BMW Einzylinder-Forum

ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Die Mechanik und ihre Tücken => Thema gestartet von: † Knut am 29 Oktober 2014, 15:05:30

Titel: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: † Knut am 29 Oktober 2014, 15:05:30
Moin zusammen,

nach einem Anruf von einem netten Forumsmitglied habe ich in der Post ein Stück "Altmetall" gefunden, um das es hier geht.




Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht

Zur Untersuchung vorgelegt wurde ein Lagerkäfig für Rollenlager inclusive drei Rollen. Das Untersuchungsobjekt wurde aus einer Kurbelwelle (Pleuellager) eines nicht näher spezifizierten BMW Einzylinders der 50er Jahre separiert. Für einen möglichen Nachbau in Eigeninitiative sollte vorab geklärt werden, aus welchem Werkstoff der Lagerkäfig hergestellt wurde und ggf. welche Prozeßhistorie durchlaufen worden ist. Die beigelegten Rollen waren nicht Gegenstand der werkstoffkundlichen Analyse.


Abmessungen:
Außendurchmesser = 45mm
Innendurchmesser = 33mm
Höhe = 15mm
Zur Aufnahme der Lagerrollen sind radial 12 Fenster mit den Maßen 10mm  x 7mm gleichmäßig über den Umfang eingebracht. Aus diesen geometrischen Bedingungen heraus wurde ein Volumen von ca. 6000mm³ errechnet.

Halbzeug und spanende Fertigung:
Durch die noch vorhandenen Preßspuren auf dem schmalen Außenring kann geschlossen werden, dass es sich bei dem Halbzeug um ein Strangpreßprodukt gehandelt hat. Die Halbzeuggeometrie (Voll- oder Rohrmaterial) kann aufgrund der vollflächigen Bearbeitung der Innengeometrie an dem vorliegenden Objekt nicht eruiert werden. Aufgrund der Materialersparnis und des geringeren Zerspangrades lässt sich vermuten, dass Rohrmaterial verwendet wurde.
Der Innendurchmesser, die Stirnflächen sowie der mittige Bereich des Außendurchmessers wurden mittels Drehwerkzeugen gespant. Die rechteckigen Fenster zur Aufnahme der Rollen wurden ebenfalls spanend, vermutlich mit Räumwerkzeugen realisiert.
   Es war ein Rohr, das gedreht und geräumt wurde.

Gewicht und Dichte:
Als Gewicht des gereinigten Lagerkäfigs wurden 16,48gr ermittelt. Dividiert mit dem ermittelten Volumen ergibt sich eine Dichte ρ = 2,7 kg/dm³. Diese Dichte ist typisch für Leichtmetalle mit Aluminium als Hauptelement.
   Es ist ,,Aluminium"

Legierungsbestimmung:
Eine energiedispersive Röntgenspektroskopie (EDX) ergab im Spektrum ausgeprägte Peaks bei Magnesium und Silizium. Des Weiteren wurden nur schwache elementspezifische Signale für die Schwermetalle Kupfer und Zink empfangen.
   Ohne Cu und Zn können die Legierungsfamilien der 2000- und 7000-Serie ausgeschlossen werden.
   Mg und Si identifizieren eine Aluminium-Legierung der 6000-Serie (AlMgSi).
   Durch das Fehlen von Kupfer kann innerhalb der 6000-Serie die häufige EN AW-6061 ausgeschlossen werden.

Härtemessung:
Für eine weitere Eingrenzung der möglichen Legierung ohne aufwendige nasschemisch-quantitative Analysemethode wurde eine Härtemessung nach EN ISO 6506-1 (Härteprüfung nach Brinell) durchgeführt. Der Mittelwert aus 8 Messungen zeigte mit akzeptabler Standardabweichung einen Wert von 98 HBW. Durch die signifikant hohe Härtezahl lassen sich eine Vielzahl von niedriglegierten Sorten der 6000er Serie ausschließen. Des Weiteren zeigt es, dass eine künstliche Alterung bei erhöhter Temperatur zur Stabilisierung des Gefüges stattgefunden hat.
   Es handelt sich um die Legierung mit der ISO Bezeichnung AlSi1MgMn im ausgelagerten Zustand.

Fazit:
Der vorliegende Lagerkäfig ist aus der Aluminiumlegierung mit der heutigen Bezeichnung EN AW-6082 T6, der aus einem gepressten Rohr spanend hergestellt worden ist (Datenblatt ist angehängt).

