kerzenstecker gegen Zylinder halten.
Der Funke muss stark und gut zu sehen sein. Er muss regelmäßig erscheinen.
Wenn du kräftig kickst, muss das sozusagen knattern.
Clemens
Den Vergaser habe ich so gut wie möglich gereinigt, Leerspiel am Gaszug ist kaum vorhanden, Schieber geht ganz nach oben.
Der Schieber schnalzt auch einigermaßen schnell runter, das dürfte passen.
Anbei ein Bild des Mischkammereinsatzes.
Fällt Dir NICHTS Ungewöhnliches am Mischkammer-Einsatz auf ?
Moin,
Deine Leerlaufanschlagschraube ist viel zu weit reingedreht, wenn das Bild die Einstellung zeigt,
mit der Dein "Standgas richtig eingestellt" ist/war.
Damit steht Dein Schieber viel zu weit offen.
Wenn das nötig war, damit sie nicht ausgeht, ist Dein Leerlaufgemisch total daneben.
Wie es richtig geht - siehe Heiko in #36
Der Schieberspalt sollte weniger als 2mm betragen, wenn Dein LL-Gemisch korrekt eingestellt ist.
Damit soll sie betriebswarm gleichmäßig und zuverlässig vor sich hin tuckern.
Falls sich das partout nicht einstellen lässt: Welche LL-Düse ist drin ? Sollte "35" sein.
Ein Bild von Deinem Schieber (von der Lufi-Seite aus) wäre evtl. auch aufschlussreich.
Gruß,
Sascha
Oder musste die Gemischschraube so weit rein, damit die Drehzahl runter kommt, weil der Schieber wegen hochgewandertem Mischkammereinsatz nicht ganz runtergehen kann... ? :o
Gruß
Stefan, der Einzylindär
So schlecht sieht die Lage des Mischkammereinsatzes jetzt nicht aus.
Allerdings kann ich wegen der Perspektive nicht ausschließen, dass der doch übersteht.
Dafür spricht auch, dass die Leerlaufanschlagschraube heftig reingedreht ist.
Da hat der Sascha recht.
Mach mal folgendes:
1. Foto wie jetzt, aber so, dass der untere Teil des Ansaugtraktes auch das unterste Teil des Fotos ist.
2. Dann:
a) Leerlaufanschlagschraube komplett wegdrehen.
b) Schieber einführen.
c) Nochmal ein Foto wie oben 1.
So und jetzt zur Theorie der schonenden Nachsetzung eines Mischkammereinsatzes:
1. Der Vergaser wird in eine Schraubstock eingespannt. (Lappen drum und nicht zu fest.
2. Ein geeigneter Hammer (500gr. Hammerkopfgewicht aufwärts) bereits gelegt.
3. Eine auf den Mischkammereinsatz passende Nuss mit Verlängerung.
4. Ein Heißluftfön mit Temperatursensor oder zusätzlich ein Temperaturmessgerät.
5. Vergasergehäuse auf 90 bis 100 Grad erhitzen.
6. 1 Prellschlag von oben auf die Verlängerung über die Nusss auf den Mischkammereinsatz und
7. kucken. Hat sich was bewegt?
Und noch was: Lins mal von oben auf den Mischkammereinsatz. Da müsste eine Zahl eingraviert sein.
Und hier noch eine Beschreibung dieser wanderende Mischkammerseinsatz:
https://w6rec.com/adjusting-the-2-bing-carbs/ (https://w6rec.com/adjusting-the-2-bing-carbs/)
Werde nachher einmal versuchen ein besseres Bild des Mischkammereinsatzes zu machen.
Jedoch ist mir aufgefallen, dass in meinem Schieber ja so eine Einkerbung drin ist, die n bisschen fertig aussieht (Bild in Beitrag #29). Kann es sein, dass daher die Leerlaufschraube soweit reingedreht werden muss? ???
Gruß Marc
JA
Moin,
jetzt muss ich ja doch mal fragen, da ich zum ersten Mal von diesen wandernden Einsätzen höre und lese.
Wodurch wandert dieser Einsatz nach oben, durch Vibrationen, Mondanziehungskraft, Bedienerfehler, oder wie..? Und zwar offensichtlich ziemlich einfach so, um ihn dann aber mit dem Hammer wieder an seinen ursprünglichen Ort zu kloppen? Raus quasi einfach, zurück dann mit roher Gewalt?
