PV Anlage (teilweise) in Eigenregie

Begonnen von Fastnachter, 10 Februar 2025, 14:49:25

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Beppo

Ich hoffe nur es kommt keiner auf die Idee  :Frage: Wärmepumpe statt Lagerfeuer  :oberlehrer: in Eulenburg, Umwelt hin oder her. :muhaha:

Wo kam eigentlich das Holz her, letztes mal?
Stau hinten ist blöd, vorne aber gehts .

Beppo


Stau hinten ist blöd, vorne aber gehts .

berndr253

Ich glaube auch, dass Wärmepumpen ziemlich schlecht brennen wenn hier kein Propan als Kühlmittel drin ist  ;)  ;D

Grusz

Bernd
Leben und Leben lassen

Beppo

#152
War ja klar, mit der Einspeisung entziehen wir den Energiekonzernen die Lebensgrundlage.

die beste Gegenmaßnahme ist die pol. Einflussnahme in Form von Korrup- pardon, Lobbyismus.

Das würde auch in der Landwirtschaft funktionieren, es müssten sich einfach die Interessengruppen zusammenschließen und ein paar 100.000 jedes Quartal einsammeln und Spenden- natürlich mit gewissen Erwartungen-
Also alle PV-betreiber vereinigt euch  :oberlehrer:
:kaffee:
Stau hinten ist blöd, vorne aber gehts .

berndr253

Naja - bei dieser Regierung - insbesondere bei dieser Wirtschaftsministerin hab ich auch nichts anderes erwartet. Meine Devise ist so wenig Strom wie möglich ins öffentliche Netz einzuspeisen - also möglichst viel Strom selber verbrauchen. 

Mit "Null-Einspeiseerträgen" lässt sich die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage auch viel einfacher berechnen. 
Inzwischen sind die Anlagen ja im Preis noch einmal deutlich runter gegangen - wenn ich bedenke, dass ich vor 14 Jahren noch 3.600 € für meine erste Anlage mit 1 kW Leistung zahlen musste ... 

Grusz

Bernd
Leben und Leben lassen

Eppo

So sehe ich das auch, wenn du deinen guten Strom einspeißt und dann "teuer" zurück kaufst, lohnt es nicht als wenn du so gut wie Alles erzeugte selbst nutzt.

Daher hab ich auch nur nen kleines Balkonkraftwerk zur Deckung meiner Grundlast (Kühlschrank und die ganzen Stby Geräte wie Internet router, Telefon und so).
Die Anlage hat letztes Jahr noch 300€ gekostet und mir in einem Jahr seit Inbetriebnahme ca. 240kWh gebracht.
Die Platten könnten sicher besser zur Sonne ausgerichtet sein, dafür stehen sie gleich an der Garage und können auch im Winter schneefrei gemacht werden.
Mit der kleinen Anlage hab ich die Investition in ca. 4Jahren rein, also ab 2029, bei gleichbleibenden Strompreisen und Leistung, dann eine Rendite von ca. 70€ pro Jahr.

MfG
Nix muss, alles kann 🛠
Geht nicht, gibt's nicht. Einfach kann ja jeder 😁.

Mc Gyver

Nach dem Minimalprinzip amortisiert sich ein Balkonkraftwerk am schnellsten. Geringe Investituon, die die Grundlast versorgt.
Wenn du mehr produzierst, rentiert sich irgendwann ein Stromspeicher.
Wenn du in die Zukunft schaust, machst du einmal die mögliche Dachfläche voll, weil mit Auto und WP kannst du auch mehr selbst nutzen...
So sah ich die Eskalationsstufen.
Hab dann gleich meine Dachfläche (süd/ost) voll ausgenutzt.
Dauert natürlich viel länger bis sich 26k bezahlen. Aber das tun sie.

Ideal wär ein Ferraris-Zähler, der bei Einspeisung rückwärts läuft, aber der Netzbetreiber muss ja auch leben. Und das kann ich schon nachvollziehen.
Was man nicht selbst gemacht hat, gehört einem auch nicht richtig (Tim Taylor)

Fastnachter

Hallo zusammen,
so, das Jahr 2025 ist vorbei, hier der Monat Dezember und das Jahr 2025:

Dezember: Es gab nochmal 183kwh Ertrag, was einem Autarkiegrad von 14% entspricht.
Klar, nicht genial gut, aber: 14% Rabatt auf Strom und Gasrechnung hätte ich früher auch genommen.

Das Jahr 2025 sieht demnach wie folgt aus:
Inbetriebnahme im Juli, allerdings nur für Warmwasser, So richtig erst ab 12.08.2025.
Die Monate Oktober bis Dezember war komplett die Heizung an.
Verbrauch insgesamt: 3.715 kwh Strom (Haushalt und Heizung zusammen, inkl. Mietwohnung).
Davon aus der PV: 1.521kwh.
Autarkiegrad 2025 damit 40%, oder rund 450€.
Das ist jetzt nur der Eigenverbrauch, keine Einspeisevergütung.

Ich bin sehr zufrieden. Wir werden sehen wie das weiter geht.
Ich werde jetzt nicht mehr monatlich berichten, sondern zum Ende der Heizperiode (Stichwort "Im Winter bringt die PV eh nix") und dann nach Ablauf eines kompletten Jahres.