Viel Erfolg beim Nachbauen und liebe Grüße an alle BMW-Einzylinder-Enthusiasten

Euer Metalllurch
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: berndr253 am 29 Oktober 2014, 15:17:01
Hallo Knut,

vielen Dank für die Durchführung der umfangreichen Untersuchungen!
Bezüglich der Herkunft des Lagerkäfigs kann ich die fehlende Information nachreichen: Pleuellager Motor BMW R25/3, Baujahr 1954.

Grusz

Bernd
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: topcom am 29 Oktober 2014, 17:18:16
Hallo Knut,
Danke für die Info. Eigentlich müsste der Käfig aber die Masse 32 (statt 33) - 46 (statt 45) - 15 haben, da 46 der Pleueldurchmesser unten und 32 das Hubzapfenmass ist. So ist es zumindesten bei der R26/27, da ist der Käfig 35-42-15 und der Hubzapfen 35 und der Pleueldurchmesser unten 42. Auch bei der 300er Isetta ist es so, bis auf Breite 18 statt 15. Hoffe habe mich verständlich ausgedrückt. Aber warum ist das so, braucht man hier Spiel oder nicht?
Gruß an die Metallurchiker Oliver
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: † Knut am 29 Oktober 2014, 18:08:15
Hallo Oliver,

Gerne schicke ich dir den Rest zu, damit du die Maße prüfen kannst. Aber vielleicht überdenkst du erst mal die Einbausituation. Der Käfig ist dazu da, die Rollen in Position zu halten. Er sollte tunlichst keinen radialen Kontakt mit der Welle (Kurbelzapfen) noch mit dem Pleuelauge haben.

Gruß

Knut
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: topcom am 29 Oktober 2014, 18:27:55
Hallo Knut habe ja auch nur den folgenden Link studiert und bin dann über deine Masse gestolpert:
http://www.prm-motoren.de/pldim1.htm
Gruß Oliver
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: berndr253 am 29 Oktober 2014, 19:37:42
Hallo Oliver,

das, was Du an "Ersatz" für die Wiederherstellung einer Kurbelwelle kaufen kannst entspricht halt nicht immer den Originalbauteilen und -maßen.

Grusz

Bernd
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: topcom am 29 Oktober 2014, 19:58:30
So ein Schmarrn! Frage nicht beantwortet. Gruß Oliver
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: Fastnachter am 29 Oktober 2014, 20:07:32
Knut besten Dank. Tolle Aktion.

Und nun mal zum Thema: sind Pleullager so problematisch zu kriegen? Wusste ich garnicht.

Gruß
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: Stefan am 29 Oktober 2014, 20:35:48
Zitat von: topcom am 29 Oktober 2014, 18:27:55
Hallo Knut habe ja auch nur den folgenden Link studiert und bin dann über deine Masse gestolpert:
http://www.prm-motoren.de/pldim1.htm
Gruß Oliver

PRM gibt für die Käfige nicht deren Ist-Maße (oder heißt es im Plural Sind-Maße?) sondern die Nennmaße der zugehörigen KW-Bauteile an.

Gruß
Stefan
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: cledrera am 29 Oktober 2014, 21:02:39
Jan,
zeig mir eine moderne Nachfertigung unserer Kurbelwellen und ich wette,
dass der eingesetzte Werkstoff des Pleuellagers von schlechterer Qualität ist.
Die Harley-Szene hatte dasselbe Problem.
Kritisch wird das, wenn das moderne, härtere Material gegen die Wange drängt.
Rütz hatte, denke ich, vor Jahren einmal Problem.
Keine Notlaufeigenschaft, spanabhebender Prozess.

Richtig blöd wird das, wenn irgendein Hersteller auch noch glaubt, er könne kürzere Rollen verwenden.
Dann hast Du - vielleicht - eine Erklärung dafür, weshalb Motoren bereits nach 15000 schlapp machen oder Kolben den Zylinder aufwerfen; nach zwei Kilometern.

Im übrigen müssen wir dem 100.000-Kilometer Motor mal näher kommen.
Du erinnerst dich? Der Fred von gestern? Als du noch keine Fahrerlaubnis hattest?

