Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
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Autor Thema: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour  (Gelesen 2185 mal)

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zweiradfreak

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Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« am: 14 September 2017, 20:33:11 »

Moin Zusammen,

war am überlegen, wo ich das Thema anspreche, denke aber Mech. ist immer gut.

Komme gerade von einer geplatzten Oldtimertour mit einem Freund. Dabei hat sich sein Kolben nach ca. 80km aufgelöst. Siehe Photo.

Kann das an einer alten Zündkerze liegen?

Jetzt braucht er natürlich einen neuen: Zylinder / Kolben / Zylinderkopf. Wenn jemand etwas davon rumliegen hat währe ich um eine kurze PM dankbar, weil neu nicht dem Budged entspricht.

Gruss

Andreas

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Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« am: 14 September 2017, 20:33:11 »

Manfred250

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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #1 am: 14 September 2017, 20:38:40 »

Kopf könnte man noch herrichten.
Soon Loch habe ich noch nicht gesehen.
Manfred
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rolf

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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #2 am: 14 September 2017, 20:41:06 »

Oha!!
Ventilabriss oder:
Viel (sehr viel!!) zu heiss geworden....entweder viel zuviel Frühzündung und/oder zu mager (auch viel zuviel).....mit Zündkerzen hat das überhaupt nichts zu tun.....davon ab...die muß lange Zeit vorher schon wie ein Sack Nüsse gefahren sein.

Budget.....neu bekommst du die Sachen wahrscheinlich sowieso nicht.....meinst du nicht das es sinnvoll wäre um welchen Typ es sich handelt....wegen Ersatzteile etc ;D
Warum Zylinder neu....Endmaß erreicht?
« Letzte Änderung: 14 September 2017, 20:43:38 von rolf »
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und wieder know-how... kostenlos....dürfen sich sogar Werkstätten abgreifen

Timmmäh

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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #3 am: 14 September 2017, 20:42:31 »

Wow!

Bisschen warm geworden was?
Ich tippe mal auf zu mager oder falscher Zündzeitpunkt.
Oder beides.
Sind die Ventile noch da?
Erkennt man schlecht.

Grüße,
Tim
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Timmmäh

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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #4 am: 14 September 2017, 20:44:23 »

@Rolf
Dem Bildnamen nach R27
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zweiradfreak

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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #5 am: 14 September 2017, 21:07:33 »

Hallo

es handelt sich um eine R27.

Die Zündkerze ist übriegens vollkommen abgefackelt.

Es machte nur noch pfffffffff und der Motor ging aus.

Vergasereinstellung: 1 1/2 Umdrehung bei einem 11g Schwimmer
Zündzeitpunkt war eingestellt und FKR war revidiert.
Ventile waren eingestellt, aber ich hatte das Gefühl, das sich das Einlassventil so langsam in den Zylinderkopf eingearbeitet hat.

Nach Begutachtung der Teile: - Auslassventil existiert nicht mehr (außer das Lager und ein Stück vom Schaft)
                                           - Kolbendurchmesser 69,49 mm und der Zylinder hat einige Vertiefungen,
                                             die bestimmt mehr als 0,5 mm Tiefe haben, also aufarbeiten?



Gruss
Andreas




       
                                           

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Anulu

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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #6 am: 14 September 2017, 21:24:08 »

Wieso reißt son Ventil "einfach" ab??? Ist ja gruselig!


Gruß Manuel
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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #7 am: 14 September 2017, 21:38:13 »

Hallo Andreas,

Das ist scheints eine typische "Sparbüchse". Einfach mal nach dem Begriff googeln.
Wer zu Vergaser 11/2 Umdrehungen schreibt . kenn sich vermutlich zwischen Leerlaufeinstelluing, Teillast- und Vollast nicht aus.Besser mal das Kapitel Vergaser bei Hertweck nachlesen, sonst wird deinem Freund das wieder passieren.

lg
Wolfgang
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Schorsch

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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #8 am: 14 September 2017, 21:39:51 »

Boooh!!

Wie lief die R 27 denn vorher?
Viel zu kleine HD, massiv falsche Luft? zu wenig Sprit?

Ich würde versuchen den ZK aufarbeiten zu lassen, den Zylinder zu buchsen, da gibt es auch verschiedene Meinungen drüber.
Frag mal HBS in Minden, Heinz Bals, schick ihm mal Fotos.

Schorsch
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Manfred250

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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #9 am: 14 September 2017, 21:49:47 »

Zitat
Kolbendurchmesser 69,49 mm und der Zylinder hat einige Vertiefungen,
                                             die bestimmt mehr als 0,5 mm Tiefe haben, also aufarbeiten?

