BMW Einzylinder-Forum
ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Die Mechanik und ihre Tücken => Thema gestartet von: Anulu am 15 April 2017, 18:47:59
Kurze Zwischenfrage weil ich grad interessiert das mit dem siffenddn ZK mitlese:
1. was ist das fuer eine Geschichte mit den Sacklöchern? Betrifft das auch mich mit meiner /3 und dem R51 Zylinder ( der ja vom BJ der /2 entspricht) ich hab das Zeug jetzt einfach zusammengeschraubt aber noch nicht angeknallt und das Genöke steht noch auf der Werkbank. 2.
Noch ne kurze Frage: ZK-Dichtung trocken oder lieber mit Hylomar einsetzten?
Gruß Manuel [ der gleich wieder in der Werkstatt verschwindet und sich um die Elektrik kümmert]
Hi Manuel,
was machst Du, wenn der Eintopf fertig ist? ??? ::) ;D
Bei der /2 sind die Gewinde für die Zylinderkopfschrauben durchgebohrt. Da kommt es häufig vor, dass dort dann Motoröl raus-sifft.
Ab /3 ist das nicht mehr der Fall.
Zylinderkopfdichtung bitte trocken einbauen.
Gruß Buxus
Ob der r51-zylinder Sack- oder Durchgangsbohrungen hat, weiß ich nicht.
Da hilft nachschauen. Langen Bleistift in ein Loch für die ZK_Schraube: Geht er bis zu einer Kühlrippe, hat er Durchgang.
Bei den Modellen 25 und 25/2 erfolgt die Ölzufuhr in den Kopf nicht durch die Ringkanäle zwischen ZK-Kopf und Kopfschraube. Hier besteht also keine Notwendigkeit die Zylinderkopfschrauben im Zylinder abzudichten. Bei der 25/3 und folgenden Modellen wird das Öl durch diese Kanäle bis zu den Kipphebeln geführt.
Das bedingt die Notwendigkeit die ZK-Schrauben im Zylinder dicht auszuführen. Am einfachsten gelingt das über die Ausführung als Sackloch.
Bernd
Das Öl findet seinen Weg!
Bei meiner /2 (Adlelheid) ist es sehr deutlich durchgekommen.
Gruß Buxus
@ Bernd: da geb ich Buxus Recht! Bei meiner /0 siffte es ebenfalls an den ZKschrauben durch. Deswegen hatte ich mir damals diese Sache mit dem Teflonband um die ZKschrauben ausgedacht
Ok danke. Werd das eben nochmal abnehmen und mir genau ansehen und berichten.
Gruß, Manuel
Wenn Du mit einem gebogenen Draht zwischen den Rippen herumporkelst (https://de.wiktionary.org/wiki/prokeln) kannst Du es sicher auch erfühlen.
Gruß Buxus (das große Ei ;D )
Ok, hab ich gecheckt, und bin heil froh nochmal nachgehakt zu haben denn: R25/3 Zylinder:
(https://uploads.tapatalk-cdn.com/20170416/ea43df753d72dee0859ea10f8e50ac4f.jpg)
Unten dicht!
R51/3 Zylinder:
(https://uploads.tapatalk-cdn.com/20170416/83589ba460a9241d42e14f98f9b9e1e4.jpg)
.... geht sowas von durch!
Lösung ist logischerweise das:
(https://uploads.tapatalk-cdn.com/20170416/664b75dc3e9ba73d3759a696263d55fe.jpg)
macht Sinn 
Glück gehabt! Es lohnt sich immer aufmerksam mitzulesen, und lieber doch nochmal ne blöde Frage zu stellen.
Das hätt ja ne Sauerei gegeben!
Gruß, Manuel
Äh, mal so eine kleine Frage: Wie machst Du das jetzt mit dem Drehmoment beim anziehen?
Manfred
Keine Ahnung. Sag du's mir. Aus dem Bauch: Vermutlich erstmal mit den vorgeschriebenen 4,2 mkg über Kreuz gaaaaaanz langsam anziehen und dann nach dem Warmfahren wenn sich alles mögliche gesetzt hat nochmal nachziehen (Ventile einstellen) . Dann sollte auch das Teflon etwas geschmeidiger sein. Wenn's dann nicht sifft und das Ventilspiel stimmt ist doch alles tutti, oder?
