BMW Einzylinder-Forum
ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Die Mechanik und ihre Tücken => Thema gestartet von: Dieter57 am 11 Mai 2021, 20:27:32
Moinsen Ich schon wieder
Folgende Schwierigkeit
Nachdem ich das Vorderrad ausgebaut hatte und dieses jetzt wieder eingebaut habe, dreht sich selbiges schwer, wenn ich die Steckachse anziehe.
Steckachse bis Anschlag reingeschoben alles leichtgängig.
Schon versucht die Klemmschraube vor dem richtig anziehen der Steckachse festzuziehen, ebenfalls beim Anziehen der Mutter Rad wieder schwergängig.
An den Lagern wurde nichts verändert da sie sich mit dem Finger ohne ruckeln oder so drehen lassen.
Einer eine Idee ?
Du musst erst die große Mutter an der Steckachse anziehen danach die Klemmschraube auf der anderen Seite.
Ziehst du erst die Klemmschraube an und dann die große Mutter ziehst du dir die Schwingenholme zusammen.
Wenn dein Rad bei korrekt angezogener Mutter/Steckachse schwergängig ist stimmt die ausdistanzierung der beiden Radlager nicht oder es wurde eine Bauteil/Hülse im Radlagerpaket vergessen.
Bau die Lager aus und stell das Spiel korrekt ein.
Ist das Rad schon länger mit falsch eingestellten Radlager gelaufen würde ich die Lager ersetzen.
Grüße
Tim
Hi Timm
ist mir klar, Erst Steckachse,
Vor der Demontage war alles gut
Den Lagerverschluss hatte ich nicht auf, auch keinen Schlüssel dafür.
dann war es eben vorher schon falsch eingestellt ::)
Oder die Bremse schleift jetzt.
Mal zurückstellen oder erstmal einfach ziehen, damit sich der Kram wieder zentriert.
Die Druckhülse unter der Radkappe hast Du eingesetzt ? richtig herum ? (Bund nach aussen).
Hattest Du das Radkappenblech weg ? Die Druckhülse links fällt einfach raus wenn die Radkappe weg ist...
Druckhülse Gegenseite auch drin ? richtig rum ? (Bund gegen innen)
ansonsten schleifen jetzt entweder entweder die Bremsbacken, oder die Radlager sind (vorher schon wie Rolf sagt) nicht richtig ausdistanziert
Moin Rolf S
den Gedanken mit dem Druckstück hatte ich gestern Abend nach Durchsicht der Ersatzteilliste vom Stemler auch schon.
Werde nachher das Rad nochmal ausbauen.
Meinen Rentnertag wieder in der Garage verbracht.
Die Druckstücke sind beide Seiten vorhanden. Ob die so richtig sind könnt ihr ja bitte auf den Bildern mal schauen.
Wie weit sollte das Druckstück raus ragen ?
Ist das eigentlich normal das am Vorderrad auch diese Verzahnung ist ?
Ob die Bremsbacken innen schleifen habe ich geschaut, da nirgends Schleifspuren und im Gehäuse nur ein Bremsstaub Rand. Also Luft dazwischen.
Bei mir glaube kein Filzring drin. Sieht so nach Simmering aus. An dem schleift auch nix. Sitzt ein wenig tiefer der Rand.
Die Lager mit Finger gedreht ( klar unbelastet ) kann da nichts außergewöhnliches feststellen.
In der Bremsankerplatte sitzt so eine Hülse, ist es normal von Außen etwas tiefer sitzt ?
Morgen Vatertag und alle Stoßdämpfer neu und ich kann nicht fahren. :kopfhau:
ZitatOb die so richtig sind könnt ihr ja bitte auf den Bildern mal schauen.
Könnten wir.
Würden wir.
Aber bitte wo sind die Bilder?
Bilder vergessen
teil 2
Hmm, nichts verkeilt? Radkappe montiert? Man kann die Raeder auch mal austauschen zum Vergleich...
Hi Dappsull
Wenn man die Räder tauschen kann werde ich das mal versuchen.
Verkeilt kann ja eigentlich nicht sein.
Steckachse ist ja komplett durch
Ich seh die Druckhülse unter der Radkappe nicht richtig, also ob die richtig rum drin ist...Der breite Rand muss aussen sein. Ev.Foto ohne Radkappe ?
Hi Rolf S und Ihr
Werde den Deckel nachher abschrauben und Bild machen.
Das Hinterrad habe ich jetzt mal Vorne reingebaut.
Komisch- lässt sich eindeutig leichter drehen ABER
Beim Lesen der RA macht mich folgendes Stutzig
Zum Einstellen werden unterschiedliche Abstandsrohrmaße angegeben
Für Hinterradsteckachse 98 mm und für die Vordersteckachse 80 mm länge
Dann kann es doch eigentlich nicht sein das man die Räder ohne weiteres tauschen kann.
Oder habe ich einen Denkfehler ?
Kaffeepause
Steckachsen sind unterschiedlich lang...
Gruß
Stefan, der Einzylindär
Vorne ist doch die dicke Vorderbremsfuerung auf der Achse.
Unterschiedliche Steckachsen ist mir klar.
Bin am Überlegen wegen der Unterschiedlichen Einstellungen zwischen Hinter- und Vorderrad.
:kopfhau:
Kann es sein das alle Abstände der Lager in der Vorderrad- und Hinterradnabe gleich sind.
Die unterschiedlichen Längen der Abstandshülse zum Montieren nur daraus resultiert auf welche Steckachse man beim Montieren nimmt ?
Dann würde es ja bedeuten das ich eigentlich nur eine Abstandsmontage Hülse für beide Räder brauche wenn ich beide auf nur einer Steckachse einstelle ?
exakt!
Hubi
Oh neeeee ne
Die beiden Abstandsrohr innen und außen immer gleich lang
Einstellung dann nur durch den Abstandsring ?
Lese beim Raben 5,8 mm Und den gibts dann in unterschiedlicher breite ?
Abstandshülse plus Passringe in 1/10mm Stufung.
Ich habe mir eine 80mm Hülse gebaut aus VA Präzisionsrohr 20x1,5mm. Hinten lege ich noch ein altes Kegelrollenlager bei. Dann passt es hinten auch.
Gruß
Stefan, der Einzylindär
Zitat von: Einzylindär am 12 Mai 2021, 16:02:07
Abstandshülse plus Passringe in 1/10mm Stufung.
Ich habe mir eine 80mm Hülse gebaut aus VA Präzisionsrohr 20x1,5mm. Hinten lege ich noch ein altes Kegelrollenlager bei. Dann passt es hinten auchzum Einstellen. Dann brauchst du nur eine Hülse.
Gruß
Stefan, der Einzylindär
ja...braucht nur eine Hülse, wenn Du für beide Räder die gleiche Steckachse benutzt zum einstellen...längere Hülse für hintere Steckachse, kürzere für vordere...die Masse im Radlager sind gleich, kannst einen Typ Achse benutzen zum einstellen für beide Räder...
den Distanzring gibts von 5,8 bis 7,4...Du musst in 0,1 mm Schritten etwa 10-15 Stk bestellen...realistisch von 6,2-7,2...meine letzten Räder brauchten alle 6,8 bis 7,1; und abmachen dass Du die nicht passenden zurückschicken kannst !!! für eine Gutschrift...
dann halt ausprobieren welche so passt, dass sich die grosse Abstandshülse mit etwas Daumendruck grad verschieben lässt...jedesmal alles auseinander und mit grösserem oder kleinerem Abstandsring wieder zusammen und festziehen...
So jetzt Bilder von beiden Seiten gemacht
Stimmt das so mit den Druckstücken ?
Nr. 85 ist falschrum oder nicht verbaut... war das so?
Das meinte Rolf in #13.....
Gruß
Stefan, der Einzylindär
Hallo Stefan - j das war so
Hab schon viele Dinge an Wilma gesehen die WAREN SO grrrrrr
Das daran schon vorher mal gearbeitet wurde sieht man an den Spuren der Verschraubung.
Wegen der Einstellerei habe ich eben mal gegoogelt und folgendes gefunden.
Ist da so wirklich einbaufertig ? Fehlt da außer der Verschraubung nix ? Druckstück Filzring usw ?
Und warum muss man die Einstellerei machen wenn es anders möglich ist ?
Was meinst du mit anders möglich?
Es gibt fertig eingestellte Lagerpakete. Mein Vorderradlager hatte Spiel und Einlaufspuren. Lager FAG für je nen 10er neu. Einstellscheibe war dann nur 1-2 10tel anders. Ich habe eine Dickere mit Schleifpapier und Öl abgezogen. Wenn du die Arbeit nicht machen willst, kaufe das fertige Paket.
