Leckender R25 Vergasereingang - mögliche Lösung

Begonnen von zäge58, 24 Februar 2025, 15:53:02

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zäge58

Liebe Einzylinderfreunde. Mal informativ meine Erfahrung mit dem undichten R25/3 Bing Vergasereingang. Wie bei vielen anderen, begann es oben beim Benzinschlauchanschluss zu lecken. Nicht stark.. aber störend. Erste Idee und Aktion -> Dichtungen getauscht. Effekt gleich null, das Problem lag beim vorstehenden Messing am Schwimmergehäuse. Zwei mögliche Lösungsansätze: Variante Drehbank wie vor vielen Jahren von einem Stephan detailliert/gut beschrieben, d.h. abdrehen des vorstehenden Messings. Als BWL-er weder mit Drehbank noch mit Facherfahrung ausgerüstet habe ich mich für die Variante "Spezieller Pressring mit zwei Dichtungen» entschieden. Diese Lösung habe ich bei OldtimerVergaser.de (Art. VGRS-SA-R25)  für Euro 35.00 gefunden. Bestellt und montiert. Und siehe da, die ersten 14 Tage .. alles dicht... auch bei geöffnetem Benzinhahn. Ich werde das nun natürlich noch länger beobachten und ggf. melden falls es keine Dauerlösung darstellt. Allen eine gute und unfallfreie Zeit. Vielleicht hilft ja meine Erfahrung dem einen oder anderen.

zäge58



Schorsch

Das Leben ist wie eine Brille.
Man macht viel durch.

(Heinz Erhardt)

strichzwojan

#2
Ich habe hier in der Vergangenheit viele posts zu diesem Thema gelesen, auch, dass bei manchen Vergaseranschlüssen das Benzin "innerlich" an der Passungsstelle zwischen Messingeinsatz und Zinkdruckgussgehäuse vorbeigeht.
Generell ist Zinkdruckguss dankbar, wenn er nicht zu brutal behandelt wird. Will sagen, hoffentlich haben die Vorbesitzer nicht schon ganze Arbeit geleistet...
Es ist aber bei Problemen ausprobierenswert, die Fiberdichtscheiben ganz genau zu kontrollieren, ebenso wie den Schwenkanschluss selbst.
Auf den Fotos seht ihr einen von mir Anfang der 80er Jahre neu nachgekauften Vergasser (22mm).
Der Schwenkanschluss hat auf der "Messingseite" eindeutig eine konische Form, die nicht von zu starkem Anziehen kommt. Wenn die Fiberdichtung breit genug ist - hier sind es über 3,5 mm - dann kann der konische Anschluss sozusagen mit dem Rand am Vergasergehäuse selbst - und nicht am Messinganschluss! - die Abdichtung übernehmen. Außerdem ist diese Fiberdichtung wie auf den Fotos zu sehen ohne jede Luft zum Messingteil aufgezogen. Sollte das Messingteil etwas rauswandern, dann ist durch die Konizität des Anschlusses ein bisschen Platz dafür vorhanden.
Außerdem scheint mir der gerade Anschluss besser zu sein als der abgewinkelte, weil da der Benzinschlauch nicht am Schwimmergehäuse eingeklemmt werden kann. Fiberdichtungen scheinen mir etwaige Toleranzen viel besser handeln zu können, als z.B. Alu-Dichtungen.
Im Normalfall "quellen sie sich zurecht".

Ich habe sie wirklich nie wechseln müssen. 

Sorry, ich kriege die konische Form mit dem Fotoapparat einfach nicht abgebildet... sie ist aber deutlich vorhanden.

Freude

Hatte ich bereits in 2024 geschrieben: Zu ..50c im Baumarkt dort Sanitär rote Glasfilberscheiben die gerade passend innen / aussen etwas grössser sind als die Versagerdichtungen. Et Voila !

strichzwojan

Und so sieht es dann montiert aus mit geradem Schwenkanschluss. Übrigens mit originalem BMW-Schlauch 6 x 11 mm aus NBR/CR.

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