Gruß, Manuel
Ich hab das ganze ohne Dremo angezogen. Reines Fingergefühl. Pi mal Daumen. Hält seit knapp 10.000km
Ich würde in dem Fall mit Winkelgrade arbeiten. Es gibt doch solche Geräte zum zwischenstecken mit der jeweiligen Umrechnungen
Manfred
Wie? Aus NM in Grad umrechnen?
Gruß, Manuel
Gewindelöcher und Schrauben nachschneiden, auch wenn das Gewindeprofil damals etwas anders war.
Dann ist es sicher, dass es leichgängig ist.
Ca. 10 cm Teflon richtig rum drum wickeln.
Gucken dass bei den Kipphebelböcken nichts klemmt.
Dann mit 3,5 mpk anziehen, das ist kein "Thema" (wieso 4,2mkp ?)
Bzw. dürften so plus 10% auch in Ordnung gehen um ggf. den Teflonwickel auszugleichen.
Gruß Buxus
Mal eine generelle Frage zu diesem ganzen "Drehmoment-Diskussionen": welche Werkstatt/Heimwerker hat "damals" denn nach diesen Vorgaben geschraubt? Oder hat man nicht eher nach besagtem "Fingergefühl" gearbeitet?
Ich persönlich sehe das mit den Drehmo-Angaben nicht so kritisch. Und immerhin ist meine /0 so mittlerweile in 2. Generation in Gebrauch ...
Bei Sascha knackt ja das Handgelenk bein 3,5 mkp. 8) ;D
Bei mir ist das nur der Fall wenn ich regelmäßig in der Werkstatt murkse.
Wenn man das "richtige" Gefühl hat mag es ja gehen.
Kann mich gut daran erinnern, als ich das erste Mal mit Bernd zusammen geschraubt habe.
Hab mich gleich gewundert, wie wenig fest er zum Beispiel die M6 Schrauben beim Stirndeckel angezogen hat.
Ich habe es immer deutlich fester ausgeführt.
Zu Hause habe ich dann (klar :) ) mit dem Dremo nachkontrolliert und festgestellt, dass ich da immer zu heftig dran gegannen bin.
(Tcha..Bernd, haste Recht gehabt, aber da haben wir ja schon drüber philosophiert)
Das Bessere ich des Guten Feind...........wenn ich den Schlüssel doch an der Wand hängen habe?
Gruß Buxus
ZitatIch persönlich sehe das mit den Drehmo-Angaben nicht so kritisch. Und immerhin ist meine /0 so mittlerweile in 2. Generation in Gebrauch ...
So dachte ich früher auch mal....
Nimm mal den Zylinderkopf und messe den Abstand eines Stehbolzen (da wo die Kippies drauf liegen) bis zum Grunde. Das Ganze dann 4x. Ich wette mit Dir das die Abstandmasse unterschiedlich sind. Deshalb darf man auch die Kipphebel unten abschleifen weil sie auf den Ventilteller knallen.
Im Westfalia Katalog habe ich mal so ein Ding gesehen.
https://www.westfalia.de/shops/werkzeug/kfz_werkzeuge/reparatur_wartung/drehmomentschluessel/704499-gradscheibe_fuer_drehmomentschluessel.htm
Manfred
ZitatBei Sascha knackt ja das Handgelenk bein 3,5 mkp. 8) ;D
Ist das ein Knackie? ;D
Manfred
Hey Buxus guckst du:
(https://uploads.tapatalk-cdn.com/20170416/d906550c0c79116760f714b81671c330.jpg)
Gruß, Manuel
... mist, Seitenverkehrt
Gruß, Manuel
Hmmmm,
komisch, ich dachte auch, 35 NM !!!!
Ihr macht es aber auch mit mir!
Mal muss ich mich links herum vor´s Leptop legen und nun rechts herum! ;D
Ich kenne nur 3,5 mkp. 4,2 meine ich, ohne nachzusehen, wäre das Maß bei den /5 Boxern.