Clemens

Knut: Danke!   :juhuu:

Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: Rütz am 29 Oktober 2014, 21:15:58
Zitat von: Fastnachter am 29 Oktober 2014, 20:07:32
Und nun mal zum Thema: sind Pleullager so problematisch zu kriegen? Wusste ich garnicht.
Wie du beim PRM-Link (war schon öfter Thema), z.B. an den gestuften Hubzapfen sehen kannst, werden schon seit längerem verschiedene, in der Regel Nadellager mit geänderten Pleuel und Hubzapfen kombiniert, um hinzukommen.

Wie du an Oliver sehen kannst, schon so lange, daß die meisten glauben, es sei original.

(Bei R26/27 ist der Käfig 34-41,9-15, der Hubzapfen 32 und Pleuelauge 42. Die Originalkäfige waren "außenringgeführt". Die heutigen sind eigentlich immer rollengeführt.)

PS
Zitat von: cledrera am 29 Oktober 2014, 21:02:39
Richtig blöd wird das, wenn irgendein Hersteller auch noch glaubt, er könne kürzere längere Rollen verwenden.
So ist es richtig. Sie haben heute längere Rollen (statt kurze, ballige).
Die ganze KW wird dadurch viel empfindlicher gegen minimale Winkel- und Fluchtfehler.
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: Fastnachter am 29 Oktober 2014, 21:21:08
Na da sieh mal einer an. Hatte ich als potentielles Problem so noch garnicht auf dem Schirm. Dann bin ich mal gespannt wie es weitergeht.

Und noch ne Frage: jetzt kennen wir das Originalmaterial. Geht es denn noch besser?

Gruß
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: cledrera am 29 Oktober 2014, 21:34:54
Das habe ich genau anders herum gehört.
Moeglich, das es zu kurze und zu lange Rollen gibt?
Und ich wuesste nicht, das die Rollen von Bernds altem Lager ballig gewesen wären.
Wozu soll das gut sein?

Jan,
das hätte Knut geschrieben.
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: professor buxus am 29 Oktober 2014, 21:48:47
Die sollen marginal ballig sein, damit sie unter Belastung zylindrisch werden und auf der ganzen Länge tragen.
Ansonsten soll es wohl so sein, dass die Rollen anteilmäßig zuviel auf den Kanten tragen.

So hörte ich zumindest!   :)

Gruß Buxus
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: cledrera am 29 Oktober 2014, 22:17:23
Aaah, Aha!
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: rolf am 30 Oktober 2014, 08:48:29
"dass die Rollen anteilmäßig zuviel auf den Kanten tragen."
Richtig, die nicht balligen.
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: † Knut am 30 Oktober 2014, 09:11:49
Zitat von: cledrera am 29 Oktober 2014, 21:34:54

das hätte Knut geschrieben.


... ich hätte WAS geschrieben? Das es einen besseren Werkstoff für den Käfig geben könnte?? Mitnichten! Ich maße mir nicht an, die Einbausituation, die Tribologie und die Betriebslasten zu kennen, um eine vollständiges Spezifikation des Systems zu erstellen. Was ich in der Zwischenzeit gelernt habe ist, dass die verwendete Legierung 6082 des Käfigs heute immer noch sehr gängig ist und sozusagen das "Arbeitspferd" darstellt. Andere höherfeste Sorten werden auch angeboten, wobei sich mir die Sinnhaftigkeit nicht erschliesst.

Und... solange das Pleuel nicht mit einem vernünftigen Gleitlager plus anständiger Ölversorgung geführt wird, ist die Realisierung eines 100+ Mm Motors sehr fraglich :P

Gruß

Knut
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: cledrera am 30 Oktober 2014, 11:43:40
Herr Kaleu,
gaanz ruhig bleiben. Ist doch richtig. Du hättest es geschrieben, wenn du es hättest vertreten können.
Kannst Du aber nicht, daher schreibst du dazu auch nichts; bist ja kein Anwalt  :P

Herrlich ist aber die Formulierung:
ZitatAndere höherfeste Sorten werden auch angeboten, wobei sich mir die Sinnhaftigkeit nicht erschliesst.
Eben und weshalb wird sowas bei unseren KWs dann verbaut?