Ich frage deshalb, da ich bislang nur Vergaser kannte verschiedenster Hersteller, wo eben die Nadeldüse (Mischkammereinsatz) mittels Mischrohr/Hauptdüse gegen eben diesen Einsatz geschraubt und dieser somit fixiert wird.
Oder reden wir aneinander vorbei? Oder meint ihr gar nur diesen Aluteil, wo die Nadeldüse drin steckt? Diese kann dann doch aber auch nur wegen überflüssiger Kraft beim Anziehen des Mischrohrs nach oben wandern, oder?
Beste Grüße
Amir
Hi Amir,
niemals nicht mit roher Gewalt!
Prellschlag bedeutet, dass du den 500gr- Hammer zum "Tupfen" benutzt.
Diesen Mischkammereinsatz gibt es in verschiedenen Varianten (https://www.oldtimervergaser.de/de/moped-bing-vergaser-teil-duesennadel-dn-4821-4828-6217.html).
Manche davon haben eine Mischkammerhalteschraube, andere nicht.
Alle /3-Bing-Vergaser haben aber einen Zerstäuber.
Der ist quasi Teil des Mischkammereinsatzes
Da kannst du bei Klaus Faak, der wirklich gut ist, oder anderen vergeblich suchen.
Den gibt es angeblich nicht. ;D
Ein Bild habe ich angehängt; trotzdem. ;D ;D
Wie du sehen kannst, hat der eine Feinverrippung.
Diese Feinverrippung findet in dem Vergasergehäuse selbst ihr Gegenstück.
Das Ding kann nach oben wandern.
Ganz einfach deshalb, weil unterschiedliche Metalle sich unterschiedlich ausdehnen.
Kommen dann Dreck, Vibrationen und Jahrzehnte hinzu,reicht das schon.
Mach mal die erbetenen weiteren Foto`s.
Clemens
stimmt alles betr. Mischkammereisatz, aber auf dem Foto sieht man nicht ob er zu hoch steht.
Mach noch ein Foto genau orthograd (so nennen es die Mediziner),also durch den Gemischkanal, sodass die Öffnungen genau hintereinander stehen (vorne - so wie oben gross, hinten kleiner da weiter weg... oder etwas nach unten versetzt, sodass die Zentralstrahl des Fotos grad über den Einsatz gehtdann sieht man es. Die Feinverzahnung darf nicht herauslugen, muss gerade genau versenkt sein im Gehäuse
Bedenke: der hat 60 Jahre Zeit zum Hochwandern...runter soll er schneller
Und was bedeutet jetzt in der Beschreibung auf der verlinkten Seite "Gewinde M10x1"? Sind die Einsätze verschraubt im Gehäuse? Aber dann Prellschlag?
Ich blicke nicht mehr durch... ???
Ich glaube jetzt hab ich`s. Die Nadeldüse wird von unten in diesen Mischkammereinsatz geschraubt (M10x1). Heißt also, der Kammereinsatz als solches wandert durch das Gehäuse nach oben, mit ihm die Nadeldüse.
Prellschlag also lediglich auf den Einsatz. Aber ist der denn innen im Gehäuse in seinem Sitz begrenzt, oder kann man ihn theoretisch auch zu tief einschlagen? Ich denke, ich würde da mit Schraubstock drangehen und pö a pö absenken.
Gruß
Amir
Im Betriebshandbuch ist ein Schnittbild, da siehst Du es ganz gut wie der Sitz begrenzt ist.
Ob jetzt mein Schraubstock zu massiv ausgeführt, oder mein Gefühl zu gering ausgeprägt ist lass ich mal offen...
Ich würde es jedoch lieber mit leichten Schlägen zurück schlagen, oder ner kleinen, langen Schraube mit großen Scheiben und nem Schraubendrehergriff mit passender Nuss einziehen...
Aber jeder wie er will bzw. kann.
Gruß Heiko/2
So, nun die Bilder zur Höhe des Misckammereinsatzes. Zusätzlich noch ein Bild mit dem eingesetzten Schieber. Jedoch muss ich sagen, dass aus meiner Sicht die Höhe eigentlich passen dürfte...