Gruß Buxus
Nagut weil du nun ja nach deinem Geburtstag zwangsläufig auch nicht mehr der Jüngste bist 
(https://uploads.tapatalk-cdn.com/20170416/ecbc0325ed3b1500acc1ccf35a95a60a.jpg)
(https://uploads.tapatalk-cdn.com/20170416/dd65953a2baffebca949120432b0a621.jpg)
(https://uploads.tapatalk-cdn.com/20170416/1deece319d4dc89925e30cbc01a40964.jpg)
(https://uploads.tapatalk-cdn.com/20170416/491f0b823caf8d2242c27607ad90b551.jpg)
(https://uploads.tapatalk-cdn.com/20170416/107ea5d4f374894033e9e34d5984c143.jpg)
Duck und wech.....

Ich muss jetzt auch weitermachen. Wie Ihr euch erinnert ist mir das Bummeln nicht gegeben und die Nacht noch jung....
Gruß, Manuel
Zitat von: professor buxus am 16 April 2017, 22:24:15
Ich kenne nur 3,5 mkp. 4,2 meine ich, ohne nachzusehen, wäre das Maß bei den /5 Boxern.
Wenn Daumen=0,38 ist dann halten die 4,2 kp auch bei Einzylindern 10000 km.
Zitat von: Anulu am 16 April 2017, 20:51:59
Wie? Aus NM in Grad umrechnen?
Kein Problem, das geht allerdings am genauesten mit Pi mal Auge.
Ich vermute, daß der Erfinder des Helicoils sich von den ersten Umsätzen einen Drehmomentschlüssel gekauft hat.
Gruß
Stefan




Gruß, Manuel
Hmmmm,
und nu??
In meinem WHB, R 27, steht das so drin.
Was ist nun richtig?
Was sagen die Koniferen?
Schorsch
Da man aber leicht immer mehr Drehmoment fabriziert, siehe Lehrgang von Manfred, werde ich erst mal
bei 35 Nm, ZK, bleiben.
Schorsch
Die Nadelgehölze ;) sagen: Hauptsächlich gleichmäßig!
Ich denke mal von 3,5 bis 4,2 mkp wird wohl "alles drinn" sein.
Wenn man dann noch in Erwägung zieht mit welchem Drehmoment die Silikondichtung aus FFM angezogen werden soll! :o
Die präziese Wertvorgabe habe ich vergessen, sie war, glaube ich so Richtung 5 oder noch mehr.
Und da fahren auch einige mit rum. Ob das noch gut ist, steht auf einem anderen Blatt.
Ich halte das so:
Erstes Anziehen mit 3,5.
Damit ich beim späteren Nachziehen wegen des Losbrechmomentes die Schraube nicht zurückdrehen muss (was ich nicht gut finde),
ziehe ich dann so in Richtung ca. 3,8 bis 4,0 die Muttern an.
Dann isset jut!
Gruß Buxus
Ja!!!!
Diese Silikondichtung nehme ich eh nicht!!
Von Hand, einfach so anziehen, traue ich mich nicht.
So, wie Buxus, mache ich es auch.
Erst recht beim wiederholten Prüfen nach 100, 500 km.
Schorsch
ZitatDamit ich beim späteren Nachziehen wegen des Losbrechmomentes die Schraube nicht zurückdrehen muss (was ich nicht gut finde),
ziehe ich dann so in Richtung ca. 3,8 bis 4,0 die Muttern an.
Wenn Du die Schraube nicht öffnest sondern gleich anziehst ist Dein Drehmoment um einiges höher. Ist doch logo.
Beim Boxer werden die Stehbolzen mit 3,5 angezogen.
Manfred
ZitatIch denke mal von 3,5 bis 4,2 mkp wird wohl "alles drinn" sein.
So ist das. Bei mir sind es 39 Nm, nachziehen dann wie im Handbuch, aber immer noch mit 39 Nm.
Ventile prüfen und einstellen; weiterfahren. ;D
die haben später mal den Wert 4,2 kpm auf 3,5 kpm reduziert....wahrscheinlich weil auch so mehr als ausreichend ist und man läuft nicht Gefahr den Kopf krumm zu ziehen.
2. ich löse immer die Schrauben vorm nachziehen (ca. 1/10 Umdrehung)....macht doch einen Riesenunterschied
3. Manuel, erstmal alle 4 Schrauben mit 0,1-0,5 kpm anziehen....also das sie erstmal alle 4 gleichmäßig drücken....dann mit 1kpm anziehen....dann mit 2kpm....etcpp..