Zitatsolange das Pleuel nicht mit einem vernünftigen Gleitlager plus anständiger Ölversorgung geführt wird, ist die Realisierung eines 100+ Mm Motors sehr fraglich :
Phhh
Na und?
Dann schieben wir die Karren eben die restlichen 5 Mm.
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: Fastnachter am 30 Oktober 2014, 12:14:56
Seit wann gibt es im Forum Leute die, wenn sie Dinge nicht wissen, nix dazu schreiben? ;-)

Bin nach wie vor gespannt wie es weiter geht...
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: rolf am 30 Oktober 2014, 12:31:37
Überschrift: Ballastwissen ::)
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: peter63 am 30 Oktober 2014, 15:58:52
Zuerst mal:
Besten Dank Knut, Clemens und Bernd !!

Für den einen sicherlich Ballastwissen,... für mich nicht!!!

Zu den höherfesten Legierungen sage ich nur "Warmfestigkeit". Da sehen die modernen Zn-Legierungen ziemlich alt aus. Von anderen nicht so positiven Eigenschaften mal ganz abgesehen.
Ich hätte AlMg4,5Mn als Favorit, aber warum Experimente machen, wenn wir Fachleute haben, die den Werkstoff ermitteln können.
Zufällig  ;D ist auch 6082 bei uns lagermäßig vorhanden.

Wie es weiter geht? Ganz einfach: Nachfertigung, aber mit mehr Rollen. Für 36er Hubzapfen 18 Rollen.

Das (untere) Pleuellager ist nunmal das am stärksten belastete Lager im Motor.
Und mehr Rollen sind sinvoller als Breitere was Rutz schon zutreffend begründete.

Da in diesem Forum eh alles von "Fachleuten" belächelt wird mache ich mein Ding weiter und lasse die Meute schreien!

Nochmal besten Dank

LG Peter

Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: rolf am 30 Oktober 2014, 17:02:32
Für dich mit deinen Fähigkeiten und Fertigungsmöglichkeiten sicherlich nicht....aber so ziemlich für alle anderen die keinerlei Möglichkeit haben da etwas zu ändern.
davon ab: das Hauptproblem sind die nicht mehr (leicht) balligen Rollen.
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: cledrera am 30 Oktober 2014, 18:04:27
Milz an Leber: Darf ich mich auch ballen?
Macht Ballastwissen dick?

Knut,
waren die Rollen in dem Lager ballig?
Ich habe das nicht gesehen, aber auch nicht darauf geachtet.

Clemens

Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: berndr253 am 30 Oktober 2014, 19:13:42
Ballige Zylinderrollen sind durchaus noch zu bekommen - zB hier (http://www.tis-gmbh.info/zylinderrollen/), BALLIG (http://www.tis-gmbh.info/zylinderrollen/zylinderrolle-zb-din-5402-teil-1/)

Bernd
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: † Knut am 30 Oktober 2014, 20:10:53
Zitat von: cledrera am 30 Oktober 2014, 18:04:27

Knut,
waren die Rollen in dem Lager ballig?

Clemens

Ja, die sind ballig - extra eben nochmal unter das Stereomikroskop gelegt. Auch dort nur schwer zu sehen. Ich versuche morgen mal, ein Makro zu machen. Die Balligkeit ist schwer zu beschreiben.

Cheers

Knut
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: Fastnachter am 31 Oktober 2014, 14:35:03
Hallo zusammen,

Ich habe noch nicht ganz verstanden ob es hier um Einzelnachfertigungen oder Kleinserien als Sammelbestellungen geht. Generell aber eine Frage:

Kann man einem Motorinstandsetzer eine KW und das Lager hinlegen und sagen "bitte überholen mit dem Lager?" Oder muss man so etwas dann selber machen?

Gruß
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: berndr253 am 31 Oktober 2014, 15:15:01
Hallo Jan,

also selber machen ist nicht ohne weiteres möglich - eine Presse ist vielleicht vorhanden, auch noch ein Richt-Prüfstand mit Blei- oder Kupferhammer. Wie siehts aber mit einer Läppvorrichtung aus?? Da muss dann wohl jemand ran, der das auch nicht nur zweimal im Leben sondern tagtäglich macht.
Ich könnte mir schon vorstellen, dass es einen Instandsetzer gibt, der das macht - vielleicht auch mal bei Rabenbauer oder Ulismotorradladen anfragen. Die beiden wären sicherlich auch mögliche Kunden für die Abnahme einer Kleinserie. Wobei so ein Lagerkäfig auch in Kleinserie sicherlich an die 30€ kosten wird - wie teuer dann die Welleninstandsetzung wird???