Gruß Marc
Nur eine Vermutung,
kann es sein, dass bei deinem Schieber die Nase fehlt und er um 180Grad verdreht eingebaut ist... oder der Schieber sogar falsch? Die kleine Schräge an der Seite muss auf der Leerlaufschraube aufsitzen.
Heiko
Hallo,
gibt unter "Wandernder Mischkammereinsatz???" begonnen 2004 von Rütz und weitergeführtem Thread 2008/2009 Bilder vom Mischkammereinsatz. Habe mich damals um gute Bilder davon bemüht ;D
LG Ekki
Mischkammereinsatz steht m.E.NICHT zu hoch. Nicht draufhauen ;D
hingegen mach mal Fotos vom Schieber...
Der Mischkammereinsatz sieht gut aus.
Der Schieber nicht. Der steht mir zu hoch.
Heiko`s Frage musst du nachgehen.
Macht das eigentlich metallisch Klack, wenn du den Gaszug am Lenker ausgehängt hast und den Schieber nach unten schnalzen lässt.?
schon neue Nadeldüse und Düsennadel gekauft uind eingebaut?
ZitatHabe jetzt die 145er Düse, ne neue Nadeldüse und ne neue Nadel eingebaut.
Post vom 16.04.2022
Schaut mal auf die Ausschnittsvergrößerung.
eben !
falscher Schieber oder falsch drin und zudem angeknabbert
Fotos vom (ausgebauten Schieber !
Hier noch Bilder des Schiebers, eine Nummer kann ich nirgends drauf erkennen.
So richtig Klack macht das nicht, wenn ich den Schieber nach unten schnalzen lasse, kann aber auch damit zusammenhängen, dass nach dem Reinigen nun alles entfettet ist, und eventuell nun etwas "klemmt"
Das ist doch ein falscher Schieber!?... normalerweise ist dort, wo die Leerlaufdrehzahlschraube anschlägt auch eine Schräge und keine vergnaddelte Ausbuchtung.
Heiko
Das hier ist der Richtige.
Heiko,
könntest recht haben!
Das ist Deiner in einer Ausschnittsvergrößerung.
Der hat quasi eine Stützanbohrung für die Standgaseinstellschraube. (Huddel Brassel Murks)
Tu uns den Gefallen und investiere die 40 € in einen neuen Schieber (Bing Vergaserschieber 22-470)
Bei einem Schieber hat im Übrigen nichts zu klemmen. (Wobei ein wenig PTFE-Spray vor Einbau nicht schadet)
Der muss auch komplett trocken von der Feder angetrieben nach unten schnalzen.
Das Klack hört sich richtig an, wenn du denkst, dass du deinen Finger nicht darunter haben willst.
Clemens
PS: Rolf, wieso könnte?
Gut, glaub da macht n neuer Schieber wirklich Sinn. ;)
Meld mich dann mal wieder wenn ich des Ding eingebaut hab, wie sie dann läuft.
Gruß Marc
Zitat von: cledrera am 24 April 2022, 18:36:16Das ist Deiner in einer Ausschnittsvergrößerung.
Der hat quasi eine Stützanbohrung für die Standgaseinstellschraube. (Huddel Brassel Murks)
Tu uns den Gefallen und investiere die 40 € in einen neuen Schieber (Bing Vergaserschieber 22-470)
Bei einem Schieber hat im Übrigen nichts zu klemmen. (Wobei ein wenig PTFE-Spray vor Einbau nicht schadet)
Der muss auch komplett trocken von der Feder angetrieben nach unten schnalzen.
Das Klack hört sich richtig an, wenn du denkst, dass du deinen Finger nicht darunter haben willst.
Clemens
PS: Rolf, wieso könnte?
weil es Heiko ist
Verstehe.
Da hast du Recht. ;D
mir gefällt der alte auch nicht...sieht irgendwie falsch aus...
Clemens hatte das auf vorherigen Bildern angedeutet.
Neuer Schieber, ob dann alles gut ist wird man sehen
Zitat von: cledrera am 24 April 2022, 18:36:16Der hat quasi eine Stützanbohrung für die Standgaseinstellschraube.
Sowas kommt übrigens vom Binärgas (Auf/Zu).
Einfach den Gasgriff gefühlvoll öffnen/schließen und nicht zurück schnappen lassen.
MfG
Eppo,
mag durchaus sein.
Jedenfalls fehlen bei dem "komischen" Schieber die zwei Abschrägungen an dem höheren Teilbereich des Schieberbodens komplett.
