BMW Einzylinder-Forum
ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Die Mechanik und ihre Tücken => Thema gestartet von: El Mariachi am 04 Dezember 2016, 21:45:34
Hallo zusammen,
eine Frage an die erfahrenen Motorschrauber:
An meiner R26 tropft das Motoröl aus einer kleinen Öffnung an der Unterseite des Motors raus. Genaugenommen ist die Öffnung dort, wo das Getriebe an den Motor geflanscht wird.
Der Ölverlust ist am größten nach längeren Fahrten bei hohen Geschwindigkeiten. Ein großer Teil läuft erst nach dem Anhalten raus (scheint sich beim Fahren zu sammeln). Da steht dann schon ne kleine Pfütze unter dem Motorrad, also nicht nur 1-2 Tropfen.
Es ist definitiv Motoröl und kein Getriebeöl.
Ich gehe davon aus es ist ein Simmerring, aber welcher? Und warum funktioniert meine Kupplung einwandfrei wenn das Öl von der Motorseite her kommt?
Viele Grüße
Johannes
Weil die Schwungscheibe nur nach hinten "offen" ist und das Öl von vorne, vom KW-Simmering kommt. Es wird durch die Fliehkraft nach aussen geschleudert.
Die Kupplung bleibt vorerst trocken. Nach und nach läuft das Öl Innen im Gehäuse herunter und tropft dann unten 'raus.
Je heisser, desto tropf
Gruß,
Sascha
Und da gibt es eine kleine Abhilfe:
Viton Simmerring einbauen
Manfred
Das hilft aber auch nur, wenn das hintere Kurbelwellenlager
in Ordnung ist. Wenn nicht, muss der Motor auseinander...
Gruß, Hannes
Und die Kupplung läuft noch, weil der Simmering an der richtigen Stelle minimal undicht ist.
Warte nur ab bis sich das ändert. :gewissen:
Zitat von: hannes55 am 05 Dezember 2016, 11:03:15
Das hilft aber auch nur, wenn das hintere Kurbelwellenlager
in Ordnung ist.
...und die Lauffläche an der Schwungscheibe muss in Ordnung sein!
Gruß Buxus
...an der Kurbelwelle - Euer Ehren.
... Und die Kolbenringe! Auch wenn Verbrennungsdruck ins Kurbelhaus
gelangt, sprich: die Brenngase pfeifen fröhlich an den Kolbenringen vorbei,
kann es an dem großen Simmering raus ölen.
... Und die Kurbelhausentlüftung muss funktionieren.
So, jetzt haben wir aber auch alles aufgelistet... ;D
Hannes
...und der Simmering muss sauber sitzen damit das Öl zurück ins Motorgehäuse fließen kann ;D
Isser zu tief eingetrieben verdeckt er die dafür vorgesehene Bohrung.
Gruß Steffen
Zitat von: 4Taktix am 05 Dezember 2016, 13:56:08
...an der Kurbelwelle - Euer Ehren.
An der Schwungscheibe. Euer Ähren
Manfred
.... und überhaupt....
vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen.
Ich fahre so schon 1000km und hab ca. 3l Öl durchgelassen. Die Kupplung ist noch immer trocken und einwandfrei. Aber ich bin trotzdem überzeugt, dass es der Kurbelwellen-Simmerring ist.
Heißt Hinterrad raus, Kardan ab, Getriebe ab ... Oder gibts ne einfache Variante?
... Motor raus, Schwungscheibe ab.
Du kannst auch den Motor mit Getriebe nach vorne ziehen, dann Getriebe ab. Wenn du das so machst , dann kann die Schwinge drinnen bleiben. Wahrscheinlich vermackst du damit den Rahmen, und einfacher ist Variante 1
Viel Spass ;-=
Grüsse Jan
Zitat von: 27-steib am 07 Dezember 2016, 09:11:16
... Motor raus, Schwungscheibe ab.
