PV Anlage (teilweise) in Eigenregie

Begonnen von Fastnachter, 10 Februar 2025, 14:49:25

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Fastnachter

In Mainz dürfen Holzöfen nur und ausschließlich als Zuheizung, bzw. Notheizung betrieben werden. Heißt konkret: 2x/Woche für maximal 6h. Dazu ist Holz nur dann günstig, wenn man die eigene Arbeitszeit mit 0€ rechnet.

Stefan: damit ist das Holzbrikett ja so teuer wie Öl und Gas. Die WP macht aus 1kwh Chemischer Energie ja 3kwh Wärmeenergie. Das ist ja der Kniff an der Sache!

Ich hatte das in einem anderen Thema schon geschrieben: die WP ist schon ohne PV einzelne hunderte Euro im Jahr günstiger. Bei mir waren es 300.

Jede kwh Strom macht es halt noch 0.30€ besser. 250kwh im November sind bei mir wie früher 23% Rabatt auf die Gasrechnung.

Dazu: dieses Jahr habe ich die Heizung noch ein wenig optimiert. Ich bin gespannt wo ich lande!

Gruß
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Fastnachter


"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Einzylindär

Dafür ist Strom ja auch 3x so teuer...

Bei 30 Cent ja kWh Strom und Leistungszahl/COP von 3 musst du den Strompreis durch 3 Teilen und hast mit der Wärmepumpe Kosten von 10 Cent pro kWh Wärme/Thermischer Energie.
Unser wasserführender Kaminofen hat (angeblich) einen Wirkungsgrad von 75..80%. Dann muss ich den Energiepreis der Holzbriketts auch noch wie bei der WP durch den Wirkungsgrad teilen. Also 8 Cent geteilt durch 0,75 ergibt auch 10 Cent.

In diesem Beispiel wäre Wärmepumpe UND wasserführender Kaminofen gleich bezüglich Energiekosten....
Dazu kommt aber noch Wartung/Reinigung und Schornsteinfeger.

Eigenes Scheitholz ist günstiger. Bei uns ist letztes Jahr ein Baum im Garten umgefallen, das war kostenloses Holz. Wenn das Holzmachen das Fittness Studio erspart, dann rechnet sich das auch wieder. Zeit rechnet sich da auch nicht, das stimmt.

Wenn du eine gute Heizungsanlage hast mit niedrigen Vorlauftemperaturen, wird der COP über das Jahr (Jahresarbeitszahl / SCOP) >4 liegen!
Unsere selbst ausgelegte Wand- und Fussbodenheizung läuft mit Heizkurve 0.20, also Temperaturen unter 30°C Vorlauf bei -8°C und einer Spreizung von 1,5 bis 5°C wenn man die 24/7 laufen lässt.

Wichtig für einen effizienten WP Betrieb sind möglichst geringe Vorlauftemperaturen mit hohen Durchflussraten und geringer Spreizung.

Zu gross dimensionierte WP sind ebenfalls schlecht, weil die in der Übergangszeit häufiger takten, was schlecht für Wirkungsgrad und Verschleiß ist. Lieber knapp bis passend ausgelegt und an den 10 kältesten Tagen im Jahr hilft der Backupheater.
Nachtabsenkung ist schlecht bei richtig dimensionierten WP, weil die Luft Wasser WP morgens dann bei niedriger Quellentemperatur höhere Vorlauftemperaturen fahren muss. Brauchwasserbereitung morgens ist deshalb schlecht für den Wirkungsgrad.

Aktuell fahren wir 25/23°C und hier sind es immer um die 21°C. Und das ungeregelt OHNE Einzelraumregelung / Thermostate / Stellantriebe / Smartgedöns. Einfach ordentlich gerechnet und hydraulisch abgeglichen / Volumenströme eingestellt. Überschlägig mit einer Exceltabelle berechnete Heizlast 6,5 kW bei -5°C. Eher etwas darunter.
Für ein 98 Jahre altes Haus mit 150m², das mit 3fach verglasten Fenstern und 12cm Dämmung versehen ist, ist das schon sehr gut.
Wir sind "WP ready" sozusagen.

Bei uns im Dachgeschoss sind noch Heizkörper, weil die Etage und das Dach noch nicht saniert sind. Auch hier sind knapp 20°C mit diesen niedrigen Vorlauftemperaturen. Es geht also auch mit Heizkörpern, wenn die großzügig dimensioniert sind.

