BMW Einzylinder-Forum
ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Die Mechanik und ihre Tücken => Thema gestartet von: guest515 am 11 August 2014, 17:08:24
Mein Problem ist, ich habe mein R 23 Getriebe zerlegt und alle Verschleiß- Innereien (Lager, Dichtringe usw.) neu und weiß auch genau wie alles zusammengehört.
Bis auf eines: Wie kriegt man den hinteren Getriebedeckel wieder drauf, ohne dass die Kickstarterrückholfeder aus ihren Bohrlöchern hüpft ???
Hab in diesem Forum und auch sonst im Internet rumgesucht, aber nirgendwo eine Bauanleitung oder einen Erfahrungsbericht gefunden.
Es gibt mit Sicherheit einen Trick, aber welchen?
Moin,
wenn es das gleiche Getriebe der R 25 ist.
Beim Zusammenbau den Kickstarter gedrückt halten!
Gruß Rudi
Auf die Lösung warte ich auch, ich will das Teil erst noch zerlegen. Aber mit dem R25 Getriebe hat das glaube ich
wenig zu tun.
Bodo grüßt.
Richtig, das R23 Getriebe ist ein Dreiganggetriebe und etwas anders. Etwas hab ich inzwischen schon rausgekriegt: Es muss wohl genau die richtige Feder sein, nämlich eine tonnenförmige Druckfeder und Wicklung im Gegenuhrzeigersinn. Ich hab nur ein Nachbauteil und bin grade dabei, mir eine originalgetreue Feder zu besorgen. Mit einer Zugfeder glaube ich nicht, dass der Zusammenbau möglich ist. Es hüpft immer alles auseinander. Außerdem muss man wohl Feder und Kickstarter Zahnsegment mit Achse in der richtigen Stellung (Splint !) im Deckel fixieren, bevor man das Ganze einsetzt. Anders bekommt man die Feder wohl nie in die Bohrlöcher. Es bleibt spannend.
Ist das Problem gelöst?
Sonst melde dich bei mir.
Grüße Herbert
Dann geb ich auch noch meinen Senf dazu (mein R23 Getriebe hab ich vor ein paar Monaten komplett überrholt).
Das Entscheidende ist, dass man den Kickstarter-Fußhebel schon vor dem Zusammenbau des Getriebes anbaut, dann kann die Feder nicht mehr auskommen. Ist immer noch fummelig genug, den Hebel (mit der richtigen Vorspannung der Feder ) richtig zu befestigen.
Kleiner Tipp dazu: Für die Kickstartermontage den Deckel in einen Schraubstock (Schutzbacken!) spannen, Zahnsegment mit der Feder einstecken, mit dem Kickstarterhebel die Feder vorspannen, dabei das Zahnsegment mit einer Hand nach "außen" drücken, damit die Feder nicht aus der Bohrung springt, das vorgespannte Zahnsegment mit der Hand festhalten (um die Vorspannung nicht zu verlieren), den Kickstarterhebel von der Welle herunterziehen und in der richtigen Position wieder draufstecken, mit der Keilschraube sichern, jetzt kann man das Zahnsegment wieder loslassen...
Total verspätet meine Antwort. Bei mir dauert immer alles so lange: Genau so, wie von Borgwart beschrieben, hab ich mein Getriebe auch zusammengefummelt. Es geht auch nur, wenn die Rückholfeder eine Druckfeder mit Gegenuhrzeigerwicklung ist und am besten zu Zweit. Einer hält, der andere baut.
Leider bin ich jetzt total frustriert, weil ich die fertige Maschine nicht fahren kann. Mit Schuhgröße 48 und 1.90 m Größe kann ich nicht schalten, da ich meinen Fuß nicht so verbiegen und präzise schalten kann. Ich lande immer im 3. Gang. Mist!
da hilft nur, den Schalthebel nach oben zu verbiegen - sieht man bei vielen R23 Modellen. Schade nur, wenn der Schalthebel schon vorher verchromt wurde. Bei meiner R23 hab ich bislang auf ein Verbiegen verzichtet - hab aber auch nur Schuhgröße 43 ;D