Du kannst auch den Motor mit Getriebe nach vorne ziehen, dann Getriebe ab. Wenn du das so machst , dann kann die Schwinge drinnen bleiben. Wahrscheinlich vermackst du damit den Rahmen, und einfacher ist Variante 1
Viel Spass ;-=
Grüsse Jan
Keine Chance... Der Motor geht nicht nach vorne... Stirndeckel im Weg! Bleibt nur der Weg von hinten...
Gruß Steffen
bei der R27 gehts, vieleicht sind bei der R26 die Aufnahmen der Motorbolzen im Weg? Muss ja nur ein paar cm nach vorne
Er hat aber eine R26. Da geht es nicht.
Manfred
ist eh ein nerviges gefrickel, besser die Schwinge raus, auch bei der R27.
Zitat von: El Mariachi am 07 Dezember 2016, 07:39:19
vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen.
Ich fahre so schon 1000km und hab ca. 3l Öl durchgelassen. Die Kupplung ist noch immer trocken und einwandfrei. Aber ich bin trotzdem überzeugt, dass es der Kurbelwellen-Simmerring ist.
Heißt Hinterrad raus, Kardan ab, Getriebe ab ... Oder gibts ne einfache Variante?
Bei dem Ölverlust bringst Du aber ne Menge Öl auf die Straße. Und das Öl tropft auch recht genau vor Deinem Hinterreifen auf die Straße. Daher würde ich die Ursache des Ölverlustes so schnell wie möglich beseitigen.
Bernd
Entweder hat es einen Riss im Gehäuse. Oder das Lager der KW ist defekt+ Simmerring
Manfred
Zitat von: 27-steib am 07 Dezember 2016, 09:46:06
vieleicht sind bei der R26 die Aufnahmen der Motorbolzen im Weg?
streiche vielleicht :schrauber:
Neuer Simmerring ist drin. Habe jetzt festgestellt, dass das Problem weiterhin besteht. Ist deutlich weniger Öl, aber trotzdem nicht in Ordnung.
Riefen auf der Schwungscheibe sind sichtbar, aber nicht spürbar. Das wundert mich schon ziemlich ...
1. Kann mir jemand sagen wie tief der Simmerring eigentlich eingebaut werden sollte? Man kann ihn ja eben mit dem Gehäuse einbauen oder ihn bis zum Kugellager reindrücken.
2. Habe schon viel bezüglich Unwucht gelesen. Kann das wirklich ein Thema sein? Meine Welle hat ne ziemliche Unwucht ...
Servus,
der Simmerring sollte plan zum Gehäuse sein. Auf einen mm kommt's evtl. nicht an, allerdings verdeckt der Dichtring die Ölablauföffnung, wenn er zu tief sitzt. Dann drückt das Öl natürlich eher raus.
Gruß Steffen
Woher weißt du das sie eine Unwucht hat?
Gruß Manuel
Meine R26 hat ziemlich starke Vibrationen im Vergleich zu unserer R27. Klar die Motorlagerung is ne andere. Aber bei der R26 vibriert der ganze Lenker.
Ich gehe davon dass diese Vibrationen nicht normal sind. Und ausschlaggeben dafür ist eine Unwucht in der Kurbelwelle/ Schwungscheibe.
Oder du hast die Alu-pleuel Welle mit Stahlpleuel
Zitat von: rolf am 06 August 2017, 14:27:44
Oder du hast die Alu-pleuel Welle mit Stahlpleuel
Und da gehe ich mal von aus.
Heiko
Ich hatte doch auch die Schüttelwelle... soviel dramatischer ist/war das nicht...
Gruß Steffen
Hi Leute, danke für die zahlreichen Rückmeldungen.
Also mich stört das Geschüttel nicht. Wäre demnach auch keine Begründung für den undichten Simmerring (wenn Steffen auch so fährt)
Wie ist das zu verstehen mit der Alu-Pleuel Welle? Sollten die Pleuel bei der ensprechenden Kurbelwelle aus aus Alu sein?