Für einen guten wasserführenden Ofen muss man heute ca 5000€ auf den Tisch legen plus Einbau, Speicher, Regelung und Verrohrung.
Da ist eine Monoblock WP nicht mehr viel teurer. Zumal wenn man das auch in Eigenregie macht. Monoblock ist ja einfach ohne Kälteschein zu installieren.

Holz ist nett und gemütlich, aber irgendwann in den nächsten Jahren werden wir auch umbauen. spätestens, wenn der Ofen raus muss.

So nach dem Heizungsexkurs zurück zu PV Anlage... :thumbsup:

Gruß
Stefan, der Einzylindär

Freude

#122
Klar, ignoriert man bei der WP-Anlage (und gerne auch bei der PV-Anlage) einfach Investition, Installation, Wartung, Degradation, Abnutzung und  dazu Zins und Zinseszins usw ... Zudem wie war es noch bez. Vorlauftemperatur bei  Minus-Temperaturen ?!

RTwenty7

Kosten die wir alle noch nicht kennen, sind z.b. Entsorgungskosten wenn kaputt, alt, ineffizient, krebserrregend, oder oder...wie einst der Zauberwerkstoff Asbest.
Roll On!
Amir

Chrome don´t bring you Home

Eppo

Was einem auch ganz schnell den Vorteil oder die Einsparung zu Nichte macht, sind die ungeplanten Kosten und da ist es wie Überall:
je mehr Technik, umso mehr kann kaputt gehen.
Zwei Beispiele aus meinem Freundeskreis:
Wärmepumpe, Defekt am Drucksensor,Anlage lief über Wochen immer wieder im Störbetrieb mit unnötiger Enteisung.
Defekter Sensor 34€, Gesamtreperatur über 2000€, da mit Kältemittel ablassen, neu Befüllen und Dichtheitsstest zzgl. erhöhter Strombedarf vom wochenlangen Defrosten.

Belettheizung: defekt Steuerung und Bedienpanel, Reparatur über 1000€

Merke: Bequemlichkeit kostet  ::)

MfG
Nix muss, alles kann 🛠
Geht nicht, gibt's nicht. Einfach kann ja jeder 😁.

Fastnachter

Stefan: volle Zustimmung.

Bei uns ist halt Altbau, ungedämmt, Heizkörper.
die COP3 hab ich wegen der genannten wiedrigen Faktoren.
Und der Witz ist: TROTZDEM ist die Wärmepumpe ja günstiger als vorher die Gas-Brennwert-Heizung.
Auch ohne PV.
PV ist quasi wie dein kostenloses Holz vom umgefallenen Baum, nur ohne Schwitzen  ;D ).

Mein Kommentar bezog sich nur auf das "Holzbrikett kostet 9Cent/kwh" und damit mehr als Strom für die WP.
Nicht falsch verstehen: Ich liebe Holzfeuer und mache auch selbst Holz.
Aber das ist für mich Liebhaberei. Keine Alternative zur Heizung.

Viele Grüße

Jan.
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Fastnachter

Zitat von: Freude am 03 Dezember 2025, 09:18:01Klar, ignoriert man bei der WP-Anlage (und gerne auch bei der PV-Anlage) einfach Investition, Installation, Wartung, Degradation, Abnutzung und  dazu Zins und Zinseszins usw ... Zudem wie war es noch bez. Vorlauftemperatur bei  Minus-Temperaturen ?!

Freunde,

da war jetzt ne Menge Meinung dabei, das ist ok.

Ich hab Wirtschaftswissenschaften studiert, Projekte mit Jahresscheiben von 10 Mio. pro Jahr geleitet.
Ich sage das mal ganz kurz: Nein. Ignoriere ich nicht und vergesse ich nicht.

Machen wir doch das Beispiel PV: Beschränke dich auf einfache Investitionsrechnung.
Abschreibung habe ich im privaten Umfeld eh nicht, macht es nur kompliziert.
Gesamtkosten: 11.884,81€.
Ertrag pro Jahr: etwa 1.500€. Genau sage ich dir das am 13.08.2026.
Ich habe meine Excel mit Break-Even-Analyse hier, mit 3 verschiedenen Szenarien.
Ich lasse mich aber gerne von Dir überzeugen, dass ich mich verrechnet habe.
Dann weiß ich es fürs nächste Mal besser.
Fehler passieren, klar. Ich lerne gerne!

Stichwort Vorlauf bei Minustemperaturen:
Wenn Du dir ein einziges Mal Leistungskurven von Wärmepumpen angeschaut hättest, dann würdest du diesen Satz nicht schreiben. Am Ineffizientesten sind die rund um den Gefrierpunkt.
Bei Minusgraden ist die Luft trockener und sie vereisen nicht so leicht.
Meine WP mach ohne Heizstäbe 55° Vorlauf bei -10° mit ner Arbeitszahl von knapp unter 3.
Excel, bzw. Screenshot aus der Heizungssoftware kann ich zur Verfügung stellen.