Grusz

Bernd
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: cledrera am 31 Oktober 2014, 19:50:44
Zitatwie teuer dann die Welleninstandsetzung wird???

Eine sonst intakte Kurbelwelle unterstellt?
Um die Kosten des VNOS-Lagers teurer.
(VNOS=Very New Old Stock)

Gelegentlich dessen:
Gibt es da in einem Dortmunder Kriechkeller nicht vielleicht noch so einen alten Lagerkäfig?
Ich hätte da die perfekt-defekte Kurbelwelle dazu.
Meßzeug, ein paar passende ballige Röllchen geordert, eine Presse  .... (flöt  ;D)

Das erinnert an eine geplante Kupplungsdruckscheibe, die mittlerweile über 20 Tkm hinter sich hat.
Was fehlendes (Ballast-) Wissen so alles anrichten kann; putzig.  ;D
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: berndr253 am 31 Oktober 2014, 20:31:09
Hallo Clemens,

einfach das Lager zu wechseln reicht leider nicht. Bei einer Instandsetzung wird auch der Hubzapfen ausgetauscht und wenn noch möglich die Bohrung des Pleuels geläppt. Dann werden Übermaßrollen fällig. Alternativ werden Pleuel, Lager und Hubzapfen als Einheit getauscht.

War gerade nochmal im Keller, das Pleuel hab ich noch, auch noch einige einzelne Rollen - also Kernschrott.

Wenn Du aber noch eine alte Welle hast sollten wir mal schauen die entsprechend mit Neuteilen wieder herzustellen, also mit neuem Hubzapfen und Pleuel und mit einm passenden Lager. Müssen das mal mit Peter besprechen.

Grusz

Bernd
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: Hugo am 31 Oktober 2014, 21:48:22
Hallo, ich kann mich an den ingeneurtechnischen Diskussionen so nicht beteiligen, bin eher der Praktiker,
ich kenn das auch so, dass es Übermaßrollen gibt, das Pleuel wird ausgeschliffen bzw. nachgeläppt, dann kann man den alten Hubzapfen schleifen oder läppen lassen, oder selber machen, oder einen komplett Neuen nehmen, wie man es gerne mag und wie man passende Rollen hat.

Aber mal ne andere Sache, von meinen Engländern kenne ich 4 verschiedene Varianten der Pleuellagerung, einmal mit ,,Bigendlager" (fertiger Hubzapfen, kpl. mit Rollenlager, gibt es ab und zu noch mal als NOS, habe jetzt erst vor kurzem 3Stück für meine 30er Jahre Panther ergattert, gibt's immer mal, aber nicht billig – Hubzapfen sind beidseitig kegelig, werden mit Hubscheiben verschraubt, der Kegel der Hubzapfen und der Pleuelagerzapfen ist immer gleich, Außendurchmesser des Rollenlagers ist natürlich in verschiedenen Größen, da Pleuel ja nachgeläppt oder neu geschliffen werden muss).

Weitere Varianten: Da gibt es Nur! Rollen ohne! Käfig (Hubzapfen hat außen einen Bund für Begrenzung der Rollen), Rollen mit Käfig und bei den Neueren ab Ende 70er oder eher Alulagerschalen, AJS hatte das sogar schon in den 60ern.

Vielleicht können fähige Leute bei den kleinen BMWs auch mal was anderes ausprobieren oder mit dem bisherigen, was es gibt oder gab, zurechtkommen.

Hugo
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: Stefan am 01 November 2014, 11:56:16
Zitat von: Knut am 30 Oktober 2014, 20:10:53
Ja, die sind ballig - extra eben nochmal unter das Stereomikroskop gelegt. Auch dort nur schwer zu sehen. Ich versuche morgen mal, ein Makro zu machen. Die Balligkeit ist schwer zu beschreiben.

Cheers

Knut

Kannst Du auf den Rollen ein Tragbild erkennen, ob das mittig oder asymmetrisch ist?

