BMW Einzylinder-Forum
ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Die Elektrik und der Kupferwurm ... => Thema gestartet von: Pfannen-Meister am 17 November 2005, 09:16:51
Die Platine im Lampengehäuse ist mit diesen wenig vertrauenserweckenden Blechlaschen im Lampengehäuse befestigt.
Wie es aussieht bin ich zwar der Erste, der die an diesem Lampentopf aufbiegt, aber ich glaube, daß die Dinger keine lange Lebensdauer haben.
Gibt es eine alternative Befestigungsmöglichkeit der Platine im Lampengehäuse ? Ich weiß, daß die Profis unter Euch Schrauben reinschweißen und die Platine dann mit Muttern befestigen - das ist für mich aber leider nicht zu realisieren :(
Danke für Eure Tips.
Der Pfannen-Meister
Hi Pfanni,
ist ein echt doofes Patent, das stimmt :(
Wenn du vorsichtig bist, dann kannst du die Laschen 2-3 Mal auf/zu biegen, bevor sie brechen.
Soweit ich mich erinnern kann hatte Ulli (?) so Nachbausätze an Laschen im Angebot, welche man in den Topf einschweißen/einlöten könnte...
Ich denke aber dass die Lösung mit den Schrauben die Beste ist
Gruss,
Karl
Naja, doofes patent...
aber bei einer durchschnittlichen Zündschlosslebensdauer von ca 80000 km wären 2-3mal (es sind mehr!) auch mehr als 200000km Haltbarkeitsdauer, das ist nicht wenig, spätestens nicht für die 50er jahre.
Rolf L(anze)
Jetzt fang ich auch schon damit an: Das Thema hatten wir (wie so vieles) schon mal. Guckst Du hier:
http://www.bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=1125.msg7841#msg7841
Grüße
Oerlov
Jetzt will ich zu dem Thema auch mal meinen "Senf" beisteuern. In der Lampe von meiner R 67 war nicht mal mehr ein Ansatz von Laschen zu sehen, da habe ich mir wie folgt geholfen: Ich habe "neue Laschen" aus einem Blech "herausgearbeitet". In ein dünnes (ca 2mm-Blech), Größe ca 80 x 80mm habe ich mittig ein Loch in der Größe des Lochs der Lampe gebohrt. Dann habe ich die Laschen von den 4 Ecken her zur Mitte eingeschnitten und zwar soweit, dass die anschließend um 90Grad abgewinkelten Laschen genau den Abstand der sich gegenüber liegenden Schlitze in der Platine hatten. Ich hatte die Laschen zunächst etwas breiter gelassen, um eine Auflage für die Platine zu haben. Dieses fast spinnenartige Gebilde habe ich dann per Schweißgerät in der Lampe festgepunktet. Durch schrittweises Anpassen der Laschenbreite an die Breite der Aussparungen in der Platine, konnte ich genau den richtigen Abstand der Platine vom Lampengehäuse ermitteln und genau den Punkt ermitteln, wo der Zündnagel tief genug drückt. Vorteil dieser Lösung: Wenn die senkrechte Ausrichtung der 4 Laschen nicht ganz stimmt und der Nagel "klemmt" kann man beibiegen. Nachteil: Man braucht Ruhe und Geduld. Bis Jetzt funktioniert meine Bastelei ganz prima.
Gruß Ewald
Moin Männers,
vielen Dank für Eure Tips und Eure Erfahrungen ! Ehrlich gesagt glaube ich, daß mir der Ansatz von Rütz - siehe Link - mit den hochgebogenen Laschen und den Stiften am besten gefällt.
Soetwas hatte ich mir auch schon überlegt, war mir nur über die Umsetzung nicht so wirklich im Klaren.
Ein schönes Wochenende
Der Pfanni