Björn: Dein Punkt ist leider ein fieses Thema, dass es überall gibt.
bei meiner vorherigen Viesmann-Therma war eine Steuerplatine kaputt.
genau gesagt: ein Elko für Centbeträge.
Soll dann 950€ plus Einbau Plus MWST kosten.
Ist also auch ein Thema, dass es schon 20 Jahre gibt und nichts mit der WP zu tun hat.
Das ist leider bei allen Geräten so.

Gruß

Jan.
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

berndr253

#127
Meine alte Ölheizung war nach 30 Jahren soweit, dass ich die hätte erneuern müssen oder auf Gasheizung umstellen müssen. Und dann kam der Ukraine-Krieg mit den horrenden Gas- und Ölpreisen.
Da hab ich dann mal eine Wärmepumpe gegengerechnet und kam hier - mit einem einfachen Ansatz auf eine Wärmepumpe die ich im Einkauf für ca 6.500 € hätte kaufen können.
Da ich aber kein Heizungsinstallateur bin hab ich mir die WP inklusive Installation und dem Abriß und Entsorgung der Ölheizung inklusive aussenstehendem Öltank von einem Fachmann montieren/entsorgen lassen.
Mit den damals möglichen Förderungen hat mich die Anlage dann ca 9.000 € gekostet. Gasheizungen sind hier auch nicht sehr viel preiswerter wie ich das bei einer guten Freundin erlebt habe. Ihre neue Gasbrennwertheizung erforderte einen neuen Kamin und eine Kondensataufbereitung. Für eine Wärmepumpe fehlte ihr der Platz.
Meine Haus ist von 1890 - bezüglich der Dämmung nicht auf dem neuesten Stand und wird nur über Heizkörper versorgt.
Die Wärmepumpe hält die Hütte warm - mit Jahresarbeitszahlen von 3,6 für die Heizung und 3,1 für die Warmwasserbereitung läuft die Anlage innerhalb der erwarteten (erhofften) Effektivität. Mit Strompreisen von 0,21 €/kWh (Arbeits- und anteiliger Grundpreis) für den Strom kostet mich dann die kWh Heizwärme 21/3,6=5,8 ct.
Der Gaspreis liegt glaube ich bei ca 9 bis 10 Ct/kWh - liege also deutlich preiswerter

Ich habe die Installation der Wärmepumpe nicht bereut, auch wenn ich in den Übergangszeiten und im Winter mit der PV-Anlage nur einen kleinen Teil der erforderlichen elektrischen Energie selber erzeugen kann
Leben und Leben lassen

kahlo

Ich habe:
  • Keine PV-Anlage. Eine professionelle Installation amortisiert sich in frühestens 15 Jahren.
  • Eine alte Luft-Luft-Wärmepumpe (aka Klimaanlage). Sie bekommt die Luft im Wohnzimmer schnell warm und macht Lärm. Wenn man sie abschaltet, wird es schnell wieder kalt.
  • Einen 100 Jahre alten Holzofen im Wohnzimmer. Sehr ineffizient. Wenn ich ihn anheize, wird das gesamte Haus nachhaltig warm. Ein Upgrade mit einem aktuellen hocheffizienten Ofen ist so teuer, dass es sich in 100 Jahren nicht bezahlt macht.
  • Elektrische Fussbodenheizungen in Küche, Bädern und teilweise in Zimmern und Fluren. Ein Austausch wäre mit unabsehbaren Kosten verbunden.
Also wird mit Strom aus regionalen Wasserkraftwerken und Holz aus ebenfalls regionaler Produktion geheizt. Die Kosten pro kWh sind für beide ungefähr gleich und der Strompreis ist seit 2 Monaten staatlich gedeckelt. Das musste sein, da er vorher direkt abhängig von der (meiner Meinung nach verfehlten) deutschen Energiepolitik war. Wenn die Sonne mal nicht scheint und der Wind nicht weht, gehen hier in Südnorwegen die Spotpreise durch die Decke. Muss ja alles in den Süden exportiert werden. Energieverbund und so.