Gruß
Stefan
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: 4Taktix am 01 November 2014, 23:18:16
Was war/ist eigentlich der Anlass für diesen Fred ?
Muss ich mir jetzt Sorgen machen, wenn ich bei den üblichen Händlern eine KW im Austausch kaufe, dass die untere Pleuellagerung dann nicht so optimal ist,
wie sie maximal sein könnte ?
Gruß, Sascha
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: Fastnachter am 01 November 2014, 23:29:18
Sascha das war auch meine Frage...
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: cledrera am 05 Januar 2015, 16:53:13
Sodele, wem noch Winterspeck fehlt, kann gerne etwas Ballastwissen in Form von Zitaten zu sich nehmen:

"Die alten Alulagerkäfige hatten einen hohen Siliziumanteil, der hat die Rollen abgeschliffen."
(Remember: "Eine energiedispersive Röntgenspektroskopie (EDX) ergab im Spektrum ausgeprägte Peaks bei Magnesium und Silizium.")
Soweit zu dem Thema, dass die alten Alukäfige besser als die neuen Stahlkäfige sind bzw. sein sollen.
Das habe ich jedenfalls bislang geglaubt und vertreten und sehe es jetzt etwas anders.

Und ein Knaller: "Nur eine verschlissene Rolle ist eine gute Rolle."
Warum? Wenn die Rolle angemessen verschlissen ist, ist sie endlich ballig und die KW swingt wie es sein soll.
Daher konnte Knut die Balligkeit der von ihm untersuchten Rollen auch so schwer beschreiben.
Die waren im Betrieb passend zum Hubzapfen und Lagerkäfig ballig geworden.

Und um auf Sascha und Jan einzugehen:
Nein, Sorgen muss man sich nicht (grundsätzlich  :galgen:) machen.
Aber: KW ist nicht gleich KW, auch wenn es sich um dasselbe Baumuster handelt.

@Stefan,
die Rollen sollten vorne (in Fahrtrichtung) mehr ballig sein als hinten.
Das Tragbild sollte im obigen Sinn symmetrisch sein.

@Rolf: Fragen?  ;D

Clemens



Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: rolf am 05 Januar 2015, 20:31:44
Ja....wo hast du den das Ganze um himmels willen zusammen gelesen??....ballig durch verschleiß etc...mannomann...die neuen Stahlkäfige? ....mannomann...aus Stahl sind besser wie die aus Alu...Mannomann....vorne balliger wie hinten? ...mannomann
KW ist nicht gleich KW....mannomann....wie auch....ich kenne keine die nicht schon mal neu gelagert wurde....von verschiedenen Werkstätten...
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: 4Taktix am 05 Januar 2015, 21:06:22
Mensch Clemens, nu bin ich nicht schlauer als vorher, ich weiss nicht, was Du uns sagen willst.
Liegt das am Jurastudium oder isses Restalkohol ?
By the way: Frohes Neues nachträglich alle !
Sascha
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: guest474 am 05 Januar 2015, 21:25:23
Tja Rolf, das kommt davon.
Hättest Du was ordentliches gelernt..... ;D

Manfred
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: professor buxus am 05 Januar 2015, 21:28:02
Hi,

@Stefan,
....die Rollen sollten vorne (in Fahrtrichtung) mehr ballig sein als hinten.

Vielleicht trifft diese Feststellung ja nur für Motoren zu, wo die Welle quer zur Fahrtrichtung steht!     ;D    (DuW)

Aber mit dem unteren Pleulager ist es schon so eine Sache. Insbesondere bei gepimten Motoren.
Was nützt die ganze Leistungssteigerei, wenn dieses Lager dann nur 5000 km hält?
Und dann ist noch was bemerkenswert:
Bei der Exenterwelle von meiner R 27 ist das Lagerspiel da unten genau 1/100.
Kippspiel oben am Pleul gemessen: ca. 7/10.
Jetzt habe grad mal bei Adelheids neuer Welle geprüft.
Das geht nicht ganz so einfach, weil ja schon eingebaut.
Hab´s so gemacht wie im Hertweck beschrieben: Lagerspiel liegt hier auch so um 1/100.
Kippspiel lässt sich natürlich gut feststellen: ca. 5/10.
Laut Hertweck ist das alles viel zu stramm!
Ist das jetzt anders als früher?

Gruß Buxus
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: rolf am 05 Januar 2015, 22:44:21
Nein...hast du doch gelesen:"Aber: KW ist nicht gleich KW, auch wenn es sich um dasselbe Baumuster handelt."

Manfred...ich versteh dich wieder einmal nicht.
"
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: peter63 am 05 Januar 2015, 23:47:50
Nu mal wieder ein paar Erläuterungen zum Thema.

1. Natürlich halten die Originallager und sind auch allerorts incl. Einbau erhältlich. Das die nicht halten, oder man sich bei der
   Überholung Sorgen machen müsste wurde nirgends behauptet.

