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Autor Thema: BMW Embleme aufarbeiten  (Gelesen 2190 mal)

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Karl

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BMW Embleme aufarbeiten
« am: 01 Mai 2011, 15:15:41 »

BMW Embleme aufarbeiten

ich habe mich mal an die emalierten Embleme meiner 25/3 herangemacht. Die alten, originalen (hallo, Rolf! Danke!) Teile waren auch schon an ein paar Stellen nachgepinselt und rissig. Also, Radikalkur:

Von Revell gibt es Email-Farbe für den Modellbau. Gebraucht werden die Nummern 7 (schwarz), 04 (weiß), 52 (blau) und 1 (farblos). Kosten ca. 1,30 Eur pro Stück.

Die alte Beschichtung löst sich am besten mit einer Schockbehandlung: Embleme mit der Flamme gut dunkelrot glühen und dann ins kalte Wasser werfen. Brille auf dabei!! (Wenn man die Teile wieder aus dem Wasser raus holt, springen immer noch Brösel vom alten Email ab.) Ich mußte 3 mal heiß und wieder kalt machen, dann waren sie fast sauber. Den Rest machte der Sandstrahl.

In der Reihenfolge weiß, blau, schwarz (sonst versaut man sich das Benzin zum Pinselreinigen) die Felder ausmalen. Über die Buchstaben malen ist nicht schlimm, kann man nach dem Trocknen prima wieder wegkratzen. Nach dem ersten Durchgang mindestens 2 Tage trocknen!

Einbrennen: Ich habe neben meinem Lesesessel eine Stehlampe mit zwei Spots (40 Watt), die ich in alle Himmelsrichtungen drehen kann. Die Dinger habe ich nach oben gedreht, eine 10er Mutter als Abstandshalter draufgelegt und die Embleme auf die Muttern. Anknipsen und so lange warten, bis es nicht mehr riecht (ca. 2 h). Je länger, je besser. Die Wärme war bei mir genau richtig: Das Metall ist leicht nachgedunkelt, die Farbe hat anfangs 'n bißchen gerochen, ist aber nicht verschmurgelt oder nachgedunkelt. Ich habe noch eine zweite Schicht Farbe aufgepinselt. Wieder mit Trocknen und Einbrennen.
Alles freikratzen, wo keine Farbe hingehört. Dann die Embleme mit 1200er Schleifpapier unter fließend Wasser schöön blank (Metall) bzw. matt (Farbe) machen.

Tja, und dann noch mit dem Klarlack versiegeln. Das dann schön in Schichten mehrmals mit zwischendurch Einbrennen und Schleifen, dann gibt es auch eine super Oberfläche. Aber auch wirklich nach jeder Schicht Einbrennen, sonst machen Gasblasen aus der nicht ausgehärteten Schicht die ganze Pracht wieder zunichte. So wie bei mir... *arrrgg*.

AUF KEINEN FALL MIT KLARLACK AUS DER DOSE VERSIEGELN!! Der löst die Farbe an, wenn er zwischen Metall und Farbe kommen kann. Sieht lustig aus hinterher...

Klar, ist 'ne Menge Arbeit. Macht aber mehr Spass als 2 x 25 Eur für Nachbauten auszugeben. Und bei wem steht noch hinten auf den Emblemen "E.L.Müller, Pforzheim"?

Gruß,
Markus

Der Inhalt dieser Seite wurde von "EMM" (bittcher.markus@vdi.de) zusammengestellt.
Vielen Dank für diese Anleitung, Markus!
« Letzte Änderung: 25 September 2014, 11:19:18 von Karl »




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Vorsicht! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten. Ohne Konservierungsstoffe (lt. Gesetz). Ohne Farbstoffe. Ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe. Deckt 2% des Richtwertes des täglichen Benzintalkbedarfs.

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« am: 01 Mai 2011, 15:15:41 »

 

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