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Autor Thema: Batterie-Wiederbelebung  (Gelesen 2886 mal)

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Kompressor_Peter

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Batterie-Wiederbelebung
« am: 16 Juni 2011, 20:47:59 »

Am Beispiel einer "Blitz"-Batterie. Hier eine Zusammenstellung der Beiträge aus dem Forum, ein paar eigene Erfahrungen und Fotos über den Einbau von neuen Akkus in defekte Batterien.

Notwendiges Werkzeug bzw. Ersatzteile:

- Metallbügelsäge
- alter Schraubenzieher
- Bohrmaschine oder Akku-Schrauber
- Bohrer (Durchmesser etwa 5 mm)
- Lötkolben und Lötzinn
- etwa 20 cm flexibles Kabel (min. 1,5 mm²)
- 2 Kabelschuhe für jeden neuen Akku
- etwas Moosgummi oder Schaumstoff
- Ersatz-Blei-Gel-Batterie, z. B. Panasonic 6V, 4,5 Ah (102 x 70 x 48 mm)
- Leergehäuse (Maße ca. 90 x 80 x 170mm mit Deckel)    » Bezugsquelle


Wem die 4,5 Ah nicht ausreichend erscheinen, kann auch folgende Kombinationen im alten Batteriegehäuse unterbringen:

a.   2 x Panasonic 6V, 3,4 Ah (LxBxH): je 134x34x60mm  » Bezugsquelle
b.   1 x Panasonic 6V, 4,5 Ah (70x48x102mm)  » Bezugsquelle
      1 x Panasonic 6V, 3,4 Ah (66x134x34 mm)
Für Variante a. und b. müssen zusätzlich die Reste der Trennwände aus dem oberen Teil des Gehäuses entfernt werden.


Lieferanten für diese Blei-Gel-Batterien sind u. a. Reichelt, elv und Conrad. Bezugsquellen vor Ort sind Modellbaugeschäfte.



Umbau:

Alte Säure-Batterie vorher entleeren, bei Blei-Gel-Batterien ist dies nicht notwendig bzw. möglich. Batterie vorsichtig im Schraubstock einspannen und an der Trennfuge komplett durchsägen. Darauf achten, dass der Sägeschnitt nicht verläuft.



Danach sollte es wie unten gezeigt aussehen.



Die alten Akkupacks lassen sich einfach herausziehen (fachgerecht entsorgen). Wegen eventueller Säurereste hierzu eine Zange verwenden.

Eine Trennwand entfernen. Das geht mit einem heißen Schraubenzieher. Wir haben es mit Bohrmaschine und Reibahle gemacht und teilweise die Trennwand mit dem Seitenschneider herausgeschnitten. Vorsicht das Gehäuse ist recht labil und spröde!  Die übrig gebliebenen Stege haben wir mit einem Stechbeitel begradigt. Dazu das Batteriegehäuse flach auflegen.

Die zweite Trennwand wird  für die Kabeldurchführung recht großzügig eingekerbt.

Zwei Löcher in den Boden des Gehäuses bohren. Da wir die beiden Gehäuseteile nicht mehr zusammengeklebt haben (sie werden später durch den Spanngummi gut zusammengehalten), kann hier evtl. eindringendes Wasser ablaufen. Darauf achten, dass die Bohrungen nicht durch die Gummiunterlage der Batterie abgedeckt werden!   

Falls die Schnittkanten der beiden Gehäuseteile nicht ganz sauber sind, können diese noch nachgeschliffen werden. Hierzu ein Stück gröberes Schleifpapier auf eine ebene Fläche legen und die Teile mit gleichmäßigem Druck darüber ziehen.

Alles gründlich ausspülen und trocknen.

Kurze Kabel von unten an die alten Batteriepole anlöten und am  anderen Ende mit Kabelschuhen versehen (evtl. Schrumpfschlauch überziehen).

Akku mit etwas Schaumstoff in das alte Gehäuse einschieben. Zusätzlich haben wir das Ganze mit etwas Montagekleber gesichert.

Kabelschuhe aufstecken.




Batterie einbauen und anklemmen…

Motor starten.

Wichtig!
Ladespannung bei Vollgas an den Batteriepolen messen und auf maximal 6,9 Volt einstellen!

Fertig!

Viel Erfolg,
Kevin und Peter






« Letzte Änderung: 15 September 2017, 15:52:47 von Karl »




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« am: 16 Juni 2011, 20:47:59 »

 

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