Für die R26 gab es Kurbelwellen mit Alupleueln (mit Gleitlager!) Die bedingen kleinere Kurbelwangen, um den Massenausgleich zu erreichen. Wenn man bei einer Instandsetzung das Alupleuel gegen eines aus Stahl tauscht ist der Massenausgleich nicht mehr korrekt und es schüttelt mehr als vorher
Grusz
Bernd
Hab eben selbst nochmal recherchiert. Tatsächlich gabs diese Alu-Pleuel-Wellen mit Stahlpleuel nur bei der R26.
In meiner R26 wurden sehr viele Motor- und Getriebeteile einer R25 verbaut. Grade mein Simmerring hat die Maße 45-62-10, die R26 sollte 52-72-10 haben.
D.h. ich hab ein Kurbelwellengehäuse und Kurbelwelle (vermutlich die ganze Baugruppe) einer R25 drin. -> Alu-Pleuel-Welle kann also nicht sein wegen Wellen-Durchmesser.
Klasse.
Gehäuse R25.Kw dann auch. Pleuellänge R25 ist 138mm. Pleuellänge R26 ist 125 mm
Der Konus an der R25 ist ein anderer als der von der R26.
Damit hast du auch verschiedene Schwungscheiben.
Manfred
Auf welcher Seite (in Fahrtrichtung gesehen) ist denn deine Zündkerze? ::)
Man kann das motorgehäuse einer R25 plus die schwungscheibe aber ein stahlpleuel der r26einbUen.Zylinder plus kopf passen (r26) passen dann wieder.
Manfred
Manfred, meinst du den Konus der Schwungscheibe? Also meine Schwungscheibe passt tip-top und hat noch nie Probleme gemacht. Vielleicht ist das auch R25...
Vielleicht ist mein kompletter Motor + Getriebe aus einer R25. Der Zylinder ist definitiv R25.
Zündkerze sitzt rechts. Was bedeutet das?
R 26/27 Kopf
Dann ist ja zumindest schonmal das Thema "Schüttelwelle" vom Tisch ;D
gehen wir zur Kavitation über.... ;D
Zitat von: rolf am 07 August 2017, 13:48:32
gehen wir zur Kavitation über.... ;D
Der Rolf wieder... ;D Bei der R25 war doch die Kavitation noch garnicht erfunden. Da hat man noch mit ganz herkömmlichem Verschleiß gearbeitet...
Dann hast du ein R25Motor mit R26/27 Zylinderkopf.
Wenn der Instandsetzer aus zwei defekten KW eine Kw gemacht kann es sein das die Auswuchtung nicht passt. Dann schüttelt der motor auch.
Manfred
Hallo nochmal,
wie hat denn diese Ölablaufbohrung auszusehen? Bei mir sieht die ziemlich zu aus. Hab auch mit nem Draht gestochert. Da geht nix durch. Schaut mal mein Foto an. Ist das so korrekt?
Meinst du die?? ( rot eingekreist )
(https://uploads.tapatalk-cdn.com/20170811/438b3d8f9f1f5b422d3523161bd4f27d.jpg)
Also ich lehnen mich jetzt mal gaaaaanz weit aus dem Fenster und brauch vermutlich gleich nen Fallschirm ....
Es sieht aus als hättest du eine Reparaturbuchse oder sowas ins Gehäuse eingepressr ( blauer Pfeil )
Normalerweise hast du da nur Alu und keinen Stahlring.
Ich (!) könnte mir vorstellen das sich diese Buchse nach rechts verschoben hat, denn wenn ich das aus dem Kopf mache, meine ich mich erinnern zu können das die Borung auf 6:00 Uhr sein müsste, und da soll dan vermutlich auch das Loch sein.
Aber das können die Urgesteine besser beurteilen, bin selber Anfänger.
Bin gespannt.
Gruß Manuel
ja da wurde eine Stahlbuchse eingesetzt,weil der Pressitz des Kurbelwellenlagers nicht mehr
gegeben war.
Und diese Buchse hat sich verdreht.
Jan.
Puuuh.... richtig gelegen 
Gruß Manuel
Das Problem beim Ausbuchsen ist hier, dass sich das Lager im Betrieb verschiebt (ist ja ein Loslager). Der eingepresste Stahlring ist hier aufgrund der Tatsache, dass er die gleichen Ausdehnungseigenschaften hat wie das Lager ein "Teil des Lagers".