Daher sieht mir das eher so aus, als ob da jemand gewollt etwas angekörnt hat, damit der Schieber überhaupt runter kommt und einstellbar ist.
Ja Clemens, sowas kann auch sein. Solche Einschläge kenne ich vom R35-Vergaser (SUM/spätere BVF), wo der Schieber linear auf die Standgasschraube trifft.
Hin oder her, ein neuer Schieber muss da rein.
Zitat von: Eppo am 24 April 2022, 18:55:44Sowas kommt übrigens vom Binärgas (Auf/Zu).
Einfach den Gasgriff gefühlvoll öffnen/schließen und nicht zurück schnappen lassen.
dann geht aber Clemens' Schnalztest nicht :)
Ist ja nur ein Test und nicht Dauerbetrieb ;D
den Test mach ich einmal nach Vergaserzusammenbau, nachdem ich den Gasbowdenzug eingehangen habe und bevor ich den Vergaser wieder an den Flansch von ZK anschraube.
Zitat von: rolf am 24 April 2022, 18:50:18weil es Heiko ist
Rührend... :-*
ZitatIst ja nur ein Test und nicht Dauerbetrieb ;D
:muhaha:
Gibt der Schieber denn bei Vollgas den gesamten Durchgang (Venturi) frei?
Wie der Schieber unten aussieht und ob er korrekt aufliegt, ist doch für die nicht erreichte Volllast erstmal zweitrangig, oder nicht?
Ach... hier ging es um Volllast?
na dachte ich doch, oder nicht? Von den einst mit Rückenwind und viel Heimweh erreichten 100 km/h (was ja auch schon nicht der Heuler ist) sind es jetzt man gerade 80
Zitat von: RTwenty7 am 24 April 2022, 20:53:18Gibt der Schieber denn bei Vollgas den gesamten Durchgang (Venturi) frei?
Wie der Schieber unten aussieht und ob er korrekt aufliegt, ist doch für die nicht erreichte Volllast erstmal zweitrangig, oder nicht?
aber nicht ob der Ausschnitt (Venturi)n bei Vollgas auch Vollgas macht
Habe es jetzt mal endlich zeitlich geschafft wieder alles zusammenabuen, nachdem ich einige Schwierigkeiten hatte, jedoch habe ich ein neues Problem. :(
Habe mit dem Schieber auch gleich einen neuen Gaszug und Feder gekauft und wollte alles zusammenbauen, als ich merkte dass der neue Gaszug zu kurz ist. Also habe ich versucht ihn einzukürzen, wobei ich ihn geschrottet habe. Also nen neuen gekauft, gleich 15 cm länger für den hohen Lenker, aber auch hier ist der Draht zu kurz und im Leerlauf gibt die Maschine mir zu viel Gas. Habe auch schon die Gaszugeinstellschraube entfernt um mehr Draht zu haben, wobei er aber immer noch zu kurz ist, habt ihr da eine Idee wie ich das lösen kann?
Die Gaszüge sind beidesmal von Uli´s.
Eine Probefahrt konnte ich aufgrund der Thematik noch nicht machen.
Bei meiner Maschine hatte der Vorbesitzer wohl ein ähnliches Problem. Er hat dann die Bowdenzughülle mit einem Seitenschneider gekürzt, um genug Länge für den inneren Zug zu haben. Sieht nicht professionell aus, aber für einen ersten Test genügt das wohl.
Aussenhülle am besten mit Dremel und Trennscheibe kürzen, Endkappe drauf, fertig.
Gibt's manchmal noch in Fahrrad- und Mofa-Läden.
Gruß,
Sascha
Du hast den Vergaser mit dem Bogen auf dem Gasschieberdeckel. Kann sein, dass die Züge gerechnet sind für Deckel ohne Bogen (gab beides, welcher für welchen Vergaser original ist weiss ich nicht auswendig.
Kann aber auch sein, dass die Züge für beide nicht passen, oder nicht für Deinen Lenker.
Wie auch immer: passende Züge gibts eigentlich nur per Zufall...daher besser selber machen...
Entweder Hülle und Seele als Meterware kaufen und an beiden Enden die Nippel anlöten so dass es passt....oder Du nimmst einen längeren Zug, knipst den untern Nippel ab ziehst die Seele raus, kürzt die Hülle, führst die Seele wieder ein und lötest den Gaszugnippel am richtigen Ort an.