bmwglaeser

Hallo,
falls meine Erfahrungen interessieren:
Das erste vollständige Jahr "Heizen und WW mit PV-Anlage" war im September rum, so dass ich den Energiebedarf des Gebäudes (altes Fachwerkhaus ohne weitere Dämmung) mit dem davor liegenden Abrechnungszeitraum vergleichen konnte.
Ich habe hier eine PV-Anlage mit Speicher.
Ich erspare euch mal die detaillieren Zahlen (wer sie wissen will, frage an), aber unter dem Strich ist der Jahresenergieverbrauch in kWh 2024/2025, d. h. Haushaltsstrom und WW/Heizung mit PV-Anlage und WP, geringer als 2023/2024, hier Gas für Heizung und WW und Haushaltsstrom.
Die Kosten in Euro sind auch niedriger, dabei konnte ich bisher aufgrund einer Vertragsbindung bis 31.12.2025 keinen WP-Strom beziehen. Da ist noch einiges Potential.
Für die "das Glas ist halb leer-Typen":
Ja, ich gebe erstmal viel Geld aus.
Ja, Amortisation dauert lange.
Ja, wahrscheinlich muss ich Haus und Hof verpfänden um eventuelle Entsorgungskosten zu bezahlen.
Ja, ich bin vielleicht auch schon zu alt, um eine Amortisation zu erleben (Könnte gerade in diesem Forum eine wichtige Rolle spielen ;D )
Ja, jeder ist nur einzelner und was soll der schon ausrichten.
Für die "das Glas ist halb voll-Typen":
Das Bezahlen der Anlage tut nur einmal weh und das letzte Hemd hat keine Taschen.
Ich verbrenne kein Öl und Gas,
und
die Lebensumstände meiner Enkel und Enkelin sind mir nicht egal.
Der zugekaufte Strom stammt aus regenerativen Quellen (ja, ich bin vielleicht naiv, aber bis zum Beweis des Gegenteils glaube ich dem Lieferanten :thumbsup: )
Und ja, ich bin nur ein kleiner Verbraucher, aber jeder kann natürlich überlegen, was er beisteuern kann.
Dazu kommt, dass das Argument, WP funktioniert nur bei Fußbodenheizung und niedrigem Vorlauf, lange widerlegt ist. Selbst bei meinem alten Kasten liegt die Jahresarbeitszahl knapp unter drei.
Soweit das Wort zum Sonntag.
Aber natürlich muss jeder seine eigene Situation beurteilen und kommt zu unterschiedlichen Ergebnissen.
Nur mal so als Beispiel: Wenn ich eine Anlage finanzieren müsste, würde ich es wahrscheinlich lassen.
Aber wenn sich jemand mit dem Gedanken trägt hier zu investieren und mal meine Erfahrung, Zahlen und Fakten hören möchte, darf er mich natürlich gerne löchern  :rip:
Grüße
Dirk.


berndr253

#130
Solche Informationen sind wichtig um einzuordnen wie es mit der "Gebrauchstauglichkeit" der Technik steht. Ich habe vor der Installation meiner Anlage auch Horrorgeschichten gehört, dass es im Winter stetig kalt bleiben würde und die Technik sehr anfällig und nicht ausgereift sei.
Dabei steht wohl in jeder Küche so eine Wärmepumpe die aus einem kleinen Behälter die wenige Wärme fördert die da noch rauszuholen ist um die Küche zu wärmen - nennt sich Kühl-Gefrierkombination.
Was die Entsorgung angeht mache ich mir keine große Sorgen. Das Arbeitsgas in dem Verdichterkreislauf wird abgepumpt und ggf wieder verwertet, wenn es bis dahin keine neuen, umweltneutralen Gase gibt. Die Entsorgung der umweltrelevanten Gase ist kein Problem.
Der Rest ist alles - aber kein Sondermüll - Elektromotor, Pumpe, Elektronikschrott, Bleche, ...

Was die Erträge der PV-angeht - die halten sich bei einer 3 kWpeak-Anlage naturgemäß in Grenzen.
Jährliche Erzeugung ca 2.500 kWh
davon 500 kWh für 0,08 ct/kWh ins öffentliche Netz eingespeist (40 €/a)
2000 kWh Eigennutzung, vorwiegend im Hausverbrauch, eingespart 0,29 €/kWh) gleich 580 €/a
Sind in der Summe dann 620 €

Aber jeder wie er mag - wir leben in einem freien Land in dem es möglich ist eine Menge eigene Entscheidungen zu treffen.