2. Viele reden von Tunning,... keiner von Lagerlast???? Was nutzt Tunning mit 300km Lagerstandzeit?? Die Aussage: "ein
    Motor wird für Höchstleistung konstruiert" ist geläufig, also nicht für +30% oder +50% oder noch mehr.

3. Was soll Serienfertigung, wenn nichtmals ein einziger Prototyp getestet wurde.

4. Moderne Lagerkäfige werden aus festem Bau- oder Vergütungsstahl hergestellt und versilbert (laut Wälzlagerhersteller). Ist
    aber aufwändiger als Alu. Daher die Frage nach dem ehemaligen Werkstoffe als Alternative.
    (nochmals besten Dank, Knut+Clemens+Bernd!!)
    Der Rollenradius beträgt 0,5mm. D.H. der Kugelfräser für die Rollentaschen darf max. 0,9mm Durchmesser (R0.45mm)
    betragen.  Der Sachkundige kann ahnen, um welche Spanzeiten/Tasche es geht.

5. Faustregel im Motorenbau: Hubzapfendurchmesser = 0,5 mal Kolbendurchmesser. Irgendwann passt das halt nicht mehr,
    und man muß die Rollenanzahl oder Rollenlänge oder beides vergrößern, um ausreichende Lebendsdauer zu erreichen.
    Das Hubzapfenlager ist das höchstbelastete des Motors.

ALSO: Es geht um "höher" belastbare Hubzapfenlager, nicht um Originalersatz. Egal ob durch Kolbenflächenvergrößerung oder Verdichtungssteigerung. Das möchte ich gerne erreichen, aber nicht mit den heutigen Werkstoffen, und damit verbundenen Fertigungszeiten von Stunden!!!!

Sorry, wenn ich letztendlich für solche Wogen gesorgt habe. Ich hoffe, nun ist der Sinn auch solchen klarer, denen er sich nicht erschliesst. Man Hätte das Ergebnis von Knuts Analyse vielleicht nicht öffentlich posten sollen.

So, und nun bitte, wenn wieder Fragen kommen, was das soll,..... ich bin im Sommer häufig in Hilgen anwesend und stehe gerne Rede und Antwort, aber bitte nicht hier.

LG und frohes Neues

Peter

Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: Fastnachter am 06 Januar 2015, 07:30:24
Hallo Peter,

Na jetzt hab ich langsam verstanden worum es geht :)

Gruß
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: rolf am 06 Januar 2015, 09:46:51
Ahoi!!
Wogen sind prinzipiell gut!
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: Fastnachter am 06 Januar 2015, 10:00:00
Ergänzung: finde das ein wirklich spannendes Thema. Würde mich freuen wenn ihr/du uns auf dem Laufenden haltet. Also ruhig weitermachen mit den Wogen. :)
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: guest474 am 06 Januar 2015, 10:06:58
ZitatSo, und nun bitte, wenn wieder Fragen kommen, was das soll,..... ich bin im Sommer häufig in Hilgen anwesend und stehe gerne Rede und Antwort, aber bitte nicht hier.

Müssen wir nun alle nach Hiligen fahren? :o

Manfred
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: Rütz am 06 Januar 2015, 11:40:25
Zitat von: peter63 am 05 Januar 2015, 23:47:50
Natürlich halten die Originallager und sind auch allerorts incl. Einbau erhältlich.
Watt? Wo? :o
Ich habe zwar geahnt, das es eigentlich um etwas anderes geht.
Aber zumindest für R26/27 wüßte ich nicht, das Originallager irgendwo erhältlich wären (lassen wir NOS und kleine vierstellige Beträge mal außen vor).
Die Alternativlager, welche allerorts eingebaut werden, unterscheiden sich halt deutlich vom Orginal (Käfig, sowie Rollenanzahl, -form und -länge).
Es existiert daher auch die Frage, ob diese Lager tauglich sind oder evtl. mit Problemen in Verbindung stehen.
...oder zumindestens anders eingebaut, bzw. eingestellt werden müßten...

Rütz
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: peter63 am 06 Januar 2015, 17:12:29
Klar Rütz, da hast du natürlich recht, ich meinte auch die Ersatzangebote.