Den kannst du größer aufbohren lassen. Kolben von der Firma Wahl oder ähnl. Firma. (Schneider usw)
Aber wenn der Motor so mager gelaufen ist muss man das doch gemerkt haben.
Manfred
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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #10 am: 14 September 2017, 22:13:36 »

Das kenn ich auch - ist reparabel  ;)

Wie alt war das Auslassventil - genauer, wie viele Kilometer ist das gelaufen??

Bernd
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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #11 am: 14 September 2017, 22:16:50 »

vermutlich typischer Fall von: "Der Mechaniker war ein Ochse und der Fahrer ein Barbar" frei nach Hertweck.
Sieht mir auch sehr nach einer Sparbüchse aus.
Sowas kündigt sich an, das muss man doch vorher im Popometer merken. Ausser bei Ventilabriss natürlich.
Unbedingt auch prüfen, ob das Pleuel etwas abbekommen hat. ( Kolbenbolzenflucht oberes Auge )
Zylinder gebraucht, sollte nicht so schwer sein, bohren, honen und neuer passender Kolben auch klar. (Nüral, Mahle, KS, keinen
No Name oder Asso )
Kopf reinigen und beurteilen, ob der noch verwendbar ist. Vermutlich sind mindestens neue Ventile + Führungen nötig.
Mach die Federn direkt auch neu, sind billig.
Ggf. neue Sitzringe, zumindest müssen die jetzigen neu gefräst werden. Kommt drauf an, wie tief die Einschlagspuren darauf sind.
Das wichtigste wäre zuerst mal Spurensuche und Ursachenanalyse.
Ist der Federteller vom Auslassventil (schaft) noch mit Keilen drauf ?
Gruß und toi toi toi,
Sascha

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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #12 am: 14 September 2017, 22:20:43 »

Warum sollte bei einer Sparbüchse das Auslassventil abreissen? Ich vermute eher, dass die Ursache der Ventilabriss war.

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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #13 am: 14 September 2017, 22:39:49 »

Du meinst es sicher so:

"Ich vermute eher, dass dies die Ursache für den Ventilabriss war".     ?

Der Kolben wird ja nicht "von Takt zu Takt" so heiss. Die Hitze muss schon etwas länger einwirken.
Oft sind das ja Ereignisketten: HD etwas zu klein, Nadel etwas zu niedrig, ZZP vielleich doch nicht korrekt (stimmt OT?), Bergauffahrt und dann geht der Sprit auf Reserve.

Gruß Buxus
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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #14 am: 14 September 2017, 23:12:43 »

Alter Schwede!!! Das is ja kein Loch mehr im Kolben, sondern der Kolbenboden ist ja praktisch nicht mehr vorhanden  :o

Zylinder kannst Du problemlos auf z.B. 70,25 (hab ich) und je nach Risikofreude auch bis 72mm aufbohren. Dafür gibt's nur keine Kolben von der Stange mehr -> Kolben maßgeschneidert von Wahl oder Schneider.

Gruß Steffen
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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #15 am: 15 September 2017, 05:55:59 »

Warum sollte bei einer Sparbüchse das Auslassventil abreissen? Ich vermute eher, dass die Ursache der Ventilabriss war.

Hallo Bernd,

ich vermute dass der Motor ziemlich heiß geworden ist (entweder zu Mager/Falscher ZZP)
Denn wenn ein Außlassventil abreißt sieht das in der Regel nicht so aus. Da wird der Kolben vielleicht durchschlagen aber es gibt jede menge scharfe Kanten und Macken in Kolben und Kopf.
Hier ist aber ein Kreisrundes Loch in den Kolben geschmolzen.
Aus dem Grund denke ich dass der Motor sehr Heiß geworden ist, der Kolben wurde weich.
Dann hat das Auslassventil aufgegeben, ist abgerissen und durch den weichen Kolben geschlagen.
Weiches Alu hat sich ja auch überall am Kopf abgelegt und liegt noch auf dem Zylinder.

@Zweiradfreak
Mach doch mal ein paar bessere Fotos vom Kopf und Kolben.
Wie war denn der Vergaser bestückt? Hauptdüse, Nadeldüse, Nadelposition?
Vollgetankt und kommt genug Sprit am Vergaser an?
Zündzeitpunkt passt und wurde abgeblitzt?

Grüße,
Tim
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Herculestom

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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #16 am: 15 September 2017, 06:05:51 »

Andreas,

"alte Zündkerze"? Ich würde eher sagen falsche Zündkerze (falscher Wärmewert) evtl. in Kombination mit einer zu mageren Vergaserabstimmung.