Grusz

Bernd

Ergänzend zu Kahlos Infos bezüglich der Energiepolitik Deutschlands ein paar Informationen:
In Deutschland wurden 2024 fast 432 TWh Strom erzeugt - der Bedarf konnte nicht gedeckt werden - es wurden in 2024 464 TWh verbraucht und der Restbedarf  wurde aus dem europäischen Ausland zugekauft.
Das beigefügte Diagramm zeigt die Im- und Exporte in 2024.
Norwegen hat eine Produktionskapazität von 157 TWh - könnte sich zu 119 % selbst versorgen. Der Export von elektrischer Energie in Höhe von 5,8 TWh macht somit noch nicht einmal 5% der Produktionskapazität aus. Der Export von Strom nach Deutschland führt theoretisch noch nicht einmal zu der Notwendigkeit Strom nach Finnland einführen zu müssen.

Leben und Leben lassen

Einzylindär

Mit dem Kältemittel Propan (R290) gehen peinzipbedingt auch höhere Vorlauftemperaturen bei höheren COPs als mit R410A oder R32.
Dirk hat eine R290 Anlage von Vaillant!  :thumbsup:

Gruß
Stefan, der Einzylindär

Fastnachter

Zitat von: berndr253 am 03 Dezember 2025, 15:53:30Solche Informationen sind wichtig um einzuordnen wie es mit der "Gebrauchstauglichkeit" der Technik steht. Ich habe vor der Installation meiner Anlage auch Horrorgeschichten gehört, dass es im Winter stetig kalt bleiben würde und die Technik sehr anfällig und nicht ausgereift sei.

Das höre ich auch über die Elektroautos.
Bin mittlerweile eher in der Minderheit.
Die meisten sind auf E-Auto umgestiegen.
Die Probleme damit kennen erstaunlicherweise eigentlich immer nur die Leute, die keine WP, PV oder E-Auto haben.

Ich sehe das aber wie Bernd:
Ich habe hier ein paar Fragen gestellt, Antworten bekommen, gebaut und habe großen Nutzen davon.
Diese Erfahrungen wollte ich teilen. Muss keiner nachmachen. Jeder wie er mag.
Was ich halt nicht mag ist viel Meinung und wenig Fakten.
Selten geworden, ich weiß, aber ich bin halt ein altmodischer Mensch  ;)

Viele Grüße
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Freude

@kahlo: Ja in Norwegen soll der Strom ja nur halb so teuer wie hier sein ... laut Gockel rd "16 Cent pro kWh", kein Wunder dass die Medien von den vielen E-Autos in N schwärmen ... Unser Erdgas hier im RM-Gebiet kostet übrigens aktuell brutto rd 9ct/kWh (mit Grundgebühr) bei einem eta von 90% also effektiv rd. 10,4ct/kWh.

Zitat von: kahlo am 03 Dezember 2025, 13:24:45Ich habe:
  • Keine PV-Anlage. Eine professionelle Installation amortisiert sich in frühestens 15 Jahren.
  • Eine alte Luft-Luft-Wärmepumpe (aka Klimaanlage). Sie bekommt die Luft im Wohnzimmer schnell warm und macht Lärm. Wenn man sie abschaltet, wird es schnell wieder kalt.
  • Einen 100 Jahre alten Holzofen im Wohnzimmer. Sehr ineffizient. Wenn ich ihn anheize, wird das gesamte Haus nachhaltig warm. Ein Upgrade mit einem aktuellen hocheffizienten Ofen ist so teuer, dass es sich in 100 Jahren nicht bezahlt macht.
  • Elektrische Fussbodenheizungen in Küche, Bädern und teilweise in Zimmern und Fluren. Ein Austausch wäre mit unabsehbaren Kosten verbunden.
Also wird mit Strom aus regionalen Wasserkraftwerken und Holz aus ebenfalls regionaler Produktion geheizt. Die Kosten pro kWh sind für beide ungefähr gleich und der Strompreis ist seit 2 Monaten staatlich gedeckelt. Das musste sein, da er vorher direkt abhängig von der (meiner Meinung nach verfehlten) deutschen Energiepolitik war. Wenn die Sonne mal nicht scheint und der Wind nicht weht, gehen hier in Südnorwegen die Spotpreise durch die Decke. Muss ja alles in den Süden exportiert werden. Energieverbund und so.

Fastnachter

Strom bei mir 28,9cent/kwh.
Geteilt durch 3,05 -> 9,5 Cent/kwh Wärme.
PV dazu: -20% (grob geschätzt).
7,5cent/kwh Wärme.

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RTwenty7

#135
Der Dialog zwischen Befürwortern (in aller Regel die dem Trend folgen) und den Gegnern/Unwissenden/Verweigerern ist ja immer derselbe. Die Befürworter motzen über die ewig Gestrigen, die ewig Gestrigen belächeln die Mainstreamer.