Filzringe sind da nicht bei. Musst du extra bestellen.
Gruß
Stefan, der Einzylindär
@ Stefan
Mit anders möglich meinte ich fertig eingestellte Pakete.
Was ich nicht verstehe, wenn die Pakete nicht an die jeweilige Nabe angepasst ( Eingestellt ) werden müssen, warum es dann überhaupt die unterschiedlichen Distanzstücke gibt
hm
Toleranzen der Lager und der Distanzstücke ist der Grund.
Du hast ja zwei Distanzhülsen. je eine für Aussen- und Inbenring. Aussenring ist fix, nicht einstellbar. Deshalb die Paßscheiben für den Innenringhülse. Außenringe werden in der Nabe gespannt durch den Schraubdeckel. Innenringe durch die Achse.
Gruß
Stefan, der Einzylindär
Ja genau ich meinte die Druckhülse radkappenseitig links...die ist doch verkehrt herum ?
Während rechts der breite Ring des Druckstücks gegen innen zeigt, ist er links (unter der Blechkappe) eben aussen...drim fällt er raus wenn das Blech weg ist.
Ob das Gesamtpaket was taugt weiss ich nicht, sehe den Anbieter nicht...gut möglich.
Aber ich habe eben auch erst kürzlich 10 Stk Kegelrollenlager 30203 guter Qualität (japanische Koyo) für 6,14 €/Stk gekauft, die passen ja auch in die Schwingen, und je 2 in die Räder gebaut, und je 2 in die Schwingen...bleiben 2 Reserve.
Es braucht noch je 2 neue Filzringkapseln und Filzringe pro Rad, der Rest der Radlagerung wird wieder verwendet - und für den Distanzring muss man eben eine Auswahl haben. Kostenpunkt etwa 15€/Rad und 2 Std. Arbeit.
Wenn die Verschraubung völlig ausgebuddelt ist, ev. auch zu ersetzen. Ich habe mir das Werkzeug dafür gegönnt, damit gehts super.
Zitat von: Einzylindär am 12 Mai 2021, 18:05:37
Was meinst du mit anders möglich?
Es gibt fertig eingestellte Lagerpakete. Mein Vorderradlager hatte Spiel und Einlaufspuren. Lager FAG für je nen 10er neu. Einstellscheibe war dann nur 1-2 10tel anders. Ich habe eine Dickere mit Schleifpapier und Öl abgezogen. Wenn du die Arbeit nicht machen willst, kaufe das fertige Paket.
Filzringe sind da nicht bei. Musst du extra bestellen.
Gruß
Stefan, der Einzylindär
Hallo Stefan,
anstatt ein ganzes Distanzpacket zu ordern, wäre es nicht möglich die neuen Lager auf der Steckachse zu montieren ( mit dem Einstellrohr ) im Schraubstock und dann bei zu viel Spiel dieses zu messen und dementsprechend zu bestellen. Im umgekehrtem Fall das vorhandene Distanzstück zu schleifen ( wie du angegeben hast )
2 Lager von meiner Schwinge habe ich noch, das sind ja glaube die gleichen ( selben ? ich lerne es nie ) ?
Teil 85 habe ich noch übrig und kannst du gerne zum Ausprobieren haben.
Gruß
Gero
Danke Gero
Die Verschraubung muss dann eh runter.
Also werde ich gleich die Lager neu machen
wenn du 2 Lager auf die Werkbank legst und sie dann wieder hoch hebst ....sind es diesselben
holst du dagegen 2 (identische) lager aus der Ersatzteiltüte sind es die gleichen
Hast Du jetzt das Teil 85 (Druckhülse links) drin oder nicht, und richtig herum ?
sonst stimmt das auch mit neuen Lagern nicht. Kegelrollenlager Schwinge haben die gleichen Abmessungen (elegant umschifft ob identisch oder gleich...)
Wenn Du die Lagerung neu machst, brauchst du pro Rad 2 solche Lager, 2 Filzringe und -kapseln, und Distanzringe in verschiedenen Breiten. Und die Druckhülsen falls die fehlen.
Erst alles bestellen (mit Rückgabeoption für die Ringe), dann kannst Du loslegen. Wenn Du schon dran bist, mach beide Räder - das andere ist evtl. auch nicht professionell gemacht...Es ist ausserdem ein guter Zeitpunkt zu prüfen, ob die Speichen noch OK/schön sind...ggf. umspeichen, aber Speichen woanders bestellen. Under einen...
wenn schon Rad, dann grad richtig
Zitat von: rolf am 13 Mai 2021, 10:18:28
wenn du 2 Lager auf die Werkbank legst und sie dann wieder hoch hebst ....sind es diesselben
holst du dagegen 2 (identische) lager aus der Ersatzteiltüte sind es die gleichen
Und wenn ich bei dir 2 Lager hole, die bei mir sowohl in die Schwinge als auch in das Rad passen, sind es die gleichen ?
Nun kommst du zu mir und klaust deine beiden Lager wieder zurück dann sind das die selben ?
Hi Rolf,
das Druckstück wird verkehrt drin sein.
Habe jetzt das eingestellte Lagerpaket beim Raben bestellt.
Dann die Druckstücke für links und rechts, das eine mit breiten Rand der dann nach Außen kommt.
Da die Verschraubungen makelig aussehen auch gleich dabei.
Filzring, Käfig und den Schlüssel für die Verschraubung ebenfalls. Klar könnte man selber machen. Hab aber leider kein Schweißgerät und auf die 20 kommts jetzt auch nicht mehr an.
Die Speichen sind gut und alle fest. Unwucht konnte ich bisher auch nicht feststellen.
Im WH steht den Schlüssel in Schraubstock spannen und Rad in die Nuten und dann drehen
Ich vermute mal wieder das die Verschraubung nur mit Hitze abgeht. Oder wie ist deine Erfahrung ?
Besteht die Gefahr das der Flansch ( wo die Bohrungen für den Deckel sind ) sich beim Lösen des Verschlusses verdreht ?
Zitat von: Dieter57 am 13 Mai 2021, 20:07:54
das Druckstück wird verkehrt drin sein.
...oder es ist ein R25/3 Rad!
Das passt das neue Lagerpaket gar nicht. :-\\
wie erkenne ich den Unterschied der Räder ?
Im Prinzip nur an den Lagern.
Im R25/3 Rad sind Schrägkugel- und Nadellager, keine Kegelrollenlager.
Ohne ausbauen könntest du versuchen die Breiten der Lagerinnenringe links und rechts zu messen.
Bei R25/3 sind sie, glaube ich, links und rechts unterschiedlich breit. Zumindest aber breiter als die von Kegelrollenlagern.
Entweder findest du in dem Rad statt zweier Kegelrollenlager NKIS-Lager, dann ist es /3, oder du misst die Radlagerbuchse aus.
Zwei Kegelrollenlager sind keine Garantie für ein R26/R27 Rad
Die Lagerbuchse muss eben dazu passen, die ist unterschiedlich für das Nadellager- bzw. Kegelrollenlager-Paket. Wenn du dir ein komplettes Lagerpaket (fertig ausdistanziert in der Lagerbuchse) kaufst dann passt das auf jeden Fall.
Gruß Steffen
Kann man die Unterschiede auch an der Steckachse erkennen ?
Hi Stefan
wenn ich dich richtig verstehe müßte die Nabe der beiden Räder gleich sein ?
Der Aluteil der Naben ist gleich.
Die eingeschrumpfte Stahlbuchse (die mit den vier Schraublochohren) ist unterschiedlich.
ich hab ja hier ein Bild eingestellt wo man die Stahlbuchse sehen kann.
Kann einer daran erkennen ob es ein 25/3 Rad ist
Bin jetzt doch etwas unruhig
Das Lagerpaket steht für 26 und 27
Ich seh kein Bild ....
Die Verschraubung habe ich bei meiner 25/3 ohne Hitze und ohne viel Kraft lösen können. Der Ausbau der Lager brauchte aber schon ordentlich Wärme.
Gruß,
Oliver
Zitat von: Dieter57 am 13 Mai 2021, 20:07:54
das Druckstück wird verkehrt drin sein.
Na dann dreh das zuallererst mal um...vielleicht passt dann die Radlagerung...Zitat von: Dieter57 am 13 Mai 2021, 20:07:54
Habe jetzt das eingestellte Lagerpaket beim Raben bestellt.
Dann die Druckstücke für links und rechts, das eine mit breiten Rand der dann nach Außen kommt.
Da die Verschraubungen makelig aussehen auch gleich dabei.
Filzring, Käfig und den Schlüssel für die Verschraubung ebenfalls. Klar könnte man selber machen. Hab aber leider kein Schweißgerät und auf die 20 kommts jetzt auch nicht mehr an.