4. der tatsächliche Wert ...ob 2,5 oder 4 kpm... ist nebensächlich....hauptsache gleichmäßig.
so wie Rolf es vorgeschlagen hat, sehe ich das auch...
#17
Manuel: So ein Winkelmessdingens könnte ich Dir bei Bedarf auch ausleihen (Gradscheibe)
Gruss Horst -Dieter
Hä??
Was ist denn ein Winkelmessdingens?
https://www.google.de/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fcdn.pixabay.com%2Fphoto%2F2015%2F11%2F01%2F09%2F53%2Fgeodreieck-1016726_960_720.png&imgrefurl=https%3A%2F%2Fpixabay.com%2Fde%2Fgeodreieck-geometrie-mathematik-1016726%2F&docid=_TsGheqwxgrWBM&tbnid=D-8p0GgxmY3WgM%3A&vet=10ahUKEwiUyJ2Pr6vTAhVHbhQKHR0VB30QMwg7KAMwAw..i&w=960&h=481&bih=978&biw=1680&q=geodreieck&ved=0ahUKEwiUyJ2Pr6vTAhVHbhQKHR0VB30QMwg7KAMwAw&iact=mrc&uact=8
Gruß Rudi
Zitat von: Schorsch
Hä??
kucksu Link in #17
m :kaffee:
Aha,
Danke mek!!
Damit kann man also die Schraube, nach Erreichen des empfohlenen Drehmoments, noch um einige Grade weiterdrehen.
Hmmm,
dann erhöht sich doch auch das Drehmoment, außerdem, wie erfahre ich die Anzahl der Grade, die ich weiterdrehen muss/soll.
Nee, ich glaube das spar ich mir, Drehmo und fertig, außerdem darf ich nicht so viel Kohle für Werkzeug
ausgeben.
Schorsch
Recht hast Du Schorsch
nur noch zur Info, Autoschrauber kennen das
Zylinderkopf
die (meist) 10 Schrauben, werden jeweils über Kreuz 2-mal
mit Drehmoment angezogen (zB 1x 40Nm, 2x 60Nm)
dann mit diesem Winkelmessdingens (Gradscheibe)
alle wieder über Kreuz je 90 Grad und dann das Ganze
noch einmal
Warum? Kann ich Dir auch nicht sagen,
früher war das anders
Ja,
verstehe, allein mir erschließt sich der Sinn nicht.
Bleiben wir mal bei Deinem Beispiel.
Da könnte man doch von vorne herein das Drehmoment bei, sagen wir mal 70 Nm festlegen.
Beim ersten Mal 20, beim zweiten Mal 50, beim dritten Mal 70 Nm.
Warum diese Gradscheibe??
(Bin nur neugierig)
Schorsch
So einen Winkelmesser können (=dürfen) wir nicht verwenden!
Dieses Verfahren gilt für eine ganz andere Art Verschraubung (-> "Dehnschrauben"!).
Diese Schrauben werden mit Drehmo bis zur Streckgrenze angezogen und dann mittels Winkel um eine bestimmten Betrag kontrolliert "gelängt" (gestreckt).
So eine gestreckte Dehnschraube kann sich temperaturbedingten Längenanderungen der Konstruktion besser anpassen.
D.h., sie drückt mit ~gleicher Kraft, auch wenn der ZK sich etwas ausdehnt.
Solche Schrauben sind aber Einmalware. Sie können nicht wieder verwendet werden!
@ Rütz,
Danke für Erklärung
So gesehen hast Du recht.
Aber: Hier ging es um teflonumwickelte Gewindegänge. Hier mit einem Drehmomentschlüssel zu arbeiten bringt in meinen Augen nicht viel. Hier liege ich mit einem Winkelgradmesser wohl besser.
Manfred
Manfred,
ich frage jetzt mal kritisch, mit welchem Drehmoment ziehst Du die Schrauben fest, um wieviel Grad drehst Du die Schrauben dann weiter?
Woher hast Du die Werte?
Schorsch
Schorsch, es geht in diesem Fall nur um die umwickelten Gewinde.