Die ganze Sache ist ja nix neues, Wärmepumpen gibt es seit Jahrzehnten, Fotovoltaik ebenso. Ich frage mich, wieso viele 40 Jahre gewartet haben, wenn das doch so eine tolle Sache ist? Wegen der Förderung vielleicht? Wieviele der hier Anwesenden hätten die Sache aus Überzeugung ohne Förderung gestartet?

Ich denke, ohne Papa Staat sähe die Sache ganz anders aus, genau wie bei E-Autos, Biogasanlagen, Windanlagen etc.
Roll On!
Amir

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Fastnachter

Vor 40 Jahren war ich 3 da konnte ich das noch nicht so weit überblicken.

Für PV gibt es keine Förderung mehr. Die MWST entfällt zwar, dafür kannst du die Anlage aber auch nicht mehr abschreiben.

Förderung ist grundsätzlich für die produzierenden Firmen gedacht. Um Anreize zu schaffen, damit die die Fertigungskapazitäten hochfahren.
Ohne Förderung wäre die WP für mich genau so teuer, nur bliebe halt ein Nieschenprodukt.

Ich motz doch gar nicht über die ewig gestrigen. Das einzige, wogegen ich argumentiert habe, ist: bitte bei den Fakten bleiben. "Wird gern vergessen..." wird halt gerne mal so daher gesagt. Und das die Geräte bei Minusgraden nicht gehen oder keine höheren Vorlauftemperaturen können ist schlicht falsch.
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Eppo

#137
Ich finde es gut, dass hier Fragen und Antworten kommen und jeder kann dann selbst abwiegen/nachrechnen.

Vor langer Zeit hatte ich einen Beitrag (glaube im WDR) gesehen, wo ein Heizungsbaumeister verschiedene neue und herkömmliche Heizungstypen beleuchtet hat, immer auf den selben qm-Wohnfläche/Eigenheim mit unterschiedlichen energetischen Sanierungszustand und Region in Dt. und zu dem Schluss kam, dass es nicht die ultimative Heizungsform gibt. Es gibt Regionen, da lohnt sich Luft-Wärme-Pumpe oder auch Erdwärme.
Aber genauso gut kam er zum der Erkenntnis, dass es tlw. höhere Investitionskosten gibt, als wenn mit der Bestandsanlage weiter geheizt wird.

Für mich lohnt sich der Umbau auch überhaupt nicht, dass ist riesiger Aufwand für wenig Vorteil.
Hier wo ich wohne, heizen wir hauptsächlich mit heimischen Holz (Wald ist keine 6km weg) und bei langanhaltender Kälte unterstützt eine Zentralölheizung, das waren aber aufs Jahr gesehen unter 300Liter Heizöl (wovon ein Teil auch noch für Warmwasser drauf geht).

Bei 120qm Wohnfläche auf zwei Etagen benötigen wir so im Jahr ca. 7-8fm Holz zum Heizen (bei starken Winter auch mal bis zu 10fm). Die diesjährige Lieferung waren 10fm Fichte für 600€ aufm Hof (wenn wir selber in den Wald fahren, kostet es ca 25€/fm frei Wegesrand und 17€/fm für Selbstwerber).
Welche mein Vater (Rentner) gemütlich in 2Wochen aufgearbeitet hat.

Bei 8fm Jahresbedarf (Fichte 480€) und einem Heizwert von ca. 2.000kWh/fm Fichte, ergibt das einen Energieverbrauch von 16.000kWh. Wenn der Wirkungsgrad vom Ofen vielleicht bei 0,8 liegt, sind dass immerhin 12.800kWh an Wärme.

12800kWh geteilt durch den Hebefaktor von 3, ergibt 4267kWh bei WP-Betrieb.

Mit dem Strompreis von 0,289€/kWh macht das 1.233€ bzw. bei Abzug von 20%PV-Unterstützung immer noch rund 986€.

Für uns ist es aus Kostengründen einfach günstiger 2 Wochen Holz aufzuarbeiten als in der Zeit Arbeiten zu gehen. Ganz abgesehen vom CO2-Fußabdruck  ;D .

Nehme ich jetzt zu den 8fm Holz noch die 300Liter Heizöl dazu (bei aktuell 94Cent/Liter), sind das 480€+282€=762€.
Dann noch der Essenkehrer (ca. 120€) dazu sind wir bei 882€ und nicht mehr weit weg von den 986€ der WP.