Kauf Dir eine Sortimentschachtel Lötnippel, Seelen in verschiedenen Dicken für die verschiedenen Züge (1,5 mm, 1,8 mm) etc. Hüllen dito, damit sparst Du über die Jahre viel Geld, und hast immer passende Züge
ODER (quick & dirty) Hülle kürzen. Mir wär das mit dem Dremel zu riskant, plötzlich kratzt Du die Seele an... mit einem guten Seitenschneider kannst Du jeweils eine halbe Windung schneiden, dann aufbiegen weiter ein schneiden...bis es passt
ZitatMir wär das mit dem Dremel zu riskant, plötzlich kratzt Du die Seele an...
Rolf - Seele natürlich vorher 'raus. ::)
Du lässt ja auch nicht die Socken an, wenn Du Dir die Zehennägel schneidest ;D
Gruß,
Sascha
Moin,
Zitat von: rolf.soler am 11 Mai 2022, 20:32:39Du hast den Vergaser mit dem Bogen auf dem Gasschieberdeckel. Kann sein, dass die Züge gerechnet sind für Deckel ohne Bogen (gab beides, welcher für welchen Vergaser original ist weiss ich nicht auswendig.
Kann aber auch sein, dass die Züge für beide nicht passen, oder nicht für Deinen Lenker.
Laut ETL ist ab Werk der Deckel mit dem angegossenem Bogen verbaut. Abhängig vom Lenker, Solo oder Gespann, sollte der passende Zug ausgewählt werden können.
Zitat von: rolf.soler am 11 Mai 2022, 20:32:39Wie auch immer: passende Züge gibts eigentlich nur per Zufall...daher besser selber machen...
Ich hatte bzw. habe bei meiner R 26 und auch der ex. R 27 noch nie(!) Probleme den passenden Zug zu bestellen und auch zu bekommen. Grundsätzlich muss vorab geprüft werden, welche Konfiguration vorhanden ist. Im Laufe der Jahre kann der Schieberkammerdeckel getauscht worden sein, oder der Lenker von Solo auf Gespann. Dann gibt es noch die Möglichkeit, dass irgendein, irgendwie passender Lenker montiert wurde und schon passt es nicht mehr.
Deshalb sehe ich keinen großen Bedarf für mich die Züge selber anzufertigen, zumindest für die BMW. Auch wenn Rolf I. was anderes sagt und Du jetzt auch Rolf II. ;D... Okay, für die Ariel muss ich das jetzt wohl machen. ::)
Auf meiner R 26 war damals beim Kauf ein zu schmaler Lenker montiert. Okay, da passte jeder konfektionierte Zug. Der Lenker sah aber an der 26 nicht stimmig aus und ich wollte unbedingt die Originalform haben. Das war etwas aufwändig zu recherchieren, letztendlich habe ich aber bei Rabenbauer den korrekten Lenker erhalten.
Heiko
Zitat von: 4Taktix am 11 Mai 2022, 09:45:14Aussenhülle am besten mit Dremel und Trennscheibe kürzen, Endkappe drauf, fertig.
Gibt's manchmal noch in Fahrrad- und Mofa-Läden.
Gruß,
Sascha
Kriegt man z.B. in allen Dicken bei Tante Louise.
Der Hauptvorteil beim Selberlöten ist, dass der Zug dann längenmäßig wirklich genau passend gemacht werden kann. Bei der V-Bremse finde ich schon zwei Zentimeter zuviel oder zuwenig bei der Ausssenhülle als störend. Dann schiebt sich der Zug immer in eine Stellung, wo er entweder oben am Lampenhalter oder in der Mitte am Kotflügel scheuert.
Und beim Gaszug gibt es nix von der Stange für mich. Das liegt am Magura-Sportgasgriff, der nicht Serie ist.
Wer einmal von einem gekauften Zug enttäuscht oder in eine gefährliche Situation (Bremse!) gebracht wurde, lötet sowieso selber.
Jan
Man muss nur aufpassen, dass man keine VA-Seele nimmt - dann keine Chance auf Löten !
Und: LÖTEN !!! nicht mit 30 Watt etwas Zinn auf's Ende schmieren .....
Ich kann das zwar und hab auch einen amtlichen Lötkolben, bevorzuge aber Schraubnippel für Gas + Kupplung.