Recht so. Ich hab mal versucht so einen Schlüssel zu schweissen, aber ging nicht...Zapfen zu weich. Müsste fast Hartmetall sein (gekürzte HSS Bohrer), das wiederum kann ich schlecht scheissen. Fazit: es lohnt sich das Werkzeug zu kaufen
Zitat von: Dieter57 am 13 Mai 2021, 20:07:54
Im WH steht den Schlüssel in Schraubstock spannen und Rad in die Nuten und dann drehen
Ich vermute mal wieder das die Verschraubung nur mit Hitze abgeht. Oder wie ist deine Erfahrung ?
Besteht die Gefahr das der Flansch ( wo die Bohrungen für den Deckel sind ) sich beim Lösen des Verschlusses verdreht ?
Nein, mit dem 4-Zapfen-Sclüssel (hat auf der anderen Seite 4-Kant für Schraubstock) geht das völlig easy und eiskalt...(sofern da noch Löcher sind für die Zapfen...) Das Rad selber ist der Hebelarm. Die Verschraubung sollte nicht extrem angezogen sein / werden...
Danke Rolf S
werde nachher mal probieren ob ich das Druckstück ohne Verschraubung lösen raus bekomme.
Den Schlüssel werde ich erst nächste Woche haben.
Wenn der breite Rand bei dem linken Druckstück verkehrt drin ist werde ich die Verschraubung vorher abdrehen müssen ?
Ich geh nachher mal in die Garage
Zitat von: oliver.meine am 13 Mai 2021, 22:20:36
Ich seh kein Bild ....
Die Verschraubung habe ich bei meiner 25/3 ohne Hitze und ohne viel Kraft lösen können. Der Ausbau der Lager brauchte aber schon ordentlich Wärme.
Gruß,
Oliver
Moin Oli
musst du mal auf den Anfang von diesem Tweet gehen.
Antwort war glaube die Nr 11 Die Antworten sind immer nummeriert. Schau mal
Ich hab von den Radlagerschlüsseln 2 gekillt. Zu Weich!
Hab zwar neue Stifte liegen, aber ob ich die nochmal tausche.... Mol kiekn...
Gruss
Oh oh
Waren die Ersatzstifte dabei ?
Wie hast du die Verschraubung dann los bekommen ?
1. Du nimmst passende Bohrer.
2. Die steckst du in passendem Abstand für die Öffnungen der Verschraubungen in einen Schraubstock.
3. Rad einfädeln.
4. Drehen
Dieter die Stifte sind nicht dabei. Ich glaub Stefan ( Einzylinder) hat mir die mal zukommen lassen ( hat Stemler / Rabenbauer?) krieg das nicht mehr zusammen.
Ich würds auch machen wie Clemens.
Gruss
Nein, waren nicht von mir. Ich habe das Werkzeug auch, das sind normale Paßstifte, also Normteile.
Wenn du den Schraubdeckel eh neu machst, dann schweiße doch ein Flacheisen an. Dann hast du einen Hebel.
Gruß
Stefan, der Einzylindär
Dieter,
2. Lösung :
Stemler bietet ein De- Montagewerkzeug für die Radlagerverschraubung an, kostet so 30 €.
An dem ist eine Gewindestange u eine Flügelmutter, die Gewindestange wird durch die Nabe geführt, und mit der Flügelmutter festgeschraubt, hält so das eigentliche Werkzeug in Position, 4 Stifte greifen in die Radlagerverschraubung. Da kann nichts abrutschen, drehen kann man dann mit einem passenden Rundstahl.
Guck Dir das mal in der Stemlerliste an, steht bei der Radnabe, Seite 46.
Was auch geht, ist die Bohrer einsetzen, Flascheisen verkanten und dann mit dem dicken Hammer (auf das Flacheisen).
Danke für eure Antworten
den Schlüssel beim Raben ( wenn es da keine unterschiedlichen gibt ) habe ich bestellt.
Hab eben nochmal versucht das Druckstück raus zu bekommen.
Nix. Also der breite Bund vermutlich innen.
Mit Stemmler Bestellungen bin ich leider sehr enttäuscht. Hatte da komplette Federbeine bestellt. Erst wie üblich keine Angabe wann denn geliefert wird. Auf Nachfrage habe ich dann die Mitteilung bekommen " kann mehrere Wichen dauern"
Anschließend beim ´Raben bestellt. 4 Tage dann war alles da. Finde ich beim Stemler sehr schade.
Zurück zu meinem Problem Rad 25/3 oder 27. Und passt das ausgemessene Lagerpaket von R27 auch in eine 25/3 Nabe.
Immer noch nicht sicher was für ein Rad ich nun habe.
Konnte auf der Innenseite der Felge folgende Nr finden 225.3.64
Gero mit seiner R 27 hat auch eine die Nummer auf der Felgeninnenseite.
Ich stell nochmal Bilder ein.
weiter bild
Selbst gemacht, gut gemacht,
Wie so häufig im Leben...(https://uploads.tapatalk-cdn.com/20210514/c9461ebd50ef9cf6abe18b02ae0c566e.jpg)
Gruß Heiko/2
Zitat von: Schorsch am 14 Mai 2021, 09:35:02
Stemler bietet ein De- Montagewerkzeug für die Radlagerverschraubung an, kostet so 30 €.
An dem ist eine Gewindestange u eine Flügelmutter, die Gewindestange wird durch die Nabe geführt, und mit der Flügelmutter festgeschraubt, hält so das eigentliche Werkzeug in Position, 4 Stifte greifen in die Radlagerverschraubung. Da kann nichts abrutschen, drehen kann man dann mit einem passenden Rundstahl.
Guck Dir das mal in der Stemlerliste an, steht bei der Radnabe, Seite 46.
Ja dieses Werkzeug meine ich...heisst Matra 518 für die Einzylinder, Matra 517 für Boxer (keine BMW-Nummer)...so wie abgebildet im Werkstatthandbuch. Das gibts auch bei Mark Huggett, bei Rabenbauer finde ich es nicht, aber er hatte es sicher (alte Liste) und ich schätze er müsste das immer noch haben, weil die beiden praktisch alle Teile vom anderen auch haben... halt anrufen oder mailen. Stemler hat im Moment Lieferschwierigkeiten....immer mehr, habe jetzt ein Paket unterwegs das ich vor 7 Wochen bestellt habe...
Auf - und zudrehen tut man mit dem Rad selber, Schlüsselrückseite im Schraubstock
Kann man am Flansch erkennen ob R25/3 oder R27 ?
also, dieses Druckstück links kommt so rein : s.Bilder (nur reingesteckt von aussen, wird gehalten von der Radkappe), udn das Werkzeug Matra 518:
wenn es verkehrt herum ist, dann sitzt der Bund UNTER der Radlagerverschraubung (ist breiter als die Filzringöffnung), in dem Fall muss die Verschraubung weg zum umdrehen...
Die R25/3 hatte teilweise System R26/27 mit Kegelrollenlagern und Verschraubung 36 31 4 038 162, teilweise (Anfang ) noch die alte Lagerung wie R25/2 mit Nadellager und Schrägkugellager und Verschraubung 36 31 4 038 160. Die meisten werden/wurden auf Kegelrollenlager umgebaut. Du kannst wohl davon ausgehen. dass Deine Räder Kegelrollenlager haben. Siehst Du wenn die Verschraubung weg ist...
Danke nochmal Rolf S für die Mühe die ich Dir gemacht habe
Hat mir doch keine Ruhe gelassen.
Beim Guzzikumpel an den Schraubstock und mit 2 passenden Dornen die Verschraubung abbekommen.
Denke eindeutig jetzt das von R 27 ?
Das untere Druckstück hat anscheinend einen Riss.
Gruß
Fred
Hatte ich auch schon gesehen.
Aber danke
vor allem sind es zwei gleiche Druckhülsen.......??
das ist auch falsch, dieser Typ Druckstück ist das rechte (mit dm Bund nach innen), das linke ist anders (viel breitere "Krempe", siehe mein Foto oben) und kommt eben umgekehrt rein... also kannst Du das mit dem Riss wegschmeissen und ein linkes bestellen, wenn noch nicht geschehen
Und ja, eindeutig Kegelrollenlager wie erwartet bei R27, R26, späte/umgebaute 25/3
hi rolf
alles bestellt.
Der Vorbesitzer hat mir einige Überaschungen beschert.
Jetzt wieder warten angesagt.
Moin Moin
Beim Warten auf meine Teile habe ich hier mal ein wenig nach Lagerspiel einstellen gesucht.
Ein paar Tweets habe ich gefunden die aber zum Teil nicht richtig zu ende geschrieben wurden.
Ich hatte ja schon erwähnt das ich das Lagerpaket bereits eingestellt bestellt habe.