Das bringt mich dann zu der Geschichte vom Fischer und dem Geschäftsmann...
Optimierung zu welchem Preis?

Aber wie schon oben angemerkt: jede Region ist anders und wenn ich heute neu bauen würde, sähe der Heizungs-Mix sicher auch anders aus.

MfG
Nix muss, alles kann 🛠
Geht nicht, gibt's nicht. Einfach kann ja jeder 😁.

Mc Gyver

#138
Sehr interessant alles....
Ich bin auch eingestiegen.
2023 PV Anlage 13,5kWp, 12,8kwh Speicher, letzten Dezember Hybrid Tucson für die Frau,  diesen Sommer Wärmepumpe.
PV versorgt
Haus,
Speicher
Wallbox (proportional Überschussladen, hat aber auch eine Zeitsteuerung, weil Dienstagmorgen, muss er geladen sein)

Der Wechselrichter hat einen SmartGrid Ausgang, mit dem kann die Wärmepumpe Überschuss der ansteht, wenn alles bedient ist, in den Pufferspeicher laden kann.
Funktioniert soweit ganz gut, hatte im Oktober noch 75% Autarkie und im November 40%

Ich möchte noch einen weiteren Vorteil der hier wertvoll genutzt werden kann, in eine Peter-Schönrechnung verpackt,  den ich euch nicht vorenthalten möchte.
Meine Freunde und Bekannte, die meine Mopeds sehen fragen gelegentlich,  warum ich keine externe Garage kaufe/baue.
Und da setzt meine Rechnung an;

Garage im Garten mit Erdarbeiten usw ca 25t€
Wärmepumpe mit allem 30t€
Abzüglich Förderung 15t€
Oh, die Heizöltanks fehlen, hab Platz für 4 Motorräder, ich brauche keine Garage für 25t€ mehr.


Rechnung:
Wärmepumpe 30t€
Förderung -15t€
Keine Garage -25t€
Bleiben übrig 10t€

Davon kauf ich Mopeds für den Heizraum.

Ja das ist überspitzt.
Aber die BMW hab ich ja schon  :tanz:

Was man nicht selbst gemacht hat, gehört einem auch nicht richtig (Tim Taylor)

Fastnachter

Björn: volle Zustimmung. Schön geschrieben. Und wenn du jetzt noch den Diesel für den Holder nimmst, Kettenöl, 2T Mix...

Ich hab halt die 2 Wochen auch nicht. Und, wie gesagt, darf garnicht mit Holz heizen. Dazu war die alte Brennwerttherme fertig. Schon 2x vorher selbst wieder repariert weil der Heizungsbauer nicht mehr wollte. Neue Heizung brauchte ich eh. Die 3.000€ Mehrkosten, die es am Ende waren, habe ich nach 5 Jahren raus mit PV, nach 10 ohne, so Pi Daumen.

Gruß
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Eppo

Holder und Kettensägen sind ja auch für anderen Spaß noch in Verwendung  :angel: .
Das wären dann wieder Anteilsrechnungen  ::) , ist wie mit den Mopeds:
ich glaub aktuell hab ich noch mehr Kettensägen als Motorräder  ;D ...

MfG
Nix muss, alles kann 🛠
Geht nicht, gibt's nicht. Einfach kann ja jeder 😁.

Fastnachter

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berndr253

#142
Eppo - deine Rechnung bedarf einiger Anpassungen. Der Strom für die Wärmepumpe ist mit einem entsprechenden Tarif durchaus günstiger als 29 Ct/kWh. Ich zahle derzeit 21 Ct. Auch ist der Wirkungsgrade einer guten Wärmepumpe durchaus besser als 3 - rechne hier mal mit einem Faktor von 3,5 bis 3,6
Was die Ölkosten angeht - die sind mit 10 ct/kWh derzeit noch recht niedrig - werden aber in Zukunft deutlich steigen.

12.800 kWh entsprechen bei der Jahresheizzahl von 3,6 einem Strombedarf von 3.556 kWh. Abzüglich der von dir genannten 20% durch die PV liegt der Bedarf dann bei 2.845 kWh entsprechen bei 21 ct/kWh dann 597 € per anno.

Einsparen wirst du dann auch noch ca 300 € fürs Heizöl - dann verschiebt sich die Bilanz schon in Richtung Wärmepumpe.

Klar ist es toll mit Holz zu heizen - wenn das in deiner Region problemlos möglich ist - gut so. Bei mir hier in Dortmund gibts wohl auch noch einige Kamine und Öfen die derzeit betrieben werden.Merkt man am Abend deutlich am Geruch draussen - welche Feinstaubmengen damit verbunden sind weiß ich nicht - ich weiß nur, dass wenn eine Holzfeuerung so riecht, dann treten hier Stoffe aus die nicht sonderlich gesund sind.