Prognose: Durch den Umstieg von Gas auf Wärmepumpe und PV habe ich ein angenehmeres Klima im Haus und spare jedes Jahr rund 1.500€ Energiekosten. Amortisation für die Gesamtinvestition nach heutigen Energiepreisen: etwa 10,5 Jahre (WP und PV nach Vollkostenrechnung gegenüber neuer Gasheizung).
Schauen wir mal, ob die Prognose so eintritt.

Viele Grüße

Jan.

"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Einzylindär

Wodurch kommt das angenehmere Klima im Haus?

Gruß
Stefan, der Eknzylindär

Stefan

Jan ist seit dem Umbau und beim Blick auf seine PV-App viel besser gelaunt.
The evil is always and everywhere!

Heiko

...und dementsprechend weniger Stress mit den übrigen Familienmitgliedern.
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

Fastnachter

Das und:

Ein Hydraulischer Abgleich und ein 500l Pufferspeicher, der den konstanteren Wärmefluss der WP zusätzlich glättet, sorgt für weniger Schaltspiele und konstantere VL/RL Temperaturen.

Gruß

Jan.
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

bmwglaeser

Zitat von: Fastnachter am 05 Januar 2026, 14:52:27Prognose: Durch den Umstieg von Gas auf Wärmepumpe und PV habe ich ein angenehmeres Klima im Haus und spare jedes Jahr rund 1.500€ Energiekosten. Amortisation für die Gesamtinvestition nach heutigen Energiepreisen: etwa 10,5 Jahre (WP und PV nach Vollkostenrechnung gegenüber neuer Gasheizung).
Schauen wir mal, ob die Prognose so eintritt.

Viele Grüße

Jan.



Bei meinem Alter würde ich gerne in 10,5 Jahren mit dir über die Amortisation deiner PV-Anlage sprechen.
Man muss auch im Alter Ziele haben  :)

Fastnachter

In Realität werden es eher 7-8 sein. Der CO² Preis und so...

Gruß
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Stefan

Warts ab, der Politik wird schon noch was einfallen.
The evil is always and everywhere!

Eppo

Naja, irgendwann gibt es da vielleicht auch eine Art Dichtheitsprüfung (jährlich), haben wir auf Arbeit auch für die Industriekühlanlagen und die vielen arbeitslosen Essenkehrer wollen ja auch noch irgendwie leben  ::) .
Da gibt es dann vielleicht eine neue "Kältemittelverordnung" wonach nach xxBetriebsstunden oder Jahren das Kältemittel zu wechseln ist oder die Hersteller bauen dann Komponenten ein, die unvorteilhaft kleine Mikrolecks haben und damit nach paar Jahren das System überholt werden muss.

Wäre ja schlimm, wenn sich damit keine Folgekosten generieren ließen  :angel: .
Nix muss, alles kann 🛠
Geht nicht, gibt's nicht. Einfach kann ja jeder 😁.

berndr253

#165
Dass der Druck des Kühlmittels eigentlich regelmäßig überprüft werden muss ist eigentlich von den Herstellern vorgesehen. Wobei sich eine Kontrolle eigentlich erübrigt - ist das Kühlmittel (oder Heizmittel) durch eine Undichtigkeit "entwichen" stellt die Wärmepumpe ihre Funktion ein.

Grusz

Bernd

Je nach Volumen des Kältemittels in der Anlage und dem Aufstellort gibt es wohl durchaus auch rechtliche Vorgaben in welchen zeitlichen Abständen hier eine Prüfung/Wartung erfolgen muss.
https://www.energie-experten.org/heizung/waermepumpe/betrieb/wartung
Leben und Leben lassen

bmwglaeser

Zitat von: Fastnachter am 05 Januar 2026, 20:52:43In Realität werden es eher 7-8 sein. Der CO² Preis und so...

Gruß

Miesmacher, damit sinkt mein Lebenserwartungszielt ;D

Beppo

Das Entweichen von Kühlmittel könnte aber eine Gefahrenquelle darstellen , zB Brandgefahr. Deshalb sollte da jährlich eine Prüfung stattfinden  :P  Autos mit Gasbetrieb haben alle 2 Jahre ihren TÜV, soweit ich weiß guggt der Prüfer mal über die Gasanlage und das wars.
Bei Gabelstaplern sieht das anders aus: Jährlich die sowiso schon lange vorgeschriebene UVV-Prüfung und bei Gasantrieb kommt dazu, der Verdampferregler MUSS erneuert oder der Membransatz erneuert werden, könnte ja "verharzt" sein, weiter eine Abgasuntersuchung welche bei älteren Geräten nie hinhaut, der Techniker, die arme Sau, dem Kunden aber unmöglich den Stapler stilllegen kann, hat er ihn doch unlängst erst gebraucht gekauft.Und so werden zusätzlich 800,-€ abgezockt und die Plakette kommt drauf ob die Werte stimmen oder nicht.
Leute...reg ich mich grad auf?....wie bin ich froh das ich seit 2 Jahren auf Kasse ausgestiegen bin. Ich bin eben gaga geworden  :dance:  :wikinger:  :attacke:  :kopfhau:  :galgen:
Stau hinten ist blöd, vorne aber gehts .

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