Dieses im WH beschrieben Rohr zum Einstellen habe ich nun eben leider nicht.
Das bei mir eindeutig die linke Hülse verkehrt eingesetzt war, hat Rolf S mit Adlerauge ja bereits festgestellt.
Beim Betrachten der Zeichnung überlege ich immer noch wer und was das Lagerspiel beeinflusst.
Auch unter dem Gesichtspunkt das es das Lagerpaket eingestellt geben soll.
Wenn das auf dem Bild zu sehende Lagerpaket einbaufertig eingestellt sein soll, müßte doch das Distanzrohr zu sehen sein ?
Ne ist klar, das liegt ja in der äußeren Hülse mit drin.
Aber, die Druckstücke dürften doch dann keinen Einfluss haben ? Wenn sie richtig eingesetzt sind.
Haben sie auch nicht. Auf der Bremstrommelseite stellt das Druckstück den benötigten Abstand her , damit die Nabe nicht an der Bremsankerplatteschleift. Auf der anderen Seite hat es die Dichtungsfunktion zum Filzring , wie auch auf der Bremstrommelseite. Bei Umbau auf Wellendichtring sind die Druckstücke Zylinder. Siehe Radlagerung der Nachfolgemodelle.
Zitat von: Dieter57 am 16 Mai 2021, 08:24:58
Ich hatte ja schon erwähnt das ich das Lagerpaket bereits eingestellt bestellt habe.
Beim Betrachten der Zeichnung überlege ich immer noch wer und was das Lagerspiel beeinflusst.
Auch unter dem Gesichtspunkt das es das Lagerpaket eingestellt geben soll.
Aber, die Druckstücke dürften doch dann keinen Einfluss haben ? Wenn sie richtig eingesetzt sind.
Das Lagerspiel / die Lagervorspannung wird einzig von diesem Distanzring bestimmt den es in ca. 20 verschiedenen Breiten zu kaufen gibt...
zwischen den beiden Lagern sitzen die beiden Abstandsrohre; das innere/dünnere MIT dem darin eingesetzten Distanzring stützt sich auf den Lagerinnenringen ab, das dicke äussere auf den Lageraussenringen. Die Abstandsrohre gibts nur in einer Länge und die gehen nie kaputt. Es ist also eine freundliche Geste von BMW dass man für den korrekten Lagerabstand bzw. deren Vorspannung nicht immer neue Abstandsrohre verwenden muss, sondern nur mit diesem Distanzring am einen Ende des inneren Abstandsrors den Abstand zwischen den Lagerschalen (und damit die Vorspannung der Lager) in Zehntel-mm-Schritten genau einstellen kann. Das ist nötig, weil neue Kegelrollenlager oder verschiedene Fabrikate nicht 100% genau gleich breit sind...
Mit diesen Montagerohren (80 bzw. 98 mm lang) simuliert man nur die Verhältnisse im eingebauten Zustand mit Gabel/Achse.
Muss nachsehen, aber ich glaube die Druckstücke und die Unterlagscheibe unter der Radmutter werden zum Einstellen auch aufgeschoben.
Ist der Distanzring zu schmal und Du ziehst die Achsmutter nun über dem ganzen Gelump ( Druckhülsen, Lager, Abstandsrohre, Distanzring und Unterlagscheibe) an, klemmen die Lager (äusseres Abstandsrohr lässt sich mit wenig Druck nicht verschieben). Ist er zu breit, ist das äussere Abstandsrohr lose und die Lager werden lottern.
Bei einem fixfertigen Paket sind 2 Lager dabei (nötig), die beiden Abstandsrohre (unnötig wenn Du die alten noch hast), und der passende Distanzring (nötig, und als einziges variabel). Der Händler hat Dir dabei die Einstellerei (ausprobieren verschiedener Distanzringe) abgenommen...
Probiere aus, dann versteht Du wies geht ;D
Hallo Rolf S
Die Beschreibung wie immer sehr fachmännisch.
Habe das ganze Gelumpe bei mir auf der Bühne liegen gehabt.
Immer wieder Zeichnung ( Rabe ) angeschaut um zu sehen welches Rechts und welches Druckstück links ist.
Verwirrend ist die Ersatzteilzeichnung weil das linke Druckstück dort auf der rechten Seite zu sehen ist.
Hab das jetzt aber durch drehen meines Bildes und beachten der Verschraubung hin bekommen.
Im Handbuch steht Steckachse in Schraubstock ohne Verschlussdeckel mit Mutter und Steckachsscheibe ( muß ? ) festziehen.
Wenn man das komplette Lagerpaket incl. beider Druckstücke meint wäre es eigentlich logisch.
Unlogisch für mich aber das beim fertig eingemessenen Lagerpaket keine neuen Druckstücke dabei sind ( siehe Bild vom Raben Lagerpaket )
Hatte vorhin beim schauen das Rad leider nicht in der Garage. Ich denke aber das ich beim Zusammenbau klüger werde.
Bleibt glaube eine Frage. Beim Ausdistanzieren mit Rohr usw. das komplette Lagerpaket mit oder ohne Druckhülsen.
Nerve ich euch eigentlich ?
Aber vielleicht kann ja hier abschließend diese Einstellerei, vielleicht auch mit Bild wo rechts rechts und nicht links ist, als Tipp eine Ergänzung zum WH erfolgen.
Wer das mit dem Einstellrohr bereits gemacht hat und zufällig noch ein Bild davon wo man alle Teile erkennen kann, wäre vielleicht als Beschreibung und bei den Tipps gut aufgehoben.
Da Rolf S am besten beschreiben kann, würde ich das gerne mit dir dann mal versuchen.
Du schreibst und wenn ich das komplett verstanden habe versteht es jeder.
:gewissen:
Bei dem ( vielleicht ) abschließenden Tipptweet würde ich dann auch noch mit einfügen, dass es nicht selbstverständlich ist das in einer R 27 auch ein R27 Rad drin sein muss und man sowas wirklich erst feststellen kann wenn Lager draußen sind
also die Reparaturanleitung/Werkstatthandbuch hast Du ? sonst hier downloaden.
Seiten 110/111, Bild 188...selbsterklärend
Das Lagerpaket wird ohne Druckhülsen (sorry hatte ich anders im Kopf) und OHNE die Verschraubung auf die Achse aufgesteckt, dann ein Stück Rohr (je nach Achse 80 oder 98 mm) drauf, dann die Scheibe, dann die Mutter gut anziehen. Jetzt muss sich das grosse Anstandsrohr mit etwas Daumendruck verschieben lassen.
Doch. Zumindest mit der unteren Druckhülse.
Im Bild 188 gut zu sehen!
Die obere kann man weglassen, wenn das Distanzrohr lang genug ist.
Hallo Rütz
sicher das im Bild 188 unten die Hülse ist oder doch nur der 2 Rand der Steckachse ?
Schon einige mm wenn die Hülse zum Messen mit aufgesteckt wird
Zitat von: Rütz am 16 Mai 2021, 21:54:02
Doch. Zumindest mit der unteren Druckhülse.
Im Bild 188 gut zu sehen!
Die obere kann man weglassen, wenn das Distanzrohr lang genug ist.
ja stimmt, sorry. die Angabe der Länge des Distanzrohrs (80 / 98 mm) bezieht sich auf das Paket mit rechter Hülse. Ist im Prinzip egal, das Rohr zum einstellen muss sich einfach am Innenring abstützen (direkt oder mit Hülse...) und so lang sein dass das Gewinde der Stechachse oben grösstenteils rausschaut, sodass Scheibe drauf passt und Mutter angezogen werden kann. So bringt man die Spannung aufs Paket, ob zuviel oder zuwenig entscheidet der Distanzring im inneren Abstandsrohr...
Dieter,
anbei ein Photo von der Vorderradlagerung meiner 50/2. Das Prinzip ist bei allen Modellen gleich. Wichtig ist, dass Du alle Teile in der richtigen Reihenfolge und leicht gefettet auf die Achse bringst und dann mit dem Rohr vorspannst. Der mittlere Abstandhalter sollte sich, wenn richtig eingestellt, mit leichtem Daumendruck verschieben lassen. Dann ist die Vorspannung der Lager richtig eingestellt.
Gruss
Tom
hier das Photo
Moin Tom und Ihr
Danke zunächst für das Bild.
Habe ich mir jetzt lange angeschaut und grübele immer noch etwas
Der Ursprung war ja das mein Rad beim festen Anziehen der Steckachse schwergängig war.
In dem Zusammenhang mache ich mir immer noch Gedanken zum Einstellen und über den Sinn des Einstellrohres.
In deinem Bild sieht man, die mit aufgesteckte Scheibe. Diese sitzt ja bei der Montage des Rades außen an der Gabel.