Grusz

Bernd
Leben und Leben lassen

Eppo

#143
Die Werte für Strom & Hebefaktor habe ich nur von Jan seiner Vorgabe übernommen.

Der von dir genannte Hebefaktor muss ja auch nicht mit meinem Wohnstandort passen,
Es nützt ja nix, wenn die WP permanent auf Defrostung geht oder die Außentemperaturen so weit runter gehen, dass der Faktor nur noch bei 2 - 2,5 liegt.

Deswegen wäre es vergleichbarer, deinen Jahresstrombedarf für die Heizung mit deinem Hebefaktor zum Energiebedarf für deine Heizung zu nehmen und damit die erforderliche Holzmenge zu bestimmen.
Da Holz relativ unabhängig vom Standort in Deutschland verbrennt (mal abgesehen von den Hochgebirgen mit dünner Luft  ;D ).

Wir heizen bei uns auch im Mix, aktuell lagert Buche, Ulme, Birke und Fichte.
Laut aktueller Preisliste liegt Buche in Sachsen um die 25€/fm für Selbstwerber und um die 40€/fm frei Wegesrand.
Wenn ich den Jahresverbrauch von 12800kWh durch den Heizwert von Buche nehme, lande ich irgendwo bei 4,5fm.
Also selbst, wenn ich es bequem am Weg abfahre, ist da noch ein großer finanzieller Puffer für mich.

Sicherlich kann man das alles granular aufdrieseln, aber nur um vielleicht eine Differenz von 100-200€/Jahr zu haben, lohnt da nicht den Umbau auf WP.

MfG
Nix muss, alles kann 🛠
Geht nicht, gibt's nicht. Einfach kann ja jeder 😁.

Fastnachter

Björn, nächstes Mal komm ich bei Dir Holz holen!
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Beppo

ich auch  ;D im Schwarzwald kostet der Fm Buche am Wegrand 80.-

übrigen ein intressanter tret hier den ich gern verfolge, da auch ich meine 30j alte Brennwerttherme schon mehrfach selbst rep habe. irgendwann werde ich auf WP umrüsten müssen.
Mein Jahresverbrauch an Gas liegt bei +- 5000 kw/h . im Winter verheize ich etwa 4 Ster Holz im Kaminofen,welcher, Glück gehabt, immer noch Zulassungsnorm hat.

Gruß Beppo
Stau hinten ist blöd, vorne aber gehts .

Fastnachter

Das sind auch unsere Preise.
60 zum Selbstmachen, 80 am Wegrand, 120 fertig auf den Hänger vom Förderband.
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Eppo

Uih 🙈, da bring ich paar Scheitel zur Eulenburg mit, dann wirds Lagerfeuer günstiger 😅
Nix muss, alles kann 🛠
Geht nicht, gibt's nicht. Einfach kann ja jeder 😁.

bmwglaeser

Zitat von: Eppo am 04 Dezember 2025, 22:43:23Uih 🙈, da bring ich paar Scheitel zur Eulenburg mit, dann wirds Lagerfeuer günstiger 😅
Das nützt dem Jan nichts, der fährt zun Edersee :P

berndr253

Bevor die Wärmepumpe installiert wurde hab ich mit Heizöl die Raumwärme und Brauchwassererwärmung gemacht. Jahresverbrauch ca 1.200 bis 1.400 Liter - heißt einen Energieeinsatz von 12 bis 14.000 kWh/a - Kosten für den Brennstoff ca 1.200 €

Eine Zentralheizung auf Basis Holz zu installieren würde für meinen Standort (Dortmund, östliche Innenstadt) bestenfalls auf eine Pelletheizung herauslaufen. Investitionskosten würden hier mindestens bei 10.000 € liegen. Dazu bräuchte es einen Lagerraum von ca 6 m³ für die Pellets. 
Der Preis für Pellets ist derzeit moderat - bei 12.000 kWh/a und 4 kWh/kg Heizwert bräuchte ich 3 to/a - damit lägen die Brennstoffkosten nach konkretem besten regionalem Angebot bei knapp 1.200 € - also auf dem Preisniveau von Heizöl (bezogen auf den Energieinhalt).

Scheitholz ist für mich keine Alternative - wäre auch sehr aufwändig mit meiner 25/3 und dem Einradanhänger das Holz zu transportieren ...  ;)

Grusz

Bernd
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