Diese Seelen kaufe ich dann mit jeweils nur dem einen Nippel (am "unteren Ende") in der passenden Dicke.
Bremszug gibt's alle Jahre neu, fertig konfektioniert, auch wenn der "alte" noch "geht".
Bei Bremse gibt's kein Larifari !
Gruß,
Sascha
Zitat von: 4Taktix am 12 Mai 2022, 09:40:42Man muss nur aufpassen, dass man keine VA-Seele nimmt - dann keine Chance auf Löten !
...
Bitte diese Aussage noch nachträglich als z.B. eigene Unfähigkeit kennzeichnen und nicht so absolut darstellen!
VA lässt sich sogar sehr gut weichlöten aufgrund des Nickelgehalts.
Ich habe bisher alle meine Bowdenzüge selbst gelötet. Für Motorräder habe ich meist verzinkte Seelen genommen für die Feststellbremzüge von Autos VA-Seelen. Letztere sind um einiges dicker und VA habe ich nur genommen, weil die diese beim Auto eher im Spritzwasserbereich liegen und dann nicht so schnell gammeln.
Gruß Tino
Ach Tino ....
ich hab mich schon gefragt, was los ist - fast gar kein Gestänker von Dir in letzter Zeit.
Aber jetzt ist ja wieder alles "normal" ....
Gruß,
Sascha
Ist kein Gestänker, aber solche Aussagen kann man nicht so stehen lassen, wenn sie nicht stimmen und wohl nur auf eigener schlechter Erfahrung/Unfähigkeit beruhen.
Ein anderer, der es vielleicht hinbekommen würde, wäre durch so eine falsche, absolute Aussage vielleicht abgeschreckt es selber mal zu probieren.
Ich weiß dass man keine Fingerlinge über Fäustlinge anziehen kann und da würde ich persönlich auch nicht widersprechen.
;D
"Think outside the box !"
Gruß Tino
AMEN :rip:
Ihr zwei könnt Euch jetzt einen löten. ;D
:prost:
Dann bring' ich vorsichtshalber mal "Lötwasser" mit ;D
Die letzte Flasche Scotch ist gerade am Montag nach zähen, monatelangem K(r)ampf alle geworden. Reicht erstmal wieder für min. 2 Jahre.
Ich stelle lieber erstmal nur auf "Edle Tropfen" um ;D
MfG Tino
Zitat von: Tino am 12 Mai 2022, 17:29:06Ich stelle lieber erstmal nur auf "Edle Tropfen" um
Hi Tino,
in Nuss
Grüßle Frank
Zitat von: bemwenesu am 12 Mai 2022, 18:07:56in Nuss
und zwar geistreich! ;) Meine Fresse, manche Sprüche sind wohl für immer in die Hirnrinde gebrannt...
Stimmt !!!
Manche Musikstücke auch.
So verbinde ich immer noch das super Musikstück ,,Take Five" mit BMW.
Häh?
Hi Schorsch,
und dazu
Richtig !
Ich kann auf die Nuss bei DER Musik gut verzichten, der edle Tropfen reicht.
Tschuldigung fürs abschweifen.
Gruß
Oma und Opa hatten dank Westverwandschaft schon damals "Edle Tropfen" und wir Enkel durften schon weit vor 16 Lenzen mal abends nachm Baden naschen ;D
Den zugehörigen Werbespruch haben wir dank Westfernsehen auch verinnerlicht.
Tja, und nun bin ich der (Fahrer von) Opa(s BMW).
Achne, is ja der Spruch für eine andere Werbung ;D
Aber die Bonbons hatte Opa auch immer in der Schublade am Sessel versteckt.
MfG Tino
Zitat von: 4Taktix am 12 Mai 2022, 09:40:42Man muss nur aufpassen, dass man keine VA-Seele nimmt - dann keine Chance auf Löten !
Und: LÖTEN !!! nicht mit 30 Watt etwas Zinn auf's Ende schmieren .....
Ich kann das zwar und hab auch einen amtlichen Lötkolben, bevorzuge aber Schraubnippel für Gas + Kupplung.
Diese Seelen kaufe ich dann mit jeweils nur dem einen Nippel (am "unteren Ende") in der passenden Dicke.
Bremszug gibt's alle Jahre neu, fertig konfektioniert, auch wenn der "alte" noch "geht".