Die Dicke der Scheibe müßte eigentlich nicht in /10tel Stärke erforderlich sein. Wichtig das die Mutter Druck auf das Paket ausüben kann ! ?
Beim Anziehen der Mutter wird also Druck auf den Innenring am Lager ausgeübt. Das untere Lager wird durch den Steg an der Steckachse begrenzt.
Der Abstand der beiden Lager wird innen durch die Hülsen ( mit Einstellhülse ) bestimmt.
Die dicke innere muss sich leicht drehen lassen.
Der Druck über die Mutter hat also keinen Einfluss auf Schwergängigkeit wenn der Abstand der beiden Lager zueinander so ist das sich dicke Hülse bewegen lässt.
Wenn man jetzt anstatt der 88 mm Hülse eine Steckachse ( ich nenne es mal Bolzen ) hätte die/der auf der einen Seite ( wie beim original ) den Anschlag für das untere Lager begrenzt und auf der anderen Seite das zweite Lager mit einer Mutter ( Bolzen mit Gewinde auf der Seite ) festzieht, müsste die große Hülse auch nur so beweglich sein wie in dem Bild mit der Hülse ?
In dem Fall wäre doch auch das richtige Spiel der beiden Lager zueinander gegeben ?
In meinem Fall vermute ich das das Distanzstück ein wenig zu kurz war und das erst durch mehrmaliges ein und ausbauen des Rades dazu geführt hat das Rad schwergängig.
Bei anderen alten Schrägrollenlagern war es immer so, Radlager anziehen bis schwergängig dann 1/5 lösen.
In unserem Fall durch die Innenhülsen anders.
Mach die Sache nicht komplizierter als sie ist....
Das Abstandsrohr braucht man, damit man die Standard Steckachsen zum einstellen benutzen kann...es ist übrigens nicht 88, sondern entweder 80 mm lang (Vorderachse) oder 98 (Hinterachse). Das endet dann etwa 1 cm vor dem Ende der Achse, Gewinde schaut raus, Scheibe und Mutter aufsetzen, anziehen. das Lagerpaket wird zusammengedrückt, aber nur soweit wie es der Distanzring zulässt. Nämlich so dass die äusssere Abstandshüse etwas klemmt (dreht sich nicht frei !!), lässt sich mit Daumendruck seitlich verschieben.
Klar kannst Du Dir einen speziellen Bolzen bauen der 80 oder 98 mm kürzer ist als die Steckachse ud. ein Gewinde am Ende hat, aber wozu ??
Besorg dir einfach ein Rohr mit 17,1 mm Innendurchmessser und säge 80 mm oder 98 mm oder beides ab.
Wenn der Abstand zwischen den Lagern stimmt, kannst Du die Radmutter anknallen so viel du willst, ob mit Rohr oder in der Gabel eingebaut, die Lager bleiben genau gleich leicht vorgespannt und werden nicht schwerer oder leichter gängig
Ich habs jetzt verstanden RolfS :juhuu:
Ich auch; erstmals.
uff ...! ;D
ich könnte euch ja jetzt schreiben wie es viel einfacher geht
Aber dann flieg ich bestimmt hier raus :kopfhau:
doch....schreib mal!
Radlager Spiel Einstellung am Beispiel einer R27 ( Alternative zum Werkstatthandbuch )
Zum Einstellen des Radlagerspiels habe ich mir eine Schraube M16 * 100 und 2 Unterlegscheiben besorgt.
Anschließend habe ich das Lagerpaket auf die Schraube gesteckt.
Folgende Teile des Lagerpaketes werden benötigt.
Zuerst die Unterlegscheibe der Schraube - dann das erste Lager - anschließend die innere Lagerhülse plus der Distanzhülse - weiter die große Lagerhülse über die beiden Vorigen - als nächstes das 2 Lager ( beide Lager mit Lagerschalen , die Schrägen immer nach Innen ) - dann die Zweite Unterlegscheibe und die Mutter zum Festziehen zum Schluss.
Jetzt die ganze Konstruktion so festziehen, wie das auch am Motorrad mit der Steckachse gemacht würde.
Jetzt muss sich die große Hülse mit dem Daumen noch gerade so drehen lassen.
Sitzt die Hülse zu fest muss ein größeres Distanzstück genommen werden.
Sitzt die Hülse zu locker muss eine kleinere Distanzhülse verwendet werden.
Wenn die Hülse zu groß ist müsste man mit einer Fühlerblattlehre das Spiel messen können und das von der existierenden Hülse abziehen um auf das richtige Maß zu kommen. ( Das habe ich leider nicht ausprobieren können )
Warum das ganze ohne Rohr bzw die Druckstücke
Die im WH beschriebenen Rohre mit der erforderlichen länge dienen dazu, die Lager zusammenziehen zu können. In Abhängigkeit der jeweiligen Steckachslänge.
Die beiden äußeren Druckstücke drücken lediglich auf die Innenringe der Lager was in meinem Fall die beiden Unterlegscheiben ebenfalls tun.
Bei mir hat sich der äußere Ring nicht bewegen lassen nachdem ich das Konstrukt fest angezogen habe.
Entspricht ja somit auch meinen Ursprungsproblem.
Da ich vom Raben in den nächsten 4 Tagen ungefähr, dass fertig eingestelltes Lagerpaket bekomme, werde ich diesen Test mit der Schraube ausprobieren und berichten.
Wenn es sich so verhält wäre meiner Meinung nach diese Vorgehensweise einfacher.
Ob man den Schraubenkopf in einem Schraubstock spannt ist dann jedem selber überlassen
Deine Lösung müsste auch gehen, wenn alle Lager und Hülsen gerade draufpassen... bei einer Achse sitzt es halt besser als auf dem Gewinde der Schraube. Ich nehme statt des Rohrs dann alle möglichen alten Lager und Distanzstücke, die dareinpassen, bis ich eben in die Höhe des Gewindes der Achse komme, damit die Achsmutter klemmen kann.
Du kannst auch die äußere Hülse auf Schleifpapier mit Öl abziehen bis sie sich bewegen lässt...
Gruß
Stefan, der Einzylindär
Ich mach das gerne mit der Flex... ;D :o ;D
Zitat von: Dieter57 am 17 Mai 2021, 18:04:18
Radlager Spiel Einstellung am Beispiel einer R27 ( Alternative zum Werkstatthandbuch )
Wenn es sich so verhält wäre meiner Meinung nach diese Vorgehensweise einfacher.
ja geht schon...aber mir erschliesst sich immer noch nicht weshalb das einfacher sein soll als beim nächsten Metallhändler ein 80 mm und/oder 98 mm Rohr abschneiden zu lassen...
Auf dem Foto hast Du die Radlagerbeverschraubung auch aufgefädelt ? das würd ich nicht
Die Radlagerverschraubung ist auf der Steckachse dargestellt. Die Schraube ist dem Bild die Untere Konstruktion.
Mit dem Rohr nur deswegen nicht weil ich zuerst dachte man braucht wirklich 2.
Und bei uns sind alle Baumärkte derzeit geschlossen.
Auch mit den unterschiedlichen Angaben hier bezüglich der Druckstücke beim Einstellen.
In meinen Augen nicht erforderlich und die Schraube war für mich schneller zu besorgen.
Außerdem kann sie bei dem Vorderem und hinterem genutzt werden.
Dachte halt mal das es einfacher so ist Isettawin legt mehrere alte Lager auf die Steckachse um in den Schraubbereich zu kommen.
So what.
Durch das lange schreiben und diskutieren habe ich das Gedöns jetzt in jedem Fall verstanden.
Für mich eine schöne Sache wenn ich weiß warum was und wieso überhaupt, gemacht werden muss.
Auch wenn es etwas länger dauert.
:angel:
Alles gut Dieter.... ja, WHB ist eigentlich die Bibel, aber wenn man eigene Ideen hat und die auch funktionieren?.... müssen eben nur durch den Forenrat abgenickt werden. ;D
Gruß Heiko
Kein Problem...Hauptsache Prinzip verstanden und Lösung gefunden !
Moin Schraubertypen
Gestern die bereits eingestellten Lager bekommen.
Die gleich in meine Spezialschraube eingespannt und probiert ob ich mit meinen Gedanken richtig lag.
Lag ich
Danach das Paket in die beiden Räder rein gebaut, und Verschlussdeckel mit Filzring festgezogen.
Nachher in die Garage und Räder wieder rein.
Werde bezüglich Leichtlauf Abschlussbericht geben.
Bier her
Bleifrei?
Hi Manu und Ihr
Latürnich bleifrei.
Hab mal ein Paar Tage ausgesetzt weil ich etwas schockiert war.