Mit dem richtigen Wärmewert erreicht die Kerze die erforderliche Freibrenntemperatur, um die 550 Grad C. Wird diese nicht erreicht, können Öl-, Ruß- und Spritreste nicht weg-brennen und die Kerze sieht halt entsprechend aus. Wird die Freibrenntemperatur deutlich überschritten, kommt es um die 900 Grad C zu Glühzündungen, d.h. das Kraftstoff-Luft-Gemisch im Brennraum zündet allein durch die sehr hohe Kerzentemperatur unkontrolliert und häufig vor dem eingestellten Zündzeitpunkt. Das könnte man hören, wenn man aufmerksam ist. Die "normale" Verbrennung wird dann durch so ein knisterndes Geräusch überlagert. Dann sprengt es ein Loch in den Kolben oder ein übermüdetes Ventil reißt ab.

Was für eine Kerze war denn überhaupt drin?

Gruß
Tom

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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #17 am: 15 September 2017, 07:22:50 »

... oder Dein Kumpel hatte 'n kleinen Yeti im Motor....  ;D
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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #18 am: 15 September 2017, 09:15:19 »

solch ein Loch bekommst du nicht, weil ein Ventil abreisst. Dann ist im Brennraum alles verdellert. Und es rasselt fürchterlich und macht nicht pfffft und der Motor ist aus.
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berndr253

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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #19 am: 15 September 2017, 09:26:46 »

Schon mal einen Ventilabriss erlebt? Ich schon!

Wenn ich mir das Bild genau anschaue finde ich kein Auslassventil mehr - die Oberfläche des Brennraums scheint mir auch ziemlich zerdeppert zu sein.
Bei dem Ventilabriss den ich hatte hab ich auch kein "Schlagen" oder dergleichen vernommen. Der Kolbenboden war weg und der Kolbenrand sah ähnlich aus wie der auf dem Bild.
Warum sollte nach dem Durchbrennen des Kolbens das Auslassventil abreissen? Mechanisch würde das in diesem Zustand auch nicht mehr belastet als im Betrieb.

Was einen neuen Kolben angeht - es muss hier kein Kolben für 300 € oder mehr sein. Einfach mal die bekannten Händler anfragen!!

Bernd
« Letzte Änderung: 15 September 2017, 09:30:50 von berndr253 »
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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #20 am: 15 September 2017, 09:31:33 »

Tja,
ist zwar ne traurige Geschichte, aber:

Kriegt der Motor wenig Sprit,
fährt alsbald ein Löchlein mit.
Ändert sich's nicht rigoros,
ist man die Verdichtung los.
Die Moral von der Geschicht,
Sparbüchsen die bringens nicht.

😜

Mit mitfühlendem Gruß

Schorsch

P. S.
So wie ich das sehe, ist der Kolben zerschmolzen, nicht zerschlagen.
« Letzte Änderung: 15 September 2017, 09:35:06 von Schorsch »
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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #21 am: 15 September 2017, 09:45:49 »

jupp
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cledrera

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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #22 am: 15 September 2017, 17:51:15 »

Und nebenher:
Ich würde den Benzinfluss durch den Benzinhanh kontrollieren und prüfen, ob der Unterbrecher noch taugt.
Schmeiß aber um Himmels Willen den Zylinderkopf nicht weg.

Clemens

(Woher kenne ich das nur ....)
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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #23 am: 15 September 2017, 18:30:10 »

Zitat
und prüfen, ob der Unterbrecher noch taugt.

Helfe mir auf den Gaul,
was hat der Verbrecher mit dem Loch zu tun?

Manfred
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cledrera

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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #24 am: 15 September 2017, 19:46:24 »

Weil der für den Zündzeitpunkt mitverantwortlich ist.
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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #25 am: 15 September 2017, 20:02:52 »

Das kannst Du so nicht sehen. Der Verbrecher wurde manuell auf einen Punkt eingestellt. Und genau das machte der Verbrecher. Er hat keine Schuld wenn er auf einen nicht richtigen Punkt eingestellt wurde.
Manfred
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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #26 am: 15 September 2017, 20:09:21 »

Aber wenn er ausgenüdelt ist?
Der musd doch auch rechtzeitig auf und zumachen?

Gruß Z.-Kontaktgoofy Manuel
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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #27 am: 15 September 2017, 20:10:03 »

Chromfred,

wenn der Unterbrecher verschleißt, ändert sich auch der ZZP, ohne dass man aktiv verstellt. Wobei das dürfte schon ein längerer Zeitraum sein, über den wir da sprechen. In der Zeit sollte man wahrscheinlich normalerweise 3x Inspektion gemacht und dabei den ZZP auch kontrolliert haben  ::)

Gruß Steffen
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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #28 am: 15 September 2017, 20:19:49 »

Zitat
Wobei das dürfte schon ein längerer Zeitraum sein, über den wir da sprechen.

Ja,
aber nur, wenn es kein Nachbauverbrecher ist, der nach wenigen 1000 Kilometern das ZZP-Wandern anfängt.
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Re: Loch im Kolben - das Ende einer Oltimertour
« Antwort #29 am: 15 September 2017, 20:24:32 »

Wie oft sollst Du Öl wechseln und inspizieren?  ;)
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