Der Ablauf könnte so aussehen:
Man nehme einen Drehmomentschlüssel.
Man nehme die Winkelmessapparatur und stecke sie auf den Drehmomentschlüssel..
Nun stecke ich den 4kant des Winkelmesser zwischen die Backen eines Schraubstockes.
Nun ziehe ich den Drehmomentschlüssel z.B auf 40 Nm an und lese die Winkelgrade ab.
Jetzt stecke ich die 14ner Nuss auf das Winkelmessgerät und oben wird der Drehmo durch eine Rätsche ersetzt.
Jetzt ziehe ich auf den gewünschten Winkel schrittweise an.
Damit erreiche ich das die 4 umwickelten Gewinde ein gleiches Drehmoment haben.
Das gilt nur für diesen Fall!!!
Manfred
Hmmm,
ist das nicht doppelt gemoppelt?
Wenn Du in 2 oder 3 Schritten die Schrauben anziehst, natürlich über Kreuz, beim letzten Mal mit 40 Nm,
Schön langsam, sachte, wie in Deinem Lehrgang, haben doch auch die Schrauben das gleiche Drehmoment, ganz ohne dieses Graddingsbums.
Gruß
Schorsch
Zitat von: Manfred250 am 17 April 2017, 20:24:00
Man nehme die Winkelmessapparatur und stecke sie auf den Drehmomentschlüssel..
Nun stecke ich den 4kant des Winkelmesser zwischen die Backen eines Schraubstockes.
Nun ziehe ich den Drehmomentschlüssel z.B auf 40 Nm an und lese die Winkelgrade ab.
?? ... wenn dein Schraubstock sich nicht mitdreht, weil einigermaßen festgeschraubt, steht da 0,0°.
Das kann ich dir jetzt schon sagen. :lol:
Zur Sache: Teflon fließt unter Druck gnadenlos weg.
Wer große Sorgen hat, wartet zwischen den einzelnen Anzugstufen halt ein bißchen länger und zieht am nächsten morgen nochmal auf den Endwert an.
Nee nee Rütz,
da ist schon was dran.
Manfred ersetzt das Drehmoment durch die Grade, weil bei teflonumwickelten Schrauben der Drehmo lügt.
Voraussetzung ist, dass sämtliche 4 Schrauben die gleiche Ausgangsposition haben, sonst funktioniert das nicht.
Man muss es nicht so vollwickeln wie bei einer alten 3/4" Wasserleitung.
3 Wicklungen haben bei mir ausgereicht.
Ich hatte nicht so das Gefühl, dass es einen zu berücksichtigen Unterschied macht.
Zudem Teflon ja eher fürs Gleiten bekannt ist.
Gruß Buxus
Leute,
macht euch nicht verrückt wegen dem genauen Drehmoment, das ist sowieso nicht das, worauf es ankommt,
sondern die Vorspannkraft in der Schraube, und die schwankt bei exakt gleichem Drehmoment schonmal locker um
20%, bedingt vor allem durch unterschiedliche Reibung, siehe z.B.
http://www.bs-wiki.de/mediawiki/index.php/Diskussion:Schraubenverbindungen#Vorspannkraft (http://www.bs-wiki.de/mediawiki/index.php/Diskussion:Schraubenverbindungen#Vorspannkraft)
Dort ist auch nachzulesen dass ein drehwinkelgesteuertes Anzugsverfahren bzgl. gleicher Vorspannkraft besser ist.
Wie jetzt - die Anzugsdrehmomente sind nicht wichtig?
Also irgendwie festknallen, die eine mit 40 Nm, die anderen mit 32 Nm (20% Abweichung), macht doch alles nix??
Glaube ich nicht!
Das Anzugs-Drehmoment ist die einzigen Größe mit der wir HALBWEGS sicherstellen können mit überschaubarem Aufwand reproduzierbare Verhältnisse zu schaffen!
Bernd
Ich werde mich an #32 Rolf halten. Ich glaube so nähert man sich am einfachsten an. Und dann in der 1. Zeit immer wieder kontrollieren.
Gruß, Manuel
Ja,
so werde ich es auch machen.
Ich glaube, so ist eine größtmögliche Annäherung an das Optimale gegeben.
