BMW Einzylinder-Forum

ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Die Mechanik und ihre Tücken => Thema gestartet von: Malunga am 10 Mai 2018, 15:19:09

Titel: Lagerzustand, Getriebeausgang R25/3
Beitrag von: Malunga am 10 Mai 2018, 15:19:09
Liebe Forumsgemeinde,
nachdem der Hinterradantrieb entfernt war, habe ich mal am Kardanflansch Getriebeseitig gedreht.

Hierbei musste ich feststellen, dass es doch einen spürbaren Wiederstand gibt.

Wie leichtläufig muss denn das Rillenlager sein?
Fühlt sich an, als ob ich einen Stellmotor drehe.
Auf jeden Fall anders, als Radlager :)

Kilometerstand des Tacho 75000.


Beste Grüße aus Kornwestheim
Matthias
Titel: Re: Lagerzustand, Getriebeausgang R25/3
Beitrag von: campingmeile am 10 Mai 2018, 15:24:22
Kupplung gezogen und/oder Leerlauf eingelegt?

Werner
Titel: Re: Lagerzustand, Getriebeausgang R25/3
Beitrag von: Malunga am 10 Mai 2018, 15:38:42
Hallo Werner,

Leerlauf, Kupplung gezogen/locker kein Unterschied.
Sobald gänge drin sind, spürt man es durch den erhöhten Wiederstand der Gänge kaum noch.

Titel: Re: Lagerzustand, Getriebeausgang R25/3
Beitrag von: Heiko am 10 Mai 2018, 15:45:21
Das normal... das sind ja nicht nur die Lager der Abtriebswelle, sondern dort sind auch noch die Zahnräder im Eingriff.... nicht bekloppt machen, solange alles läuft.
Titel: Re: Lagerzustand, Getriebeausgang R25/3
Beitrag von: Malunga am 10 Mai 2018, 15:47:09
Roger :bike:
:prost:
Titel: Re: Lagerzustand, Getriebeausgang R25/3
Beitrag von: berndr253 am 10 Mai 2018, 18:14:54
Im Leerlauf muss sich der Flansch locker und recht leicht drehen lassen - bei eingelegten Gängen wirds naturgemäß schwerer.
Wenns hier keinen Unterschied zwischen dem Widerstand im Leerlauf und den eingelegten Gängen gibt würde ich das Getriebe mal öffnen.

Bernd

Zur Funktion des Getriebes
Die Zahnräder der Abtriebswelle stehen im Leerlauf zwar im Eingriff mit den Rädern der Nebenwelle drehen sich aber nicht, wenn man die Abtriebswelle über den Abtriebsflansch im Leerlauf dreht.
Alle Zahnräder auf der Abtriebswelle laufen auf Gleitbuchsen und sind frei drehbar.
Erst durch das Einbinden des entsprechenden Gangrades durch die Schiebemuffe, die axial auf der Abtriebswelle verschoben werden kann, über die Zahnwelle aber stetig im Eingriff mit der Abtriebswelle steht erfolgt die kraftschlüssige Verbindung mit der Neben- und Antriebswelle.