Die beiden eingestellten Lagerpakete eingebaut. Vorne alles i. O.
Hinten lies sich das Rad nicht ganz so leicht drehen. Kardan usw.
Und die Hülsen waren alle in der richtigen Reihenfolge ( mit breitem Bund nach Außen vor die Verschlussschraube usw ) eingebaut.
Anschließend ca 6 km zu einem Freund gefahren, dort angekommen war die Mutter der hinteren Steckachse locker.
10 mal überlegt, die Spannschraube war fest, die Mutter nicht richtig festgezogen ? ( mit 99,99 % Sicherheit richtig festgezogen )
Unterwegs hatte ich einen kurzen Aussetzer ( ich dachte erst Sprit, kurz Benzinhahn auf Reserve und lief wieder, anschließend durch nebenstraßen und Bezinhahn wieder auf Normal gestellt, Motor lief wieder )
Im Nachhinein könnte es da schon die Steckachse gewesen sein.
In der Vermutung Mutter nur locker, diese angezogen und kleine Tour gemacht.
Unterwegs nach ein paar km Kontrolle der Mutter. Sie war fort.
Neue besorgt, angezogen und weiter gefahren ( das war ein Fehler )
Dann am Ziel bei einem weiterem Bekannten festgestellt das sich der Teil der Steckachse wo die Mutter drauf ist, mit dreht.
Der andere Teil der Steckachse weiter normal fest.
Also Steckachse durchgebrochen.
Dann die Prozedur, Kumpel anrufen und mit Anhänger in die Garage.
Steckachse ausbauen ohne Hilfsmittel nicht möglich.
Drei Tage später die Steckachse links getrennt und mit Wärme usw raus bekommen.
Bein Einbauen der Lagerpakete war mir noch aufgefallen das bei dem Einen ein Lager mit dem Namen Korea und das andere Paket mit SKF versehen war.
Folgende Teile wurden vor dem Bruch der Steckachse erneuert
Steckachse, 2 Verschlussschrauben und die Druckstücke außerhalb des Lagerpaketes.
Ob ich beide Lagerpakete den Daumentest an der Großen Hülse gemacht habe kann ich nicht mit Sicherheit sagen.
Bei einem in jedem Fall, also Lagerpaket verschraubt und die Hülse mit leichtem Daumendruck bewegt bekommen.
Meine Vermutung das eingestellte Lagerspiel des einen Pakets war zu gering.
Schaut euch das Lager auf dem Bild an.
Dadurch hat sich nach meiner Meinung die innere Lagerhülse des Lagers auf der Steckachse mit gedreht und diese hat dann den Geist aufgegeben.
Ob aber vielleicht die neue Steckachse einen Knax hatte wird wohl immer im ungewissen bleiben.
In jedem Fall werde ich beim nächsten Versuch das Spiel doch ein wenig größer einstellen.
Also durch leichteres verschieben der großen Innenhülse mit möglichst kaum spiel.
Dieter,
erst mal herzlichen Glückwunsch, dass Dir nichts passiert ist.
Mir sieht das aber nicht nach einem Bruch, sondern nach einem Abriß der Achse aus.
Es hatte schon seinen Grund, dass die alten Achsen aus Stahl mit Hartverchromung als Lauffläche ausgeführt waren.
Hast du mal den Durchmesser der gerissenen Achse gemessen?
Ist die eventuell gewachsen?
Woher hattest du die Steckachse?
War die aus VA?
Clemens
Danke Clemens,
Durchmesser alte und neue Achse vorher verglichen. Der gerade Schnitt auf dem Bild kommt vom Abflexen.
Da wo die Stechachse durch ist war sie regelrecht verschweißt mit dem Innenring von dem einem Lager.
Die Steckachse ging beim Einschieben genau so leicht rein wie die alte.
Ich vermute Spiel zu klein. Dadurch höherer Druck auf die Rollen und auf den inneren Lagerring.
Der sich dadurch anschließend noch etwas erwärmt und der Innenring auf der Steckachse mit gedreht.
Meine Fresse!
Das hätt daneben gehen können.
Einpacken, komplett (!) zurückschicken.
Da würd ich nicht lange fackeln.
Ich glaub bis heute nicht das VA Achsen an der Stelle rin Problem sein könnte.... Aber jetzt kommen mir zumindestens Zweifel muss ich zugeben.
Gruss
Die Achse war/ist lediglich verzinkt und stammt von M aus Pirna. In der Beschreibung steht "Da das Ersatzteil fast die vollständige Last der Fahrzeugmasse nebst Fahrergewicht abfangen muss, wurde es aus qualitativem Stahl hergestellt, welcher den auftretenden Belastungen mehr als standhält. ".
Wenn Du mal V2A trocken gedreht hättest würdest du das Zeug auch verfluchen. So wie die Welle und Lagerkäfig aussehen hats da ne "Reibschweissung" Innenring auf Achse gegeben.
Aber wie es scheint ist das Material wohl ein Baustahl - die Angaben des Lieferanten bezüglich der Welle und des Wellenstahls sind aber schon recht dürftig.
Wie sehen denn die Lagersitze im Rad aus? Sind die noch maßhaltig?
Grusz
Bernd
Der Fehler ist ja eindeutig, zu kleine Lagerluft, dadurch Reibverschweißung auf der Achse. Ich würde auch immer ein eigestelltes Lager prüfen.Mit der Qualität der Achse hat das nichts zu tun.
Gruß Hartmut
Zitat von: Anulu am 27 Mai 2021, 09:18:04
Meine Fresse!
Das hätt daneben gehen können.
Einpacken, komplett (!) zurückschicken.
Da würd ich nicht lange fackeln.
Ich glaub bis heute nicht das VA Achsen an der Stelle rin Problem sein könnte.... Aber jetzt kommen mir zumindestens Zweifel muss ich zugeben.
Gruss
Hi Manu
Problem, Steckachse und Lagerpakete unterschiedliche Quellen.
Dann der Beweis das ich alles richtig verbaut habe ( habe ich, Puuuunkt )
Ich verbuche es als Lehrgeld und werde die Lager jetzt so einstellen wie ich bereits geschrieben habe.
Könnten so viele Dinge sein.
Witzig, oder auch nicht, das Rad lief mit der gebrochenen Steckachse etwas leichter.
Links das zweite Lager drehte, rechts war auf der Steckachse verschweißt und drehte sich auf der Seite wo die Mutter ist.
Zum Glück wird rechts das Rad ja auch durch den Hinterachsantrieb geführt.
Der Übrigens auch keinen Schaden genommen. Auch der Wedi weiterhin dicht
Und nein, die Aufnahme ( Loch wo die Achse rechts durchgeht ) ist nicht im Eimer.
Leichte Riefen innen, vermutlich Glück gehabt das dort gut eingefettet war.
Zitat von: berndr253 am 27 Mai 2021, 09:29:32
Wenn Du mal V2A trocken gedreht hättest würdest du das Zeug auch verfluchen. So wie die Welle und Lagerkäfig aussehen hats da ne "Reibschweissung" Innenring auf Achse gegeben.
Aber wie es scheint ist das Material wohl ein Baustahl - die Angaben des Lieferanten bezüglich der Welle und des Wellenstahls sind aber schon recht dürftig.
Wie sehen denn die Lagersitze im Rad aus? Sind die noch maßhaltig?
Grusz
Bernd
Lagersitze keine Verformung und zum Glück nicht mit gedreht
Zitat von: R25-2-3-7Hartmut am 27 Mai 2021, 09:35:47
Der Fehler ist ja eindeutig, zu kleine Lagerluft, dadurch Reibverschweißung auf der Achse. Ich würde auch immer ein eigestelltes Lager prüfen.Mit der Qualität der Achse hat das nichts zu tun.
Gruß Hartmut
Sehe ich auch so Hartmut.
Zitat von: R25-2-3-7Hartmut am 27 Mai 2021, 09:35:47
Der Fehler ist ja eindeutig, zu kleine Lagerluft, dadurch Reibverschweißung auf der Achse. Ich würde auch immer ein eigestelltes Lager prüfen.Mit der Qualität der Achse hat das nichts zu tun.
Gruß Hartmut
Grundsätzlich sehe ich das auch so, vor dem einbauen prüfen.
Aber warum kaufe ich mir ein fertig eingestelltes Lagerpaket?
In der Regel doch weil ich nicht weiß wie man es einstellt oder das Material zum einstellen nicht habe.
Daher hätte ich hier den Anspruch kaufen, einbauen, fahren ohne irgendwas noch zu prüfen.
Grüße
Tim
@Hartmut,
kann ich nicht nachvollziehen.
Zuwenig Lagerluft kann daran liegen, dass das Lager zu eng ist oder dass die Achse einen zu großen Durchmesser hat.