Die Methode mit dem Winkeldings ist dennoch interessant, nur, ab wann soll man die Grade zählen?
Wenn die Schraube so gerade im Gewinde ist? Kurz davor? Wenn sie schon fast fest ist?
Das ist mir zu unsicher. Bei nur einer Schraube sicherlich machbar, aber bei 4 ZK Schrauben, bei denen
es auf Gleichmäßigkeit ankommt?
Schorsch
Und das ist der Grund warum ich das auch mit dem Drehmo machen werde.
Gruß, Manuel
Zitat von: Schorsch am 17 April 2017, 21:23:24
Nee nee Rütz,
da ist schon was dran.
Manfred ersetzt das Drehmoment durch die Grade, weil bei teflonumwickelten Schrauben der Drehmo lügt.
Voraussetzung ist, dass sämtliche 4 Schrauben die gleiche Ausgangsposition haben, sonst funktioniert das nicht.
wie denn? Wenn Dremo wegen teflon nichts taugt? ;D
Nebenbei...ich nehme Dehnmeßstreifen....dann brauche ich nicht mal die Bohrungen für die Kopfschrauben nachbohren....und ist sowieso viel genauer
? Erleuchte mich bitte. Was ein Dehnungsmessstreifen ist weiß ich, aber wie setzt du den ein? Oder meinst du sone el. Uhr die du einfach auf die Ratsche zwischensteckst
Gruß, Manuel
? mich auch bitte
so ein Streifen ändert seinen Widerstand, soweit klar,
aber wie bei unseren Schrauben und warum überhaupt????
Gruss Horst-Dieter
Na, wenn sie gestreckt werden ändert der Widerstand seinen Widerstand (dicker Draht versus eingeschnürten Draht)....und das werden sie schon bei (mind.) 1kpm....einfach eine kleine Kerbe in die ZK Schrauben...meßstreifen einkleben...w-lan Kabel anschliessen und ablesen wann die Streckung bei allen 4 Schrauben gleich ist....voilà
ihr habt noch nicht auf meine Frage geantwortet.
... hab sowas schon vermutet.... ich find Wlankabel jedoch zu unsicher falls sich mein Nachbar oder die CIA einhääkkt und die Meßdaten verfälscht. Dann pieselt es ja wieder mit Öl.
Ich mags lieber Kabelgebunden:
(https://uploads.tapatalk-cdn.com/20170418/dd8c7afa4c7fa754549f88ca85d80bd4.jpg)
Gruß, Manuel
Rolf,
der Satz " Vorraussetzung ist, dass sämtliche 4 Schrauben die gleiche Ausgangsposition haben....."
bezog sich auf die Verwendung mit dem Winkeldings. Meiner Meinung nach untunlich bei 4 Schrauben, die gleich angezogen werden müssen.
Das Wahre ist es mit dem Drehmo auch nicht (Teflonband)
Aber grau ist alle Theorie, habe bislang den Kopf 2 x runtergehabt, immer mit Drehmo angezogen, kontrolliert, Teflonband an den Schrauben, vorher Gewinde mit harter Drahtbürste gesäubert. Hat geklappt, ohne, dass es gesifft hat. Beim Boxer auch so gemacht.
Ein Wlan Kabel kommt mir nicht an den Bock.
Heißt Wlan nicht Wireless, also ohne Kabel? Oder war das Topless??
Heißt Wlan nicht Wireless, also ohne Kabel? Oder war das Topless??
Beim Zylinderkopf (= top) ist es doch dasselbe!
davon ab hatte ich auch gehofft das ihr spätestens darüber stolpert ;D
1. deine Erklärung verstehe ich nicht...das mit der Verwendung Winkeldings war mir schon klar
2. wenn alle 4 Schrauben Teflon umhüllt sind...wo ist denn der Riesenunterschied...zu....unterschiedliche Gewindeverschmutzung/Rauhigkeit (als Beispiel)?
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:" Also ich bin drüber gestolpert."
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Gruß, Manuel
weiß ich doch....s. Antwort 54
Zitat von: Anulu am 18 April 2017, 11:59:01
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:" Also ich bin drüber gestolpert."
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Gruß, Manuel
@61 Manuel, hoffentlich hast dir nicht weh getan