Bei Bremse gibt's kein Larifari !
sorry, ich kommt kurz aufs Thema zurück, bitte entschuldigen
Der einzige Bremszug bei dem mir je der Nippel abgerissen ist, war ein konfektionierter vom Edelhändler
Und ich finde es auch viel einfacher, Nicht-VA-Seelen zu löten
Schraubnippel finde ich auch praktisch, unterwegs dabei
Am geliehenen Oldizweirad vom Kumpel ist mir auch mal der Nippel vom Kupplungszug geflutscht.
War auch ein gekaufter Zug. Nippel und Seele wurden wohl einfach im Lötbad verbunden. Kein Krönchen ala Hertweck war an der Seele zu erkennen. Klar, mit Krönchen wäre es ja auch nicht passiert.
Genau wegen so einer unsicheren Kaufware löte lieber ich selber.
MfG Tino
Die Krönchen gibt es fast nie bei den gekauften
es ist ein Trugschluß zu glauben das das Lötzinn die Seele hält (frei nach Luther)....die krone hält die Seele.....und damit die sich nicht wieder zusammen legen kann werden die Zwischspalte der Krone mit Zinn gefüllt
das hast Du jetzt schön erklärt (im Ernst). Endlich verstehe ich warum meine gelöteten Züge trotz mässiger Lötkenntnisse halten.
Bin mal wieder dazugekommen etwas am Motorrad zu machen.
Ein Louis Motorradshop ist leider zu weit weg.
Habe leider auch nichts zum Hartlöten, deshalb habe ich den Zug gekürzt und wieder anlöten lassen - nach 5 Minuten wars wieder weg.
Habe dann noch einen Gaszug von einem anderen Hersteller gekauft - die Länge war wieder anders und es passte wieder nicht.
Habe dann bei einer Motorradwerkstatt angerufen, wobei diese meinten, dass die Löterei nicht hebt und man einfach die passende Länge braucht.
Leider habe ich den Sportgasgriff von Magura, bei dem nur so angelötete schmale Nippel verwendet werden können und keine einfachen geschraubten oder so :(
Habe jetzt gegoogelt und gefunden, dass man sich für 60€ den Zug indivduell richtig kürzen lassen kann, ist das noch die einzige Möglichkeit.
Würde das jetzt noch gern Richten und dann schauen dass die Geschichte mit dem Vollgas funktioniert, und dann wird die Karre eh verkauft, habe leider keine Zeit mehr mit Maschinenbaustudium und gleichzeitig ner Ausbildung da immer rumzuschrauben und da immer wieder Geld reinzustecken weil alle 300 km was verreckt.
Hartlöten?
Die Nippel werden weich gelötet. Kann ja sein, dass es problematisch ist die Kupplungs- und Bremszüge selber zu löten - bei einem Gaszug ist das Löten des Nippels eigentlich keine große Sache - es braucht hier meiner Meinung nach auch keine Edelstahlseile und Teflonzüge.
Es ist ein Gaszug - da sind die Kräfte auf das Nippel eigentlich nicht sehr groß.
Die Information von der "Motorradwerkstatt" ist ein guter Hinweis darauf an diese Werkstatt keine Aufträge zu vergeben
Bernd
ja ganz normales Löten....Seelen aus normalem Stahlseil, Hüllen als Meterware und Nippelsortiment vom Mopedhändler, Lötzinn vom Conrad oder so und besser ein kleiner Gasbrenner (<20€ Baumarkt oder Conrad oder amazon...) wies geht steht z.B. im Hertweck (empfehlenswertes Buch Kupferwurm/Besser machen um die 35€) oder sicher auch irgendwo im Forum...
Das hält, sogar besser als die fertigen Züge und Du legst die 60€ besser so an...Du kannst in Zukunft viel Geld sparen.
Und Du kannst die hülle auch ohne all das kürzen (s.oben Seitenschneider oder Dremel...)
Aber wenn Du keine Zeit und oder Geduld mehr hast, ist das schon OK. Nur ist das hier eher ein Schrauber/Bastlerforum, wir suchen da Lösungen
Moin,
Zitat von: rolf.soler am 30 Mai 2022, 20:55:45Nur ist das hier eher ein Schrauber/Bastlerforum, wir suchen da Lösungen
Naja, Bastlerforum ist ja schon etwas despektierlich. ;D
Zitat von: marc_rbr am 30 Mai 2022, 16:51:19...immer wieder Geld reinzustecken weil alle 300 km was verreckt.