Abhilfe - Stahlring raus - Aluring mit gleichen thermischen Eigenschaften einsetzen und mit Kleber sichern. Noch besser wäre die Sicherung mit einem Stift.
Stahlring einkleben bringt nichts, dann würde das Loslager ein Festlager werden!
Grundsätzlich kann man ein ausgelaufenen Lagersitz wohl mit einem Stahlring instandsetzen, dann MUSS es aber ein Festlager sein.
Allternativ:
Stahlring entfernen, auf Stärke des Lager kürzen und auf Aussenring des Lager aufkleben.
Aluring mit Ablaufbohrung fürs Öl fertigen und von hinten in den ausgespindelten Lagersitz einpressen/einkleben.
Dann kann sich der Stahlring auch mal drehen, ist halt Bestandteil des Lagers. Der Aluring wird mechanisch nicht sonderlich hoch belastet, hier kommt ja nur der Simmerring rein. Wer ganz sicher gehen will kann den Aluring auch noch mit einem Stift sichern.
Grusz
Bernd
Bei mir ist eine Messing oder Bronzebuchse drinn die mit kleinen Madenschrauben zusätzlich fest ist. Die muss da auch schon 100 Jahre drinn sein und ist durch Zufall einem Mitglied hier mal aufgefallen....
Gruß Manuel
Messing ist ok, der Ausdehungskoeffizient von Messing liegt zwischen Aluminium und Eisen, der Messingring bleibt also eher im Gehäuse als auf dem Aussenring des Lagers. Und wenn der Messingring auch noch verstiftet ist - perfekt.
Bernd
Danke für die Tipps. Das ist eindeutig das Problem. Die Bohrung wird schon ihren Sinn haben, aber wieso jetzt das Öl unten rausläuft versteh ich nicht ganz ...
Habe jetzt den Ring zurückgedreht, die Ablaufbohrung ist wieder frei.
Jetzt kommt erstmal ne Verdrehsicherung rein. Langfristig sollte echt die Hülse getauscht werden.
Vieleicht sammelt sich das Öl am Wrllendichtring weils nicht abfließen kann und wird dann ( warum auch immer) nach aussen gedrückt.
Oder: Buxus hatte das schon in #6 angesprochen. Wie sieht die Lauffläche vom Schwungrad aus? Meins hatte heftige Rillen vom Simmering. Ich hab da einfach ein Speedi Sleeve von Skf draufgedonnert. Waren 10 Min Arbeit
http://www.skf.com/de/products/seals/industrial-seals/power-transmission-seals/wear-sleeves/skf-speedi-sleeve/index.html
Andere setzen den Simmering etwas tiefer, aber da du ja deine Rep. Buchse noch fixieren willst ( musst) würd ich (!) das nicht machen.
Mach doch mal ein paar Fotos von der Lauffläche am Schwungrad.
Gruß Manuel
PS:
Ist deine KW eingelaufen bzw hat Riefen?
(https://uploads.tapatalk-cdn.com/20170814/dcde19361f32f8d59571d6b123334c63.jpg)
Gruß Manuel
Manuel,
bei der R 26 dichtet die Nabe der Schwungscheibe. Der Dichtring läuft nicht direkt auf der Kurbelwelle.
Heiko
Ja, dachte nur falls die Nabe in Ordnung ist an einen schlechten Sitz des Schwungrades auf der KW wril das Teil ha such noch so vibriert.
Ist vermutlich zu weit um die Ecke gedacht und eher unwarscheinlich 
Gruß Manuel
Hi Bernd,
"Antwort 43" schönen Dank dafür. Einleuchtend und in einfachen Worten erklärt.
Gruß
Tom
Bloß leider nicht richtig bzw. unzureichend.
Stahlring geht auch....man muss nur eine andere Passung wählen..welche steht in jeden Tabellenbuch
Passungspaarungen gibts in den Handbüchern jede Menge vielleicht kannst Du uns Unwissenden ja diejenige nennen, die Du für Deine Lösung wählen würdest.