Weshalb liegt für dich der Fehler eindeutig bei dem Lager?
Danke
Clemens
Wenn der Innenring des Lagers zu eng oder die Achse zu dick ist bekommst Du die Achse nicht ohne Gewaltanwendung durch die Lagerpackung durch.
Die Montage selbst war wohl ohne Probleme machbar, also kann die Ursache nur im mangelnden Axialspiel der Lagerung zu finden sind.
Das allerdings hätte man vor der endgültigen Montage auch mal im nicht eingebauten Zustand prüfen können.
Klar erwartet man von einem eingestellten Lagerpaket, dass es auch passt - aber die Arbeit hat halt auch nur ein Mensch gemacht, der - vielleicht kurz vor dem Wochenende - in tiefe Depression verfallen ist, dass die Biergärten noch nicht geöffnet haben und dann nicht mit der erforderlichen Sorgfalt die richtige Passscheibe eingelegt hat.
Irren ist halt menschlich - deshalb ists kein Fehler auf gelieferte Teile noch mal einen genaueren Blick zu werfen.
Grusz
Bernd
Clemens, nicht bei den Lagern, sondern zu geringe Lagerluft durch falsche Passcheiben. Bei den Nachfolgemodellen R75-5 die auch die gleichen Radlager hat ist ein einstellen nicht mehr möglich, da die innere Hülse einteilig ist. Damit ist dort ein Austausch der Lager problemlos, weil man keine Fehler mehr machen kann. Wenn ich einen Lagertausch mache, fertige ich mir auch immer einteilige Hülsen an.
Gruß Hartmut
Da hat er Recht, der Hartmut,
das ist ein eindeutiges Schadensbild von zu stramm eingestellten Kegelrollenagern.
So wie das aussieht hätte man es m.E. auch nach direkt dem Einbau durch Drehen des Rades spüren können.
Gruß, H.
Danke,
jetzt verstehe ich das.
Clemens
Puhh... :o. Ich bin nicht sicher... :Frage:
Gerade Kegelrollenlager muss man schon extrem falsch einstellen, bevor sie schwergängig werden oder sich gar ein größerer Schaden einstellt.
Wenn nicht gerade die innere Distanzbuchse zufällig völlig gefehlt hat... und sich das Lager so immer weiter selbst "zugezogen" hat, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass ein, zwei fehlende Zehntel an der Buchse so etwas auslösen können.
Zusätzlich deuten die schrägstehenden Rollen auch ein bisschen Richtung Winkelfehler...
Mein Favorit wäre: Die äußere Lagerschale saß nicht bündig im Sitz, sondern war leicht verkantet.
Hallo Rütz
die Lagerschalen saßen bündig auf Block. Hört man eigentlich gut beim eintreiben.
Die schrägen Rollen und Käfig erst nachdem Hülse auf der Welle festgefressen ist.
Fehlende Hülse ebenfalls ausgeschlossen.
Nach langem Studium auch die mit dem breitem Bund richtig drin.
Steckachsen sind bei BMW grundsätzlich aus besserem Material und vergütet und nicht aus rostfreiem Gießkannenblech.
Gruß
Fred
Welches Lager hat denn gefressen Korea oder HNS SNH, das unter der Verschraubung oder das andere?
Irgendwie wurde der Käfig am drehen gehindert.
Das merkt man bei händischem drehen nicht so leicht, weil ohne Last der Innenring unter den Rollen durchrutschen kann.
Auf deinem Bild mit den Lagerpaketen sehen die Käfige sehr unterschiedlich aus (->Bild).
Bei dem HNS SNH Lager steht er so weit vor, dass er durchaus vom Verschraubungsring hätte festgehalten werden können:
(edit. heißt natürlich "SNH", sorry)
Ich hatte auch mal so einen Schaden am hinteren Rad. Kegelrollenlager waren richtig eingestellt, aber die Mutter der Steckachse war nicht ordentlich angezogen mit der Folge, dass die Lager nicht mehr vorgespannt waren. Kann es hier nicht vlt sein, dass der Druckring gar nicht das Lager vorgespannt hatte, sondern an der Verschraubung aufsass? VG
Gutes Auge Rütz
leider habe ich beim fotografieren nicht darauf geachtet die beiden Lager gleichmäßig reinzudrücken.
Aber bei dem einen scheint der Rand wirklich weiter raus zu stehen.
Welches Paket jetzt vorne und welches hinten rein gekommen ist kann ich nicht sagen.
Werde aber Guziimann ( da steht das Möpi gerade ) mal schauen lassen welche Firma auf dem zweiten Lager steht.
Oder wenn ich am Samstag wieder ran gehe.
Das Vorderrad will ich jetzt nicht mehr ausbauen,
Rütz , wenn die innere Abstandsbuchse nich genau passt, also zu kurz ist , geht die gesamte Vorspannkraft der Achsmutter auf die Innenringe der Kegelrollenlager. Diesem Axialen Druck können sie nicht aufnehmen.
Gruß Hartmut
Macht meiner Meinung aber ein anderes Schadensbild. Vor allem nicht ohne Spuren am Außenring zu hinterlassen (mindestens Blaufärbung).
Mann, 4 Seiten Diskussion wie man die Radlager richtig einstellt und dann das...Glück gehabt, alles Gute...
Jetzt gerne konkret: woher sind die fixfertig eingestellten Lagerpakete ? wieso haben die verschiedene Lagerhersteller ? und bei welchem Paket ist der Schaden entstanden, Korea oder das mit SNH ?
Ich bin jetzt ehrlich gesagt doch ganz froh dass ich mir mal die Distanzrohre zum Prüfen (80 und 98 mm) gebastelt habe, dass ich eine Distanzring-Sammlung habe, dass ich streng nach WHB geprüft und eingestellt habe, und dass meine frisch eingebauten Lager japanische KOYO Lager von Agrolager sind...
Hi RolfS
Zu 1 = RB
Zu 2 = Keine Ahnung
Zu 3 = werde ich morgen oder Samstag nachschauen
Die Eingestellten hatte ich ja extra wegen der Unsicherheit genommen, beim Prüfen auf der Schraube lies sich die Hülse mit Daumendruck verschieben, leider nicht leicht. Dachte das ist so richtig weil schließlich bereits eingestellt.
Zitat von: hannes55 am 27 Mai 2021, 12:33:17
So wie das aussieht hätte man es m.E. auch nach direkt dem Einbau durch Drehen des Rades spüren können.
Nehm ich zurück, evtl im Vorderrad, im Hinterrad eher nicht, da hängt ja noch der komplette Achsantrieb dran.
Gruß, H.
Zitat von: Dieter57 am 27 Mai 2021, 15:38:08
die Lagerschalen saßen bündig auf Block. Hört man eigentlich gut beim eintreiben.
Haben die äußeren Schalen einen Preßsitz in der Nabe? Wenn ja, wie kann es dann voreingestellte Lagerpakete zu kaufen geben? Die Passung beeinflußt die Sollänge der inneren Hülse.
Gruß
Stefan
die haben einen Schiebesitz
Zitat von: Dieter57 am 27 Mai 2021, 21:11:02
Zu 1 = RB
Zu 2 = Keine Ahnung
Zu 3 = werde ich morgen oder Samstag nachschauen
Die Eingestellten hatte ich ja extra wegen der Unsicherheit genommen, beim Prüfen auf der Schraube lies sich die Hülse mit Daumendruck verschieben, leider nicht leicht. Dachte das ist so richtig weil schließlich bereits eingestellt.
ja versteh ich...das müsste doch eigentlich passen d.h. darauf sollte man sich verlasen können - wobei vorher checken sicher schlau ist. Die Aussenhülse muss ein wenig stramm sitzen, aber mit einem Daumen ohne Schmerzen noch seitlich verschiebbar...
Die Lageraussenringe presst (kloppt) man einfach bis zum Anschlag ein, OHNE eingesetzte Innenringe/Kegelrollen natürlich... richtiger Sitz ist sowohl spür/hörbar als auch visuell prüfbar.
Die ganze Geschichte bleibt für mich mysteriös...kann eigentlich gar nicht passieren
Du hast ganz sicher nix vergessen, Distanzring, Druckstücke bds., sehe ich an. Irgendein Fremdköper hineingeraten ?
Die. Lager haben keinen festen Sitz. Es werden auch keine Außenringe reingeklopft. Der Lagersatz wird auf die Steckachse montiert und dann komplett eingeschoben. Dann verkantet auch nichts und es geht alles saugend rein.
Gruß Hartmut
bei mir nicht saugend, trotz vorwärmen der Nabe und Lagerpaket im Tiefkühler. Und auf die Achse klopfen (mit den Rollenlahgern und Innenringen) will ich nicht.