@Manfred, das wäre doch mal was. Dann kommt das Moped wenigstens mal auf Betriebstemperatur  ;D

Zudem meinte ich das mit Hilgen im Zusammenhang mit Sinn oder Unsinn dieses Themas, nicht inhaltlich!
Bis dazu Ergebnisse kommen wird es leider eine Weile dauern, da mir nun doch eine Hausrenovierung ansteht.

LG Peter
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: cledrera am 06 Januar 2015, 17:23:35
Zitatda mir nun doch eine Hausrenovierung ansteht.

Ach so!
Erst alle nach Hilgen locken und dann Klappspaten verteilen ...
Aber kein Problem.
Ich hätt da noch günstig einen Kleinbagger (http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.wohlfahrt-edv.de/album/Technik%2520-%2520Technique/Braunkohle%2520Bagger.jpg&imgrefurl=http://www.wohlfahrt-edv.de/album/Technik%2520-%2520Technique/slides/Braunkohle%2520Bagger.html&h=500&w=750&tbnid=CML3G6qOuRrtTM:&zoom=1&tbnh=90&tbnw=135&usg=__SzfAAoQKtzD6fGzAfQqbOLjh9S0=&docid=f-UweuMadzTasM&sa=X&ei=sAusVM66LMbsUuiUgaAL&ved=0CCUQ9QEwAA&dur=691).
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: guest474 am 06 Januar 2015, 17:34:36
Tja, Cledrera,
so macht man das heute mit ganz schnell ein Haus umbauen. ;D

Manfred
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: cledrera am 06 Januar 2015, 18:11:55
Warte mal ab, bis der auf Alupleuellagerkäfige an balligen Rollen umgebaut ist.
Das baggert und baggert und baggert ....
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: berndr253 am 06 Januar 2015, 18:51:33
Zitat von: Manfred250 am 06 Januar 2015, 17:34:36
Tja, Cledrera,
so macht man das heute mit ganz schnell ein Haus umbauen. ;D

Manfred

Inkluisve Gartenneugestaltung!!
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: professor buxus am 06 Januar 2015, 19:27:29
Zitat von: berndr253 am 06 Januar 2015, 18:51:33
Inkluisve Gartenneugestaltung!!

Ist doch schon längst passiert, Kinder!  (https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.smilies.4-user.de%2Finclude%2FGarten%2Fsmilie_ga_004.gif&hash=37a66331f6c425063358dbbb2a48b35a0466f53b) (http://www.smilies.4-user.de)

Gruß Buxus
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: guest474 am 06 Januar 2015, 19:38:50
wie was wo.
Zuerst den Garten und dann das Haus umbauen?
Und dann wieder Garten?
Gibt das dann die Landesgartenschau "Peter-Buxus"? ;D

Manfred
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: professor buxus am 06 Januar 2015, 20:06:55
Sieht jetzt so aus:


(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww11.pic-upload.de%2F06.01.15%2F2ckpfnfjfb55.jpg&hash=e9c8f8780ca996e7af273bc24cc98270c2b175c6) (http://www.pic-upload.de/view-25772762/Peter-Buxus-Garten.jpg.html)

Das Carport für den SUV der Haushälterin befindet sich vor dem Haus.
(Kann ja schlecht mit nem Golf beim Aldi vorfahren!)

Gruß Buxuspeter
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: guest474 am 06 Januar 2015, 20:14:36
Jetzt glaube ich das auch noch ::)

Manfred
Titel: Re: Pleuellagerkäfig - Werkstoffkundlicher Untersuchungsbericht
Beitrag von: thoro am 06 Januar 2015, 20:53:45
Zitat von: professor buxus am 06 Januar 2015, 20:06:55
Sieht jetzt so aus:


(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww11.pic-upload.de%2F06.01.15%2F2ckpfnfjfb55.jpg&hash=e9c8f8780ca996e7af273bc24cc98270c2b175c6) (http://www.pic-upload.de/view-25772762/Peter-Buxus-Garten.jpg.html)

Das Carport für den SUV der Haushälterin befindet sich vor dem Haus.
(Kann ja schlecht mit nem Golf beim Aldi vorfahren!)

Gruß Buxuspeter

Buxus,
jetzt verstehe ich endlich was ballige Lager sind, halbkugelig, kurzum Buxus.  ;D Sehr schön angelegt, der Garten, wenn ich mal unverhofft reich werde, mach mir mal dann auch so etwas.
Gruß
Thomas