Nun ja, einmal grundlegend vernünftig gemacht läuft so eine R 25/3, wie jedes andere alte Fahrzeug auch, ordentlich... hat was von die "alten Karren sind unzuverlässig". Man muss "nur" bereit sein sich darauf einzulassen und den Willen haben sich einzuarbeiten damit es irgendwann rund läuft.
Kann Dich aber verstehen, wenn einen die Lust verlässt, das Geld nicht ausreichend vorhanden ist, andere Reize des Lebens locken und die Ausbildung im Vordergrund steht. Allerdings ist die Schrauberei, zumindest für mich, eine willkommene Abwechselung und Ausgleich zum zeitweisen Ausblenden der Verpflichtungen des Lebens... okay, man muss das wollen und jeder tickt anders.
Schließe mich Heiko an. Meine /2 lag während des Studiums auch immer mal wieder Mobate (oder auch mal ein Jahr) in der Ecke. Heute bin ich froh, dass ich nicht verkauft habe. Dennoch kann ich Deine Überlegungen gut verstehen. Hatte ich auch, nur anders entschieden!
Gruß
Jan.
Genau wie bei mir. Meine R25 habe ich vor 25 Jahre gekauft. Damals zum laufen gebracht aber es was gleich immer etwas falsch. Zerlegt und eine Restauration angefangen. Dann kamen andere sachen, Haus kaufen, Kinder, Beruf, andere Hobbies. Und jetzt bin ich plötzlich wieder enthousiast und froh das ich das wertlose Ding damals nicht weggetan habe.
Dachte ich melde mich nochmals, obwohl es jetzt ja schon arg lang her ist...
Habe den gekürzten Zug nun schon vor längerem eingebaut, und sie lief bzw. läuft nach wie vor nur 80 km/h.
Ich hatte und habe also keine Ahnung warum sie nicht richtig läuft.
Bis vor 3 Wochen war ich also fest dran sie zu verkaufen (den Verkaufstext hatte ich schon geschrieben).
Letztendlich habe ich das Moped nun aber wieder bei meinem Opa reingestellt, mit vollem Tank,... - sodass ich sie nun dort die nächsten Jahre stehen lassen kann und wenn ich mal wieder Zeit, Lust und mehr Geld dafür übrig habe daran weiterschrauben bzw. sie mal komplett restauriern kann.
Vielen Dank an das Forum, vorallem an die, die mir hilfreiche Tipps gegeben haben um doch einige schöne Kilometer mit der Maschine gehabt zu haben (insgesamt um die 4000 km).
Mal sehen wann ich mal wieder in die aktive (alte) Einzylinderszene einsteige, werde mir nämlich jetzt warscheinlich erst mal eine neuere Einzylinder F 650 (ST) kaufen.
Grüße Marc
Wo wohnst Du denn in BW?
Marc,
,,die nächsten Jahre dort stehen lassen"
Solltest Du Dich wirklich dazu entschließen, mach den Tank wieder leer, dann mit
Ballistol oder sowas innen einsprühen.
Die Karre aufbocken, Ölwechsel machen, auch Getriebe- Antriebsöl, Batterie raus,
Zündkerze raus, etwas Öl in den Zylinder geben, durchtreten, Kerze wieder rein.
Die Karre putzen und mit Öl konservieren. Sprühöl in den Schalldämpfer geben, öligen Lappen rein stopfen.
Altes Laken drüber, gute Nacht.
Ich wette, dass Du in einigen Jahren froh bist, sie nicht verkauft zu haben.
Und, verkaufen geht immer nur einmal.
Gruß
Marc ich kann das gut verstehen und finde deine Entscheidung absolut richtig. Abstellen, abwarten. Irgendwann kommt wieder der Spaß!
Ölwechsel brauchts für mich nicht mal. Aber Sprit raus und bisschen konservieren solltest du!
Und dann: bis in ein paar Jahren!
Viele Grüße!
Jan.
Die Frage von Heiko zu beantworten, wäre aber sicher nicht verkehrt.
Abstellen mit guten Erinnerungen macht mehr Spaß. ;D
Wohne in Kohlberg, Lkr. Esslingen, nahe Metzingen.