Geh hierbei von dem vorhandenen Gehäuse aus, bei dem der Sitz des Motorgehäuses bereits fertig ausgespindelt ist.
Grusz
Bernd
Nööö, das mache ich erst wenn es bei mir notwendig wäre
Rolf,
akzeptiert, keine Frage. Das ist technisch mit Sicherheit auch eine Möglichkeit. Der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass es mit einer Alubuchse vermutlich weniger Gezastel gibt. Würdest Du aus freien Stücken unnötige Risiken eingehen, die richtige Passung versuchen zu ermitteln und mit Stahl arbeiten?
Gruß
Tom
Ich,
für meinen Teil würde es machen, denn mit Alu ist es genau so eine Fummelei.... man kann eben nur etwas ungenauer sein, weil es sich gleich ausdehnt.
Die meisten hier würden sowas aber nicht selber machen, sondern machen lassen.
Ich auch übrigens, habe ich keinen Bock drauf und kann mit der Drehbank auch nicht aufs 100stel umgehen, dass es klappen würde.... oder ein gutes Motorgehäuse nehmen.
Rolf wollte ja nur sagen, dass es auch mit Stahl geht.... sonst heißt es an den Stammtischen wieder Stahl geht nicht... klemmt.
Heiko
Also wir haben auch unsere Bedenken ob die Verwendung eines Alu-Rings die einzige richtige Lösung ist. Der Stahlring war bereits vor der letzten Restauration in den 90er Jahren verbaut worden und hat entsprechend lange funktioniert.
- Die Laufleistung mit diesem Stahlring liegt vermutlich zwischen 20 und 50tkm - wer weiß das
- So eine Buchse dreht man nicht mal selber. Das hat höchstwahrscheinlich jemand mit Erfahrung gemacht und eventuell die richtige Passung gewählt
- Beim auspressen/erneuern des Kugellagers während der Restauration ist die Buchse drin geblieben und das Lager ging aus der Buchse heraus
Alles Gründe die dafür sprechen, die Stahlbuchse zu fixieren und fertig. Das Risiko ist natürlich dass wir zwei Festlager haben ...
Könnt ihr aus Erfahrung sagen, das die meisten 250er eine Alu-Hülse haben?
Kann es sein, dass sich meine Hülse nach Innen bewegt hat siehe Foto? Hat die Hülse Innen einen Anschlag? Wenn nicht besteht auch das Risiko, dass sie weiter nach Innen wandert...
Aluhülse war nie inden 250er motoren drin. Das Lager war direkt im Gehäuse drin
Manfred
Ein guter Anhaltwert fürs Übermaß für Stahlbuchsen in Alu ist 1/250 des Außendurchmessers des Rings.
Es wird zwar immer wieder viel von Presssitz zusätzlich verkleben geredet, aber ich empfehle denjenigen mal selbiges zu versuchen.
Viel Glück!
Selbst erwärmen des Motorgehäuses und Abkühlen des Stahlrings + Kleber = viel Glück!
Sowas muss entweder halten durch einen Presssitz oder durch eine Klebung. Beides erfordert aber verschiedene Passungen.
Alles andere ist der Versuch für Leute die zum Gürtel Hosenträger anziehen wollen.
Maximal könnte man als Verdrehsicherung den Ring noch verstiften. Was in dieser Position etwas herstellerisches Geschick erfordert.
Ich würde eine Alubuchse einziehen.
Gruß Tino
Wie bereits beschrieben gibts noch je dritte Möglichkeit
Stahlring auf Aussenring des Lagers kleben.
Breite des Stahlringes entspricht der Lagerbreite
Von der Kupplungsseite einen Aluring einkleben der die Wellendichtung aufnimmt.
Dann kann sich der Stahlring mit dem Lager vor und zurück bewegen, auch würde das Verdrehen des Rings im Sitz keinen Effekt haben. Die Ölbohrung bliebt immer frei..
Bernd