Moin moin
So werde euch mal das Neuste berichten.
Da vielleicht der Gedanke kommt ich hätte da irgendwas verkehrt gemacht möchte ich erwähnen das ich zwei eingestellte Pakete verbaut habe.
Das Vordere was alles ok.
Das zweite Lager welches auf der abgedrehten Steckachse ist das Korea Lager. Ich gehe davon aus das das Zweite in diesem Paket auch ein Kore Lager war.
Auf dem anderen welches vorne rein gekommen ist stand SNH
Heute habe ich dann zwei SNH Lager besorgt eine neue Steckachse und einen Satz Distanzhülsen.
Auf der von mir genutzten Schraube das Spiel nicht ganz so stramm wie beim fertigem Paket eingestellt.
Das ganze dann nochmal auf der Steckachse überprüft ( RolfS sag bitte nix dazu :gewissen: )
Rad reingebaut und nochmal leichtlauf geprüft. Ergebnis trotz Kardan leichter als bei dem Voreingestellten.
Ich habe die verschweißte Steckachse noch mal so gelegt und fotografier das man sehen kann wie die Achse abgedreht ist.
Meiner Meinung nach hat das Lager gehakt und der innere Ring hat sich auf der Steckachse gedreht.
Wenn es nur am geringem Spiel gelegen hätte müßte das Gegenlager eigentlich auch im Eimer sein.
Danach habe ich noch ein paar km Probegefahren. Alle Schrauben noch fest und Radnabe keine besondere Hitze feststellbar.
Morgen werde ich etwas länger fahren und noch bereichten.
Wegen dem vermutlich defektem Lager werde ich nächste Woche mal mit dem Raben telefonieren. Ich denke Gutschrift über ein Lagerpaket und eine Steckachse sollte er sich mal überlegen.
In der Hoffnung, für euch und für mich, kann ich dieses Kapitel bald abschließen.
Auf dem Lager steht aber SNH ! :Frage:
Ebenso auf der Außenlagerschale in Bild 1 aus #98 (https://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=20608.msg309895#msg309895).
Kannst du mal diese Fläche vom Lagerkäfig saubermachen, um zu sehen, ob der da nicht doch irgendwie geschliffen hat?
Zitat von: Rütz am 28 Mai 2021, 22:38:40
Auf dem Lager steht aber SNH ! :Frage:
Ebenso auf der Außenlagerschale in Bild 1 aus #98 (https://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=20608.msg309895#msg309895).
Auf dem linken Paket SNH auf dem Rechten Korea
Zitat von: Dieter57 am 28 Mai 2021, 22:58:04
Auf dem linken Paket SNH auf dem Rechten Korea
Nochmal geschaut, Rütz hat recht. Das verschweißte Lager SNH
Hat sich überschnitten (deswegen edit.).
...ich habe halt ganz stark diesen hochstehenden Rollenkäfig des SNH Lagers in Verdacht. ...evtl. ein Fertigungsfehler.
Hi Ihr
hab die Teile jetzt alle noch mal sauber gemacht.
Auf dem Lager steht der Zusatz 83 X
Kann damit einer was anfangen ?
Bei dem letztem Bild links die Alte und Rechts die Neue Steckachse
Zitat von: Rütz am 28 Mai 2021, 23:10:00
Hat sich überschnitten (deswegen edit.).
...ich habe halt ganz stark diesen hochstehenden Rollenkäfig des SNH Lagers in Verdacht. ...evtl. ein Fertigungsfehler.
Jedenfalls sehen die beiden Lagerpakete im Beitrag 95 deutlich unrerschiedlich aus...das rechte (Korea, das nicht kaputt ging bis jetzt :) scheint mir richtig, beim linken stehen die Rollen anders...zu tief...?
Also für mich ist die Sache jetzt eindeutig:
Der Verschlussring wurde gegen den Lagerkäfig geschraubt!
Denn was soll dort so sonst so heftig mit dem Lagerkäfig gefressen haben außer dem Verschlussring??
Da ist sonst nichts.
(Den könnte man sich natürlich auch nochmal anschauen...)
Wenn der Käfig in diesem einen Lager kein "Montagsmodell" war, dann sind diese SNH Lager generell nicht geeignet!
Zitat von: rolf.soler am 29 Mai 2021, 19:30:52
... beim linken stehen die Rollen anders...zu tief...?
Das täuscht. Die Rollen stehen gleich, aber der Käig ist anders (reicht viel zu weit über die Rollen hinaus).
Zitat von: Rütz am 29 Mai 2021, 19:48:15
Also für mich ist die Sache jetzt eindeutig:
Der Verschlussring wurde gegen den Lagerkäfig geschraubt!
Denn was soll dort so sonst so heftig mit dem Lagerkäfig gefressen haben außer dem Verschlussring??
Da ist sonst nichts.
(Den könnte man sich natürlich auch nochmal anschauen...)
Wenn der Käfig in diesem einen Lager kein "Montagsmodell" war, dann sind diese SNH Lager generell nicht geeignet!
Am Verschlussring keine Schleif- oder Fressspuren
Die Erweiterung X steht bei Lagern von Schaeffler für "extended life" - also erhöhte Lebensdauer. die 83 kann ich nicht zuordnen
Grusz
Bernd
Siehe SNH...
https://www.snh-europe.com/technischer-katalog-vorschau/kegelrollenlager-einreihig/nachsetzzeichen/ (https://www.snh-europe.com/technischer-katalog-vorschau/kegelrollenlager-einreihig/nachsetzzeichen/)
Gruß Heiko/2
Zitat von: Dieter57 am 29 Mai 2021, 20:31:29
Am Verschlussring keine Schleif- oder Fressspuren
Hast du davon ein Foto?
Zitat von: Krottenkopp am 30 Mai 2021, 10:19:11
Siehe SNH...
https://www.snh-europe.com/technischer-katalog-vorschau/kegelrollenlager-einreihig/nachsetzzeichen/ (https://www.snh-europe.com/technischer-katalog-vorschau/kegelrollenlager-einreihig/nachsetzzeichen/)
Gruß Heiko/2
Beim X kann man lesen "Kegelrollenlager, deren Außenabmessungen internationalen Normen angepaßt wurden"
Nun ja
Zitat von: Stefan am 30 Mai 2021, 10:20:35
Hast du davon ein Foto?
Hi Stefan
Werde ich noch machen.
Gestern erst mal Fahren angesagt.
Bin zwar kurz liegengeblieben. Zum Glück aber nur der Gaszug ausgehangen.
Mit Schlüsselbund als Schraubenzieherersatz konnte ich den Zug wieder einhängen und die obere Schraube im Griff wieder anziehen.
Zu hause dann erst mal ordentlich den Zug und die Mechanik eingeölt und gefettet.
Diese Schraube prüf ich vor jeder Ausfahrt ;D wenn ichs nicht vergesse.Dann ist fummeln mit einem Schlüssel udn schwarze Hände die Folge...
Zitat von: Rütz am 29 Mai 2021, 19:53:23
Das täuscht. Die Rollen stehen gleich, aber der Käig ist anders (reicht viel zu weit über die Rollen hinaus).
dann wäre dieses SNH Lager das Problem ?....
Bei den Ostmopedfahrern sind die Meinungen geteilt: die einen schwören auf SNH die anderen spucken drauf...grnerell aber ws. bei dne meisten Herstellern so....
Hi RolS und Ihr
Hier noch die Bilder von den Verschlussschrauben.
Welche wo war kann icke nicht sagen
Sind ja schon unterschiedlich, oder? Einmal mit Absatz und einmal mit Schräge...
Gruß
Stefan, der Einzylindär
Und an dem Absatz hat es geschliffen, würde ich sagen!
Die sind halt härter als der Lagerkäfig, deswegen ist es da nicht so deutlich.
Wenn das zweite SNH Lager aus diesem Paket, welches ja noch i.O. ist, auch so einen hohen Lagerkäfig hat, kann man den Verschlussring da ja mal drauf halten und schauen, ob sich der Käfig dann noch bewegen kann.
Lagerkoller
Moin Ihr,
beim Frühstück fällt mir gerade ein, dass ich die Verschraubungen auch neu gemacht hatte.
Also kann es an denen im Bild nicht liegen.
Sorry.
Und die neuen die ich verbaut hatte sind jetzt auch wieder drin. An denen war nichts zu erkennen und jetzt laufen die Räder so wie sie sollen. Somit fällt die äußere Verschlussmutter als Ursache auch aus.
Habe auch noch mal die zerstörte Steckachse im Durchmesser gemessen und neue Lager drauf geschoben. Alles wie bei der neuen Steckachse.
Nach all dem vermute ich jetzt auch, das Lager hat geklemmt und den Innenring mit gedreht.