M.Luthers Motorrad zu verkaufen

Begonnen von schraubenkoenig, 16 Oktober 2014, 09:26:31

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schraubenkoenig

Das habe ich gerade auf meiner Lieblings-Nachrichtenseite gefunden...

http://www.der-postillon.com/2014/10/mindestgebot-175000-euro-museum.html

Und ich dachte der wäre Wartburg gefahren- wuhahaha :koenig:

schraubenkoenig



Karl

... fuhr der nicht ein Papa-Mobil?  ;)
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Schorsch

Nee Karl,

M. Luther ist von der anderen Kompression.

Das Leben ist wie eine Brille.
Man macht viel durch.

(Heinz Erhardt)

axel69

Auf der Gabel klebt noch ein österreichisches "Pickerl" ich glaube daher nicht an die Herkunft aus Sachsen / Thüringen.

Axel

schraubenkoenig

Zitat von: axel69 am 16 Oktober 2014, 11:16:51
Auf der Gabel klebt noch ein österreichisches "Pickerl" ich glaube daher nicht an die Herkunft aus Sachsen / Thüringen.

Axel


Spassbremse....

Karl

Zitat von: Schorsch am 16 Oktober 2014, 10:31:15
M. Luther ist von der anderen Kompression.

Weiß ich doch  ;)
Aber seine Maschine muß anscheinend so VIBRIERT haben, dass er alles Mögliche verloren hat - was wohl seine 95 Prothesen erklärt  ;D
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Kurti

Das Moped ist gebraucht in seinen Besitz gelangt.
Nachgewiesen ist dass die schwere Tafel mit den komischen Geboten (10 Stück munkelt man) dem Beiwagen schwer zugesetzt haben. Der damalige ersatzfahrer modifizierte leicht eine damalig geläufige GS 1200 um auch Bergfahrten souverän absolvieren zu können.
leben und leben lassen

Schorsch

Hmmmmm,

stimmt Kurti, vorne im Vorderrad kann man noch die Umrandung einer Steintafel sehen.
Aber, waren das nicht 11 Gebote??
Wie ging das noch mal ?? (Du sollst nicht ehe brechen bevor der Eimer da ist) Oder so!
Das Leben ist wie eine Brille.
Man macht viel durch.

(Heinz Erhardt)

BenW

#8
Zitat von: axel69 am 16 Oktober 2014, 11:16:51
Auf der Gabel klebt noch ein österreichisches "Pickerl" ich glaube daher nicht an die Herkunft aus Sachsen / Thüringen.

Axel

Da hast Du sicherlich recht. Das "Pickerl" spricht aber nicht gegen Luthers Eigentümerschaft. Vielmehr ist es sehr wahrscheinlich, dass Luther das Motorrad gebraucht gekauft hat, wie Kurti auch schon vermutet. Ich gehe davon aus, dass die Maschine im Erzherzogtum Österreich vom (unbekannten) Erstbesitzer zugelassen wurde und daher den österreichischen "Pickerl" montiert bekam.

Luther war zur Zeit seiner Italienreise erst mit dem Studium fertig geworden und hatte daher noch kein Geld, sich eine neue Maschine zu kaufen. Da er zu diesem Zeitpunkt noch recht konservativ war, könnte es sein, dass er das alte Zulassungsschild als "Patina" an seiner Maschine geschätzt und es deshalb bei der Restaurierung nach dem Kauf beibehalten hat.

Die Kraftmaschinenzulassungsverordnung des Heiligen Römischen Reiches (KMZVOdHRR) - zu welchem 1510/11 sowohl Erfurt wie auch das Erherzogtum Österreich gehörten - sah im übrigen auch keine zwingende Ummeldung mit Kennzeichenwechsel vor, vielmehr konnte man optional das alte Nummernschild auch in einen anderen Zulassungskreis mitnehmen. Vermutlich hat Luther von dieser Option Gebrauch gemacht. [N.B.: Erst mehr als 500 Jahre später besinnen sich unsere Zulassungsbehörden wieder auf diese sinnvolle Regelung.]

Nachdem Luther 1512 promoviert hatte und einen Lehrstuhl übernahm, konnte er seinen Fahrzeug-Zehnten dann in dem neu geschaffenen "Österreichischen Kreis" (Teil des Heiligen Römischen Reiches) entrichten, wo seine Maschine immer noch in den Büchern geführt wurde.

Beste Grüsse
BenW

cledrera

Das ist gar kein Pickerl!
Das ist altschoolar für 12 Volt Nein Danke.
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

Kurti

Zu jener Zeit, als noch Gott zu den Menschen durch beschriebene Steintafeln sprach, gab es harte Regelungen im
Wettbewerb der KFZ Teilkaskoversicherung.
Zukunftsorientierte Dachgesellschaften versprachen günstigere Beiträge bei Nachweis vorhandener Vorrichtungen um den Diebstahl zu erschweren bzw. vereiteln.
siehe Wegfahrsperre am Vorderrad.
leben und leben lassen

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